Neurobiologie

Illustration zur Publikation DOI doi.org/10.1038/s41592-022-01634-9

Eine neue Methode quantifiziert Skelettkinematik in sich frei verhaltenden Nagern mit bisher unerreichter Genauigkeit mehr

Nahaufnahme eines Fliegenkopfes, vor vorne gesehen, in Regenbogenfarben vor schwarzem Hintergrund.

Fruchtfliegen bewegen ihre Netzhäute, um sich in ihrer Umwelt zurechtzufinden mehr

mimi is an arcRNA for large Stau granules.

Wie das Hirn erwachsen bleibt

30. September 2022

Neuronale Granula als Bewahrer des ausgewachsenen Nervensystems identifiziert mehr

Die Besonderheit der Farbe Rot

Spiegelt sich die Tatsache, dass die Farbe Rot eine Signal- und Warnwirkung besitzt, im Gehirn wider? mehr

Mit dem Begriff „Kohärenz“ bezeichnet man in den Neurowissenschaften gleiche Schwingungen (Oszillationen), die zwischen Hirnarealen entstehen. Ist Kohärenz ein Kommunikationsmechanismus oder ein Nebenprodukt der anatomischen Verbundenheit? Unsere Experimente am Ernst Strüngmann Institute (ESI) for Neuroscience sowie ein Modell zeigten, dass – entgegen früherer Vermutungen – Kohärenz aus Kommunikation resultiert, basierend auf der anatomischen Verbundenheit verschiedener Hirnareale und ihrer oszillatorischen Leistung. mehr

Ich sehe was, was du auch siehst

ESI-Forschende untersuchen, wie das Gehirn auf die Vorhersagbarkeit von natürlichen Bildern reagiert mehr

Kohärenz auf den Kopf gestellt

Kohärenz ist keine Voraussetzung für die Kommunikation zwischen Hirnarealen mehr

Gefühlen auf der Spur

Was haben Gefühle in der Politik zu suchen? Wie kann man die Angst vor Spinnen überwinden? Und können Roboter das Umarmen lernen? Darum geht’s in dieser langen Folge vom Forschungsquartett zum Thema Emotionen. mehr

Wie das Gehirn unsere Aufmerksamkeit lenkt

Eine winzige Hirnstruktur, der Locus coeruleus, reguliert vermutlich die Sensitivität unseres Gehirns für relevante Informationen mehr

Gleichheit im Gehirn

Forschende entdecken Prinzip der dendritischen Konstanz mehr

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Nahaufnahme eines Fliegenkopfes, vor vorne gesehen, in Regenbogenfarben vor schwarzem Hintergrund.

Fruchtfliegen bewegen ihre Netzhäute, um sich in ihrer Umwelt zurechtzufinden mehr

Wie das Gehirn unsere Aufmerksamkeit lenkt

Eine winzige Hirnstruktur, der Locus coeruleus, reguliert vermutlich die Sensitivität unseres Gehirns für relevante Informationen mehr

Top-Adresse für Life Sciences-Forschung

Bayern fördert wettbewerbsfähigen Ausbau des Max-Planck-Campus Martinsried zu Standort für internationale Spitzenforschung mit bis zu 500 Mio. Euro mehr

Unsere Welt vereinfachen

Mäuse meistern komplexe Gedanken mit einem erstaunlichen Abstraktionsvermögen mehr

Nanopartikel für die Parkinsontherapie

Untersuchungen an Mäusen zeigen, dass sich Nervenzellen im Gehirn über Nanoelektroden drahtlos stimulieren lassen mehr

Was soziale Distanzierung mit dem Gehirn macht

Wissenschaftler entdecken ein Neuropeptid, das die soziale Umgebung von Fischen widerspiegelt mehr

Myelin optimiert Informationsverarbeitung im Gehirn

Myelin-bildende Gliazellen sind entscheidend für die zeitliche Verarbeitung akustischer Signale mehr

Dickere Nervenfasern lassen Mäuse schneller reagieren

Forscher schalten ein Protein in den Nervenfasern von Mäusen aus und erhöhen damit die Geschwindigkeit der Reizweiterleitung mehr

Nervenzellen mit Energie-Sparprogramm

Dank einer Stoffwechsel-Umstellung können diese Zellen trotz Schäden an den Mitochondrien funktionstüchtig bleiben mehr

Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle

Menschen, die einen bestimmten Ionenkanal von Neandertalern geerbt haben, empfinden mehr Schmerzen mehr

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Ein Gerüst für heilende Nerven

Durchtrennte Nervenbahnen sind nur schwer behandelbar. Wenn überhaupt, lassen sich die Schäden bisher nur durch aufwändige Operationen reparieren. Am Max-Planck-Institut für Polymerforschung haben wir Materialien entwickelt, die verletzte Nerven zum Wachstum anregen mehr

Thalamus hilft dem Großhirn beim Lernen

Anders als lange gedacht finden Lernvorgänge nicht ausschließlich im Kortex statt mehr

