Sozialwissenschaften

Neue Erkenntnisse zum Sicherheitsgefühl in Deutschland

Erste Ergebnisse des Viktimisierungssurvey 2017 zeigen, dass die Angst in der Bevölkerung leicht gestiegen ist mehr

Recht auf Gesundheit

Frauen leiden häufiger unter Einsamkeit und Depression im Alter mehr

Nette Ausbeuter setzen sich durch

Gegen Menschen, die Kooperation und Egoismus raffiniert einsetzen, ist kein Kraut gewachsen mehr

Die Union der Verschiedenen

In Köln lotet die Europaforschung um Martin Höpner und Fritz Scharpf aus, wie stark sich die Mitgliedstaaten angesichts ihrer großen strukturellen Unterschiede überhaupt annähern können mehr

Europa in der Krise
Die Europäische Union steckt derzeit in mehreren Krisen gleichzeitig. Der Brexit ist nur eine davon, und nach Ansicht vieler Wissenschaftler noch nicht einmal die schwerste. Mit größerer Sorge sehen Forscher die auseinanderdriftenden Auffassungen von Rechtsstaatlichkeit und die großen strukturellen Ungleichheiten zwischen den Mitgliedern. Aber der Blick in die Geschichte der Staatengemeinschaft zeigt auch, dass Europa früher schon so manche schwere Krise gemeistert hat. mehr
Sturmerprobte Gemeinschaft

Mit Krisen haben die Europäer Erfahrung. Wenn man in die Geschichte der europäischen Staaten­gemeinschaft blickt, wird deutlich: Mehr oder weniger heftige Kontroversen waren über die Jahrzehnte regelmäßig an der Tagesordnung. Aber es gelang auch immer wieder, Lösungsstrategien zu finden mehr

„Dem Bewährten und Liberalen vertrauen“

Ein Beitrag von Ute Frevert vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung zu 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland mehr

„Soziales und gemeinsame Kultur betonen“

Lisa Suckert vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung plädiert für eine differenziertere Wahrnehmung der Brexit-Kampagne und der ökonomischen Identität Großbritanniens. Doch auch die EU müsse sich verändern, um die Bedürfnisse von Austritts-Befürwortern innerhalb der EU besser zu verstehen und den europäischen Zusammenhalt zu stärken mehr

Die falsche Tautologie des Brexit

Brexit means Brexit – Brexit bedeutet Brexit, das verkündete Theresa May im Zuge ihres Amtsantritts als britische Premierministerin im Juli 2016. Tautologien wie diese sind in Prosa, Poesie und Politik gern genutzte Stilelemente, lassen jedoch auch erheblichen Raum für Missverständnisse mehr

Ostdeutsche Männer fühlen sich krank

Die Selbsteinschätzung des Gesundheitszustands hat sich seit der Wiedervereinigung deutlich gewandelt mehr

Neue Erkenntnisse zum Sicherheitsgefühl in Deutschland

Erste Ergebnisse des Viktimisierungssurvey 2017 zeigen, dass die Angst in der Bevölkerung leicht gestiegen ist mehr

Nette Ausbeuter setzen sich durch

Gegen Menschen, die Kooperation und Egoismus raffiniert einsetzen, ist kein Kraut gewachsen mehr

Ostdeutsche Männer fühlen sich krank

Die Selbsteinschätzung des Gesundheitszustands hat sich seit der Wiedervereinigung deutlich gewandelt mehr

Die Konkurrenz schläft nicht, sie spioniert

Wissenschaftler schlagen Maßnahmenkatalog vor, um Kooperation von Unternehmen und Ermittlungsbehörden zu erleichtern mehr

Mit Ausdauer lässt sich viel erreichen

Das Max-Planck-Forum am 20. November in Bonn widmete sich Faktoren, die das Leben erfolgreich verlaufen lassen mehr

Psychologischer Trick überbrückt Geschlechterdifferenz

Die Bereitschaft von Männern und Frauen, sich im Wettbewerb zu stellen, lässt sich angleichen mehr

Eine kleine Geschichte der Eigenheimidee

Von ursprünglich konservativer Sozialpolitik zum Sprengstoff in Hauspreis-­ und Kreditblasen. Ein Artikel von Sebastian Kohl vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln mehr

