Max-Planck-Nachwuchs erhält europäische Förderung in Millionenhöhe
 

Der Europäische Forschungsrat (ERC) vergibt Starting Grants an elf Max-Planck-Institute; die Geistes- und Sozialwissenschaften führen das interne Ranking an
 

10. Januar 2022

Im europäischen Vergleich der jüngsten Ausschreibungsrunde liegt die Max-Planck-Gesellschaft damit hinter der französischen CNRS (26 Grants) und teilt sich den zweiten Platz mit der ETH Zürich (ebenfalls 11 Grants). Im deutschlandweiten Vergleich führt die MPG das Ranking an. Weitere erfolgreiche deutsche Einrichtungen sind die Helmholtz-Gemeinschaft (10 Grants), die Leibniz-Gemeinschaft und die TU München (jeweils 5 Grants). Die ERC Starting Grants sind mit durchschnittlich 1,5 Millionen Euro dotiert und sollen ambitionierten jungen Forschenden helfen, ihre eigenen Projekte zu starten, ihre Teams zu bilden und ihre besten Ideen zu verfolgen.

Die elf Max-Planck-Grantees gehören zu den 397 Nachwuchsforschenden, die 2021 einen ERC Starting Grant erhalten haben. Vier davon sind Wissenschaftlerinnen. Insgesamt wurden 170 Anträge von weiblichen Forschenden bewilligt. Dies entspricht einer Erfolgsquote von 43 Prozent, ein Anstieg gegenüber 37 Prozent im Jahr 2020 und der bisher höchste Anteil. Nach dem ersten Call zur Einreichung von Förderanträgen im Rahmen des neuen Europäischen Rahmenprogramms für Forschung und Innovation "Horizont Europa" werden insgesamt 619 Millionen Euro in herausragende Projekte von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern investiert. 

Max-Planck-Forschende aus allen drei Sektionen wurden bei den ERC Starting Grants 2021 ausgezeichnet. Mit fünf Grants schnitten die Institute aus den Geistes- und Sozialwissenschaften dieses Mal besonders erfolgreich ab: 

Geistes- und Sozialwissenschaften 

Biologie, Medizin 

Chemie, Physik, Technik 

Die erfolgreichsten Hostorganisationen in Europa kommen aus Deutschland mit 72 Grants an. Danach folgen Frankreich (53 Grants), das Vereinigte Königreich (46 Grants) und die Niederlande (44 Grants). Von insgesamt 4066 eingereichten Anträgen wurden europaweit 397 Anträge bewilligt. Das entspricht einer Erfolgsquote von 9,8%.

Die erfolgreichsten Forschungsorganisationen in Europa kommen wie im Vorjahr mit 72 Grants aus Deutschland. Danach folgen Frankreich (53 Grants), das Vereinigte Königreich (46 Grants) und die Niederlande (44 Grants). Von insgesamt 4066 eingereichten Anträgen wurden europaweit 397 Anträge bewilligt. Das entspricht einer Erfolgsquote von 9,8 Prozent.

Mit den „ERC Starting Grants“ fördert der Europäische Forschungsrat vielversprechende Forscherinnen und Forscher, die am Beginn einer unabhängigen Forschungskarriere stehen. Die Fördermittel, die im Jahr 2022 insgesamt 677 Millionen Euro betragen werden, helfen diesen, ihre eigenen Teams aufzubauen und bahnbrechende Forschung in allen Disziplinen zu betreiben. Die Stipendien sind Teil des EU-Programms für Forschung und Innovation, Horizont 2020.

PM 

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