Austausch bei der Summer School in Jena: Susann Fiedler (3.v.l.), Leiterin der Gielen-Leyendecker-Forschungsgruppe am MPI zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern, im Gespräch mit Teilnehmern ihres Kurses im Jahr 2016. Foto: A. Garbe/MPG

Treffpunkt Summer School

Max-Planck-Institute laden zu Workshops in der vorlesungsfreien Zeit ein

Den Sommer nutzen, um Einblick in die Forschung bei Max-Planck zu gewinnen: Entsprechende Kurse bieten verschiedenste Max-Planck-Institute an. Die Summer Schools richten sich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – vom Bachelor-Studierenden bis zum Postdoc.

Das aus den USA stammende Prinzip, dass Universitäten rund um die vorlesungsfreie Zeit Summer Schools anbieten, hat auch an den Max-Planck-Instituten Platz gefunden. Zwar sind diese keine Hochschulen, gleichwohl öffnen sie sich mit solchen Kursangeboten für junge Akademikerinnen und Akademiker und geben Einblicke in die Forschung. Oftmals werden sie über die Internationalen Max Planck Research Schools (IMPRS) für die Doktorandenausbildung und mit Kooperationspartnern organisiert. 

Vielfalt der Angebote

Sowohl hinsichtlich der Dauer als auch der inhaltlichen Ausrichtung unterscheiden sich die Kurse von Institut zu Institut. Je nach Schwerpunkt können auch die Gruppengrößen variieren – dabei ist es zumeist üblich, dass die Bewerberinnen und Bewerber ein Auswahlverfahren durchlaufen. So auch bei der "Cologne Ageing School" am Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln (Anmeldung bis 19. Juni 2020). Die vier Tage im August drehen sich um den Schwerpunkt "Ageing and Ageing Associated Diseases". Neben Vorträgen von international führenden Expertinnen und Experten gibt es beispielsweise auch einen Workshop, wie man Präsentationen und Vorträge effektiver gestaltet. „Sollte wegen der aktuellen Corona-Pandemie keine Präsenzveranstaltung möglich sein, findet unsere Summer School als Online-Format statt", so die Organisatoren. 

 

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