Zebrafinken © Wolfgang Forstmeier

Verhaltensbiologie

Die Verhaltensbiologie beschäftigt sich mit dem Verhalten von Menschen und Tieren. Dabei wird untersucht, welches Verhalten angeboren ist und welche Fähigkeiten im Verlauf des Lebens erlernt werden. Ein Überblick über unsere Forschung

Feuerwerk beeinflusst Wildvögel langfristig

Veränderungen im Verhalten der Tiere halten viele Tage nach der Feuerwerksnacht an mehr

bonobo and young, Christian Ziegler

Bei Menschenaffenkindern löst die Geburt eines Geschwisters eine anhaltende Stressreaktion aus mehr

Heimweh, das in den Genen liegt

Miriam Liedvogel und ihr Team wollen herausfinden, was das Zugverhalten von Vögeln steuert mehr

Steinwerkzeugvielfalt bei Schimpansen

Neue Analyse von Schimpansen-Steinwerkzeugen zeigt eine vielfältige materielle Kultur mehr

Maulwurf im Winter

Die Tiere können dadurch bei den niedrigen Temperaturen im Winter Energie sparen mehr

Aufbruch ins Ungewisse

Wie fühlen sich Menschen nach der Migration im neuen Heimatland?  Haben Zugvögel eine Art Navi in den Genen? Was passiert, wenn Nomaden sesshaft werden? Darum geht es in der langen Folge unseres Podcasts „Das Forschungsquartett“. mehr

Streit um die Mülltonnen

In Australien wetteifern Kakadus und Menschen um den Zugang zu Müll mehr

Hawkmoth migration

Die Nachtfalter nutzen ähnlich hochentwickelte Flugstrategien wie Wirbeltiere mehr

Wie organisieren sich Schwärme?

Warum schwimmen Fische im Schwarm? Wie kann man in großen Menschenmengen eine Massenpanik verhindern? Und wie organisieren sich schwärmende Zellen im Immunsystem? Darum geht es in dieser langen Podcast-Folge zur aktuellen MaxPlanckForschung mehr

Vier braun-graue Vögel im Flug, von der Seite gesehen, vor einem schwarzen Hintergrund.

Zebrafinken verständigen sich mit Blicken und Rufen, um ihren Flug in der Gruppe zu koordinieren mehr

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Feuerwerk beeinflusst Wildvögel langfristig

Veränderungen im Verhalten der Tiere halten viele Tage nach der Feuerwerksnacht an mehr

bonobo and young, Christian Ziegler

Bei Menschenaffenkindern löst die Geburt eines Geschwisters eine anhaltende Stressreaktion aus mehr

Maulwurf im Winter

Die Tiere können dadurch bei den niedrigen Temperaturen im Winter Energie sparen mehr

Streit um die Mülltonnen

In Australien wetteifern Kakadus und Menschen um den Zugang zu Müll mehr

Hawkmoth migration

Die Nachtfalter nutzen ähnlich hochentwickelte Flugstrategien wie Wirbeltiere mehr

Wirbel im Schwarm

Ein Leben im Kollektiv bietet Fischen viele Vorteile - zum Beispiel eine effizientere Fortbewegung mehr

Schimpansen kombinieren Rufe zu einer Vielzahl von Lautsequenzen

Strukturierte Lautsequenzen in der Kommunikation freilebender Schimpansen geben Aufschluss über die menschliche Sprachevolution mehr

Zebrafinken Copyright Wolfgang Forstmeier

Künstliche Intelligenz ist erfolgreich, wo wir uns schwertun mehr

In der Natur ist keine Zeit für Nickerchen

Eine Schlafstudie mit einer Gruppe freilebender Paviane legt nahe, dass das Nachholen von verlorenem Schlaf ein Luxus ist, den sich wilde Tiere nicht leisten können mehr

Krähen kennen den Wert ihrer Werkzeuge

Die Vögel bewahren effektive und schwer herzustellende Werkzeuge besonders sicher auf mehr

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Heimweh, das in den Genen liegt

Miriam Liedvogel und ihr Team wollen herausfinden, was das Zugverhalten von Vögeln steuert mehr

Auf Darwins Spuren

Eduardo Sampaio segelte zehn Tage entlang eines Routenabschnitts der MS Beagle mehr

