Verfahren der Max-Planck-Gesellschaft

Verfahren der Max-Planck-Gesellschaft

Als eine dezentral organisierte Forschungsorganisation benötigt die Max-Planck-Gesellschaft Regeln und Verfahren insbesondere zur Qualitätssicherung im Forschungsbetrieb ihrer Institute und Einrichtungen.
Das Fachbeiratswesen ist das zentrale Element der begleitenden Evaluation der Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft.
Forschung ist eine der wesentlichen Grundlagen für die Fortschritte der Menschheit. Sie dient der Wissensvermehrung und fördert Gesundheit, Wohlstand und Sicherheit der Menschen sowie den Schutz der Umwelt. Beschluss des Senats der Max-Planck-Gesellschaft vom 19. März 2010 in der Fassung vom 17. März 2017.
Leitungsfunktionen werden durch Leiter eines Instituts oder einer selbständigen Forschungsstelle, Leiter einer selbständigen Abteilung und Wissenschaftliche Mitglieder des Leitungskollegiums eines Instituts ausgeübt
Beschluss des Senats der Max-Planck-Gesellschaft vom 11. März 1994 in der Fassung vom 20. November 2009.
Zur Beratung in Konfliktfällen in Fragen guter wissenschaftlicher Praxis muss in jedem Institut oder in jeder Forschungseinrichtung der Max-Planck-Gesellschaft eine neutrale, qualifizierte und persönlich integre Ombudsperson von den wissenschaftlichen Mitarbeitern gewählt werden.
Max-Planck-Forschungsgruppenleiter der Max-Planck-Gesellschaft dienen der Förderung herausragend begabter junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. In einzelnen Fächern ist die Berufung nach W2 mit Tenure Track geboten, um international konkurrenzfähig zu sein.
Wahlberechtigt und wählbar sind in jeder Abteilung die wissenschaftlichen und wissenschaftlich-technischen Mitarbeiter mit einer abgeschlossenen Hochschulausbildung - mit Ausnahme der Mitarbeiter, die nur gastweise am Institut tätig sind. Die Wahlberechtigten müssen zum Zeitpunkt der Wahl mindestens ein Jahr am Institut tätig sein und ihre Hochschulausbildung seit mehr als einem Jahr abgeschlossen haben.
Der weltweit sichtbare Erfolg der Forscherinnen und Forscher der Max-Planck-Gesellschaft beruht zum einen auf der großen wissenschaftlichen Freiheit, die sie genießen, zum anderen auf den aufwändigen Qualitätssicherungsverfahren, die wir mit dieser Broschüre vorstellen.
Max-Planck-Gesellschaft verabschiedet Verfahren bei Falschangaben, Verletzung geistigen Eigentums, Beeinträchtigung der Forschungstätigkeit anderer etc.
An jedem Institut der Max-Planck-Gesellschaft soll ein Kuratorium eingerichtet werden, das die Aufgabe hat, die Verbindung zur Öffentlichkeit herzustellen, insbesondere zu den an der Forschung des Instituts Interessierten und potentiell fördernden Kreisen.
Wissenschaftliche Redlichkeit und die Beachtung der Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis sind unverzichtbare Voraussetzungen allen wissenschaftlichen Arbeitens, das Erkenntnisgewinn anstrebt und von der Öffentlichkeit respektiert werden soll.
Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften ist ein eingetragener Verein und verfolgt den Zweck, die Wissenschaften in eigenen Forschungsinstituten zu fördern.
Das Berufungsverfahren ist für die Max-Planck-Gesellschaft als wesentliches Instrument zur Sicherung der Qualität von Wissenschaft und Forschung in den Instituten und sonstigen Forschungseinrichtungen von größter Bedeutung. Es ist ein zentrales Anliegen der Max-Planck-Gesellschaft, herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für die Institutsleitung nach internationalen Maßstäben zu berufen.
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