Max-Planck-Institut für Astrophysik

Max-Planck-Institut für Astrophysik

Die Arbeit der Wissenschaftler am Max-Planck-Instituts für Astrophysik in Garching ist überwiegend theoretisch ausgerichtet. Einen besonderen Schwerpunkt stellt dabei die numerische Simulation von astrophysikalischen Systemen auf Hoch- und Höchstleistungsrechnern dar. Neben der Forschung zur Sternentwicklung und zu hydrodynamischen Phänomenen – etwa Sternkollisionen, Supernova-Explosionen oder Materiescheiben um schwarze Löcher – spielt die Strukturbildung im Universum eine zentrale Rolle. Am Computer stellen Astrophysiker nach, wie sich aus der anfänglichen kosmischen „Urmaterie“ die Galaxien und Sterne entwickelt haben, wie aus nichts alles wurde. Außerdem entwickeln die Forscher Algorithmen zur Auswertung der riesigen Datenmengen, die bei immer größeren Simulationen oder Satellitenmissionen anfallen.

Kontakt

Karl-Schwarzschild-Str. 1
85748 Garching
Telefon: +49 89 30000-0
Fax: +49 89 30000-2235

Promotionsmöglichkeiten

Dieses Institut hat eine International Max Planck Research School (IMPRS):
IMPRS for Astrophysics

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit zur individuellen Promotion bei den Direktoren und Forschungsgruppenleitern.

Gravitationswellen von verschmelzenden Neutronensternen gemessen
Das kosmische Ereignis wurde außerdem im sichtbaren Licht beobachtet und liefert zudem eine Erklärung für die Gammablitze mehr
Neutrinos als Ursache von Supernovae
Radioaktive Elemente im Gasnebel Cassiopeia A geben Einblicke in die Explosion massereicher Sterne mehr
<p>Shaw-Preis für Simon D. M. White</p>

Max-Planck-Direktor erhält Auszeichnung für numerische Simulationen der Strukturbildung im frühen Universum

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Furioses Finale
Supernovae künden von kosmischen Katastrophen. Wenn ein massereicher Stern am Ende seines Lebens in die Energiekrise schlittert oder eine bereits gestorbene Sonne mit Materie überfüttert wird, endet das in einer Explosion unvorstellbaren Ausmaßes. Hans-Thomas Janka vom Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garchingsimuliert Supernovae im Computer. mehr
MaxPlanck@TUM auf Kurs
Premiere für „MaxPlanck@TUM“: Sieben herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wurden nun als Max-Planck-Forschungsgruppenleiter und gleichzeitig als Tenure-Track-Professoren der TUM berufen. mehr
<p>1,2 Millionen Galaxien in drei Dimensionen</p>
Mit einer neuen Karte wollen Astronomen den dunklen Seiten des Universums auf die Spur kommen mehr
<p>Planck enthüllt späte Geburt der ersten Sterne</p>

Kosmologie-Satellit liefert detaillierte Karten des kosmischen Mikrowellenhintergrunds

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Die Gammablasen der Milchstraße

