Sozialwissenschaften

Eine Studie zeigt Faktoren, die beeinflussen, ob sich hochgebildete US-Amerikanerinnen ihren Kinderwunsch erfüllen oder nicht mehr

Obwohl die sozialen Unterschiede zunehmen, formiert sich in demokratischen Staaten kein breites Bündnis für mehr Umverteilung. Die Gründe dafür untersuchen Lisa Windsteiger, Andrea Martinangeli und Marco Serena am Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen. mehr

Leon Wansleben, Soziologe am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln, wirft einen analytischen Blick auf die wirtschaftlichen und finanzpolitischen Aktivitäten des Staates. Es zeigt sich, dass der Staat nicht mehr alles dem Markt überlässt, sondern wirtschaftspolitisch aktiv wird mehr

Am 14. Oktober treffen sich die G20-Finanzminister, um zu klären, welcher Staat künftig Konzerngewinne international operierender Unternehmen besteuern darf. Wir haben mit  Wolfgang Schön gesprochen. Denn kaum jemand kennt das 500-Seiten-starke Entwurfspapier so gut wie er mehr

Warum wird in Deutschland die soziale Ungleichheit immer größer? Was sind die Kosten einer perfekten Immunität? Warum ist der Staat wirtschaftspolitisch so aktiv? Viele Fragen, ein Podcast zum Fokus der MaxPlanckForschung. Der Schwerpunkt diesmal: Geben und nehmen mehr

Drastische Änderungen der Lebensräume beförderten im Pleistozän offenbar das Aussterben von Großtierarten und Urmenschen mehr

Die Mehrheit der Bevölkerung hat sich gut informiert und ist dafür, „Fake News“ zu kennzeichnen mehr

Umverteilung beeinflusst die Sterblichkeit weltweit mehr

Wie Kommunen die Aufnahme Schutzsuchender 2015 und 2016 gestaltet haben mehr

Nicht überall in Deutschland werden die Menschen gleich alt. Roland Rau berechnete die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer und Frauen in allen 402 Landkreisen. Er entdeckt Unterschiede von mehr als fünf Jahren und führt sie auf Armut zurück. mehr

Eine Studie zeigt Faktoren, die beeinflussen, ob sich hochgebildete US-Amerikanerinnen ihren Kinderwunsch erfüllen oder nicht mehr

Drastische Änderungen der Lebensräume beförderten im Pleistozän offenbar das Aussterben von Großtierarten und Urmenschen mehr

Die Mehrheit der Bevölkerung hat sich gut informiert und ist dafür, „Fake News“ zu kennzeichnen mehr

Umverteilung beeinflusst die Sterblichkeit weltweit mehr

Wie Kommunen die Aufnahme Schutzsuchender 2015 und 2016 gestaltet haben mehr

Nicht überall in Deutschland werden die Menschen gleich alt. Roland Rau berechnete die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer und Frauen in allen 402 Landkreisen. Er entdeckt Unterschiede von mehr als fünf Jahren und führt sie auf Armut zurück. mehr

Die Zahl wöchentlicher Sterbefälle in 15 Ländern sind jetzt in einer Online-Datenbank öffentlich abrufbar mehr

Eine Online-Befragung gibt Einblicke in das Gesundheitsverhalten während der Corona-Pandemie in sieben europäischen Ländern und den USA mehr

Eine rechtswissenschaftliche Studie beleuchtet, wie europäische Staaten Unternehmen und Bürger unterstützen mehr

Rentenexperten erwarten auch Mehrkosten für den Bund mehr

Obwohl die sozialen Unterschiede zunehmen, formiert sich in demokratischen Staaten kein breites Bündnis für mehr Umverteilung. Die Gründe dafür untersuchen Lisa Windsteiger, Andrea Martinangeli und Marco Serena am Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen. mehr

Leon Wansleben, Soziologe am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln, wirft einen analytischen Blick auf die wirtschaftlichen und finanzpolitischen Aktivitäten des Staates. Es zeigt sich, dass der Staat nicht mehr alles dem Markt überlässt, sondern wirtschaftspolitisch aktiv wird mehr

