Psychologie

Bereits kleine Änderungen an den Algorithmen könnten Feeds von Nutzenden verändern - und Rage-Baits senken

Dass Natur bei Erschöpfung und Stress guttut, ist bekannt. Positive Effekte lassen sich aber auch bei Nicht-Gestressten erkennen.

Wie könnte die Behandlung von Magersucht in Zukunft aussehen? In dieser Podcast-Folge von "Ach, Mensch" spricht Simone Behrens über technische Innovationen in der Therapie und warum sie den persönlichen Kontakt zwischen Patientin und Therapeutin nicht ersetzen können

Eine Studie zeigt, wie digitale Werkzeuge helfen, eine Vorstellung von der eigenen Zukunft zu entwickeln

Eine neue Studie zeigt, wie Aufmerksamkeit für Alkoholwerbung das Trinkverhalten steigert

Warum die Vielfalt möglicher Interpretationen entscheidend ist

Smart Watches, Apps und Chatbots: In Zukunft lassen sich digitale Helfer nicht mehr wegdenken. Worauf es ankommen wird

Eine neue Studie zeigt, wie soziale Informationen das Verhalten bei der Nahrungssuche beeinflussen

Die Daten der Berliner Altersstudie (BASE) stehen ab sofort über das Forschungsdatenzentrum des ZPID für Forschende weltweit bereit

KI-Assistenten prägen unseren Alltag – von Einkäufen bis zur Steuererklärung. Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung untersuchte in 13 Experimenten mit über 8.000 Teilnehmenden den Einfluss von KI auf Ehrlichkeit. Das Ergebnis: Menschen handeln unehrlicher, wenn sie Aufgaben an KI delegieren, und KI befolgt unethische Anweisungen häufiger als Menschen. Schutzmechanismen greifen nur begrenzt. Viele Teilnehmende wollten die Aufgaben danach wieder selbst übernehmen. Die Stärkung moralischer Selbstständigkeit könnte helfen, dass KI verantwortungsvoll genutzt wird.

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Bereits kleine Änderungen an den Algorithmen könnten Feeds von Nutzenden verändern - und Rage-Baits senken

Dass Natur bei Erschöpfung und Stress guttut, ist bekannt. Positive Effekte lassen sich aber auch bei Nicht-Gestressten erkennen.

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Eine neue Studie zeigt, wie Aufmerksamkeit für Alkoholwerbung das Trinkverhalten steigert

Neue Messmethodik macht Konfliktverhalten in Gruppen messbar

Vertrauen ins Gesundheitssystem spielt eine zentrale Rolle 

Neue Studie: Wiederholtes Lügen ist keine Frage der Gelegenheit, sondern der Persönlichkeit.

Eine neue Studie zeigt, welche Effekte Naturfilme auf die Verarbeitung von Schmerzsignalen im Gehirn haben

Was die Verhaltenswissenschaften zu einer mündigen, kompetenten, und resilienten Gesellschaft beitragen können, wird am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin erforscht

Studie zeigt: Wählerinnen und Wähler eher linksgerichteter Parteien zeigen mehr Prosozialität als Anhänger anderer Parteien - aber nicht bei allen Messverfahren

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Smart Watches, Apps und Chatbots: In Zukunft lassen sich digitale Helfer nicht mehr wegdenken. Worauf es ankommen wird

Warum wir Warnsignale für die Autokratisierung übersehen und Katastrophen nicht einschätzen können. Ein Beitrag von Ralph Hertwig und Stephan Lewandowsky

Forschungshighlights 2023

19. Dezember 2023

Ein Rückblick auf ein abwechslungsreiches Forschungsjahr

Neue Ergebnisse des Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht und tragen dazu bei, den Zusammenhang zwischen kurzfristigem Denken bei Jugendlichen und späterer Kriminalität zu erklären

Wie bekommt man einen Algorithmus dazu, dass er die Welt erkundet, auch wenn es dafür keine unmittelbare Belohnung gibt?  Eric Schulz, der am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen forscht, nutzt kognitive Psychologie um Künstliche Intelligenzen zu erforschen

Forschungshighlights 2022

14. Dezember 2022

Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben 2022 viele hochkarätige Veröffentlichungen publiziert. Wir haben eine Auswahl getroffen und stellen Ihnen zwölf Highlights vor. Ein Rückblick auf ein abwechslungsreiches Forschungsjahr

In dichten Menschenmengen folgen die Bewegungen einzelner Personen physikalischen Gesetzen. Berechnungen können helfen, Versammlungen zu steuern und Massenunglücke zu vermeiden

Die Stressreaktion des menschlichen Körpers ist eine Art Notfallprotokoll aus der Steinzeit. Zu unserer heutigen Lebensweise passt sie nur bedingt. Was bei Stress im Körper passiert, wer besonders anfällig ist und wann ein besonders schlechter Zeitpunkt für großen Stress ist – daran forschen Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 

Der Verhaltensökonom Matthias Sutter erklärt im Interview, warum das Homeoffice einen Karriereknick verursachen kann, was die Körpergröße mit Geldverdienen zu tun hat und warum er die Frauenquote letztlich doch für sinnvoll hält.