Die Gammablasen der Milchstraße

Meldung 2. Februar 2015
Neues Verfahren der Bildgebung lüftet so manches Geheimnis der galaktischen Anatomie mehr
Magnetare: Neutronensterne mit großer Anziehungskraft
Sie gehören zu den exotischsten Objekten im All: Neutronensterne. Unvorstellbar dicht und nur 20 Kilometer groß, rotieren sie rasend schnell um ihre Achsen, wobei sie Strahlungskegel in den Raum senden. Manche dieser kosmischen Leuchttürme haben besonders starke Magnetfelder. mehr
Die ersten Bausteine des Universums
Schon wenige hundert Millionen Jahre nach dem Urknall entwickelten sich im All die ersten Galaxien. Woher aber rührt ihre große Vielfalt an Form und Gestalt? Zwei deutsch-chinesische Partnergruppen am Garchinger Max-Planck-Institut für Astrophysik beschäftigen sich mit der Evolution des frühen Kosmos. mehr
Die Online-Zeitschriftenreihe Living Reviews gilt in den Fachcommunities als erste Informationsinstanz mehr
50 Förderanträge im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm erfolgreich mehr
Planck findet ein fast perfektes Universum
Der Satellit liefert ein detailliertes Bild der kosmischen Hintergrundstrahlung und stützt das Standardmodell, findet aber auch Abweichungen mehr
<span>Neue Max-Planck-Princeton-Partnerschaft in der Fusionsforschung<br /></span>
Die Max-Planck-Gesellschaft stärkt ihr Engagement bei der Entwicklung einer nachhaltigen Energieversorgung und gründet gemeinsam mit der renommierten Princeton University das Max Planck Princeton Research Center for Plasma Physics. mehr
Wie Kugelsternhaufen Kollisionen überleben
Simulationen zeigen die turbulente Geburt der Objekte vor 13 Milliarden Jahren in neuem Licht mehr
Supernovae künden von kosmischen Katastrophen. Wenn ein massereicher Stern am Ende seines Lebens in die Energiekrise schlittert oder eine bereits gestorbene Sonne mit Materie überfüttert wird, endet das in einer Explosion unvorstellbaren Ausmaßes. Was geschieht dabei im Einzelnen? Hans-Thomas Janka vom Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching will es genau wissen. Er simuliert Supernovae im Computer und bringt sie in der virtuellen Welt zum Bersten – mittlerweile sogar in drei Dimensionen.
Gravitationswellen gehören zu den spektakulären Vorhersagen der allgemeinen Relativitätstheorie von 1915. Aber erst ein halbes Jahrhundert später versuchte der Physiker Joseph Weber sie aufzuspüren. Anfang der 1970er-Jahre stiegen auch Max-Planck-Wissenschaftler in dieses Forschungsfeld ein und entwickelten Detektoren der zweiten Generation. Dank der Vorarbeiten dieser Pioniere blieben die Wellen in der Raumzeit keine Hirngespinste: Im September 2015 gingen sie endlich in die Falle.
Sie gehören zu den exotischsten Objekten im All: Neutronensterne. Unvorstellbar dicht und nur 20 Kilometer groß, rotieren sie rasend schnell um ihre Achsen, wobei sie Strahlungskegel in den Raum senden. Manche dieser kosmischen Leuchttürme haben besonders starke Magnetfelder. Michael Gabler vom Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching studiert diese Magnetare – und lernt so einiges über deren Beschaffenheit
Albert Einstein hatte sie vorhergesagt, moderne Großteleskope haben sie entdeckt: Gravitationslinsen. Forscher simulieren sie heute am Computer.
Schwarze Löcher galten lange Zeit als kosmische Kuriositäten. In den Zentren von Galaxien aber spielen sie eine wichtige Rolle.
Gamma Ray Bursts künden von den stärksten Explosionen im Universum. Was hinter den gewaltigen Ausbrüchen stecken könnte, diskutierten Astrophysiker auf einer Tagung in Schloss Ringberg.
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Die Vorhersage des Sunyaev-Zeldovich-Signals aus kosmologischen, hydrodynamischen Simulationen

2017 Dolag, Klaus; Komatsu, Eiichiro; Sunyaev, Rashid
Astronomie Astrophysik
Mit neuen, umfassenden kosmologischen Simulationen konnten Forscher am Max-Planck-Institut für Astrophysik zeigen, dass das erwartete Signal des Sunyaev-Zeldovich (SZ) Effektes von Galaxienhaufen auf den kosmischen Mikrowellen-Hintergrund erstaunlich gut mit Beobachtungen des Planck-Satelliten übereinstimmt. Allerdings kann nur ein kleiner Bruchteil dieses vorhergesagten Signals derzeit beobachtet werden. Die Wissenschaftler entwickelten ein einfaches analytisches Modell um die SZ-Wahrscheinlichkeitsverteilungsfunktion zu verstehen. mehr

