Neurobiologie

Die Wissenschaft des Prokrastinierens

Verständnis des Aufschiebens kann helfen, Produktivität wiederzuerlangen mehr

Die Forschungsgruppe Experience in the Premodern Sciences of Soul and Body untersucht die Wechselwirkungen von Erfahrung und Wissenschaft, bewertet historische Wissenschaftspraktiken neu und entwickelt philosophische Grundlagen, indem sie die Rolle des wissenschaftlichen Subjekts für Neurowissenschaften und KI hervorhebt. Ihre Methode der relationalen Rationalität erweitert das Verständnis von Wissenschaft als kulturhistorisches Phänomen und verdeutlicht die Ontologie und Funktion des menschlichen Erkennens, um den Wissenschaften neue Sichtweisen und transformative Erkenntnisse zu ermöglichen. mehr

Die Kartierung eines dichten Netzwerks im menschlichen Kortex zeigt ein großes Interneuron-zu-Interneuron-Netzwerk, das in der Maus fast nicht vorhanden ist.

Welche Nervenzellen im Gehirn kommunizieren miteinander - und warum? Um das zu verstehen, kartografiert Moritz Helmstaedter das ‚soziale Netzwerk‘ im Gehirn, das unser Denken, Fühlen und Handeln steuert. Wie er dies macht, erklärt der Leibniz-Preisträger in diesem Podcast. mehr

Der hormonelle Zyklus des Gehirns

Im Gehirn von Frauen werden für Gedächtnis und Wahrnehmung wichtige Regionen im Verlauf des weiblichen Zyklus umgebaut mehr

Illustration, die bestimmte Gehirnareale hervorhebt, die Orientierung im Raum ermöglichen.

In einer fremden Stadt fühlt man sich im Gewirr unbekannter Gebäude und Straßen schnell verloren. Aber schon nach kurzer Zeit findet man den Weg auch ohne Stadtplan oder Navi. Christian Doeller erforscht mit seinem Team, wie wir das schaffen mehr

Zurechtfinden in einer komplexen Realität

In einer immer komplexer werdenden Welt ist Orientierung wichtig. Wie behalten wir den Überblick? Unser Podcast beleuchtet die Forschung von drei Max-Planck-Instituten zu diesem Thema mehr

Eine weiß-graue Taube vorsichtig gehalten in den Händen einer Person.

Vögel weisen Schlafmuster auf, die denen von Menschen verblüffend ähneln, und träumen möglicherweise vom Fliegen mehr

Schlecht isolierte Nervenzellen fördern Alzheimer im Alter

Forschende konnten zeigen, dass defektes Myelin krankheitsbedingte Veränderungen bei Alzheimer aktiv fördert. mehr

Rekonstruktion einer blau dargestellten CT1 Nervenzelle auf schwarzem Hintergrund

Durch einen neuronalen Mikroschaltkreis kann eine Signalart für mehrere Zwecke genutzt werden mehr

Erin Schuman

Max-Planck-Wissenschaftlerin erhält zusammen mit zwei weiteren Forschenden renommiertesten Forschungspreis der Neurowissenschaften mehr

Mehr anzeigen
Die Wissenschaft des Prokrastinierens

Verständnis des Aufschiebens kann helfen, Produktivität wiederzuerlangen mehr

Der hormonelle Zyklus des Gehirns

Im Gehirn von Frauen werden für Gedächtnis und Wahrnehmung wichtige Regionen im Verlauf des weiblichen Zyklus umgebaut mehr

Eine weiß-graue Taube vorsichtig gehalten in den Händen einer Person.

Vögel weisen Schlafmuster auf, die denen von Menschen verblüffend ähneln, und träumen möglicherweise vom Fliegen mehr

Schlecht isolierte Nervenzellen fördern Alzheimer im Alter

Forschende konnten zeigen, dass defektes Myelin krankheitsbedingte Veränderungen bei Alzheimer aktiv fördert. mehr

Erin Schuman

Max-Planck-Wissenschaftlerin erhält zusammen mit zwei weiteren Forschenden renommiertesten Forschungspreis der Neurowissenschaften mehr

Nahaufnahme eines Fliegenkopfes, vor vorne gesehen, in Regenbogenfarben vor schwarzem Hintergrund.

