Verhaltensbiologie

Die Verhaltensbiologie beschäftigt sich mit dem Verhalten von Menschen und Tieren. Dabei wird untersucht, welches Verhalten angeboren ist und welche Fähigkeiten im Verlauf des Lebens erlernt werden. Ein Überblick über unsere Forschung

Erlernte Düfte beeinflussen die Vorlieben der Falter für bestimmte Blüten und Wirtspflanzen mehr

Zugvögel wählen die besten Windbedingungen, um ohne Zwischenstopps hunderte von Kilometern über Meere fliegen zu können mehr

Geckos inspirieren technische Entwicklungen: Die faszinierende Flug- und Landefähigkeit der Tiere im Regenwald könnte zukünftig die Fortbewegung von Robotern verbessern mehr

Fische sind seine Leidenschaft. Alex Jordan will wissen, warum sie tun, was sie tun. Ein Interview mit dem Verhaltensbiologen mehr

Forschende messen erstmals mit der Fitbit-Technologie den Energiehaushalt bei wild lebenden Affen mehr

Fast jeder zweite Brutvogel in Deutschland ist in seinem Bestand gefährdet. Von den 259 heimischen Vogelarten sind bereits 14 ausgestorben, auf der nächsten Roten Liste werden voraussichtlich sechs weitere Arten stehen: Rotkopfwürger, Raubseeschwalbe, Ohrentaucher, Seggenrohrsänger, Bruchwasserläufer und Goldregenpfeifer. mehr

Kakadus schauen sich voneinander ab, wie sich Mülltonnen öffnen lassen mehr

Forschungsteam untersucht nun Einflüsse von Nahrungskonkurrenz und Klimawandel mehr

Max-Planck-Forschende entschlüsseln die Duftsprache, die der Paarung in 99 Arten der Gattung Drosophila zugrunde liegt mehr

Zusammenhalt ist der Klebstoff jedes Zusammenlebens. Über Zivilcourage, die Gruppenentscheidungen von Pavianen und Kooperation von Bakterien sprechen in dieser langen Podcast-Folge des Forschungsquartetts die Max-Planck-Wissenschaftlerinnnen Anna Baumert und Meg Crafoot, sowie der Populationbiologe Paul Rainey mehr

Zugvögel wählen die besten Windbedingungen, um ohne Zwischenstopps hunderte von Kilometern über Meere fliegen zu können mehr

Geckos inspirieren technische Entwicklungen: Die faszinierende Flug- und Landefähigkeit der Tiere im Regenwald könnte zukünftig die Fortbewegung von Robotern verbessern mehr

Forschende messen erstmals mit der Fitbit-Technologie den Energiehaushalt bei wild lebenden Affen mehr

Kakadus schauen sich voneinander ab, wie sich Mülltonnen öffnen lassen mehr

Forschungsteam untersucht nun Einflüsse von Nahrungskonkurrenz und Klimawandel mehr

Das Sozialleben von Pavianen ist weniger hierarchisch als gedacht mehr

Der Geruchssinn führt Störche zu frisch gemähten Wiesen mehr

Vogelfütterung verändert die Biologie einer Vogelart, die im Winter in britischen und irischen Gärten zu Gast ist mehr

Das Brusttrommeln erwachsener männlicher Gorillas gibt zuverlässig Auskunft über ihre Körpergröße mehr

Zuwanderung hilft Vogelpopulationen beim Wechsel zu effizienteren Verhaltensweisen mehr

Fische sind seine Leidenschaft. Alex Jordan will wissen, warum sie tun, was sie tun. Ein Interview mit dem Verhaltensbiologen mehr

Zwei Schatten umschwirren sich in der Abenddämmerung. In einem wilden Tanz von Jäger und Beute jagt eine Fledermaus einen Nachtfalter. Eine Verfolgungsjagd wie diese lässt das Herz von Holger Goerlitz höherschlagen. Der Leiter einer Emmy Noether Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen erforscht, wie sich Fledermäuse und Insekten gegenseitig mithilfe von Schall wahrnehmen mehr

Watvögel lieben es nass. Sie suchen in feuchter Erde nach Insekten und anderen Krabbeltieren. Die Bestände der mexikanischen Schneeregenpfeifer oder der Kampfläufer gehen weltweit dramatisch zurück mehr

Der Primatologe Roman Wittig erklärt im Interview, warum er statt von „sozialer“ lieber von „räumlicher Distanz“ spricht und dass virtuelle reale Treffen zu einem gewissen Grad ersetzen können. mehr

Schimpansen und Kleinkinder wollen unsoziales Verhalten bestrafen mehr

Amseln, die den Winter im Süden verbringen, überleben die kalte Jahreszeit häufiger als ihre Artgenossen in Mitteleuropa mehr

Forscher zeigen, dass die Produktion von Lautäußerungen bei Schimpansen durch sozial-kognitive Prozesse beeinflusst werden mehr

Die Tiere beobachten Mitglieder ihrer Gruppe bei der sozialen Fellpflege und mischen sich ein, wenn die Aktion ihren eigenen Status oder ihre sozialen Beziehungen gefährden könnte mehr