Die Kugelsternhaufen-Simulation DRAGON: eine Million Sterne, Schwarze Löcher und Gravitationswellen

2017 Naab, Thorsten; Spurzem, Reiner; Wang, Long für die DRAGON collaboration
Astronomie Astrophysik
Ein Team von Experten aus Europa und China hat die ersten Kugelsternhaufen-Simulationen mit einer Million Sternen auf dem High-Performance GPU-Cluster der Max Planck Computing and Data Facility durchgeführt. Diese – bis jetzt – größten und realistischsten Simulationen reproduzieren die beobachteten Eigenschaften von Kugelsternhaufen in bisher unerreichter Genauigkeit und erlauben einen Blick in die dunkle Welt der Schwarzen Löcher. Sie prognostizieren zentrale Ansammlungen von einzelnen und binären Schwarzen Löchern. mehr

Computersimulationen zeigen erfolgreiche Sternexplosionen in drei Dimensionen

2016 Melson, Tobias; Janka, Hans-Thomas
Astronomie Astrophysik
Neueste Computersimulationen in drei Dimensionen nähern sich einer Antwort auf die jahrzehntealte Frage wie massereiche Sterne als Supernovae explodieren. Bereits Mitte der 1960er Jahre wurde vorgeschlagen, dass Neutrinos dabei eine zentrale Rolle spielen, weil der neu entstehende Neutronenstern im Zentrum eines sterbenden Sterns diese in riesiger Zahl abstrahlt. Doch erst jetzt, mit den stärksten verfügbaren Supercomputern, konnten die Wissenschaftler zeigen, dass dieser neutrinogetriebene Explosionsmechanismus tatsächlich funktioniert. mehr

Was die Röntgenemission von Galaxien und Galaxienhaufen verrät

2016 Anderson, Michael E.; Gaspari, Massimo; White, Simon D. M.; Wang, Wenting; Dai, Xinyu
Astronomie Astrophysik
Durch die Kombination der Daten von 250.000 einzelnen Objekten ist es einem vom Max-Planck-Institut für Astrophysik geleiteten Wissenschaftlerteam zum ersten Mal gelungen, die Röntgenemission einheitlich für Objekte zu messen, deren Massen von Milchstraßen-ähnlichen Objekten bis hin zu mächtigen Galaxienhaufen reichen. Die Ergebnisse sind überraschend einfach und geben neue Einsichten, wie die gewöhnliche Materie heute im Universum verteilt ist und wie diese Verteilung durch den Energieeintrag von galaktischen Kernen beeinflusst wird. mehr
Im Zentrum von explodierenden Sternen, sog. Supernovae, entstehen extrem heiße und dichte Neutronensterne. Erste dreidimensionale Computersimulationen zeigen eine unerwartete, lang anhaltende Dipolasymmetrie der Neutrinoabstrahlung dieser kompakten Sternleichen. Sollte dieses erstaunliche Ergebnis der theoretischen Modelle physikalisch real sein, hätte eine solche Emissionsdifferenz in gegenüberliegenden Halbkugeln weitreichende Konsequenzen für die Entstehung schwerer Elemente in Sternexplosionen und würde den Neutronenstern durch einen Rückstoß beschleunigen. mehr

Ein neuer Messstab: Abstandsmessung mit Winkeldurchmesser und Zeitverzögerung bei starken Gravitationslinsen

2015 Jee, Inh; Komatsu, Eiichiro, Suyu, Sherry (ASIAA)
Astronomie Astrophysik
Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Astrophysik schlagen eine Abstandsmessung vor. Dafür nutzen sie ein Gravitationslinsensystem mit einer zeitveränderlichen Quelle (z. B. einem Quasar), um den Winkeldurchmesser-Abstand von der Linse zu messen. mehr