Am 14. Oktober treffen sich die G20-Finanzminister, um zu klären, welcher Staat künftig Konzerngewinne international operierender Unternehmen besteuern darf. Wir haben mit  Wolfgang Schön gesprochen. Denn kaum jemand kennt das 500-Seiten-starke Entwurfspapier so gut wie er mehr

Nach den Angriffen randalierender Jugendlicher auf Polizisten in Stuttgart und der Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA erklärt Max-Planck-Direktor Ralf Poscher im Interview die unterschiedlichen Kulturen der Polizei hier und in den USA und die Möglichkeiten, Diskriminierung vorzubeugen. mehr

Die Corona-Pandemie verstärkt weltweit Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung. Ein Kommentar von Steven Vertovec mehr

Politiker können ihren bishergien Kurs nicht beibehalten, wissen aber auch nicht, wie sich die aktuelle Krise lösen lässt. Ein Meinungsbeitrag von Kai A. Konrad und Marcel Thum mehr

Wie sich einer der Hauptakteure der Europäischen Union entwickelt hat. Ein Artikel von Carolyn Moser vom Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg mehr

Catharina Ziebritzki, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für öffentliches Recht und Völkerrecht, bewertet aus juristischer Perspektive den Umgang der EU mit Flüchtlingen an der Außengrenze mehr

Der Politologe Armin Schäfer ist er der Frage mangelnder Vertretung bestimmter Bevölkerungsgruppen in der Politik nachgegangen. In diesem Interview spricht er über die Motivation von Nicht- und Protestwählern, Partizipation, über Wahlbeteiligung und die Rolle von Lobbyismus mehr