Gefühle haben im politischen Raum einen schlechten Ruf. Politische Entscheidungen, so das klassische Dogma, sollten rational und vernünftig getroffen werden, keinesfalls emotional. Doch die Realität sieht von jeher anders aus

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Mit Hilfe der Spieltheorie versuchen Forschende besser zu verstehen, wie Menschen effektiv zusammenarbeiten

Angst ist durchaus ein sinnvolles, ja lebenswichtiges Gefühl, denn es löst ein entsprechendes Schutzverhalten aus. Wenn die Angst vor bestimmten Objekten oder Situationen aber überhandnimmt, dann kann sie zur Gefahr für die eigene Gesundheit werden

Der Mensch ist unvollkommen, er handelt oft bequem und genussorientiert. Manche Politiker würden das gern ändern, vor allem, wenn das Verhalten öffentliche Gelder kostet, die Gesundheit oder die Umwelt schädigt. „Nudging“ bezeichnet den Versuch, das Verhalten von Menschen ohne explizite Regeln oder Verbote in eine bestimmte Richtung zu lenken, indem man eine vermeintlich bessere Alternative attraktiver macht. Ein großes Thema in diesem Kontext ist z. B. die Organspende.

Eine 2015 durchgeführte Studie an syrischen Flüchtlingen in der Türkei zeigt, dass zwei Drittel von ihnen Tod, Folter oder Entführung eines engen Freundes oder Familienmitgliedes beobachtet oder selbst erlebt haben. 20 bis 30 Prozent der Flüchtlinge leiden deshalb unter einer schweren Depression oder einer ausgeprägten Posttraumatischen Belastungsstörung. Unser Film für Geflüchtete und deren Helfer klärt über mögliche körperliche und psychische Symptome auf.

Wie könnte die Behandlung von Magersucht in Zukunft aussehen? In dieser Podcast-Folge von "Ach, Mensch" spricht Simone Behrens über technische Innovationen in der Therapie und warum sie den persönlichen Kontakt zwischen Patientin und Therapeutin nicht ersetzen können

Emotionen können uns täuschen und unsere Wahrnehmung verzerren. Für den Menschen übernehmen sie aber gleichzeitig auch wichtige Aufgaben. Welche Vorteile hätten Emotionen also für Maschinen, Levin Brinkmann?

Forscher haben neue Risikogene identifiziert, die das Entstehen bipolarer Störungen beeinflussen könnten. Jan Deussing, Biologe am Max-Planck-Institut für Psychiatrie, erklärt, wie genetische Veranlagungen und psychosoziale Faktoren zusammenwirken und welche Auswirkungen sie auf Diagnose und Therapie haben

Eine Künstliche Intelligenz, die Flüchtlinge auf Kommunen verteilt, Zulassungen zur Uni prüft oder das Go für Polizeieinsätze gibt? Pascal Langenbach forscht dazu, wie fair wir es finden, wenn Maschinen wichtige Entscheidungen treffen

Manche handeln aus Überzeugung selbstlos, andere erhoffen sich dadurch „einen gut“ zu haben. Menschliche Kooperation unterliegt verschiedenen Regeln. Diese erforschen der Mathematiker Christian Hilbe und sein Team am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön

Warum schwimmen Fische im Schwarm? Wie kann man in großen Menschenmengen eine Massenpanik verhindern? Und wie organisieren sich schwärmende Zellen im Immunsystem? Darum geht es in dieser langen Podcast-Folge zur aktuellen MaxPlanckForschung

Cool – das ist eines dieser Worte, die wir mittlerweile inflationär benutzen. Cool kann umgangssprachlich auch „gut“ und „toll“ bedeuten, aber das war nicht immer so. Was der Begriff historisch mit marginalisierten Gruppen zu tun hat, das erklärt Kerstin Maria Pahl vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin im Podcast „Ach, Mensch“.

Leon Battista Alberti hat die Frage nach dem guten Leben bereits vor mehr als 500 Jahren beschäftigt. Doch gibt es darauf eine Antwort? Hana Gründler vom Kunsthistorischen Institut (KHI) in Florenz hat die erste deutsche Übersetzung Albertis Werk „Über die Seelenruhe“ kommentiert und weiß Antworten.

Druck wirkt sich auf die menschliche Psyche aus, sorgt dafür, dass sich Knochen verändern und kann sogar die Leitfähigkeit von Materialien beeinflussen. Die lange Folge des Forschungsquartetts widmet sich der Bedeutung von Druck in der Psychologie, der Biologie und der Chemie.

Was haben Gefühle in der Politik zu suchen? Wie kann man die Angst vor Spinnen überwinden? Und können Roboter das Umarmen lernen? Darum geht’s in dieser langen Folge vom Forschungsquartett zum Thema Emotionen.

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