Asteroseismologie bei Magnetaren

2014 Gabler, Michael; Müller, Ewald; Cerdá-Durán, Pablo; Font, Antonio; Stergioulas, Nikolaos
Astronomie Astrophysik
Seismische Wellen auf der Erde enthalten Informationen über die Struktur unseres Planeten; seismische Schwingungen auf weit entfernten Sternleichen könnten nicht nur etwas über den Stern selbst verraten, sondern auch dazu beitragen, die grundlegenden Bestandteile der Materie besser zu verstehen. Dazu werden die elastischen Scherschwingungen der Kruste und Schwingungen durch das Magnetfeld von Neutronensternen mit starken Magnetfeldern „Magnetare” mit Computermodellen untersucht. Derzeitige Röntgenbeobachtungen können nur durch diese gekoppelten Schwingungen erklärt werden. mehr

Metalle in Galaxien: Ist das, was wir sehen, auch das, was wir erwarten?

2014 Yates, Robert; Kauffmann, Guinevere
Astronomie Astrophysik
Jahrzehntelang standen Theoretiker vor einem Problem: Wie erklärt man die unterschiedlichen chemischen Eigenschaften verschiedener Galaxien in unserer kosmischen Nachbarschaft? Unter der Leitung von MPA-Wissenschaftlern fand ein internationales Team ein in sich schlüssiges Modell, mit dem sie die chemischen Eigenschaften in Übereinstimmung bringen können. Das Modell folgt dem hierarchischen Standardszenario der Strukturbildung mit verschmelzenden Galaxien. Es beweist, dass wir − zumindest in dieser Hinsicht − in unserem Universum das sehen, was wir erwarten. mehr

Kosmische Klänge von Neutronensternen

2013 Bauswein, Andreas
Astrophysik
Bei der Kollision von Neutronensternen, den extrem kompakten Überresten ausgebrannter und kollabierter Sterne, entsteht aus zwei leichten Sternen ein schwerer. Das neu geborene Schwergewicht vibriert heftig und sendet dabei charakteristische Raumzeit-Schwingungen aus. Modellrechnungen am Max-Planck-Institut für Astrophysik zeigen nun, wie solche Signale genutzt werden können, um die Größe von Neutronensternen zu bestimmen und damit mehr über das exotische Innenleben dieser Objekte zu erfahren. mehr

First Light für das Millennium-Observatorium

2013 Overzier, Roderik; Lemson, Gerard
Astrophysik
Die bekannten Millennium-Simulationen erscheinen nun in einem ganz neuen Licht: Das Millennium-Observatorium-Projekt vereint die detaillierten Vorhersagen kosmologischer Simulationen mit einem virtuellen Observatorium um synthetische astronomische Beobachtungen zu erzeugen. Astronomen können mit diesen virtuellen Beobachtungen die rein theoretischen Daten in exakt der gleichen Art und Weise analysieren wie reine Beobachtungsdaten. Das Team erwartet, dass die Vorzüge dieser Herangehensweise die Kollaboration zwischen theoretischen und beobachtenden Astronomen bereichern wird. mehr

Ulkig, diese aufgeblähten, heißen Jupiter

2012 Spruit, Henk C.; Martin, Eduardo L.
Astrophysik
Bis heute haben Astronomen mehr als 500 „Exoplaneten“ gefunden, also Planeten, die um andere Sterne kreisen. Darunter gibt es eine Gruppe besonders großer Planeten, deren Bahn um ihren Stern sehr eng ist, die sogenannten „heißen Jupiter“. Die Masse dieser Planeten ist ähnlich der unseres Jupiters, sie sind allerdings oft viel größer, was darauf hinweist, dass sie im Inneren viel heißer sind. mehr
Das Lambda CDM-Modell der kosmologischen Strukturentwicklung kann viele Beobachtungen im Universum sehr erfolgreich erklären. Allerdings bleibt die Natur des wichtigsten Bestandteils dieses Modells, die sogenannte Dunkle Energie, weiterhin rätselhaft. Wissenschaftler am MPI für Astrophysik haben kürzlich die größte Computersimulation durchgeführt, die je zur Strukturbildung im Kosmos gemacht wurde. Zusammen mit neuen Beobachtungskampagnen könnte dies dazu beitragen, die Eigenschaften der Dunklen Energie besser zu verstehen und so eines der wichtigsten Rätsel der modernen Kosmologie zu lösen. mehr

