Hermann-Neuhaus-Preis

Der Hermann-Neuhaus-Preis wurde 2018 ins Leben gerufen. Ausgezeichnet werden herausragende Postdocs und Forschungsgruppenleiter*innen, die Forschung mit Anwendungspotential an einem Max-Planck-Institut betreiben. Der Preis wird von der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) vergeben und von der Max-Planck-Förderstiftung (MPF) zum Gedenken an den Unternehmer Hermann Neuhaus finanziert. Wie so viele herausragende Wissenschaftler*innen verwandte Neuhaus seine unermüdliche Kreativität und seinen kritischen Geist darauf, immer nach dem Besten zu streben. Sein Ziel war es, die Zukunft für die kommenden Generationen zu gestalten. Hermann Neuhaus ist der großzügigste Mäzen der MPF und erhielt posthum die Harnack-Medaille, die höchste Auszeichnung der MPG.

Das Preisgeld beträgt 25.000 Euro (20.000 Euro davon sind für Forschungsmittel vorgesehen, 5.000 Euro zur persönlichen Verwendung).

Zielgruppe

Um sich für den Hermann-Neuhaus-Preis bewerben zu können,

  • müssen Sie Postdoc oder Forschungsgruppenleiter*in an einem Max-Planck-Institut in der Biologisch-Medizinischen Sektion (BMS) oder der Chemisch-Physikalisch-Technischen Sektion (CPTS) sein.
  • müssen Sie dort Forschung mit Anwendungspotential betreiben.
  • sollte der Abschluss Ihrer Promotion nicht länger als 7 Jahre zurückliegen. Dieser Zeitraum wird um Elternzeiten oder andere (z.B. krankheitsbedingte) Abwesenheiten verlängert; die 7 Jahre dürfen auch unterbrochen sein. Geben Sie Einzelheiten zu diesen Unterbrechungen bitte im Lebenslauf an.

Wichtige Daten

  • Bewerbungsfrist: 15. Februar 2020
  • Auswahlverfahren: März/April 2020
  • Benachrichtigung des Preisträgers/der Preisträgerin und aller Bewerber*innen: April/Mai 2020
  • Preisverleihung: Juni 2020 auf der Jahreshauptversammlung der MPG in Berlin

So bewerben Sie sich

  • Füllen Sie das Bewerbungsformular aus
  • Senden Sie es zusammen mit den folgenden Dokumenten (in einem PDF) bis zum 15. Februar 2020 elektronisch an
    • Nominierungsschreiben eines Wissenschaftlichen Mitglieds der MPG
    • Beschreibung Ihrer aktuellen Forschung und deren Anwendungspotential, inkl. einem Verwendungsplan für das Preisgeld (max. zwei Seiten).
    • Ein zusätzliches Empfehlungsschreiben
    • Lebenslauf
    • Publikationsliste

Auswahlverfahren:

  • Die Anträge werden zunächst von der MPG Generalverwaltung geprüft, um sicherzustellen, dass sie die oben genannten Kriterien erfüllen.
  • Alle zugelassenen Anträge werden von der Jury geprüft, die sich aus folgenden Personen zusammensetzt:
    • Dr. Andrea von Drygalski, MPF
    • Prof. Dr. Erin M. Schuman, MPI für Hirnforschung
    • Prof. Dr. Peter H. Seeberger, MPI für Kolloid- und Grenzflächenforschung
  • Dabei spielen sowohl die akademische Exzellenz als auch die Überzeugungskraft der Pläne zur Entwicklung des Anwendungspotentials der Forschung eine wichtige Rolle.

Der erfolgreiche Bewerber wird im April/Mai 2020 informiert und zur Jahreshauptversammlung der MPG eingeladen. Auch alle anderen Bewerber*innen werden benachrichtigt.


Preisträger

2018

Dr. Arjun Chennu, Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, Bremen

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