Fruchtfliegen bewegen ihre Netzhäute, um sich in ihrer Umwelt zurechtzufinden mehr

Wie das Gehirn unsere Aufmerksamkeit lenkt

Eine winzige Hirnstruktur, der Locus coeruleus, reguliert vermutlich die Sensitivität unseres Gehirns für relevante Informationen mehr

Top-Adresse für Life Sciences-Forschung

Bayern fördert wettbewerbsfähigen Ausbau des Max-Planck-Campus Martinsried zu Standort für internationale Spitzenforschung mit bis zu 500 Mio. Euro mehr

Unsere Welt vereinfachen

Mäuse meistern komplexe Gedanken mit einem erstaunlichen Abstraktionsvermögen mehr

Nanopartikel für die Parkinsontherapie

Untersuchungen an Mäusen zeigen, dass sich Nervenzellen im Gehirn über Nanoelektroden drahtlos stimulieren lassen mehr

Mehr anzeigen
Illustration, die bestimmte Gehirnareale hervorhebt, die Orientierung im Raum ermöglichen.

In einer fremden Stadt fühlt man sich im Gewirr unbekannter Gebäude und Straßen schnell verloren. Aber schon nach kurzer Zeit findet man den Weg auch ohne Stadtplan oder Navi. Christian Doeller erforscht mit seinem Team, wie wir das schaffen mehr

Ansells Graumull ist eine von etwa einem Dutzend Graumull-Arten.

Magnetfelder riechen und schmecken nach nichts, sie sind unsichtbar, und sie machen auch keine Geräusche: Für sie fehlt uns Menschen also der Sinn. Der Graumull hingegen besitzt einen Magnetsinn, mit dem er sich in der Dunkelheit zurechtfindet mehr

Forschungshighlights 2020

Forschungshighlights 2020

21. Dezember 2020

Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben 2020 viele hochkarätige Veröffentlichungen publiziert. Wir haben eine Auswahl getroffen und stellen Ihnen 13 Highlights vor. Ein Rückblick mehr

Ein Gerüst für heilende Nerven

Durchtrennte Nervenbahnen sind nur schwer behandelbar. Wenn überhaupt, lassen sich die Schäden bisher nur durch aufwändige Operationen reparieren. Am Max-Planck-Institut für Polymerforschung haben wir Materialien entwickelt, die verletzte Nerven zum Wachstum anregen mehr

Thalamus hilft dem Großhirn beim Lernen

Anders als lange gedacht finden Lernvorgänge nicht ausschließlich im Kortex statt mehr

Spitzmaus

Die winzigen Säuger verringern im Winter die Größe ihrer Organe und können dabei sogar Knochen ab- und wiederaufbauen mehr

Stadtleben: Wer am Wald wohnt, hat eine gesündere Amygdala

MRT-Studie analysiert stressverarbeitende Hirnareale von älteren Großstädtern mehr

„Ein mentales Training, um toleranter Weltbürger zu werden“

Tania Singer, Direktorin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, über mentale Mitgefühlsübungen, den inneren Richter und Perspektiven für ein friedliches Miteinander mehr

Weniger Stress, mehr soziale Kompetenz

Auch Erwachsene können soziale Fähigkeiten wie Empathie und Perspektivenübernahme auf andere trainieren mehr

Parkinson schädigt Geruchssystem

Forscher entdecken anatomische Abweichungen im Gehirn von Parkinson-Patienten, die für den Verlust des Geruchssinns verantwortlich sein könnten mehr

Mehr anzeigen
Synaptische Langzeitpotenzierung

Synapsen übertragen nicht nur elektrische Signale von einer Nervenzelle zur nächsten, sie können die Intensität des Signals auch verstärken oder abschwächen. Diese sogenannte synaptische Plastizität ist die Grundlage von Lernen und Gedächtnis. mehr

Wie Synapsen funken

Tobias Bonhoeffer erforscht in München die neurobiologischen Grundlagen des Lernens. mehr

Die Kartierung eines dichten Netzwerks im menschlichen Kortex zeigt ein großes Interneuron-zu-Interneuron-Netzwerk, das in der Maus fast nicht vorhanden ist.

