Kooperation mit Indien

Aufbau der Kooperation – eine Zusammenschau

Indien entwickelt sich zu einem „global player“ des 21. Jahrhunderts, mit großem wirtschaftlichem und wissenschaftlichem Potenzial – und ist damit auch für die Max-Planck-Gesellschaft ein attraktiver Partner. Umgekehrt wächst das Interesse junger indischer Nachwuchswissenschaftler an Deutschland und der Max-Planck-Gesellschaft.

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Unter Aufsicht von Bundeskanzler Gerhard Schröder und dem indischen Minister für Wissenschaft und Technologie, Kapil Sibal, unterzeichneten Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, und der Staatssekretär des indischen Department of Science and Technology, V.S. Ramamurthy, ein Memorandum of Understanding zur künftigen Zusammenarbeit.
Unter Aufsicht von Bundeskanzler Gerhard Schröder und dem indischen Minister für Wissenschaft und Technologie, Kapil Sibal, unterzeichneten Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, und der Staatssekretär des indischen Department of Science and Technology, V.S. Ramamurthy, ein Memorandum of Understanding zur künftigen Zusammenarbeit.

Ein Grund mehr die Zusammenarbeit mit Indien auf eine neue Basis zu stellen: Am 6. Oktober 2004 unterzeichneten Max-Planck-Präsident Peter Gruss und Staatssekretär V.S. Ramamurthy in Neu-Delhi im Beisein des damaligen deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder sowie des indischen Ministers für Wissenschaft und Technologie, M. Kapil Sibal, ein Memorandum of Understanding über die künftige wissenschaftliche Zusammenarbeit beider Länder. Der Vertrag sieht verschiedene Instrumente vor, durch die die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Max-Planck-Gesellschaft und Forschungsinstituten in Indien intensiviert werden soll.

Die neu begründete Zusammenarbeit mit Indien wird zu einer Erfolgsgeschichte: Im Jahr 2016 kamen über 800 Nachwuchs- und Gastwissenschaftler aus Indien an Max-Planck-Institute – ein Anstieg um mehr als 25 Prozent in den vergangenen sechs Jahren. Was den internationalen Austausch junger Wissenschaftler anbelangt, ist Indien zu einem der größten Partnerländer der Max-Planck-Gesellschaft geworden. 2016 stammte fast jeder zehnte ausländische Doktorand an Max-Planck-Instituten aus Indien. Viele von ihnen forschen im Rahmen der International Max Planck Research Schools (IMPRS). Die indischen Doktoranden stellen die größte Gruppe der Doktoranden an den IMPRS dar.

Darüber hinaus bestanden im Berichtsjahr 2016 53 Projektkooperationen zwischen Max-Planck-Instituten und Forschungseinrichtungen in Indien. Auch Angebote wie Partnergruppen oder Max Planck India Mobility Grants entwickeln sich erfolgreich.

Das Indo-German Max Planck-NCBS Center for Research on Lipids am National Center for Biological Sciences in Bangalore wurde im September 2011 als zweites Max Planck Center in Indien gegründet. Das Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden ist hier involviert. Das Center wird von der MPG, dem BMBF und dem indischen Department of Science and Technology co-finanziert.

Die Indo Max Planck Collaboration in Computer Science (IMPECS) wird von den Max-Planck-Instituten für Informatik und Softwaresysteme in Saarbrücken und Kaiserslautern seit 2016 betrieben. Diese Kooperation wurde im Jahr 2010 erfolgreich als Max Planck Center gegründet und wird seit 2016 als Collaboration weitergeführt.

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