Mikrobiologie (Umwelt und Klima)

 

Symbiose aus Ciliaten und Bakterien trägt wesentlich zur Entfernung von Stickstoff aus Seen bei

Nützliche Darmbakterien und ihre Verwandten im Meer nutzen die gleichen Tricks beim Fressen  

Forschende haben in Kläranlagen weltweit neue bakterielle Partnerschaften entdeckt, die eine überraschende Rolle für das Klima spielen. Während diese Mikroorganismen bei der Abwasserreinigung helfen, produzieren sie teilweise das gefährliche Treibhausgas Lachgas

In den mattenartigen Strukturen eines Bakteriums können mehrere angepasste Varianten gleichzeitig bestehen

Algen umgeben sich mit einer Schutzschicht aus panzerartigen, fucosehaltigen Zuckern. Bakterien, von denen einige mit unseren Darmbakterien verwandt sind, können diese Schicht aufbrechen. Dazu verwenden sie eine Kombination aus Enzymen und molekularen Mechanismen, die auch ihre Verwandten im Darm nutzen. Die Bakterien zerlegen die widerstandsfähigen Zucker in kleinere Bestandteile, die anschließend als „öffentliche Güter“ in der Umwelt verfügbar sind. So wirken die Bakterien wie Probiotika für die Algen und beeinflussen gleichzeitig das Mikrobiom und den Kohlenstoffkreislauf im Ozean.

Eine neue Studie zeigt, was den Erfolg von Ammoniak-oxidierende Archaeen in nährstoffarmen Meeresregionen ermöglicht

Ein Symbiose-Pilz hilft dem Sägehörnigen Werfkäfer im toten Holz beim Überleben

Der Meeresboden birgt enorme Reserven an Mangan, Kobalt, Nickel und anderen Mineralien. Bislang gibt es keinen internationalen Konsens, ob und wie deren Abbau erfolgen soll. Wie kann der Meeresboden als „Erbe der Menschheit“ geschützt werden?

Mikroorganismen spielen eine entscheidende Rolle bei der Produktion und Umwandlung des Treibhausgases

Die Anpassungsfähigkeit methanbildender Archaeen an nährstoffarme Lebensräume ist größer als bislang angenommen

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Mechanische Druck löst multizelluläre Organisation der Mikroben aus

Eisalgen verdunkeln das Eis und können so das Abschmelzen der Gletscher beschleunigen

Forschende entdecken Würmer und Schnecken in Hohlräumen und Höhlen in der Umgebung von Hydrothermalquellen

Aerobe methanoxidierende Bakterien sind auch in sauerstofffreiem Wasser dauerhaft aktiv

Im Labor kultivierte Archaeen sind selbst bei hohen Temperaturen und ohne Sauerstoff aktiv

Forschende rekonstruieren bis zu 100.000 Jahre alte mikrobielle Naturstoffe aus dem Zahnstein von Menschen und Neandertalern

Die Schwaden aus hydrothermalen Schloten stellen eine ökologische Verbindung zwischen dem offenen Ozean und dem Meeresboden her

Forschende entdecken unter Seegraswiesen große Mengen an Zucker

Die Bildung des Treibhausgases wird durch Sauerstoffradikale angetrieben

Mikrobe zerlegt ganz alleine Öl in Methan und Kohlendioxid

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Der Meeresboden birgt enorme Reserven an Mangan, Kobalt, Nickel und anderen Mineralien. Bislang gibt es keinen internationalen Konsens, ob und wie deren Abbau erfolgen soll. Wie kann der Meeresboden als „Erbe der Menschheit“ geschützt werden?

Forschungshighlights 2020

21. Dezember 2020

Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben 2020 viele hochkarätige Veröffentlichungen publiziert. Wir haben eine Auswahl getroffen und stellen Ihnen 13 Highlights vor. Ein Rückblick

Auf einem Sandkorn leben bis zu 100.000 Bakterien aus Tausenden von Arten

Wissenschaftler entdecken in der Tiefsee Muscheln und Schwämme, die mithilfe von Symbiosebakterien Öl verwerten können

Könnten Mikroorganismen gegen die Plastikflut im Meer helfen? Ein Beitrag von Friedrich Widdel vom Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie in Bremen

Wenn der Sauerstoff im Bodenwasser knapp wird, verbleibt mehr organisches Material im Meeresboden

Zellen reagieren auf Nährstoffmangel unterschiedlich

Ohne einen schützenden Mikrobenmix im Wurzelbereich verlieren wilde Tabakpflanzen den Kampf gegen eine tödliche Wurzelfäule

Bakterien können nur einen geringen Teil des gelösten organischen Materials in den Ozeanen abbauen

Max-Planck-Forscher entdecken symbiotische Lebensgemeinschaft in der Tiefsee, die Energiegewinnung auf der Basis von Wasserstoff betreibt.

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Unser gesamter Alltag ist von Plastik geprägt, plastikfrei leben und einkaufen ist kaum möglich. Sobald Plastikmüll in die Umwelt gelangt, kann er zur Gefahr für Lebewesen und das gesamte Ökosystem werden. Aber nicht nur die großen Plastik-Müllberge sind ein Problem, sondern auch das winzige Mikroplastik. Welche Folgen hat der Plastikmüll für unsere Ozeane und könnten biologisch abbaubare Kunststoffe eine Lösung sein?

Forschende haben in Kläranlagen weltweit neue bakterielle Partnerschaften entdeckt, die eine überraschende Rolle für das Klima spielen. Während diese Mikroorganismen bei der Abwasserreinigung helfen, produzieren sie teilweise das gefährliche Treibhausgas Lachgas

Pflanzen betreiben Fotosynthese und wandeln so Kohlendioxid in Sauerstoff um. Nun haben Tobias Erb und sein Team herausgefunden, wie man diesen Prozess nachbilden und beschleunigen kann

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