Zellkerne von weiblichen Zellen. Die Xist-Moleküle, die für die Inaktivierung des zweiten X-Chromosoms verantwortlich sind, sind mit einem roten Farbstoff markiert. Copyright: MPI für molekulare Genetik / Verena Mutzel

Genetik

Zellteilung im Rekordtempo

Forschende entwickeln eine neue Variante des besonders schnell wachsenden Bakteriums Vibrio natriegens mehr

Beethoven, im Hintergrund ein DNA-Strang

Eine Analyse des Erbguts des berühmten Komponisten hat ergeben, dass DNA-Daten die Fähigkeiten eines Menschen bislang zu ungenau erfassen mehr

UV-Strahlung im Sonnenlicht schädigt nicht nur unsere DNA, sondern auch unsere RNA. Nach der Zellteilung sammeln sich die DHX9-Proteine aus der Mutterzelle zu Stressgranula, um die beschädigte RNA abzufangen und die beiden Tochterzellen zu schützen

Stressgranula bewahren Zellen vor den Folgen von UV-Strahlung mehr

Genetische Parasiten schaden Kiwis

Eine mobile Genregion im Erbgut eines Bakterium lässt die Zahl der Mikroben ansteigen und begünstigt so die globale Ausbreitung der Krankheitserreger bei Kiwi-Pflanzen mehr

Nahaufnahme eines Kiwi-Rebenblattes mit sichtbaren Krankheitssymptome durch den Erreger Pseudomomas syringae

Das in der Landwirtschaft weit verbreitete Bakterium Pseudomonas syringae erhält durch mobile genetische Elemente neue Fähigkeiten mehr

Frühe Widrigkeiten hinterlassen langfristige Spuren in der DNA von Pavianen

Studie zeigt, dass ungünstige Bedingungen in den ersten Lebensjahren über mehrere Wege mit der Gesundheit im späteren Leben zusammenhängen mehr

Die Diapause, eine Keimruhe, bei der sich die Blastozyste nur sehr langsam weiter teilt, ermöglicht es vielen Tieren, ihre Schwangerschaften aufzuschieben, bis bessere Umweltbedingungen herrschen. Ob auch menschliche Zellen zur Diapause fähig sind, ist umstritten. Wir untersuchen die Mechanismen, mit denen Mausembryonen ihre Diapause regulieren, mit Hilfe von in vitro Modellen. Unsere Forschung hat Potenzial für biotechnologische Anwendungen und könnte helfen, das Phänomen ruhender Zellen auch in anderen biologischen Kontexten besser zu verstehen. mehr

DNA-Modell

Epigenetische Veränderungen an einem Stressgen sind bei Maus und Mensch ähnlich mehr

Friedliche Koexistenz mit Parasiten im Erbgut

Neuer Mechanismus zur Kontrolle der Aktivität von Transposons entdeckt mehr

Regulierung des genetischen Austauschs

Paarung der Chromosomen kontrolliert die Verteilung der DNA mehr

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Beethoven, im Hintergrund ein DNA-Strang

Eine Analyse des Erbguts des berühmten Komponisten hat ergeben, dass DNA-Daten die Fähigkeiten eines Menschen bislang zu ungenau erfassen mehr

UV-Strahlung im Sonnenlicht schädigt nicht nur unsere DNA, sondern auch unsere RNA. Nach der Zellteilung sammeln sich die DHX9-Proteine aus der Mutterzelle zu Stressgranula, um die beschädigte RNA abzufangen und die beiden Tochterzellen zu schützen

Stressgranula bewahren Zellen vor den Folgen von UV-Strahlung mehr

Frühe Widrigkeiten hinterlassen langfristige Spuren in der DNA von Pavianen

Studie zeigt, dass ungünstige Bedingungen in den ersten Lebensjahren über mehrere Wege mit der Gesundheit im späteren Leben zusammenhängen mehr

Ordnung für die Bierhefe

Ein künstliches Chromosom vereint alle t-RNA-Gene für die Produktion von Proteinen mehr

Neue Methode erhöht Effizienz, Präzision und Zuverlässigkeit des DNA-Editierens

Forschende erzielen Durchbruch bei der präzisen Einführung von Mutationen in menschliche Genome mehr

Proteintröpfchen als Ursache genetischer Krankheiten

Fehlfunktion von zellulären Kondensaten könnte angeborenen Fehlbildungen, Volkskrankheiten und Krebs zugrunde liegen mehr

Zombie-Viren auf Kaperfahrt

Alte brachliegende Sequenzen im Genom greifen unerwartet in embryonale Entwicklung ein mehr

Gene und Sprachen entwickelten sich nicht immer parallel

Mithilfe einer Datenbank können Forschende die komplexe Geschichte unserer Gene und Sprachen besser entschlüsseln mehr

Ein Stapel Bücher vor einer DNA-Doppelhelix

Eine groß angelegte genetische Studie hat eine Reihe von DNA-Varianten identifiziert, die in Verbindung mit Legasthenie stehen mehr

Mikroskopische Aufnahme einer sich teilenden basalen radialen Gliazelle, einer Vorläuferzelle, aus der während der Gehirnentwicklung Neuronen entstehen. Modernes menschliches TKTL1, aber nicht das des Neandertalers, erhöht die Anzahl der basalen radialen Gliazellen und Neuronen.