Feindseligkeit gegenüber Minderheiten kann anstecken

Wenn im eigenen Umfeld andere ethnische Gruppen angefeindet werden, finden sich leicht Nachahmer mehr

Neue Einsichten zum Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft

Wie wirken sich moralische und ethische Überzeugungen auf lokale Ökonomien aus und wie beeinflussen sie den globalen Kapitalismus? Das ist die zentrale Frage eines jetzt eingeweihten Max Planck - Cambridge Centres, an dem Forscher zweier Max-Planck-Institute und der Universität Cambridge zusammenarbeiten. mehr

Zurück in die Zukunft der Energie

Eine Forschungsinitiative zielt auf den gesellschaftlichen Wandel, der mit der Energiewende verbunden ist mehr

Recht auf Gesundheit

Frauen leiden häufiger unter Einsamkeit und Depression im Alter mehr

Die Union der Verschiedenen

In Köln lotet die Europaforschung um Martin Höpner und Fritz Scharpf aus, wie stark sich die Mitgliedstaaten angesichts ihrer großen strukturellen Unterschiede überhaupt annähern können mehr

Sturmerprobte Gemeinschaft

Mit Krisen haben die Europäer Erfahrung. Wenn man in die Geschichte der europäischen Staaten­gemeinschaft blickt, wird deutlich: Mehr oder weniger heftige Kontroversen waren über die Jahrzehnte regelmäßig an der Tagesordnung. Aber es gelang auch immer wieder, Lösungsstrategien zu finden mehr

„Dem Bewährten und Liberalen vertrauen“

Ein Beitrag von Ute Frevert vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung zu 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland mehr

„Soziales und gemeinsame Kultur betonen“

Lisa Suckert vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung plädiert für eine differenziertere Wahrnehmung der Brexit-Kampagne und der ökonomischen Identität Großbritanniens. Doch auch die EU müsse sich verändern, um die Bedürfnisse von Austritts-Befürwortern innerhalb der EU besser zu verstehen und den europäischen Zusammenhalt zu stärken mehr

Die falsche Tautologie des Brexit

Brexit means Brexit – Brexit bedeutet Brexit, das verkündete Theresa May im Zuge ihres Amtsantritts als britische Premierministerin im Juli 2016. Tautologien wie diese sind in Prosa, Poesie und Politik gern genutzte Stilelemente, lassen jedoch auch erheblichen Raum für Missverständnisse mehr

Geduld zahlt sich aus

„Weiter, immer weiter!“ hieß die Devise des Nationaltorwarts Oliver Kahn. Matthias Sutter vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn hat das, was Erfolg ausmacht, nun wissenschaftlich untersucht und Erfolgsbedingungen definiert, die von Kahns Motto gar nicht so weit entfernt sind. Welche Eigenschaften jemand mitbringen muss und wie man sie am besten lernt, erklärt er im Interview. mehr

Afrikas Demokratien im Niedergang

Wahlen in afrikanischen Staaten werden manipuliert, die Opposition unterdrückt, Demonstrationen gewaltsam aufgelöst. Europa und die USA schauen viel zu oft weg, meint unsere Autorin. mehr

„Die Zukunft offen halten“

Interview mit dem Soziologen Akos Rona-Tas über Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Prognosen mehr

Die Vermessung des Arbeitslebens

Die Lebenserwartung der Menschen steigt und steigt. Was für den einzelnen erfreulich ist, bringt die Rentenkassen in Schwierigkeiten. Experten und auch manche Politiker fordern daher, das Rentenalter weiter anzuheben. Doch die reale Lebensarbeitszeit ist nur zum Teil vom staatlich festgesetzten Eintritt in den Ruhestand beeinflusst mehr