Wenn Fliegenweibchen ihre bevorzugte Nahrungsquelle riechen, verstärkt sich ihre Empfänglichkeit gegenüber werbenden Männchen mehr

Die winzigen Säuger verringern im Winter die Größe ihrer Organe und können dabei sogar Knochen ab- und wiederaufbauen mehr

Martin Wikelski und sein Team vom Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie erforschen globale Wanderbewegungen von Tieren  - im Fokus stehen zunächst Kleintiere wie Vögel, Fledermäuse oder Flughunde. Winzige, weniger als fünf Gramm leichte, an den Tieren angebrachte Sender sammeln Informationen über deren Wanderverhalten und funken sie zur ISS. Von dort aus kann zum Beispiel der Vogelzug global beobachtet werden. mehr
Wie überleben Tiere in freier Natur? Die Forscher am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell wollen verstehen, wie unter anderem Vögel mit Krankheitserregern, veränderten Umweltbedingungen wie dem Klimawandel und menschlichen Einflüssen zu Recht kommen. Welche Anpassungen helfen ihnen bei ihren Wanderungen zu überleben? Wann und wo sterben Tiere? Welche Bedeutung haben wandernde Tier bei der Ausbreitung von Krankheiten? mehr
Hund versteht genau, was Mensch meint mehr
Gottfried Hohmann vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig leitet im Kongo ein Bonobo-Forschungsprojekt. Der Forscheralltag fernab jeglicher Zivilisation ist äußerst mühsam, schon die Anreise ist ein kleines Abenteuer. Wochenlang beobachten sie das Sozial- und Fressverhalten der Tiere. So wollen sie beispielsweise herausfinden, warum Bonobo-Männer weniger aggressiv sind als männliche Schimpansen. Liegt das an den Weibchen, weil sie sich untereinander verbünden? mehr
Fast jeder zweite Brutvogel in Deutschland ist in seinem Bestand gefährdet. Von den 259 heimischen Vogelarten sind bereits 14 ausgestorben, auf der nächsten Roten Liste werden voraussichtlich sechs weitere Arten stehen: Rotkopfwürger, Raubseeschwalbe, Ohrentaucher, Seggenrohrsänger, Bruchwasserläufer und Goldregenpfeifer. mehr
Zusammenhalt ist der Klebstoff jedes Zusammenlebens. Über Zivilcourage, die Gruppenentscheidungen von Pavianen und Kooperation von Bakterien sprechen in dieser langen Podcast-Folge des Forschungsquartetts die Max-Planck-Wissenschaftlerinnnen Anna Baumert und Meg Crafoot, sowie der Populationbiologe Paul Rainey mehr
Die „COVID-19 Bio-Logging Initiative“ untersucht, wie Tiere auf den Rückgang der menschlichen Aktivität während des Lockdowns reagiert haben. Dazu haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Bewegung verschiedener Tierarten vor, während und nach der Corona-Krise mittels Mini-Sendern verfolgt mehr
Lernen, also der Erwerb von Fähigkeiten, folgt komplexen Regeln und Grundsätzen – ob beim Menschen oder im Tierreich. Was dabei im Gehirn vorgeht, erklären Angela Friederici, Caroline Rowland und Stefan Leitner im Gespräch mit Lara-Lena Gödde in dieser langen Podcast-Folge des Forschungsquartetts.  mehr
Bei Vollmond treiben nicht nur Werwölfe und andere Gestalten ihr Unwesen. Viele Menschen können nicht schlafen und geben dem Mond die Schuld. Eine neue Studie nimmt den Himmelskörper nun in Schutz. mehr
Nicht nur Menschen zieht es in die Städte – auch viele Tiere siedeln sich hier an. Auf ihr Verhalten hat das Stadtleben teils gravierende Auswirkungen. So singen etwa Stadtvögel lauter als ihre Artgenossen auf dem Land, um den Umgebungslärm zu übertönen. Für Forscher wie Henrik Brumm vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen sind Städte das ideale Freilandlabor. Hier können sie in Echtzeit beobachten, wie der Mensch die Evolution von Arten beschleunigt. mehr
Schon in jungen Jahren beschäftigte er sich der Wiener Konrad Lorenz viel mit Tieren. Er studierte zunächst Medizin in Wien und New York, wechselte dann aber auf Zoologie, um 1933 in diesem Fach zu promovieren. Bereits während seines Studiums erforschte er Instinkthandlungen bei Tieren. Lorenz konnte zeigen, dass Jungvögel auf akustische und optische Reize ihrer Eltern angewiesen sind, um eine Bindung zu ihnen aufbauen zu können. Tatsächlich kann jedoch auch jedes andere Lebewesen oder Objekt, das solche Reize aussendet, eine Prägung hervorrufen. Die Ergebnisse dieser Arbeit zählten zu den frühen Anfängen der vergleichenden Verhaltensforschung und brachten ihm 1973 gemeinsam mit Nikolas Tinbergen und Karl von Frisch den Nobelpreis für Medizin ein. Es war gleichzeitig sein letztes Jahr als Direktor am Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Seewiesen, an das er 1954 berufen worden war. Lorenz kehrte auf sein väterliches Anwesen in Altenberg zurück, wo er am 27. Februar 1989 im Alter von 85 Jahren starb. mehr
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