Aktuelle Stellungnahmen der Max-Planck-Gesellschaft

Die Max-Planck-Gesellschaft bezieht regelmäßig - und häufig gemeinsam mit anderen Wissenschaftsorganisationen - Stellung zu ausgewählten Fragen der Forschungspolitik, zum Beispiel zur Forschungsförderung in Deutschland und Europa, zur Entwicklung in einzelnen Forschungsgebieten oder zu spezifischen Fragestellungen in einzelnen Fachgebieten.

Standpunkt des Präsidenten zur Diskussion über die EU-Finanzplanung der Jahre 2021 bis 2027 mehr
Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat anlässlich des siebzigsten Jubiläums des Grundgesetzes ein Memorandum verfasst, das eine Selbstverpflichtung in Form von „Zehn Thesen zur Wissenschaftsfreiheit“ formuliert und Staat und Gesellschaft auffordert, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu gewährleisten. mehr
Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat einen offenen Brief an den ungarischen Premierminister Victor Orbán verfasst. Anlass ist ein neues Gesetz, das im Zuge einer Reform der Ungarischen Akademie der Wissenschaften deren Umstrukturierung und die Auslagerung ihrer Institute in die Form eines Netzwerkes vorsieht. mehr
Gemeinsame Stellungnahme der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft mehr
Im Koalitionsvertrag hatte sich die Regierungskoalition darauf verständigt, bis 2025 Investitionen in Forschung und Entwicklung in Höhe von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erreichen, damit Deutschland ein attraktiver Forschungs- und Innovationsstandort bleibt. In einer gemeinsamen Stellungnahme appellieren die Präsidenten der vier außeruniversitären Forschungsorganisationen Leibniz- und Helmholtz-Gemeinschaft sowie Fraunhofer- und Max-Planck-Gesellschaft an die Große Koalition, von diesem Ziel nicht abzurücken. Investitionen in Bildung und Forschung müssten weiterhin Priorität haben. mehr
Gemeinsam mit 21 weiteren Organisationen und Verbänden aus Wissenschaft und Industrie unterstützt die Max-Planck-Gesellschaft ein Positionspapier mit Empfehlungen zur Forschungspolitik der künftigen Regierungskoalition.
Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt die Verabschiedung des Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetzes (UrhWissG) durch den Deutschen Bundestag. Dass es zum Ende der Legislaturperiode noch gelungen ist, dieses wichtige Gesetzesvorhaben abzuschließen, ist sehr erfreulich und von großer Bedeutung für die Stärkung von Wissenschaft und Innovation in Deutschland.

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt das Votum des Bundesrates vom 12. Mai 2017 und appelliert an die Mitglieder des Deutschen Bundestages, das Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) nun rasch auf den Weg zu bringen.

Die Allianz der Deutschen Wissenschaftsorganisationen begrüßt den vorliegenden Referentenentwurf für eine Urheberrechtsreform mit Nachdruck und spricht sich für eine rasche Verabschiedung aus. Eine moderne Wissensgesellschaft benötigt ein zukunftsgerichtetes Urheberrecht, das eine zeitgemäße Nutzung von Werken für Lehre und Forschung erlaubt und das gleichzeitig die angemessene Vergütung von Autorinnen und Autoren sicherstellt. mehr
Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt und unterstützt den „March for Science“. Er wird, initiiert in den Vereinigten Staaten, am 22. April auch in zahlreichen deutschen Städten und an vielen anderen Orten in der Welt stattfinden. Der Demonstrationszug ist ein wichtiges und deutliches Zeichen für die Freiheit der Wissenschaften.
Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt die vom Bundesjustizministerium aktuell initiierten Veränderungen des geltenden Urheberrechts nachdrücklich. Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind davon überzeugt, dass die fraglose Anerkennung und Vergütung der Nutzung geistiger Werke heute eingebettet sein muss in ein Urheberrecht, das einer internationalen, offenen und digitalisierten Lehr- und Forschungskultur an Hochschulen und Forschungseinrichtungen weltweit entspricht. mehr
Deutsche Wissenschaftsorganisationen sprechen sich gegen das Einreise-Dekret aus, das US-Präsident Donald Trump am 27. Januar 2017 erlassen hat. Es ist "eine pauschale Benachteiligung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft und damit ein Angriff auch auf die Grundwerte der Wissenschaft". mehr
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