Geoforschung

 

Phosphorreiches Tiefenwasser im Atlantik fördert einen Symbionten der Sargassum-Alge und treibt so deren Wachstum an mehr

Eisberg-Armadas und veränderte Flussläufe führten dazu, dass sich Teile der Nordhalbkugel während einer langsamen Erwärmung mehrfach rapide abkühlten mehr

Extremereignisse, die durch den Klimawandel häufiger werden, beeinträchtigen die Fähigkeit des Bodens, Wasser zu reinigen mehr

Neue Messungen ermöglichen es Gesellschaften, sich an Veränderungen der Wasserverfügbarkeit anzupassen und sich auf Extremereignisse vorzubereiten mehr

Kunststofffasern halten sich deutlich länger in der Atmosphäre als angenommen mehr

Herausforderungen des Anthropozäns – das Verständnis des Einflusses  menschengemachter Veränderungen tropischer Regionen auf die Dynamik des Erdsystems sowie die Identifizierung potenzieller Kipppunkte sind der Schlüssel zur Zukunft unserer Spezies auf diesem Planeten. mehr

Passatwindwolken sind kleine Haufenwolken, die selten eine Höhe von mehr als vier Kilometer erreichen aber weite Teile der tropischen Ozeane bedecken. Weil sie Sonnenstrahlen reflektieren und langwellige Wärmestrahlung effektiv in den Weltraum abgeben, spielen sie eine wichtige Rolle bei der Kühlung unserer Erde. Wie effektiv diese Wolken Niederschlag bilden und wie sich Niederschlagsprozesse auf ihre Empfindlichkeit gegenüber Störungen auswirken – ob sich zum Beispiel ihre kühlende Wirkung mit der Klimaerwärmung abschwächt, können wir dank einer großangelegten Messkampagne nun besser verstehen. mehr

Konvektion von salzhaltigem Wasser erzeugt sechseckige Muster mehr

Erster Nachweis des schweren Sauerstoffisotops 18O sowohl in der oberen als auch der unteren Atmosphäre der Erde mehr

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Phosphorreiches Tiefenwasser im Atlantik fördert einen Symbionten der Sargassum-Alge und treibt so deren Wachstum an mehr

Eisberg-Armadas und veränderte Flussläufe führten dazu, dass sich Teile der Nordhalbkugel während einer langsamen Erwärmung mehrfach rapide abkühlten mehr

Extremereignisse, die durch den Klimawandel häufiger werden, beeinträchtigen die Fähigkeit des Bodens, Wasser zu reinigen mehr

Kunststofffasern halten sich deutlich länger in der Atmosphäre als angenommen mehr

Konvektion von salzhaltigem Wasser erzeugt sechseckige Muster mehr

Sauerstoffarme Meeresregionen wurden in vergangenen Warmzeiten offenbar kleiner mehr

Stalagmiten offenbaren, wie grönländisches Schmelzwasser das tropische Klima vor mehr als 100.000 Jahren veränderte mehr

Klaus Hasselmann, ehemaliger Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie, erhält gemeinsam mit Syukuro Manabe (USA)  und Giorgio Parisi (Italien) den Nobelpreis für Physik 2021 mehr

Sedimentbohrkerne weisen auf mehr Starkregenereignisse in Warmzeiten und weniger Klimavariabilität in Kaltzeiten hin mehr

Plankton wird im arktischen Ozean nicht vermehrt wachsen, weil ihm nicht genügend Stickstoff zur Verfügung steht mehr

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Neue Messungen ermöglichen es Gesellschaften, sich an Veränderungen der Wasserverfügbarkeit anzupassen und sich auf Extremereignisse vorzubereiten mehr

Forschungshighlights 2021

21. Dezember 2021

Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben 2021 viele hochkarätige Veröffentlichungen publiziert. Wir haben eine Auswahl getroffen und stellen Ihnen zwölf Highlights vor. Ein Rückblick auf ein turbulentes Jahr 2021 mehr

Klaus Hasselmann entwickelte das statistische Modell, mit dem sich die Erderwärmung dem Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre zuschreiben lässt. Dafür erhält der ehemalige Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie den Nobelpreis für Physik 2021 mehr

Künstliche Intelligenz hilft, meteorologische Extremereignisse und ihre Folgen vorherzusagen mehr

Vulkane liefern die Blaupause: Bei ihren Ausbrüchen stoßen sie große Mengen Schwefeldioxid aus und kühlen so das Klima. Als ein Mittel des Geoengineerings diskutieren Fachleute daher, die Erderwärmung durch gezielte Freisetzung des Gases einzudämmen. Ob das funktionieren würde und welche Gefahren damit verbunden sind, untersucht Ulrike Niemeier vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg mehr