Die Geschichte unserer Milchstraße

2011 Schönrich, Ralph
Astrophysik
Neue, am Max-Planck-Institut für Astrophysik entwickelte Modelle verändern unsere Sichtweise auf die Entwicklung der Milchstraße. Wissenschaftler des Instituts bestimmen die Parameter von rund 16.000 Sternen in der Umgebung der Sonne neu. Die Daten bestätigen Vorhersagen des am Institut entwickelten Modells und geben Einblick in die Physik galaktischer Scheiben, in die Vergangenheit unserer Galaxie und die Herkunft unserer Sonne. mehr
Die Planck Surveyor Satellitenmission zur Untersuchung des Urknalls vor 14 Mill. Jahren durch die Vermessung des kosmischen Mikrowellenhintergrunds hat bereits in ihrem ersten Betriebsjahr zu beeindruckenden Ergebnissen geführt: ein Katalog von 15.000 Himmelsobjekten, 25 Fachartikel, sowie die bisher genaueste Vermessung des fernen Infrarothintergrundes, welcher die Sternenbildung im frühen Universum anzeigt. Das MPI für Astrophysik hat Software-Komponenten für Planck entwickelt und beteiligt sich an der wissenschaftlichen Auswertung der Missionsdaten. mehr
Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Astrophysik und dem Exzellenzcluster „Universe“ an der TU München zeigen in genauen Computersimulationen, wie Sterne mit 11- bis 15-facher Sonnenmasse durch die Wechselwirkung von Neutrinos als Supernovae explodieren. mehr
Ein Astronomenteam unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Astrophysik hat mithilfe von Beobachtungen durch das Hubble Space Telescope und Vorhersagen aus der Millennium-Simulation mögliche Erklärungen für eines der verblüffendsten kosmischen Rätsel gefunden: Wenn – wie es die Theorie vorhersagt – leuchtende Quasare im frühen Universum die Regionen anzeigen, die als erste zusammengestürzt sind und massereiche Galaxienhaufen gebildet haben, warum gibt es dann bislang so wenige empirische Beweise für solche „Städte im Bauzustand“? mehr

Die Sonnengranulation genauer betrachtet

2009 Kupka, Friedrich; Zaussinger, Florian
Astronomie
Wie würde die Oberfläche unserer Sonne aussehen, wenn wir Teleskope zur Verfügung hätten, die eine Auflösung erlaubten, die zehnmal höher ist als jene heutiger Instrumente? Wie sieht die Sonne unterhalb ihrer Oberfläche bei dieser Auflösung aus? In einer internationalen Zusammenarbeit sind Wissenschaftler der Universität Wien und des MPI für Astrophysik der Beantwortung dieser Fragen mit numerischen Simulationen nachgegangen. Eine hoch turbulente Strömung, die immer mehr Details erkennen ließ, fand sich versteckt unter der glatt erscheinenden Oberfläche, wie wir sie von Aufnahmen unserer Sonne im sichtbaren Licht kennen. mehr

Mit einem Supercomputer auf den Spuren der dunklen Materie

2009 Vogelsberger, Mark; Springel, Volker; White, Simon
Astrophysik
Forscher des Max-Planck-Instituts für Astrophysik (MPA) haben die bisher größte Simulation zur Entstehung eines Milchstraßen-ähnlichen Halos aus dunkler Materie durchgeführt. Damit gelang es ihnen erstmals, detaillierte theoretische Vorhersagen über die Verteilung der dunklen Materie in der Umgebung der Erde zu treffen. mehr
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Astrophysik haben detailierte Berechnungen der bei der Rekombination des kosmologischen Wasserstoffs freigesetzten Strahlung durchgeführt. Die großen Fortschritte in der Radiodetektortechnologie könnten eine Beobachtung dieser kleinen Abweichungen des Spektrums der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung (engl. Cosmic Microwave Background Radiation) von dem eines perfekten schwarzen Körpers möglich machen. Dies würde eine komplementäre Methode zur Bestimmung der Temperatur des kosmischen Mikrowellenhintergrunds sowie der spezifischen Entropie des Universums liefern. Darüber hinaus würde man so einen direkten Beleg dafür erhalten, wie unser Universum einst für Photonen durchsichtig wurde. mehr

