Zellkerne von weiblichen Zellen. Die Xist-Moleküle, die für die Inaktivierung des zweiten X-Chromosoms verantwortlich sind, sind mit einem roten Farbstoff markiert. Copyright: MPI für molekulare Genetik / Verena Mutzel

Genetik

Mikroskopische Aufnahme einer sich teilenden basalen radialen Gliazelle, einer Vorläuferzelle, aus der während der Gehirnentwicklung Neuronen entstehen. Modernes menschliches TKTL1, aber nicht das des Neandertalers, erhöht die Anzahl der basalen radialen Gliazellen und Neuronen.

Durch die Veränderung einer einzigen Aminosäure ist die Gehirnevolution anders verlaufen mehr

Mikroskopaufnahme der Chromosomen (in Cyan) einer neuronalen Stammzelle des modernen Menschen im Neokortex während der Zellteilung.

Gehirn-Stammzellen des modernen Menschen machen weniger Fehler bei der Verteilung ihrer Chromosomen auf die Tochterzellen mehr

Colorful diagram of genes in a scatter plot

Neue Methode erleichtert die Identifikation von Zelltyp-spezifischen Genen in Single-Cell-Daten mehr

Das Polymer Lignin (rot gefärbt) lagert sich nach einem definierten Muster in den Zellwänden der explodierenden Samenkapseln ab. Die Forscher identifizierten drei Laccase-Enzyme, die zur Bildung dieses Lignins erforderlich sind. Es bildet sich kein Lignin in der Zellwand (blau gefärbt), wenn alle drei Gene durch CRISPR/Cas9-Gen-Editierung ausgeschaltet werden.

Spezielle Gene steuern die mechanische Struktur der explodierenden Samenkapseln  mehr

Für eine effiziente Verpackung wird DNA wird im Schleifen gelegt. Der Cohesinring (pink) bildet die Basis für die Schleife. Durch den Proteinkomplex MCM (gelb) wird die Schleifenbildung begrenzt.

Der Proteinkomplex MCM hat unerwarteten Einfluss auf die dreidimensionale Organisation der DNA
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Anhand der X-Chromosomen und ihrer gezielten Inaktivierung lassen sich verschiedene Erbkrankheiten, aber auch die regulatorischen Zusammenhänge in unserem Genom besser verstehen. Die durch das Gen Xist gesteuerte Stilllegung eines ganzen Chromosoms ist zwar einzigartig und existiert nur bei Säugetieren, seine einzelnen Bestandteile sind es jedoch nicht und treten im Genom vielfach und in ähnlicher Form auf. mehr

Kartoffel-Genom entschlüsselt

Die komplette Sequenzierung des Erbguts erleichtert die Züchtung neuer Sorten mehr

Tröpfchen aus Transkriptionsfaktoren

Proteine agieren in flüssigkeitsartigen Tropfen gemeinschaftlich, um Bereiche auf der DNA abzulesen und Gene anzuschalten mehr

FAIRE-STARR-seq Daten

Verzeichnis und Vorhersage von Enhancer-Sequenzen im Mäusegenom mehr

Mikroskopische Aufnahme: Organoide aus Leberzellen von normalen (links) und mutierten (rechts) Mäusen mit der Ansammlung von Fetten in grün.

Zwei krebsauslösende Gene regulieren auch den Stoffwechsel in der Leber mehr

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Mikroskopische Aufnahme einer sich teilenden basalen radialen Gliazelle, einer Vorläuferzelle, aus der während der Gehirnentwicklung Neuronen entstehen. Modernes menschliches TKTL1, aber nicht das des Neandertalers, erhöht die Anzahl der basalen radialen Gliazellen und Neuronen.

Durch die Veränderung einer einzigen Aminosäure ist die Gehirnevolution anders verlaufen mehr

Mikroskopaufnahme der Chromosomen (in Cyan) einer neuronalen Stammzelle des modernen Menschen im Neokortex während der Zellteilung.

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Das Polymer Lignin (rot gefärbt) lagert sich nach einem definierten Muster in den Zellwänden der explodierenden Samenkapseln ab. Die Forscher identifizierten drei Laccase-Enzyme, die zur Bildung dieses Lignins erforderlich sind. Es bildet sich kein Lignin in der Zellwand (blau gefärbt), wenn alle drei Gene durch CRISPR/Cas9-Gen-Editierung ausgeschaltet werden.

Spezielle Gene steuern die mechanische Struktur der explodierenden Samenkapseln  mehr

Kartoffel-Genom entschlüsselt

Die komplette Sequenzierung des Erbguts erleichtert die Züchtung neuer Sorten mehr

Mikroskopische Aufnahme: Organoide aus Leberzellen von normalen (links) und mutierten (rechts) Mäusen mit der Ansammlung von Fetten in grün.

