Auszeichnungen an Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher

Wie in jedem Jahr ehrt die Max-Planck-Gesellschaft auch 2018 im Rahmen ihrer Jahresversammlung ganz herausragende Leistungen ihrer Promovierenden und Postdocs. Dieses Mal steht ein besonderes Jubiläum an: Die Otto-Hahn-Medaillen werden zum 40. Mal vergeben.Otto Hahn steht mit seinem eigenen Lebensweg wie wenige andere für wissenschaftliche Exzellenz und das persönliche und gesellschaftliche Ringen um Fortschritt. Mit Ende zwanzig begann Otto Hahn die äußerst fruchtbare Zusammenarbeit mit Lise Meitner, die zur Entdeckung der Kernspaltung führte, für die er 1944 den Nobelpreis für Chemie erhielt. Als Präsident nahm er sich ab 1946 erfolgreich des Umbaus der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft in die Max-Planck-Gesellschaft an. Wissenschaftliche Spitzenleistung braucht Talent und Leistungsbereitschaft, Kreativität und Mut. Unsere insgesamt 1027 Otto-Hahn-Preisträgerinnen und -Preisträger forschen heute an den besten Universitäten und Forschungseinrichtungen der Welt und übernehmen Verantwortung über den Wissenschaftsbetrieb hinaus.

Die Max-Planck-Gesellschaft vergibt seit 2018 jährlich den mit 25.000 Euro dotierten Hermann-Neuhaus-Preis für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler mit abgeschlossener Promotion. Prämiert werden herausragende Leistungen auf dem Gebiet der anwendungsnahen Forschung an den Max-Planck-Instituten. Der Preis dient dem Gedenken an den Unternehmer Hermann Neuhaus, Träger der Harnack Medaille und bislang großzügigster Mäzen der Max-Planck-Förderstiftung. [mehr]
Seit 1978 zeichnet die Max-Planck-Gesellschaft jedes Jahr junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende wissenschaftliche Leistungen, die sie in der Regel im Zusammenhang mit ihrer Doktorarbeit erbracht haben, mit der Otto-Hahn-Medaille aus. [mehr]
Die Max-Planck-Gesellschaft eröffnet besonders herausragenden Preisträgerinnen und Preisträgern der Otto-Hahn-Medaille die Möglichkeit, im Anschluss an einen Auslandsaufenthalt die Leitung einer kleinen Forschungsgruppe zu übernehmen. Sie dürfen sich ein Max-Planck-Institut aussuchen und dort ein eigenes Forschungsprojekt durchführen. Die Auszeichnung soll den Weg für eine längerfristige Wissenschaftskarriere in Deutschland ebnen. [mehr]
Zur Würdigung ihrer besonderen Leistungen können die Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger der Max-Planck-Gesellschaft jeweils einen herausragenden Postdoc mit einem "Nobel Laureate Fellowship" auszeichnen. Die Fellows erhalten einen Arbeitsvertrag an einem Max-Planck-Institut sowie Sachmittel für die Forschung. [mehr]
Aus den Erträgen der Reimar-Lüst-Stiftung werden das Reimar-Lüst-Stipendium an Doktorandinnen / Doktoranden bzw. Postdoktorandinnen / Postdoktoranden vergeben, die aufgrund ihrer herausragenden Leistungen eine besondere Förderung verdienen. Das Stipendium wird in der Regel für die Dauer von zwei Jahren verliehen. [mehr]
Um einen Anreiz für eine frühzeitige Promotion zu geben, zeichnet die Max-Planck-Gesellschaft alljährlich ihren jüngsten Doktoranden oder ihre jüngste Doktorandin - meist im Alter zwischen 25 und 27 Jahren - für seinen oder ihren hervorragenden Promotionsabschluss mit dem Dieter-Rampacher-Preis aus. [mehr]

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