Zellkerne von weiblichen Zellen. Die Xist-Moleküle, die für die Inaktivierung des zweiten X-Chromosoms verantwortlich sind, sind mit einem roten Farbstoff markiert. Copyright: MPI für molekulare Genetik / Verena Mutzel

Genetik

Die Entdeckung des PKN-Proteins in Braunalgen gibt Aufschluss über die molekularen Grundlagen der Befruchtung und der Artenidentität im gesamten Stammbaum des Lebens mehr

Wie wird aus Wahrnehmung Genuss – und warum geschieht das bei manchen Menschen nicht? Mithilfe genetischer Modellierung zeigen wir, dass genetische Einflüsse auf Musikgenuss weitgehend unabhängig von Musikwahrnehmung und allgemeiner Belohnungsverarbeitung sind. Verschiedene Facetten des Musikgenusses werden durch unterschiedliche genetische Wege geprägt. Dies legt nahe, dass genetische Einflüsse auf die Verschaltung im Gehirn erklären könnten, warum Wahrnehmung bei manchen Menschen nur bloße Wahrnehmung bleibt. mehr

Transposons sind genetische Sequenzen, die ihre Position im Genom selbstständig verändern und dadurch Mutationen und Krankheiten auslösen können. In unserer Forschungsgruppe haben wir ein Retrotransposon viralen Ursprungs untersucht und konnten zeigen, dass es bei Mäusen zu Fehlbildungen der Gliedmaßen während der Entwicklung der Tiere führt. Damit beschreiben wir einen neuen Krankheitsmechanismus, der bisher unzureichend verstandene Entwicklungsstörungen erklären könnte. mehr

Hemmende genetische Elemente tragen zur Entstehung neuer Blattformen bei mehr

Eine neue Methode zeigt räumliche DNA-Verteilung in Geweben mehr

Bakterien nutzen Viren, um ihre eigenen Abwehrmechanismen zu verbreiten mehr

Genfehler verursacht Entwicklungsstörung und Demenzerkrankungen mehr

Groß angelegte Studie zeigt Faktoren auf, die Sexlosigkeit bis ins hohe Erwachsenenalter beeinflussen mehr

Organe bilden ein Mosaik geschlechtsspezifischer Merkmale  mehr

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Genfehler verursacht Entwicklungsstörung und Demenzerkrankungen mehr

Organe bilden ein Mosaik geschlechtsspezifischer Merkmale  mehr

Alte DNA aus dem Mittelalter belegt umfangreiche Migrationsbewegungen, regionale Vielfalt und gibt neue Einblicke in frühmittelalterliche Gesellschaften mehr

Fähigkeit, Musik zu genießen ist teilweise vererbbar mehr

Bereits vor der Geburt einer Frau sind ihre Eizellen in ihrem Körper angelegt. Mit zunehmendem Alter häufen sich jedoch DNA-Schäden in den Zellen an. Forschende haben jetzt aufgedeckt, warum die zelleigenen Reparaturmechanismen diese Schäden nicht beseitigen mehr

Das Startup entwickelt KI-Modelle für die Diagnostik und Identifizierung von Biomarkern weiter mehr

Eine Analyse des Erbguts des berühmten Komponisten hat ergeben, dass DNA-Daten die Fähigkeiten eines Menschen bislang zu ungenau erfassen mehr

Stressgranula bewahren Zellen vor den Folgen von UV-Strahlung mehr

Studie zeigt, dass ungünstige Bedingungen in den ersten Lebensjahren über mehrere Wege mit der Gesundheit im späteren Leben zusammenhängen mehr

Ein künstliches Chromosom vereint alle t-RNA-Gene für die Produktion von Proteinen mehr

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Bunte Farben, prächtige Federn – doch am Ende erwählen weibliche Zebrafinken und Kampfläufer nicht den Schönsten, sondern den mit dem besten Auftritt oder der cleversten Strategie mehr

Das Leben gleicht einem Flipperspiel – die Chancen auf Gesundheit und Wohlstand sind ungleich verteilt. Wer schwierige Startbedingungen vorfindet, schafft Erfolg und Aufstieg nur mühsam. Bei gutem Start erreichen Spielende dagegen Topwerte mehr

Mit einem unverständlichen Code kann niemand etwas anfangen – auch eine Zelle nicht. Patrick Cramer erforscht das Enzym, das den DNA-Code umschreibt, sodass aus einem Gen ein Protein entstehen kann. Dabei setzt er auf scharfe Mikroskope und auf künstliche Intelligenz mehr

Forschungshighlights 2022

14. Dezember 2022

Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben 2022 viele hochkarätige Veröffentlichungen publiziert. Wir haben eine Auswahl getroffen und stellen Ihnen zwölf Highlights vor. Ein Rückblick auf ein abwechslungsreiches Forschungsjahr mehr

