Max-Planck-Institut für Innovation und  Wettbewerb

Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb

Das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb betreibt juristische und ökonomische Grundlagenforschung zu Innovations- und Wettbewerbsprozessen und ihrer Regulierung. Im Mittelpunkt der Forschung stehen Anreize und Determinanten für Innovation sowie deren Implikationen. Mit einem herausragenden internationalen Forschungsteam und einer exzellenten wissenschaftlichen und administrativen Infrastruktur, einschließlich der renommierten Bibliothek, ist das Institut Anlaufstelle für Akademikerinnen und Akademiker aus aller Welt und fördert aktiv den wissenschaftlichen Nachwuchs. Es informiert und berät im juristischen und ökonomischen Diskurs auf unparteiischer Grundlage. Als unabhängige Forschungseinrichtung stellt das Institut evidenzbasierte Forschungsergebnisse für Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit zur Verfügung.

Kontakt

Herzog-Max-Str. 4
80333 München
Telefon: +49 89 24246-0
Fax: +49 89 24246-501

Promotionsmöglichkeiten

Dieses Institut hat keine International Max Planck Research School (IMPRS).

Die Direktoren des Instituts sowie einige Wissenschaftler sind als Professoren und Honorarprofessoren vor allem auch an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. In dieser Funktion betreuen sie ihre eigenen Doktoranden. Außerdem nimmt das Institut externe Doktoranden als Stipendiaten und Gastwissenschaftler auf. Näheres finden Sie auf der Webseite des Instituts unter Forschungsaufenthalte.

Zerstörter Hörsaal mit beschädigter Wand und Atommodellzeichnung auf grünem Hintergrund.

Ukrainische Wissenschaftlerinnen schlagen Brücken nach Deutschland und Europa und stärken so die Forschungsfreiheit in der Ukraine

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Nahaufnahme von mehreren Händen, die Mikrofone in verschiedenen Farben halten, darunter Blau, Orange und Schwarz, bei einer Pressekonferenz.

Der Rechtswissenschaftler Josef Drexl fordert ein neues Vergütungsmodell zum Schutz vor KI-Verdrängung

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Zwei Hände, eine zeigt auf ein Dokument, die andere schreibt darauf mit einem Stift.

Verbraucherstudie: Mehrheit der Erwachsenen in Deutschland kennt ihre digitalen Rechte nicht

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Infografik mit dem Schwerpunkt auf den vielfältigen Funktionen von Wäldern. Links sind Bäume mit ausgedehnten Wurzeln dargestellt, die verschiedene Prozesse wie Niederschlag, Verdunstung, Bodenfeuchte, Oberflächenabfluss und Infiltration illustrieren. Pfeile und Beschriftungen zeigen Zusammenhänge zwischen Wolkenbildung, Albedo-Effekten und Wasserhaushalt. Rechts im Bild stehen Gebäude, darunter ein Krankenhaus mit rotem Kreuz, das auf gesundheitliche Aspekte verweist. Eine Person läuft auf einem Weg. Die Grafik verdeutlicht, dass Wälder neben der CO2-Speicherung weitere ökologische und gesellschaftliche Funktionen erfüllen.

Wälder kühlen die Umgebung, den Wasserkreislauf und verbessern die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen 

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Eine geschlossene gelbe Tür mit roten Geländern, umgeben von heruntergefallenen Schildern an einer beschädigten Gebäudefassade in der Ukraine

Wie die Ukraine ihr reiches industrielles Erbe nutzen könnte, wenn der Krieg vorbei wäre

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Nach wie vor ist offen, wie lange Russlands Krieg gegen die Ukraine noch dauert, wie viel noch zerstört wird. Gleichzeitig wird intensiv für den Wiederaufbau geplant. Eine Branche, die dabei im Fokus stehen könnte: die Pharmaindustrie. Am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb in München arbeiten Dietmar Harhoff und Liudmyla Petrenko an einem entsprechenden Leitfaden, der auch für die EU strategisch bedeutsam ist.