„Fische sind nicht dumm, sie sind anders!“

Fische sind seine Leidenschaft. Alex Jordan will wissen, warum sie tun, was sie tun. Ein Interview mit dem Verhaltensbiologen mehr

Die komplexen Klangwelten der Fledermäuse

Zwei Schatten umschwirren sich in der Abenddämmerung. In einem wilden Tanz von Jäger und Beute jagt eine Fledermaus einen Nachtfalter. Eine Verfolgungsjagd wie diese lässt das Herz von Holger Goerlitz höherschlagen. Der Leiter einer Emmy Noether Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen erforscht, wie sich Fledermäuse und Insekten gegenseitig mithilfe von Schall wahrnehmen mehr

Feministinnen und Machos auf Strand und Wiese

Watvögel lieben es nass. Sie suchen in feuchter Erde nach Insekten und anderen Krabbeltieren. Die Bestände der mexikanischen Schneeregenpfeifer oder der Kampfläufer gehen weltweit dramatisch zurück mehr

„Den Begriff ‚Social Distancing‘ finde ich falsch“

Der Primatologe Roman Wittig erklärt im Interview, warum er statt von „sozialer“ lieber von „räumlicher Distanz“ spricht und dass virtuelle reale Treffen zu einem gewissen Grad ersetzen können. mehr

„In zehn Jahren werden wir wissen, welche Tiere Naturkatastrophen vorhersagen können“

Interview mit Martin Wikelski zum geglückten Transport der Icarus-Antenne zur Internationalen Raumstation mehr

Rache ist süß

Schimpansen und Kleinkinder wollen unsoziales Verhalten bestrafen mehr

Zugvogel sein lohnt sich

Amseln, die den Winter im Süden verbringen, überleben die kalte Jahreszeit häufiger als ihre Artgenossen in Mitteleuropa mehr

Schimpansen passen ihre Kommunikation an den Wissensstand ihrer Artgenossen an

Forscher zeigen, dass die Produktion von Lautäußerungen bei Schimpansen durch sozial-kognitive Prozesse beeinflusst werden mehr

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Icarus-Initiative: Tierbeobachtung aus dem All

Martin Wikelski und sein Team vom Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie erforschen globale Wanderbewegungen von Tieren  - im Fokus stehen zunächst Kleintiere wie Vögel, Fledermäuse oder Flughunde. Winzige, weniger als fünf Gramm leichte, an den Tieren angebrachte Sender sammeln Informationen über deren Wanderverhalten und funken sie zur ISS. Von dort aus kann zum Beispiel der Vogelzug global beobachtet werden. mehr

Vögeln auf der Spur

Wie überleben Tiere in freier Natur? Die Forscher am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell wollen verstehen, wie unter anderem Vögel mit Krankheitserregern, veränderten Umweltbedingungen wie dem Klimawandel und menschlichen Einflüssen zu Recht kommen. Welche Anpassungen helfen ihnen bei ihren Wanderungen zu überleben? Wann und wo sterben Tiere? Welche Bedeutung haben wandernde Tier bei der Ausbreitung von Krankheiten? mehr

Film: Schlaue Gefährten - Hunde denken mit

Hund versteht genau, was Mensch meint mehr

Film: Bonobos - die sanften Vettern der Schimpansen

Gottfried Hohmann vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig leitet im Kongo ein Bonobo-Forschungsprojekt. Der Forscheralltag fernab jeglicher Zivilisation ist äußerst mühsam, schon die Anreise ist ein kleines Abenteuer. Wochenlang beobachten sie das Sozial- und Fressverhalten der Tiere. So wollen sie beispielsweise herausfinden, warum Bonobo-Männer weniger aggressiv sind als männliche Schimpansen. Liegt das an den Weibchen, weil sie sich untereinander verbünden? mehr

Aufbruch ins Ungewisse

Wie fühlen sich Menschen nach der Migration im neuen Heimatland?  Haben Zugvögel eine Art Navi in den Genen? Was passiert, wenn Nomaden sesshaft werden? Darum geht es in der langen Folge unseres Podcasts „Das Forschungsquartett“. mehr

Wie organisieren sich Schwärme?

