Zellkerne von weiblichen Zellen. Die Xist-Moleküle, die für die Inaktivierung des zweiten X-Chromosoms verantwortlich sind, sind mit einem roten Farbstoff markiert. Copyright: MPI für molekulare Genetik / Verena Mutzel

Genetik

Viele Entwicklungsgene besetzen DNA-Schlaufen einzeln mehr

Wissenschaftler untersuchten 1.785 Genome prähistorischer Menschen aus den letzten 45.000 Jahren auf deren elterliche Verwandtschaft mehr

Ein genetisch männlicher Stamm Riesentang kann Eier produzieren mehr

Methyltransferase Dnmt1 ist nicht nur für „Instandhaltung“ zuständig mehr

Inaktivierung des X-Chromosoms ist dynamischer und komplexer als gedacht mehr

Haplotagging, eine bahnbrechende DNA-Sequenzierungsmethode, ermöglicht unerreicht schnelle, genaue und effiziente Analysen und bewahrt dabei das Gesamtbild des Genoms mehr

Eine unerwartete Verknüpfung zwischen DNA-Aufwicklung und Stoffwechsel im Darm bremst den Alterungsprozess mehr

Computersimulationen visualisieren auf atomarer Ebene, wie sich die DNA öffnet, während sie um Proteine gewickelt ist mehr

Ein Gen, das nur beim Menschen vorkommt, führt bei Mäusen zu einem größeren Gehirn, erhöhter Flexibilität des Gedächtnisses und weniger Ängstlichkeit mehr

Wissenschaftler untersuchten 1.785 Genome prähistorischer Menschen aus den letzten 45.000 Jahren auf deren elterliche Verwandtschaft mehr

Ein genetisch männlicher Stamm Riesentang kann Eier produzieren mehr

16 neue hochqualitative Referenzgenome von Wirbeltieren werden veröffentlicht und bringen die vergleichende Biologie, die Erhaltung von Arten und die medizinische Forschung voran mehr

Manche Samenzellen können ihre Mitstreiter ausstechen mehr

mRNA-Moleküle von Retrogenen werden wieder in DNA umgewandelt und ins Erbgut eingebaut mehr

In Ostafrika wurde bereits vor der Entwicklung der Laktase-Persistenz Milch konsumiert mehr

Das einzelne X-Chromosom männlicher Fruchtfliegen kann dank eines Molekülklebers genauso aktiv sein wie die zwei X-Chromosomen weiblicher Tiere mehr

Vervielfachungen und Inversionen von DNA-Abschnitten führen zur Vermännlichung von Maulwurf-Weibchen mehr

Emmanuelle Charpentier erhält den Nobelpreis für Chemie 2020, Reinhard Genzel wird mit dem Nobelpreis für Physik 2020 ausgezeichnet mehr

Westliche Hausmäuse in Frankreich haben einen Gendefekt durch Aufnahme eines intakten Gens aus der östlichen Hausmaus repariert mehr

Miltos Tsiantis vom Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln und sein Team suchen nach Genen, die das Blattwachstum steuern. Ein zentrales Steuerelement haben sie dabei schon gefunden mehr

20 Jahre nach der Entschlüsselung des humanen Genoms: Wo steht die Forschung heute? mehr

Die Fabrik der Zukunft wächst auf dem Acker – zumindest wenn es nach Ralph Bock und seinem Team am Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Golm geht. Die Forscherinnen und Forscher wollen Pflanzen zu Produktionsstätten für Substanzen machen, die sonst nur aufwendig und teuer herzustellen sind mehr

Stefan Mundlos vom Max-Planck-Institut für molekulare Genetik erklärt, warum es in absehbarer Zeit keine Designer-Babys geben wird mehr

Nils Brose und Hannelore Ehrenreich vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Ursachen von Autismus genauer zu erforschen mehr

Tübinger Forscher untersuchen, wie sich springende Gene im Erbgut vermehren können mehr

Das bisher größte sequenzierte Genom legt die Grundlage für die Erforschung der Regeneration von Gewebe mehr

Mit einer neuen Technik haben Forscher das aus vielen Wiederholungen bestehende Genom von Schmidtea mediterranea vollständig sequenziert mehr

Ein mit dem Typhuserreger verwandtes Bakterium könnte die „Cocoliztli“-Epidemie ausgelöst haben, die Millionen indianischen Ureinwohnern das Leben kostete mehr

Der Science-Fiction-Film "Gattaca" kam 1998 in die deutschen Kinos. Zum Zeitpunkt der Produktion von Gattaca war allerdings weder das Humangenom sequenziert, noch gab es die CRISPR/Cas9-Methode. Die spannende Frage ist also, wie nah ist der Film heute an der Realität? mehr
Woher kommst du? In diesem Video zeigen MrWissen2go und Johannes Krause vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte, dass Europa in mehreren Einwanderungswellen besiedelt worden ist. Wissenschaftler kommen deshalb zu dem Schluss: Wir sind alle Migranten. Außerdem sind die genetischen Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen sehr gering. Es gibt deshalb keine menschlichen Rassen. Äußere Unterschiede wie zum Beispiel die Hautfarbe sind nur Anpassungen an die jeweiligen Lebensbedingungen. mehr
Kleine chemische Anhängsel an der DNA und den Histon-Verpackungsproteinen kontrollieren die Aktivität von Genen. Sie wirken wie Schalter, die Gene an- und abschalten können. mehr
Ein neues Enzym entfernt das Erbgut des Aids-Erregers aus den infizierten Zellen. mehr
Mit der Genschere Crispr-Cas9 und dem Gene Drive ist es möglich, Gene auch über Generationen zu verändern. Welche Chancen und Risiken birgt das? Ein Gespräch mit Chaitanya Gokhale vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön mehr
Gelbe Dienstage, rote Akkorde oder ein A, das nach Basilikum schmeckt: Menschen mit Synästhesie verknüpfen verschiedene Sinneswahrnehmungen miteinander. Und das tritt häufiger auf als gedacht, weiß Amanda Tilot vom Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen mehr
Manche Erlebnisse prägen ein Leben lang. So leiden Menschen, die als Kind Zeuge oder sogar Opfer schrecklicher Ereignisse wurden, meist auch als Erwachsene unter den Folgen. Was genau bei einem Trauma im Kopf eines Kindes passiert, untersuchen Forscher um Torsten Klengel am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Wie sie herausgefunden haben, können traumatische Erlebnisse sogar Spuren im Erbgut hinterlassen und so den Pegel an Stresshormonen aus dem Gleichgewicht bringen. mehr
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