Kulturwissenschaften

Ein Projekt an der Bibliotheca Hertziana untersucht die filmische Darstellung des Stadtraums von Neapel in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – vom Kino des Faschismus bis zum Angang der 1960er-Jahre. Dabei ist die Frage leitend, wie das Bild der Stadt im Lauf der Jahrzehnte durch den Film gestaltet und geprägt wurde. Um herauszufinden, wie Neapel zu einem einzigartigen Schauplatz für das italienische Kino wurde, werden häufig wiederkehrende filmische Motive aus der Stadt in zeitlicher und räumlicher Perspektive erfasst und ausgewertet. mehr

Wie führt man ein gutes Leben?

Leon Battista Alberti hat die Frage nach dem guten Leben bereits vor mehr als 500 Jahren beschäftigt. Doch gibt es darauf eine Antwort? Hana Gründler vom Kunsthistorischen Institut (KHI) in Florenz hat die erste deutsche Übersetzung Albertis Werk „Über die Seelenruhe“ kommentiert und weiß Antworten.

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Porträt von Sietske Fransen

Das 17. Jahrhundert war eine wissenschaftlich innovative Periode, viele neue Instrumente wurden entwickelt, beispielsweise Mikroskope. Was haben Forschende gesehen, als sie damals durch die ersten Mikroskope schauten? Und was sehen wir heute beim Mikroskopieren durch die alten und durch moderne Geräte? Sietske Fransen von der Bibliotheca Hertziana, dem Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte in Rom, hat es ausprobiert. Im Podcast erzählt sie über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse.

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Bergwerkleute stehen vor dem Spiel in der Schalker Arena auf dem Spielfeld; über ihnen leuchten Schlägel und Eisen.

In ehemaligen Kohlerevieren spielen Fußballvereine eine wichtige Rolle für den Zusammenhalt zwischen arbeitslos gewordenen Arbeitern mehr

Was ist das Anthropozän?

Der Mensch hat inzwischen einen so großen Einfluss auf unseren Planeten, dass die Wissenschaft von einem neuen Erdzeitalter spricht: dem Anthropozän. Am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte befasst sich Benjamin Steininger mit vielen künstlichen Stoffen, die Menschen in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten entwickelt haben. Im Ach-Mensch-Podcast spricht er über Segen und Fluch dieser Erfindungen.

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Naturnahe, fraktale Architektur fördert Wohlbefinden

Forschende fordern Stadtplanung mit naturwissenschaftlichen Methoden mehr

40.000 Jahre alte Kultur in China entdeckt

Eine gut erhaltene paläolithische Fundstätte in Nordchina offenbart neue kulturelle Innovationen mehr

Junge Frau beim Klavierspielen, ihr Bild spiegelt sich auf der linken Seite, über das Bild verlaufen diagonal Schallwellen.

Wie sich beim Musizieren Finger, Noten und Gehirne koordinieren mehr

Wohldosierte Emotionen

Gefühle haben im politischen Raum einen schlechten Ruf. Politische Entscheidungen, so das klassische Dogma, sollten rational und vernünftig getroffen werden, keinesfalls emotional. Doch die Realität sieht von jeher anders aus mehr

Flüchtlingskrise, Umweltkrise, Coronakrise – in den vergangenen Jahren wurde Europa von Transformationsprozessen erfasst, die massive gesellschaftliche Fragmentierungen zur Folge haben. Doch auf welchem soziokulturellen Nährboden entstehen solche Spaltungen? Wie kommt es dazu, dass sich immer mehr Menschen mit politischen Ideologien identifizieren, die an den Grundfesten liberaler Wertesysteme rütteln? Die Forschungsgruppe „Alpine Geschichten des globalen Wandels“ beschäftigt sich mit diesen Fragen, indem sie die Entstehung von Zugehörigkeits- und Entfremdungsideen erkundet. mehr

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Naturnahe, fraktale Architektur fördert Wohlbefinden

Forschende fordern Stadtplanung mit naturwissenschaftlichen Methoden mehr

40.000 Jahre alte Kultur in China entdeckt

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Junge Frau beim Klavierspielen, ihr Bild spiegelt sich auf der linken Seite, über das Bild verlaufen diagonal Schallwellen.