Ein Großteil der Kandidierenden für die Bürgerschaftswahl haben studiert mehr

Angst, Hamsterkäufe, Falschinformationen – Massenpanik. Spielfilme wie "Contagion" stehen seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland weit oben in den Videostreaming-Charts. YouTuber "Doktor Whatson" spricht mit Prof. Ralph Hertwig und Prof. Gerd Gigerenzer des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, wie realistisch die Reaktionen der Gesellschaft in solchen Filmen dargestellt werden. mehr
Der Mensch ist unvollkommen, er handelt oft bequem und genussorientiert. Manche Politiker würden das gern ändern, vor allem, wenn das Verhalten öffentliche Gelder kostet, die Gesundheit oder die Umwelt schädigt. „Nudging“ bezeichnet den Versuch, das Verhalten von Menschen ohne explizite Regeln oder Verbote in eine bestimmte Richtung zu lenken, indem man eine vermeintlich bessere Alternative attraktiver macht. Ein großes Thema in diesem Kontext ist z. B. die Organspende. mehr
Die Wissenschaftlerin vom Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle spricht über die Intimität und das staatsbürgerliche Engagement von wohnungslosen Menschen in Deutschland. mehr
Der Soziologe Jens Beckert vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln hat zahlreiche Interviews mit Menschen geführt, die regelmäßig auf sechs Richtige hoffen, und so vier Spielertypen - mit sehr unterschiedlichen Motivationen - identifiziert. mehr
Warum wird in Deutschland die soziale Ungleichheit immer größer? Was sind die Kosten einer perfekten Immunität? Warum ist der Staat wirtschaftspolitisch so aktiv? Viele Fragen, ein Podcast zum Fokus der MaxPlanckForschung. Der Schwerpunkt diesmal: Geben und nehmen mehr
Der Übergang von einer Erdöl-basierten  hin zu einer Marktwirtschaft, in der fossile Ressourcen durch nachwachsende Rohstoffe ersetzt werden, ist nicht einfach. Auch Max-Planck-Wissenschafterinnen und Wissenschaftler versuchen zu verstehen, wie diese Transformation möglich ist, und arbeiten an kontreten Projekten, die nachhaltiges Wirtschaften möglich machen sollen. Unser Podcast stellt drei dieser Forschungsprojekte vor mehr
Wie definiert man Freiheit, wenn sie für jeden etwas anderes bedeutet? Und gibt es überhaupt absolute Freiheit? Der Radiosender detektor.fm hat sich mit vier Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschafltern unterhalten, die sich in ihrer Arbeit mit einem der größten Ideale unserer Zeit beschäftigen mehr
Der Staat soll die Freiheit der Wissenschaft garantieren und die Wissenschaft vor staatlichen Einfluss geschützt werden. In dieser paradoxen Situation die Balance zu halten, ist schwierig. In Deutschland ist die Freiheit der Wissenschaft im Grundgesetz (Artikel 5.3) geregelt. In anderen europäischen Staaten gerät Wissenschaft immer mehr unter Druck, weiß Rechtshistoriker Michael Stolleis. mehr
Die Europäische Union steckt derzeit in mehreren Krisen gleichzeitig. Der Brexit ist nur eine davon, und nach Ansicht vieler Wissenschaftler noch nicht einmal die schwerste. Mit größerer Sorge sehen Forscher die auseinanderdriftenden Auffassungen von Rechtsstaatlichkeit und die großen strukturellen Ungleichheiten zwischen den Mitgliedern. Aber der Blick in die Geschichte der Staatengemeinschaft zeigt auch, dass Europa früher schon so manche schwere Krise gemeistert hat. mehr
Ältere Menschen sind weniger risikobereit als jüngere. Das ist ein gängiges Stereotyp – und Ausgangspunkt einer Studie vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Also ist das immer so? mehr
Terrorgruppen tragen Züge von Parallelgesellschaften. Besonders deutlich wird das beim sogenannten „Islamischen Staat“, der nicht nur ein teilweise geschlossenes geographisches Gebiet kontrolliert, sondern sich über seinen eigenen Mediendienst gerne als Staat, als Kalifat ausgibt. Sogar über ein Gesundheitssystem soll das „Kalifat“ nach eigenen Angaben verfügen. Aufgrund ihrer Strukturen sind Terrororganisationen als eine Form der Gesellschaft grundsätzlich durch ethnologische Methoden erforschbar. Eine Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI ETH) will jetzt herausfinden, wie Terrorgruppen lernen. Dazu nutzen sie die Methoden ihrer Disziplin, wie etwa die teilnehmende Beobachtung. Das heißt nicht, dass die Wissenschaftler selbst zur Waffe greifen, aber sie führen vor Ort Interviews mit aktiven und ehemaligen Terroristen. mehr
Ob unterwegs oder zuhause, sie begleitet uns durch unseren Alltag: Musik. Wie nehmen wir sie wahr? Wissenschaftler erforschen unser Musikerleben. Max Heeke ist zum Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik gefahren und hat viel über unseren Musikgeschmack. mehr
Schneewittchen, Frau Holle oder Aschenputtel: In einigen Märchen der Gebrüder Grimm nimmt die Figur der bösen Stiefmutter eine zentrale Rolle ein. Die böse Stiefmutter hat nur ihr eigenes Wohl oder das ihrer leiblichen Kinder im Auge. In der Evolutionspsychologie gibt es sogar eine Theorie, nach der Kinder eher sterben, wenn Stiefmütter mit im Haus wohnen. Diese Annahme konnten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) zumindest teilweise aus der Welt schaffen. mehr

Direkte Demokratie

Podcast 12. September 2013
"Die Gestaltung der Zukunft soll nicht länger nur in den Händen der Parteien liegen." Das ist eine typische Forderung von Befürwortern direkter Demokratie. In Volksabstimmungen kann der Wähler selbst über seine Anliegen abstimmen und direkt in die Politik eingreifen. Das soll der um sich greifenden Politikverdrossenheit Einhalt gebieten. In einer Studie untersuchte Emanuel Towfigh vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgüter in Bonn und seine Kollegen, welche Entscheidungsverfahren die Wähler am ehesten akzeptieren: Volksentscheide oder Beschlüsse von Parteien? Ihre Ergebnisse verpassen den hohen Erwartungen an direkte Demokratie einen Dämpfer. mehr
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