Welche Nervenzellen im Gehirn kommunizieren miteinander - und warum? Um das zu verstehen, kartografiert Moritz Helmstaedter das ‚soziale Netzwerk‘ im Gehirn, das unser Denken, Fühlen und Handeln steuert. Wie er dies macht, erklärt der Leibniz-Preisträger in diesem Podcast. mehr

Zurechtfinden in einer komplexen Realität

In einer immer komplexer werdenden Welt ist Orientierung wichtig. Wie behalten wir den Überblick? Unser Podcast beleuchtet die Forschung von drei Max-Planck-Instituten zu diesem Thema mehr

Symbolzeichnung mit Augen, Nasen, Zungen, Ohren, Fingern und farbigen Punkten

Sinne sind unser Draht zur Welt. Wie Menschen und Tiere ihre Umgebung durch Sinnesorgane wahrnehmen, ist eine Frage, die verschiedenste Forschungsgebiete beschäftigt. Drei davon stellen wir in der langen Folge der Podcastserie „Das Forschungsquartett“ vor. mehr

Gefühlen auf der Spur

Was haben Gefühle in der Politik zu suchen? Wie kann man die Angst vor Spinnen überwinden? Und können Roboter das Umarmen lernen? Darum geht’s in dieser langen Folge vom Forschungsquartett zum Thema Emotionen. mehr

Wie verändert die Pandemie unsere psychische Gesundheit?

Seit knapp zwei Jahren prägt die Corona-Pandemie unseren Alltag. In diesem Podcast erklärt Tania Singer, Leiterin der Forschungsgruppe Soziale Neurowissenschaften der Max-Planck-Gesellschaft, warum wir immer ängstlicher, depressiver und weniger wiederstandsfähig werden, je länger die Corona-Pandemie andauert mehr

Hört mal!

Hört mal!

Podcast 29. Juni 2020

Was haben eigentlich Sprache und Musik, akustische Hologramme und Fledermäuse gemeinsam? Den Schall. Eine lange Podcast-Folge über das Phänomen des Hörens, wie Schallwellen vom Gehirn übersetzt und winzige Teilchen mithilfe von Ultrachall manipuliert werden können mehr

Wie sich nach einem Schlaganfall Neuronen vernetzen

Abgestorbene Neuronen können vom Körper nur in sehr wenigen Arealen des Gehirns wieder ersetzt werden. Besonders in den Bereichen, die für die höheren Funktionen zuständig sind, findet keine Zellteilung mehr statt. Was dort abstirbt, ist für immer verloren. Nicht nur Schlaganfälle, sondern auch neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson lassen sich deshalb kaum heilen mehr

Binge-Eating: Kontrollverlust beim Essen

Binge-Eating ist Schätzungen zufolge in Deutschland die am meisten verbreitete Essstörung. Gleichzeitig ist noch sehr wenig über die erst seit 2013 als eigenständige Krankheit anerkannte Störung bekannt. Betroffene leiden unter regelmäßigen Essattacken. Bezeichnend für die Krankheit ist dabei ein Verlust an Kontrolle. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften haben jetzt nach den psychologischen Hintergründen der Ess-Attacken geforscht. Das Ergebnis weist darauf hin, dass Binge-Eating-Patienten allgemein Probleme mit ihrem Entscheidungsverhalten haben – auch unabhängig vom Essen. mehr

Der Ton wird rauer

Der Schrei ist schrill, laut und ein effektives Warnsignal. Warum funktioniert er so gut? Wissenschaftler untersuchen die Merkmale von Schreien. mehr

Gehirne im Gleichklang

Ob im Chor oder Orchester – beim gemeinsamen Musizieren kommt es vor allem darauf an, dass alle perfekt aufeinander abgestimmt sind. Was dabei in den Gehirnen der Musiker passiert, untersuchen Johanna Sänger und ihre Kollegen vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Wie die Wissenschaftler anhand von Hirnstrommessungen an Gitarristenpaaren gezeigt haben, sind beim gemeinsamen Spiel nicht nur die Instrumente im Gleichklang. Sogar die Hirnwellen der Gitarristen verlaufen zu bestimmten Zeitpunkten synchron – die Gehirne der Musiker vernetzen sich. mehr

Zur Redakteursansicht