Simulationsdaten für alle

2008 Lemson, Gerard; White, Simon
Astrophysik
Drei Jahre nach seiner Fertigstellung ist die Millennium Simulation noch immer die größte Simulation kosmologische Struktur Erstehung, die bereits in über 100 Veröffentlichungen [1] resultierte. Der Großteil der Autoren benutzten dabei Web Services des German Astrophysical Observatory (GAVO) um auf die Simulationsdaten zuzugreifen. Dies ist die weltweit umfangreichste Anwendung von Virtual Observatory Techniken zur Publikation theoretischer Datensätze mehr

Der Ursprung des Krebsnebels

2007 Kitaura, Francesco; Janka, Hans-Thomas; Buras, Robert;
Astrophysik
Einer Gruppe von Röntgenastronomen am Max-Planck-Institut für Astrophysik gelang es das dreißig Jahre alte Problem, woher die Strahlung des galaktischen Röntgenhintergrunds stammt, zu lösen: Es ist die Emission einer großen Zahl einzelner Punktquellen, hauptsächlich kataklymischer Varaiabler und koranalaktiver Sterne besteht.Hierfür wurden Beobachtungsdaten verschiedener Instrumente kombiniert (RXTE/PCA, INTEGRAL/IBIS, CHANDRA/ACIS, ROSAT/PSPC im Röntgenbereich und COBE/DIRBE im Infraroten). mehr

Die Natur des galaktischen Röntgenhintergrunds

2007 Revnivtsev, Mikhail; Sazonov, Sergey; Krivonos, Roman; Chluba, Jens
Astrophysik
Einer Gruppe von Röntgenastronomen gelang es das dreißig Jahre alte Problem, woher die Strahlung des galaktischen Röntgenhintergrunds stammt, zu lösen: Es ist die Emission einer großen Zahl einzelner Punktquellen, hauptsächlich kataklymischer Varaiabler und koranal aktiver Sternet. Hierfür wurden Beobachtungsdaten verschiedener Instrumente kombiniert (RXTE/PCA, INTEGRAL/IBIS, CHANDRA/ACIS, ROSAT/PSPC im Röntgenbereich und COBE/DIRBE im Infraroten). mehr

Ursprung kosmischer Röntgenstrahlen aus der Milchstraßenebene

2006 Sazonov, Sergey; Revnivtsev, Mike
Astrophysik
Zusammenfassung Um das Rätsel um den Ursprung der Röntgenstrahlung in der Milchstraßenebene (GRXE, engl. Galactic ridge X-ray emissionzu lösen wird die genaue räumliche Verteilung dieser Strahlung mithilfe von Daten des Röntgensatelliten RXTE (engl. Rossi X-ray Timing Explorer) untersucht. Die gefundene Verteilung ist sehr ähnlich der, die man für die Infrarotstrahlung von Objekten in der Ebene der Milchstraße und ihrer zentralen linsenförmigen Verdickung findet, was bedeutet, dass die diskutierte Röntgenstrahlung der Verteilung der Sterne unserer Galaxie folgt. Im zweiten Teil der Untersuchung werden Beobachtungen der beiden Satelliten RXTE and ROSAT benutzt, um die Gesamtstrahlung von schwachen Röntgenquellen in der Umgebung der Sonne zu ermitteln. Diese Abschätzung zeigt, dass der Hauptteil der Röntgenstrahlung in der Milchstraßenebene verstanden werden kann als Überlagerung der Strahlung von Tausenden von kataklysmischen Veränderlichen und Millionen von Sternen mit aktiver Korona. mehr