Warum schwimmen Fische im Schwarm? Wie kann man in großen Menschenmengen eine Massenpanik verhindern? Und wie organisieren sich schwärmende Zellen im Immunsystem? Darum geht es in dieser langen Podcast-Folge zur aktuellen MaxPlanckForschung mehr

Eine Wildmaus hat eine Eichel gefunden und trägt diese im Maul. Das Tier spiegelt sich im Wasser.

Bis heute wird im Bereich Evolutionsbiologie intensiv geforscht – unter anderem, um Strategien für besseren Artenschutz zu entwickeln. So will Anja Guenther wissen, wie sich Wildmäuse an veränderte Umweltbedingungen anpassen mehr

Abschied vom Rotkopfwürger

Fast jeder zweite Brutvogel in Deutschland ist in seinem Bestand gefährdet. Von den 259 heimischen Vogelarten sind bereits 14 ausgestorben, auf der nächsten Roten Liste werden voraussichtlich sechs weitere Arten stehen: Rotkopfwürger, Raubseeschwalbe, Ohrentaucher, Seggenrohrsänger, Bruchwasserläufer und Goldregenpfeifer. mehr

Alle gemeinsam

Zusammenhalt ist der Klebstoff jedes Zusammenlebens. Über Zivilcourage, die Gruppenentscheidungen von Pavianen und Kooperation von Bakterien sprechen in dieser langen Podcast-Folge des Forschungsquartetts die Max-Planck-Wissenschaftlerinnnen Anna Baumert und Meg Crafoot, sowie der Populationbiologe Paul Rainey mehr

Atempause für Tiere

Die „COVID-19 Bio-Logging Initiative“ untersucht, wie Tiere auf den Rückgang der menschlichen Aktivität während des Lockdowns reagiert haben. Dazu haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Bewegung verschiedener Tierarten vor, während und nach der Corona-Krise mittels Mini-Sendern verfolgt mehr

Podcast: Lernen, eine geistige Höchstleistung

Lernen, also der Erwerb von Fähigkeiten, folgt komplexen Regeln und Grundsätzen – ob beim Menschen oder im Tierreich. Was dabei im Gehirn vorgeht, erklären Angela Friederici, Caroline Rowland und Stefan Leitner im Gespräch mit Lara-Lena Gödde in dieser langen Podcast-Folge des Forschungsquartetts.  mehr

Schlafstörungen durch Vollmond - nur ein Mythos?

Bei Vollmond treiben nicht nur Werwölfe und andere Gestalten ihr Unwesen. Viele Menschen können nicht schlafen und geben dem Mond die Schuld. Eine neue Studie nimmt den Himmelskörper nun in Schutz. mehr

Vögel in der Stadt

Nicht nur Menschen zieht es in die Städte – auch viele Tiere siedeln sich hier an. Auf ihr Verhalten hat das Stadtleben teils gravierende Auswirkungen. So singen etwa Stadtvögel lauter als ihre Artgenossen auf dem Land, um den Umgebungslärm zu übertönen. Für Forscher wie Henrik Brumm vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen sind Städte das ideale Freilandlabor. Hier können sie in Echtzeit beobachten, wie der Mensch die Evolution von Arten beschleunigt. mehr

Konrad Lorenz, Nobelpreis für Medizin 1973

Schon in jungen Jahren beschäftigte er sich der Wiener Konrad Lorenz viel mit Tieren. Er studierte zunächst Medizin in Wien und New York, wechselte dann aber auf Zoologie, um 1933 in diesem Fach zu promovieren. Bereits während seines Studiums erforschte er Instinkthandlungen bei Tieren. Lorenz konnte zeigen, dass Jungvögel auf akustische und optische Reize ihrer Eltern angewiesen sind, um eine Bindung zu ihnen aufbauen zu können. Tatsächlich kann jedoch auch jedes andere Lebewesen oder Objekt, das solche Reize aussendet, eine Prägung hervorrufen. Die Ergebnisse dieser Arbeit zählten zu den frühen Anfängen der vergleichenden Verhaltensforschung und brachten ihm 1973 gemeinsam mit Nikolas Tinbergen und Karl von Frisch den Nobelpreis für Medizin ein. Es war gleichzeitig sein letztes Jahr als Direktor am Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Seewiesen, an das er 1954 berufen worden war. Lorenz kehrte auf sein väterliches Anwesen in Altenberg zurück, wo er am 27. Februar 1989 im Alter von 85 Jahren starb. mehr

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