Wie sich beim Musizieren Finger, Noten und Gehirne koordinieren mehr

Spielend fürs Leben lernen

Spiele spiegeln die Kultur wider, in der man lebt mehr

Musik stärkt Resilienz in der Coronakrise

Nach einer internationalen Studie kann Musikhören und Musizieren die emotionalen Regulierung in Krisenzeiten unterstützen mehr

Den Ton getroffen

Neue Erkenntnisse zur Selbsteinschätzung beim Singen mehr

Starke Gefühle - schwer zu verstehen

Internationales Forschungsteam findet paradoxen Zusammenhang bei der Wahrnehmung von Emotionen mehr

Leonardo da Vinci – im Spiegel seiner Bücher

Leonardo da Vinci war ein unermüdlicher, wissbegieriger Leser. Er besaß über 200 Bücher aus Wissenschaft und Technik, literarische sowie religiöse Werke. mehr

Märchenhafte Leichtigkeit

Erste umfassende Studie zu Wohlfühlfilmen und ihrem Publikum mehr

Die letzte Schlacht der Anne de Bretagne

Isotopenstudie enthüllt Identität der Soldaten von 1491 mehr

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Bergwerkleute stehen vor dem Spiel in der Schalker Arena auf dem Spielfeld; über ihnen leuchten Schlägel und Eisen.

In ehemaligen Kohlerevieren spielen Fußballvereine eine wichtige Rolle für den Zusammenhalt zwischen arbeitslos gewordenen Arbeitern mehr

Wohldosierte Emotionen

Gefühle haben im politischen Raum einen schlechten Ruf. Politische Entscheidungen, so das klassische Dogma, sollten rational und vernünftig getroffen werden, keinesfalls emotional. Doch die Realität sieht von jeher anders aus mehr

Von Katastrophen gezeichnet

Das Leben im Schatten des Vesuvs ist für die Einwohner Neapels und ihre Kultur identitätsstiftend mehr

Wir Kulturmenschen

Wie Menschen handeln und denken hängt vielfach von ihrer gesellschaftlichen Prägung ab. Daher variieren Verhaltensweisen rund um den Globus zum Teil enorm. Der Psychologe Daniel Haun, Direktor am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat die kulturelle Vielfalt zu einem Schwerpunkt seiner Forschung gemacht mehr

The Mask-Arrayed: Maskenschau

Ein interdisziplinäres und interkulturelles Projekt über Geschichte und Gegenwart des Maskentragens mehr

Globales Atmen

Ein Essay von Peter van der Veer über den unterschiedlichen Umgang mit Gesichtsmasken, Toilettenpapier und der Angst vor dem Tod in Asien und der westlichen Welt mehr

„Musik könnte systemrelevant sein“

Musiker und Musikbegeisterte haben es schwer in Zeiten von Corona. Denn Musik braucht Gemeinschaft. Vielerorts werden nun kreative Wege genutzt, um diese Lücke zu schließen. Melanie Wald-Fuhrmann, Direktorin am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, hat dazu eine Online-Umfrage initiiert. Ein Interview über die Ziele und die Idee dahinter. mehr

Eine Inventur des fossilen Zeitalters

Der Klimawandel erfordert, dass wir uns von Erdöl und Kohle verabschieden. Doch unsere Gesellschaft, speziell unser Ideal von Freiheit und Wohlstand, ist in ungeahntem Maße von den fossilen Rohstoffen geprägt. Wie stark diese Abhängigkeit ist und welche Wege es gibt, davon loszukommen mehr

Forschungsfreiheit - eine unendliche Geschichte

Die akademische Freiheit, wie wir sie heute kennen, fußt ganz wesentlich auf ihrer Ausgestaltung in Deutschland im 19. Jahrhundert. Damals konnten nicht nur die Professoren eigenständig über ihre Themen entscheiden, sondern auch die Studierenden waren aus heutiger Sicht erstaunlich frei. Lorraine Daston vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin hat sich mit der Entwicklung der Wissenschaftsfreiheit und ihren Grenzen befasst mehr

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Wie führt man ein gutes Leben?