Durch die Veränderung einer einzigen Aminosäure ist die Gehirnevolution anders verlaufen mehr

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Die Entschlüsselung der Gentranskription ist Teamarbeit: Patrick Cramer (Mitte) mit Mitgliedern seiner Abteilung.

Mit einem unverständlichen Code kann niemand etwas anfangen – auch eine Zelle nicht. Patrick Cramer erforscht das Enzym, das den DNA-Code umschreibt, sodass aus einem Gen ein Protein entstehen kann. Dabei setzt er auf scharfe Mikroskope und auf künstliche Intelligenz mehr

Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben 2021 viele hochkarätige Veröffentlichungen publiziert. Wir haben eine Auswahl getroffen und stellen Ihnen zwölf Highlights vor. Ein Rückblick auf ein turbulentes Jahr 2021 mehr

Die Vielfalt der Blätter

Miltos Tsiantis vom Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln und sein Team suchen nach Genen, die das Blattwachstum steuern. Ein zentrales Steuerelement haben sie dabei schon gefunden mehr

Das Buch des Lebens lesen und verstehen

20 Jahre nach der Entschlüsselung des humanen Genoms: Wo steht die Forschung heute? mehr

Pflanzen als Bioreaktoren

Die Fabrik der Zukunft wächst auf dem Acker – zumindest wenn es nach Ralph Bock und seinem Team am Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Golm geht. Die Forscherinnen und Forscher wollen Pflanzen zu Produktionsstätten für Substanzen machen, die sonst nur aufwendig und teuer herzustellen sind mehr

„Für die Keimzell-Therapie gibt es keinen Grund“

Stefan Mundlos vom Max-Planck-Institut für molekulare Genetik erklärt, warum es in absehbarer Zeit keine Designer-Babys geben wird mehr

Den Autismus-Code entschlüsseln

Nils Brose und Hannelore Ehrenreich vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Ursachen von Autismus genauer zu erforschen mehr

Transposons – DNA als Parasit

Tübinger Forscher untersuchen, wie sich springende Gene im Erbgut vermehren können mehr

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Designerbabys & Genom-Editierung – Science oder Fiction?

Der Science-Fiction-Film "Gattaca" kam 1998 in die deutschen Kinos. Zum Zeitpunkt der Produktion von Gattaca war allerdings weder das Humangenom sequenziert, noch gab es die CRISPR/Cas9-Methode. Die spannende Frage ist also, wie nah ist der Film heute an der Realität? mehr

Migration: Alle Europäer stammen von Einwanderern ab | Wissen Was

Woher kommst du? In diesem Video zeigen MrWissen2go und Johannes Krause vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte, dass Europa in mehreren Einwanderungswellen besiedelt worden ist. Wissenschaftler kommen deshalb zu dem Schluss: Wir sind alle Migranten. Außerdem sind die genetischen Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen sehr gering. Es gibt deshalb keine menschlichen Rassen. Äußere Unterschiede wie zum Beispiel die Hautfarbe sind nur Anpassungen an die jeweiligen Lebensbedingungen. mehr

Epigenetik - Änderungen jenseits des genetischen Codes

Kleine chemische Anhängsel an der DNA und den Histon-Verpackungsproteinen kontrollieren die Aktivität von Genen. Sie wirken wie Schalter, die Gene an- und abschalten können. mehr

Film: Der Neandertaler in uns

Der rätselhafte Steinzeitmensch, der Neandertaler, der vor 30.000 Jahren scheinbar spurlos von der Erde verschwand, lebt  weiter in uns modernen Menschen. mehr

Film: Chemische Schere gegen HIV

Ein neues Enzym entfernt das Erbgut des Aids-Erregers aus den infizierten Zellen. mehr

Ein neues Bild von Ötzi

Woher kommt Ötzi wirklich? Wie sah er aus? Johannes Krause und sein Team vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie aus Leipzig haben neue Erkenntnisse aus den Genen der Gletschermumie gewonnen. Ein Gespräch mit dem Archäogenetiker mehr

Chancen und Risiken der Genschere

Mit der Genschere Crispr-Cas9 und dem Gene Drive ist es möglich, Gene auch über Generationen zu verändern. Welche Chancen und Risiken birgt das? Ein Gespräch mit Chaitanya Gokhale vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön mehr

Synästhesie: Wenn man Klänge sehen kann

Gelbe Dienstage, rote Akkorde oder ein A, das nach Basilikum schmeckt: Menschen mit Synästhesie verknüpfen verschiedene Sinneswahrnehmungen miteinander. Und das tritt häufiger auf als gedacht, weiß Amanda Tilot vom Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen mehr

Trauma hinterlässt Spuren

Manche Erlebnisse prägen ein Leben lang. So leiden Menschen, die als Kind Zeuge oder sogar Opfer schrecklicher Ereignisse wurden, meist auch als Erwachsene unter den Folgen. Was genau bei einem Trauma im Kopf eines Kindes passiert, untersuchen Forscher um Torsten Klengel am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Wie sie herausgefunden haben, können traumatische Erlebnisse sogar Spuren im Erbgut hinterlassen und so den Pegel an Stresshormonen aus dem Gleichgewicht bringen. mehr

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