Aktuelles

Renommierter Preis geht zum dritten Mal an einen Wissenschaftler aus der Max-Planck-Gesellschaft

Max-Planck-Gesellschaft gratuliert Emmanuelle Charpentier zum Japan-Preis 2017

6. Februar 2017

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CRISPR-Enzymschere schneidet RNA und DNA

21. April 2016

Wissenschaftler klären Wirkungsweise eines neuen CRISPR-Cpf1-Systems in Bakterien auf und eröffnen damit mögliche weitere Wege für die Editierung von Genen [mehr]

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Genom Editierung

Gen-Schere, molekulares Skalpell – solche Umschreibungen sollen ausdrücken, was die neue Methode mit dem unaussprechlichen Namen CRISPR-Cas9 kann. Das in seiner natürlichen Form aus zwei RNA- und einem Proteinmolekül bestehende System kann demnach das Erbgutmolekül DNA durchtrennen, und das präzise an einer bestimmten Stelle. Forscher können so Gene ausschalten oder an der Schnittstelle neue Abschnitte einfügen. Auf diese Weise lässt sich das Erbgut sehr viel einfacher und schneller verändern als bisher. Dieses Wirkprinzip hört sich zwar einfach an, doch es müssen verschiedene Faktoren exakt aufeinander abgestimmt sein, damit die Genschere so präzise funktionieren kann. Deshalb ist die Funktionsweise von CRISPR-Cas9 auch nach 30 Jahre Forschung noch immer nicht völlig verstanden.

Mit der Enzym-RNA-Kombination können Wissenschaftler das Erbgut in bislang unerreichter Weise schneiden und verändern

CRISPR-Cas9

Mit der Enzym-RNA-Kombination können Wissenschaftler das Erbgut in bislang unerreichter Weise schneiden und verändern
Restriktionsenzyme, Zinkfingernukleasen und TALENs eignen sich ebenfalls für Veränderungen im Erbgut

Weitere Methoden

Restriktionsenzyme, Zinkfingernukleasen und TALENs eignen sich ebenfalls für Veränderungen im Erbgut
Im Flugzeug hatte sie die Idee ihres Leben - aber auch sonst ist die Wissenschaftlerin ständig in Bewegung

Emmanuelle Charpentier: die Künstlerin an der Gen-Schere

27. September 2016

Im Flugzeug hatte sie die Idee ihres Leben - aber auch sonst ist die Wissenschaftlerin ständig in Bewegung [mehr]
Der Humangenetiker Stefan Mundlos warnt vor Eingriffen in die menschliche Keimbahn, die die Genschere CRISPR/Cas möglich macht

„Keine Genehmigung für solche Versuche“

14. April 2016

Der Humangenetiker Stefan Mundlos warnt vor Eingriffen in die menschliche Keimbahn, die die Genschere CRISPR/Cas möglich macht
Detlef Weigel, Direktor am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, über Genom-Editierung als Möglichkeit, gezielt bessere Nutzpflanzen zu züchten

„Entscheidend ist das Endprodukt“

6. April 2016

Detlef Weigel, Direktor am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, über Genom-Editierung als Möglichkeit, gezielt bessere Nutzpflanzen zu züchten

Genom-Editierung mit CRISPR-Cas9

Die Entdeckung, dass sich auch Bakterien mit einer Art Immunsystem gegen Viren wehren können, hat zunächst nur Mikrobiologen begeistert. Seitdem aber bekannt wurde, dass sich mit dem als CRISPR/Cas9 bezeichneten System das Erbgut unterschiedlichster Organismen manipulieren lässt, interessieren sich auch Nicht-Wissenschaftler für die neue Gentechnik-Methode. Doch wie funktioniert die Methode mit dem unaussprechlichen Namen?
 
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