Forschungshighlights 2021

21. Dezember 2021

Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben 2021 viele hochkarätige Veröffentlichungen publiziert. Wir haben eine Auswahl getroffen und stellen Ihnen zwölf Highlights vor. Ein Rückblick auf ein turbulentes Jahr 2021 mehr

Miltos Tsiantis vom Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln und sein Team suchen nach Genen, die das Blattwachstum steuern. Ein zentrales Steuerelement haben sie dabei schon gefunden mehr

Forschungshighlights 2020

21. Dezember 2020

Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben 2020 viele hochkarätige Veröffentlichungen publiziert. Wir haben eine Auswahl getroffen und stellen Ihnen 13 Highlights vor. Ein Rückblick mehr

20 Jahre nach der Entschlüsselung des humanen Genoms: Wo steht die Forschung heute? mehr

Die Fabrik der Zukunft wächst auf dem Acker – zumindest wenn es nach Ralph Bock und seinem Team am Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Golm geht. Die Forscherinnen und Forscher wollen Pflanzen zu Produktionsstätten für Substanzen machen, die sonst nur aufwendig und teuer herzustellen sind mehr

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Der Science-Fiction-Film "Gattaca" kam 1998 in die deutschen Kinos. Zum Zeitpunkt der Produktion von Gattaca war allerdings weder das Humangenom sequenziert, noch gab es die CRISPR/Cas9-Methode. Die spannende Frage ist also, wie nah ist der Film heute an der Realität? mehr

Woher kommst du? In diesem Video zeigen MrWissen2go und Johannes Krause vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte, dass Europa in mehreren Einwanderungswellen besiedelt worden ist. Wissenschaftler kommen deshalb zu dem Schluss: Wir sind alle Migranten. Außerdem sind die genetischen Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen sehr gering. Es gibt deshalb keine menschlichen Rassen. Äußere Unterschiede wie zum Beispiel die Hautfarbe sind nur Anpassungen an die jeweiligen Lebensbedingungen. mehr

Kleine chemische Anhängsel an der DNA und den Histon-Verpackungsproteinen kontrollieren die Aktivität von Genen. Sie wirken wie Schalter, die Gene an- und abschalten können. mehr

Der rätselhafte Steinzeitmensch, der Neandertaler, der vor 30.000 Jahren scheinbar spurlos von der Erde verschwand, lebt  weiter in uns modernen Menschen. mehr

Ein neues Enzym entfernt das Erbgut des Aids-Erregers aus den infizierten Zellen. mehr

Was wir schön finden, ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch eine Frage der Genetik. Darüber hinaus spiegelt Schönheit auch Machtverhältnisse wider. mehr

Wie funktioniert die Symbiose zwischen Pflanzenwurzeln und Mykorrhizapilzen?  Und welche Chancen bietet diese für eine nachhaltige Landwirtschaft? Darüber spricht Caroline Gutjahr, Direktorin am Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie, in diesem Podcast mehr

Forscher haben neue Risikogene identifiziert, die das Entstehen bipolarer Störungen beeinflussen könnten. Jan Deussing, Biologe am Max-Planck-Institut für Psychiatrie, erklärt, wie genetische Veranlagungen und psychosoziale Faktoren zusammenwirken und welche Auswirkungen sie auf Diagnose und Therapie haben mehr

Woher kommt Ötzi wirklich? Wie sah er aus? Johannes Krause und sein Team vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie aus Leipzig haben neue Erkenntnisse aus den Genen der Gletschermumie gewonnen. Ein Gespräch mit dem Archäogenetiker mehr

Mit der Genschere Crispr-Cas9 und dem Gene Drive ist es möglich, Gene auch über Generationen zu verändern. Welche Chancen und Risiken birgt das? Ein Gespräch mit Chaitanya Gokhale vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön mehr

Gelbe Dienstage, rote Akkorde oder ein A, das nach Basilikum schmeckt: Menschen mit Synästhesie verknüpfen verschiedene Sinneswahrnehmungen miteinander. Und das tritt häufiger auf als gedacht, weiß Amanda Tilot vom Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen mehr

Manche Erlebnisse prägen ein Leben lang. So leiden Menschen, die als Kind Zeuge oder sogar Opfer schrecklicher Ereignisse wurden, meist auch als Erwachsene unter den Folgen. Was genau bei einem Trauma im Kopf eines Kindes passiert, untersuchen Forscher um Torsten Klengel am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Wie sie herausgefunden haben, können traumatische Erlebnisse sogar Spuren im Erbgut hinterlassen und so den Pegel an Stresshormonen aus dem Gleichgewicht bringen. mehr

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