Der Klimawandel erfordert, dass wir uns von Erdöl und Kohle verabschieden. Doch unsere Gesellschaft, speziell unser Ideal von Freiheit und Wohlstand, ist in ungeahntem Maße von den fossilen Rohstoffen geprägt. Wie stark diese Abhängigkeit ist und welche Wege es gibt, davon loszukommen mehr

Der Klimawandel verändert viele Ökosysteme. So könnten etwa die arktischen Permafrostböden teilweise auftauen. Solche Umwälzungen wirken sich wiederum darauf aus, welche Mengen an Treibhausgasen in diesen Gebieten freigesetzt beziehungsweise gebunden werden. mehr

Stickstoffverbindungen in der Luft und im Wasser belasten die Gesundheit von Menschen und gefährden Ökosysteme. Wir sprachen mit Sönke Zaehle, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Biogeochemie, über die Folgen der Emissionen und mögliche Maßnahmen dagegen. mehr

In vielen Regionen der Welt versuchen sich die Menschen vor den Folgen des Klimawandels zu schützen – oft mit kontraproduktivem Effekt. Maßnahmen, die den Klimawandel eindämmen sollen, können auch als solche Fehlanpassung gelten, auch wenn der Frontiers Report 18/19 der Unep sie nicht ausdrücklich nennt. mehr

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Der Physik-Nobelpreisträger Klaus Hasselmann hat am 5. Oktober 2021 am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg die Fragen der Journalistinnen und Journalisten beantwortet mehr

Im Amazonasgebiet kommt es jedes Jahr zu starken Waldbränden. Verschlimmert wird die Situation durch den Klimawandel und die Entwaldung in der Vergangenheit. Wie hat sich die Situation am Amazonas in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt? Und was können wir über die Zukunft sagen? Darum geht es in unserem neuen YouTube-Video mit Doktor Whatson mehr

Nuf dem Meeresboden existieren wahrscheinlich zehnmal mehr heiße Quellen, so genannte "Schwarze Raucher", als bisher angenommen. Das haben Forscher des Max-Planck-Instituts für marine Mikrobiologie mithilfe eines Echolots herausgefunden, das weitaus schneller arbeitet als Unterwasserroboter. Während sich Letztere mühsam im Dunklen Quadratmeter für Quadratmeter vorarbeiten müssen, spürt das Echolot schnell die Quellen auf, die als die Geburtsstätten marinen Lebens gelten. Die hohe Dichte der Quellen am Mittelatlantischen Rücken liefert zudem eine Erklärung, wie sich Tiefseebewohner ausbreiten könnten: Kurze Distanzen und viele Quellen ermöglichen es Lebewesen in der Tiefsee, sich von Quelle zu Quelle vorzuarbeiten, bis sie sich an einer großen Quellen niederlassen. Sogar Arten, die sich langsam bewegen wie beispielsweise Muscheln, können so neue Lebensräume erobern.Teil 2: Geheimnisse der Tiefsee (2): Forschen in ewiger Nacht
Teil 3: Geheimnisse der Tiefsee (3): Muscheln leben in Symbiose mehr

Leinen los und abgetaucht? So einfach ist Tiefsee-Forschung leider nicht. Für die siebenwöchige Expedition zu den Azoren 2010 musste die "Meteor", Deutschlands zweitgrößtes Forschungsschiff, jahrelang vorbereitet werden. Allein das Beladen des Forschungsschiffes dauerte drei Tage: 80 Tonnen wissenschaftliches Gerät mussten verstaut werden. Hauptverantwortlich dafür ist Volker Ratmeyer, vom Zentrum für Marine Umweltwissenschaften in Bremen (MARUM).Teil 1: Geheimnisse der Tiefsee (1): Vulkane am Meeresgrund
Teil 3: Geheimnisse der Tiefsee (3): Muscheln leben in Symbiose mehr

Der Mensch hat inzwischen einen so großen Einfluss auf unseren Planeten, dass die Wissenschaft von einem neuen Erdzeitalter spricht: dem Anthropozän. Am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte befasst sich Benjamin Steininger mit vielen künstlichen Stoffen, die Menschen in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten entwickelt haben. Im Ach-Mensch-Podcast spricht er über Segen und Fluch dieser Erfindungen. mehr

Algen in der Wüste, Extremwetter-Ereignisse oder die ständige Bedrohung durch Vulkanausbrüche in der Geschichte Neapels: Unser neuester Podcast rückt Wissenschaflerinnen und Wissenschaftler in den Fokus, die an Extremen forschen, um die Ökologie, das Klima und dem Umgang des Menschen mit Naturkatastrophen besser zu verstehen mehr

Die Tiefsee hat lange als lebensfeindlich gegolten. Neue Forschungen zeigen: Methanquellen am Grund der Ozeane sind Oasen des Lebens. Forscher des Max-Planck-Instituts in Bremen beschäftigen sich intensiv mit diesen Quellen des Tiefsee-Lebens. mehr

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