Film: Wer spielt Lotto?
Der Soziologe Jens Beckert vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln hat zahlreiche Interviews mit Menschen geführt, die regelmäßig auf sechs Richtige hoffen, und so vier Spielertypen - mit sehr unterschiedlichen Motivationen - identifiziert. mehr
Europa in der Krise
Die Europäische Union steckt derzeit in mehreren Krisen gleichzeitig. Der Brexit ist nur eine davon, und nach Ansicht vieler Wissenschaftler noch nicht einmal die schwerste. Mit größerer Sorge sehen Forscher die auseinanderdriftenden Auffassungen von Rechtsstaatlichkeit und die großen strukturellen Ungleichheiten zwischen den Mitgliedern. Aber der Blick in die Geschichte der Staatengemeinschaft zeigt auch, dass Europa früher schon so manche schwere Krise gemeistert hat. mehr
Risikobereitschaft im Alter
Ältere Menschen sind weniger risikobereit als jüngere. Das ist ein gängiges Stereotyp – und Ausgangspunkt einer Studie vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Also ist das immer so? mehr
Wie Terroristen lernen - und von wem
Terrorgruppen tragen Züge von Parallelgesellschaften. Besonders deutlich wird das beim sogenannten „Islamischen Staat“, der nicht nur ein teilweise geschlossenes geographisches Gebiet kontrolliert, sondern sich über seinen eigenen Mediendienst gerne als Staat, als Kalifat ausgibt. Sogar über ein Gesundheitssystem soll das „Kalifat“ nach eigenen Angaben verfügen. Aufgrund ihrer Strukturen sind Terrororganisationen als eine Form der Gesellschaft grundsätzlich durch ethnologische Methoden erforschbar. Eine Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI ETH) will jetzt herausfinden, wie Terrorgruppen lernen. Dazu nutzen sie die Methoden ihrer Disziplin, wie etwa die teilnehmende Beobachtung. Das heißt nicht, dass die Wissenschaftler selbst zur Waffe greifen, aber sie führen vor Ort Interviews mit aktiven und ehemaligen Terroristen. mehr
Musikgeschmack
Ob unterwegs oder zuhause, sie begleitet uns durch unseren Alltag: Musik. Wie nehmen wir sie wahr? Wissenschaftler erforschen unser Musikerleben. Max Heeke ist zum Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik gefahren und hat viel über unseren Musikgeschmack. mehr
Das Märchen von der bösen Stiefmutter
Schneewittchen, Frau Holle oder Aschenputtel: In einigen Märchen der Gebrüder Grimm nimmt die Figur der bösen Stiefmutter eine zentrale Rolle ein. Die böse Stiefmutter hat nur ihr eigenes Wohl oder das ihrer leiblichen Kinder im Auge. In der Evolutionspsychologie gibt es sogar eine Theorie, nach der Kinder eher sterben, wenn Stiefmütter mit im Haus wohnen. Diese Annahme konnten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) zumindest teilweise aus der Welt schaffen. mehr
Direkte Demokratie

Direkte Demokratie

Podcast 12. September 2013
"Die Gestaltung der Zukunft soll nicht länger nur in den Händen der Parteien liegen." Das ist eine typische Forderung von Befürwortern direkter Demokratie. In Volksabstimmungen kann der Wähler selbst über seine Anliegen abstimmen und direkt in die Politik eingreifen. Das soll der um sich greifenden Politikverdrossenheit Einhalt gebieten. In einer Studie untersuchte Emanuel Towfigh vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgüter in Bonn und seine Kollegen, welche Entscheidungsverfahren die Wähler am ehesten akzeptieren: Volksentscheide oder Beschlüsse von Parteien? Ihre Ergebnisse verpassen den hohen Erwartungen an direkte Demokratie einen Dämpfer. mehr
Mit Zielvorgaben zum Erfolg
Endlich mehr Sport treiben oder mit dem Rauchen aufhören – der Jahresbeginn ist oft gespickt mit guten Vorsätzen. Aber reicht das Durchhaltevermögen, um sie in die Tat umzusetzen? Und ist das, was die Motivation im privaten Bereich steigert, auch im Arbeitsleben relevant? Das untersucht Sebastian Goerg gemeinsam mit einem Kollegen am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn. Wie die Forscher herausgefunden haben, kommt es im Job vor allem auf konkrete Zielvorgaben an. mehr
Späte Mütter - gesunde Kinder
Je früher, desto besser – das riet man bisher Frauen auf die Frage, wann sie am besten Kinder bekommen sollten. Denn bisher ging man davon aus, dass der Nachwuchs von älteren Müttern im Erwachsenenalter öfter krank ist. Dass dieser einfache Zusammenhang nicht stimmt, haben Forscher um Mikko Myrskylä vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock herausgefunden. Das überraschende Ergebnis: Nicht das Alter der Mutter entscheidet, sondern ihr Bildungsstand sowie die Zahl der Jahre, die Mutter und Kind noch gemeinsam erleben. mehr
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