Spitzmaus

Die winzigen Säuger verringern im Winter die Größe ihrer Organe und können dabei sogar Knochen ab- und wiederaufbauen mehr

Stadtleben: Wer am Wald wohnt, hat eine gesündere Amygdala

MRT-Studie analysiert stressverarbeitende Hirnareale von älteren Großstädtern mehr

„Ein mentales Training, um toleranter Weltbürger zu werden“

Tania Singer, Direktorin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, über mentale Mitgefühlsübungen, den inneren Richter und Perspektiven für ein friedliches Miteinander mehr

Weniger Stress, mehr soziale Kompetenz

Auch Erwachsene können soziale Fähigkeiten wie Empathie und Perspektivenübernahme auf andere trainieren mehr

Parkinson schädigt Geruchssystem

Forscher entdecken anatomische Abweichungen im Gehirn von Parkinson-Patienten, die für den Verlust des Geruchssinns verantwortlich sein könnten mehr

Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Wissenschaftler entschlüsseln grundlegendes Verschaltungsmuster des Gehirns mehr

Natürliche Darmflora kann Multiple Sklerose auslösen

Genetisch veränderte Mäuse liefern ersten Hinweis, dass menschliche Darmbakterien Multiple Sklerose auslösen können mehr

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Synaptische Langzeitpotenzierung

Synapsen übertragen nicht nur elektrische Signale von einer Nervenzelle zur nächsten, sie können die Intensität des Signals auch verstärken oder abschwächen. Diese sogenannte synaptische Plastizität ist die Grundlage von Lernen und Gedächtnis. mehr

Wie Synapsen funken

Tobias Bonhoeffer erforscht in München die neurobiologischen Grundlagen des Lernens. mehr

Gefühlen auf der Spur

Was haben Gefühle in der Politik zu suchen? Wie kann man die Angst vor Spinnen überwinden? Und können Roboter das Umarmen lernen? Darum geht’s in dieser langen Folge vom Forschungsquartett zum Thema Emotionen. mehr

Wie verändert die Pandemie unsere psychische Gesundheit?

Seit knapp zwei Jahren prägt die Corona-Pandemie unseren Alltag. In diesem Podcast erklärt Tania Singer, Leiterin der Forschungsgruppe Soziale Neurowissenschaften der Max-Planck-Gesellschaft, warum wir immer ängstlicher, depressiver und weniger wiederstandsfähig werden, je länger die Corona-Pandemie andauert mehr

Hört mal!

Hört mal!

Podcast 29. Juni 2020

Was haben eigentlich Sprache und Musik, akustische Hologramme und Fledermäuse gemeinsam? Den Schall. Eine lange Podcast-Folge über das Phänomen des Hörens, wie Schallwellen vom Gehirn übersetzt und winzige Teilchen mithilfe von Ultrachall manipuliert werden können mehr

Wie sich nach einem Schlaganfall Neuronen vernetzen

Abgestorbene Neuronen können vom Körper nur in sehr wenigen Arealen des Gehirns wieder ersetzt werden. Besonders in den Bereichen, die für die höheren Funktionen zuständig sind, findet keine Zellteilung mehr statt. Was dort abstirbt, ist für immer verloren. Nicht nur Schlaganfälle, sondern auch neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson lassen sich deshalb kaum heilen mehr

Binge-Eating: Kontrollverlust beim Essen

Binge-Eating ist Schätzungen zufolge in Deutschland die am meisten verbreitete Essstörung. Gleichzeitig ist noch sehr wenig über die erst seit 2013 als eigenständige Krankheit anerkannte Störung bekannt. Betroffene leiden unter regelmäßigen Essattacken. Bezeichnend für die Krankheit ist dabei ein Verlust an Kontrolle. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften haben jetzt nach den psychologischen Hintergründen der Ess-Attacken geforscht. Das Ergebnis weist darauf hin, dass Binge-Eating-Patienten allgemein Probleme mit ihrem Entscheidungsverhalten haben – auch unabhängig vom Essen. mehr

Der Ton wird rauer

Der Schrei ist schrill, laut und ein effektives Warnsignal. Warum funktioniert er so gut? Wissenschaftler untersuchen die Merkmale von Schreien. mehr

Gehirne im Gleichklang

Ob im Chor oder Orchester – beim gemeinsamen Musizieren kommt es vor allem darauf an, dass alle perfekt aufeinander abgestimmt sind. Was dabei in den Gehirnen der Musiker passiert, untersuchen Johanna Sänger und ihre Kollegen vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Wie die Wissenschaftler anhand von Hirnstrommessungen an Gitarristenpaaren gezeigt haben, sind beim gemeinsamen Spiel nicht nur die Instrumente im Gleichklang. Sogar die Hirnwellen der Gitarristen verlaufen zu bestimmten Zeitpunkten synchron – die Gehirne der Musiker vernetzen sich. mehr

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