Soziale Medien prägen unsere Debatten, Wahlen und Wahrnehmung. Während die einen nach strengeren Regeln rufen, wünschen sich andere weniger Vorschriften. Eine interdisziplinäre Gruppe untersucht, wie die EU den digitalen öffentlichen Raum reguliert, und fordert mehr Förderung von Vielfalt.

Impfstoffe, Medikamente, Lebensmittel, Mode: Genetische Ressourcen und das kulturelle Erbe indigener Völker sind in der Industrie begehrt. Doch wem gehören sie, wer darf sie verwerten und zu welchem Preis? Das ist trotz vieler Abkommen und einer UN-Konferenz in Cali nicht klar. Welche Regelungen es bereits gibt und worin deren Schwächen bestehen, analysiert der Rechtswissenschaftler Pedro Henrique D. Batista.

Sachbearbeiter*in für die Buchhaltung

Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, München 22. Juni 2026

Die Rolle und Grenzen des Wettbewerbsrechts im KI-Innovationswettbewerb

2025 Drexl, Josef; Kim, Daria

Rechtswissenschaften Sozialwissenschaften

Das KI-Umfeld ist dynamisch und komplex. Mit klassischen wettbewerbsrechtlichen Instrumenten lassen sich Praktiken, die den Wettbewerb beeinträchtigen können, oft nicht aufdecken. Das Wettbewerbsrecht sollte daher den Schutz des dynamischen Wettbewerbs höher gewichten, auch bei der Bewertung von Vereinbarungen zu strategischen Partnerschaften. Im Innovationskontext bedeutet dies, den Wettbewerb als Prozess der Entdeckung von Wissen über zukünftige Produkte und Innovationsstrategien zu fördern und die Freiheit der KI-Entwickler vor ungerechtfertigten Einschränkungen zu schützen.

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Klimawirkung von Kompensationszertifikaten wird erheblich überbewertet

2024 Dr. Benedict Probst

Rechtswissenschaften Sozialwissenschaften

Die Emissionsminderungen aus Klimaschutzprojekten sind deutlich niedriger als angegeben. Das zeigt eine neue Metastudie, für die ich gemeinsam mit Koautorinnen und -autoren über 60 empirische Studien systematisch ausgewertet habe. Das Ergebnis: Es gibt große Mängel bei der Qualität von Kompensationszertifikaten.

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Data Governance in Schwellenländern zum Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs)

2023 Gonzalez Otero, Begoña

Rechtswissenschaften Sozialwissenschaften

Das Projekt befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Daten und dem Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Mit Partnern aus dem Senegal, Indien und Brasilien werden sektorspezifische Strategien für die Umsetzung effektiver Data-Governance-Systeme in Schwellenländern beleuchtet. Ziel ist es, Data-Governance-Strategien zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse der einzelnen Volkswirtschaften zugeschnitten sind, eine bessere Entscheidungsfindung und Ressourcenzuteilung ermöglichen und dadurch die Transparenz erhöhen sowie Bürgerinnen und Bürger stärken. 

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Wir und unsere automatisierten Partner

2022 Chugunova, Marina

Rechtswissenschaften Sozialwissenschaften

Wie wandelt sich menschliches Verhalten, wenn anstelle zwischenmenschlicher Interaktionen Menschen mit technologiegesteuerten Akteuren in Beziehung treten? Eine grundlegende Frage, wenn man Automatisierung rechtlich und politisch regulieren möchte.

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Patentrechte in pandemischen Zeiten

2021 Reto M. Hilty, Suelen Carls, Daria Kim

Rechtswissenschaften Sozialwissenschaften

Die Bereitstellung ausreichender Mengen an Impfstoffen gehörte in der Covid-19-Pandemie über Monate hinweg zu den größten Herausforderungen. Während reiche Industriestaaten schon früh riesige Mengen bestellten, litten ärmere Staaten unter eklatanter Unterversorgung. Mehrere von ihnen forderten in der Welthandelsorganisation (WTO) die vorübergehende Aussetzung unter anderem der Patentrechte. Unser Team hat die rechtliche Lage dazu analysiert.

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