Zwei krebsauslösende Gene regulieren auch den Stoffwechsel in der Leber mehr

Ackerschmalwand Pflanze, Arabidopsis thaliana

Die Entdeckung, dass Pflanzen ihre wichtigsten Gene schützen, verändert unser Verständnis von Evolution mehr

Eine Sprachfamilie, die sich mit der Landwirtschaft ausbreitete

Eine neue Studie untersucht die gemeinsame Herkunft der transeurasischen Sprachen und findet eine Spur bei Hirsebauern im neolithischen Nordasien mehr

Prähistorische Menschen wählten selten Cousins oder Cousinen als Partner

Wissenschaftler untersuchten 1.785 Genome prähistorischer Menschen aus den letzten 45.000 Jahren auf deren elterliche Verwandtschaft mehr

Geschlechterfrage bei transsexuellem Seetang

Ein genetisch männlicher Stamm Riesentang kann Eier produzieren mehr

Das “Vertebrate Genomes Project”: eine neue Ära der Genomsequenzierung

16 neue hochqualitative Referenzgenome von Wirbeltieren werden veröffentlicht und bringen die vergleichende Biologie, die Erhaltung von Arten und die medizinische Forschung voran mehr

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Forschungshighlights 2021

Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben 2021 viele hochkarätige Veröffentlichungen publiziert. Wir haben eine Auswahl getroffen und stellen Ihnen zwölf Highlights vor. Ein Rückblick auf ein turbulentes Jahr 2021 mehr

Die Vielfalt der Blätter

Miltos Tsiantis vom Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln und sein Team suchen nach Genen, die das Blattwachstum steuern. Ein zentrales Steuerelement haben sie dabei schon gefunden mehr

Das Buch des Lebens lesen und verstehen

20 Jahre nach der Entschlüsselung des humanen Genoms: Wo steht die Forschung heute? mehr

Pflanzen als Bioreaktoren

Die Fabrik der Zukunft wächst auf dem Acker – zumindest wenn es nach Ralph Bock und seinem Team am Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Golm geht. Die Forscherinnen und Forscher wollen Pflanzen zu Produktionsstätten für Substanzen machen, die sonst nur aufwendig und teuer herzustellen sind mehr

„Für die Keimzell-Therapie gibt es keinen Grund“

Stefan Mundlos vom Max-Planck-Institut für molekulare Genetik erklärt, warum es in absehbarer Zeit keine Designer-Babys geben wird mehr

Den Autismus-Code entschlüsseln

Nils Brose und Hannelore Ehrenreich vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Ursachen von Autismus genauer zu erforschen mehr

Transposons – DNA als Parasit

Tübinger Forscher untersuchen, wie sich springende Gene im Erbgut vermehren können mehr

Gigantisches Erbgut des Axolotl entschlüsselt

Das bisher größte sequenzierte Genom legt die Grundlage für die Erforschung der Regeneration von Gewebe mehr

Plattwurm-Erbgut aufgeklärt

Mit einer neuen Technik haben Forscher das aus vielen Wiederholungen bestehende Genom von Schmidtea mediterranea vollständig sequenziert mehr

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Designerbabys & Genom-Editierung – Science oder Fiction?

Der Science-Fiction-Film "Gattaca" kam 1998 in die deutschen Kinos. Zum Zeitpunkt der Produktion von Gattaca war allerdings weder das Humangenom sequenziert, noch gab es die CRISPR/Cas9-Methode. Die spannende Frage ist also, wie nah ist der Film heute an der Realität? mehr

Migration: Alle Europäer stammen von Einwanderern ab | Wissen Was

Woher kommst du? In diesem Video zeigen MrWissen2go und Johannes Krause vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte, dass Europa in mehreren Einwanderungswellen besiedelt worden ist. Wissenschaftler kommen deshalb zu dem Schluss: Wir sind alle Migranten. Außerdem sind die genetischen Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen sehr gering. Es gibt deshalb keine menschlichen Rassen. Äußere Unterschiede wie zum Beispiel die Hautfarbe sind nur Anpassungen an die jeweiligen Lebensbedingungen. mehr

Epigenetik - Änderungen jenseits des genetischen Codes

Kleine chemische Anhängsel an der DNA und den Histon-Verpackungsproteinen kontrollieren die Aktivität von Genen. Sie wirken wie Schalter, die Gene an- und abschalten können. mehr

Film: Der Neandertaler in uns

Der rätselhafte Steinzeitmensch, der Neandertaler, der vor 30.000 Jahren scheinbar spurlos von der Erde verschwand, lebt  weiter in uns modernen Menschen. mehr

Film: Chemische Schere gegen HIV

Ein neues Enzym entfernt das Erbgut des Aids-Erregers aus den infizierten Zellen. mehr

Chancen und Risiken der Genschere

Mit der Genschere Crispr-Cas9 und dem Gene Drive ist es möglich, Gene auch über Generationen zu verändern. Welche Chancen und Risiken birgt das? Ein Gespräch mit Chaitanya Gokhale vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön mehr

Synästhesie: Wenn man Klänge sehen kann

Gelbe Dienstage, rote Akkorde oder ein A, das nach Basilikum schmeckt: Menschen mit Synästhesie verknüpfen verschiedene Sinneswahrnehmungen miteinander. Und das tritt häufiger auf als gedacht, weiß Amanda Tilot vom Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen mehr

Trauma hinterlässt Spuren

Manche Erlebnisse prägen ein Leben lang. So leiden Menschen, die als Kind Zeuge oder sogar Opfer schrecklicher Ereignisse wurden, meist auch als Erwachsene unter den Folgen. Was genau bei einem Trauma im Kopf eines Kindes passiert, untersuchen Forscher um Torsten Klengel am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Wie sie herausgefunden haben, können traumatische Erlebnisse sogar Spuren im Erbgut hinterlassen und so den Pegel an Stresshormonen aus dem Gleichgewicht bringen. mehr

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