Das Wachstum superschwerer Schwarzer Löcher in Galaxienzentren

2006 Kauffmann, Guinevere und von der Linden, Anja
Astrophysik
Zusammenfassung Anhand eines auf dem Sloan Digital Sky Survey basierenden Kataloges von mehr als 80000 Galaxien mit aktiven Kernen hat ein Team des MPI für Astrophysik und der Johns Hopkins Universität die Beziehung zwischen dem Wachstum superschwerer Schwarzer Löcher in den Zentren von Galaxien und dem Wachstum ihrer Muttergalaxien untersucht. Heutzutage wachsen vor allem relativ massearme Schwarze Löcher (wie etwa jenes im Zentrum unserer Milchstraße), während die Hauptwachstumsepoche der schwersten Schwarzen Löcher viel früher stattfand. Zudem zeigt diese Studie, dass jene Galaxien, in denen das zentrale Schwarze Loch zurzeit weiter wächst, vor kurzem neue Sterne gebildet haben - eine Tatsache, die unterlegt, wie die Masse eines superschweren Schwarzen Loches in direktem Zusammenhang mit der stellaren Masse der Muttergalaxie steht. mehr

Kurze Gammablitze - Neue Modelle erhellen rätselhafte Explosionen

2005 Janka, Hans-Thomas, Aloy, Miguel, Mueller Ewald
Astrophysik
Mit neuen Computermodellen untersuchen Forscher am Max-Planck-Institut für Astrophysik relativistische Effekte in kosmischen Gammablitzen, um bislang unbeobachtete Eigenschaften von kurzen Blitzen vorherzusagen. Der Swift Gamma-Ray Burst Explorer, eine Satellitenmission der NASA, die am 20. November 2004 gestartet wurde, wird diese Modelle einer Prüfung unterziehen. mehr
Forscher des Max-Planck-Instituts für Astrophysik haben die weltweit größte Simulation der Strukturentstehung im Universum durchgeführt und amit genaue theoretische Voraussagen für das Wachstum von Galaxien und superschweren Schwarzen Löchern gewonnen. Erstmals erlaubt ihr Modell einen Vergleich der Theorie hierarchischer Galaxienentstehung mit den neuesten Daten großer Beobachtungsprogramme von Galaxien in einem gleichwertigen Volumen und für die ganze Galaxienpopulation, einschließlich seltener Objekte wie den ersten Quasaren oder massereichen Galaxienhaufen. mehr

Neutronensterne als kosmische Kanonenkugeln

2004 Janka, Hans-Thomas; Kifonidis, Konstantinos; Müller, Ewald; Scheck, Leonhard; Plewa, Tomek
Astrophysik
Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching und der Universität Chicago ist es gelungen, die hohen Raumgeschwindigkeiten beobachteter Neutronensterne zu erklären. Ihre Computermodelle bestätigen den wahrscheinlichen Zusammenhang mit Asymmetrien bei Sternexplosionen. mehr

Annihilation der dunklen Materie im Halo der Milchstraße

2004 Stoehr, Felix; Springel, Volker
Astrophysik
Falls die Dunkle Materie im Universum aus schwach wechselwirkenden Elementarteilchen besteht, die sich gegenseitig auslöschen können, sollte die Strahlung der Zerfallsprodukte im Prinzip direkt nachweisbar sein. Hochaufgelöste kosmologische Simulationen der Verteilung der Dunklen Materie in der Milchstraße erlauben es, Voraussagen für die erwartete Annihilationsstrahlung aus dem alaktischen Zentrum und den Satellitengalaxien der Milchstraße zu machen. Besteht die Dunkle Materie aus Neutralinos, ergeben sich daraus vielversprechende Nachweismöglichkeiten für Gammastrahlenteleskope der nächsten Generation. mehr
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