Max Planck Center

Max Planck Center

Internationale Kooperationen auf Spitzenniveau

Wissen und Methoden miteinander kombinieren und so einen wissenschaftlichen Mehrwert schaffen: Dafür stehen die virtuellen internationalen Max Planck Center. Hier kooperieren Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern mit erstklassigen ausländischen Partnern. Das Ziel: gemeinsam Erkenntnisse in zukunftweisenden Forschungsgebieten gewinnen. Aktuell gibt es 21 Max Planck Center in 14 Ländern weltweit. Die Center haben ebenso Standorte an den beteiligten Max-Planck-Instituten in Deutschland.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beteiligter Max-Planck-Institute und internationaler Partner bringen ihre Kenntnisse, Erfahrungen und Expertisen zusammen. Indem sie komplementäre Methoden und Wissen kombinieren, entsteht ein wissenschaftlicher Mehrwert. Im Gegensatz zu den MPI im Ausland sind Max Planck Center auf fünf Jahre angelegt (mit einmaliger Verlängerungsoption) und sollen wissenschaftliche Kooperationen mit Partnern im Ausland auf Spitzenniveau fördern. 

Unter dem Dach eines Max Planck Centers entfalten sich große Forschungssynergien, beispielsweise:

  • gegenseitiger Austausch von PostDocs
  • gemeinsame Workshops sowie Aus- und Fortbildungsmaßnahmen 
    (zum Beispiel im Rahmen von International Max Planck Research Schools (IMPRS))
  • gemeinsame Nutzung von Forschungsinfrastruktur
  • gemeinsame Förderanträge bei Drittmittelgebern für die Projektzusammenarbeit 
  • gegenseitiger Zugang zu Forschungseinrichtungen und Geräten 
  • Gewinnung von Forschenden aus anderen Einrichtungen als assoziierte Partner 
  • etc.

Dynamische Entwicklung 

Max Planck Center sind oft der erste Schritt hin zu einer stärkeren institutionalisierten Zusammenarbeit, indem Nachwuchs- und Partnergruppen eingerichtet werden. Center werden aus der institutionellen Förderung jedes Partners oder aus Mitteln der jeweiligen nationalen Projektförderung finanziert und besitzen keine eigene Rechtsfähigkeit. Die Kooperationen der Center gehen deutlich über bilaterale Partnerschaften hinaus: Größere internationale Forschungsprojekte erhöhen die Sichtbarkeit und Attraktivität. 

Juli 2020; Status: offiziell eröffnet

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