Standards und Spielräume

Standards und Spielräume

Was heißt Chancengleichheitsmonitoring in einer diversen Arbeits- und Forschungskultur?

Die Angebote und Programme zur Unterstützung der Chancengleichheit in der Max-Planck-Gesellschaft sind vielseitig und auf die besonderen Anforderungen der Wissenschaft sowie auf die Bedürfnisse verschiedener Wissenschaftler*innen zugeschnitten. Ebenso vielförmig und flexibel muss auch das Design der Instrumente sein, die den Erfolg und die Entwicklung der Maßnahmen beobachten und begleiten. Das ist der Rahmen, in dem die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte und ihr Team, die gleichstellungspolitische Beratung aller Personen, Ebenen, Funktionen, Gruppen und Gremien gestalten. Das Ziel ist es, in den Instituten ein einheitlich hohes Niveau der Gleichstellungsarbeit zu garantieren und dabei die fachliche und kulturelle Vielfalt der Institute zu wahren. Ob es um die Entwicklung des institutsgerechten Gleichstellungsplans, die Reduzierung des Einflusses von Geschlechterstereotypen auf Personalauswahl und Leistungsbeurteilung oder die Beratung zu strategischen Entscheidungen im Bereich Chancengleichheit geht: Die definierten Standards müssen Spielräume enthalten, ohne deshalb weniger absolut und anspruchsvoll zu sein.

Die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte unterstützt die Max-Planck-Gesellschaft bei der Umsetzung und Weiterentwicklung ihrer Gleichstellungsziele:

  • Sie berät die verschiedenen internen Zielgruppen - Institute, Leitung, Sektionen, Funktionsträger*innen - in Fragen der Gleichstellung. In diesem Rahmen wird sie in die verschiedenen zentralen Gremien der Max-Planck-Gesellschaft eingeladen.

  • Sie initiiert Maßnahmen und Projekte im Bereich Chancengleichheit.

  • Sie unterstützt die Gleichstellungsbeauftragten in den Instituten, Einrichtungen und Sektionen durch Information und Fortbildung sowie dadurch, dass sie sowohl Rolle als auch Rechte und Pflichten der Beauftragten gegenüber Entscheidungsträger*innen und den Gremien aushandelt.

  • Sie unterstützt die interne und die externe Kommunikation in Sachen Chancengleichheit und repräsentiert und vertritt die Max-Planck-Gesellschaft bei diesem Thema nach außen.

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