Leon Battista Alberti hat die Frage nach dem guten Leben bereits vor mehr als 500 Jahren beschäftigt. Doch gibt es darauf eine Antwort? Hana Gründler vom Kunsthistorischen Institut (KHI) in Florenz hat die erste deutsche Übersetzung Albertis Werk „Über die Seelenruhe“ kommentiert und weiß Antworten.

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Porträt von Sietske Fransen

Das 17. Jahrhundert war eine wissenschaftlich innovative Periode, viele neue Instrumente wurden entwickelt, beispielsweise Mikroskope. Was haben Forschende gesehen, als sie damals durch die ersten Mikroskope schauten? Und was sehen wir heute beim Mikroskopieren durch die alten und durch moderne Geräte? Sietske Fransen von der Bibliotheca Hertziana, dem Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte in Rom, hat es ausprobiert. Im Podcast erzählt sie über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse.

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Was ist das Anthropozän?

Der Mensch hat inzwischen einen so großen Einfluss auf unseren Planeten, dass die Wissenschaft von einem neuen Erdzeitalter spricht: dem Anthropozän. Am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte befasst sich Benjamin Steininger mit vielen künstlichen Stoffen, die Menschen in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten entwickelt haben. Im Ach-Mensch-Podcast spricht er über Segen und Fluch dieser Erfindungen.

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Neapel lesen

Neapel lesen

Podcast 13. August 2021

Tanja Michalsky erforscht Städte, indem sie Karten, Stadtpläne oder Beschreibungen in historischen Reiseführern analysiert. Wie zeigt sich Macht im Stadtbild? Was fasziniert sie an Neapel? Wie die Kunsthistorikerin, die an der Bibliotheca Hertziana in Rom forscht, Städte liest und erkundet, erklärt sie in diesem Podcast.

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Ist Musik eine universelle Sprache?

Das erste Konzert, der eine Song aus der Kindheit – beides prägt den Musikgeschmack. Melanie Wald-Fuhrmann forscht zu solchen Schlüsselerlebnissen. Die Musikwissenschaftlerin erzählt in unserem aktuellen "Ach, Mensch"-Podcast, warum es daher nur eine romantische Idee ist, dass eine Musik alle vereint und wo die Tonart Dur nicht mit „fröhlich“ verbunden wird.

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Das älteste Grab in Afrika

An der kenianischen Küste hat ein Forschungsteam eine sensationelle Entdeckung gemacht: das Skelett eines Kindes, das dort vor 78.000 Jahren beerdigt wurde. Wir haben über diesen Fund mit Patrick Roberts vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena gesprochen

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Die Macht der Extreme

Algen in der Wüste, Extremwetter-Ereignisse oder die ständige Bedrohung durch Vulkanausbrüche in der Geschichte Neapels: Unser neuester Podcast rückt Wissenschaflerinnen und Wissenschaftler in den Fokus, die an Extremen forschen, um die Ökologie, das Klima und dem Umgang des Menschen mit Naturkatastrophen besser zu verstehen

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Wie frei sind wir?

Wie definiert man Freiheit, wenn sie für jeden etwas anderes bedeutet? Und gibt es überhaupt absolute Freiheit? Der Radiosender detektor.fm hat sich mit vier Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschafltern unterhalten, die sich in ihrer Arbeit mit einem der größten Ideale unserer Zeit beschäftigen

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Warum wir Trashfilme mögen

Dilettantische Schauspieler, Kulissen aus Pappmaché und absurde Drehbücher – was Filme normalerweise absolut unansehnlich werden lässt, ist für Trashfilm-Liebhaber filmischer Genuss. Egal, ob es sich um unabsichtlich mies produzierte Streifen wie „Plan 9 aus dem Weltall“ oder neue Trashproduktionen wie „Sharknado“ handelt, ungewöhnliche und qualitativ schlechte Filme haben viele Fans. Eine Studie des Filmwissenschaftlers Keyvan Sarkhosh vom Frankfurter Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik hat untersucht, wieso.

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Mensch, was bist du nur für einer?

Er ist schon ein seltsames Wesen. Er geht aufrecht, er spricht und er fragt ständig, was er ist. Und dann fragt er auch noch, wie er zu dem geworden ist, was er ist. Der Mensch. Ein Besuch im Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte.

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