Proteine

Um biologische Prozesse in lebenden Zellen zu untersuchen, müssen diese zunächst sichtbar gemacht werden. Die chemische Biologie verfügt mit dem Protein SNAP-tag über ein solches Werkzeug: Es bindet Farbstoffe an andere Proteine und macht sie damit optisch erkennbar. Es stößt jedoch zunehmend an Grenzen, vor allem in puncto Tempo, Helligkeit und Zelldurchlässigkeit der Substrate. Durch die gezielte Kombination aus chemischer Entwicklung und Protein-Design ist nun eine deutlich leistungsfähigere Version entstanden: SNAP-tag2 erweitert die Möglichkeiten der Mikroskopie zur Erforschung physiologischer Prozesse in lebenden Zellen. mehr

Forschende haben aufgedeckt, wie Zellen bestimmte Mikro-RNAs durch Proteindegradation selektiv abbauen mehr

Forschende haben entschlüsselt, wie das Influenza-Virus die Kappe der Wirts-RNA stiehlt, um sich zu vermehren mehr

Mithilfe der Proteomik lassen sich auch Proteine für die Diagnose anderer neurologischer Erkrankungen identifizieren  mehr

Max-Planck-Forschende entdecken einen RNA-basierten Mechanismus, der Neuronen dabei unterstützt, Phasen von Nährstoffmangel zu überstehen mehr

Forschende haben erstmals die Dynamik der Proteinfaltungshelfer TRiC und Prefoldin zusammen mit ihren Substraten analysiert mehr

Ein bahnbrechendes Verfahren ermöglicht die gleichzeitige Analyse von RNA und Metaboliten mehr

Ein bakterielles Enzym könnte der Schlüssel zu einer nachhaltigen Produktion des Kunststoff-Bausteins Ethylen sein mehr

Leishmania-Erreger benötigen das Protein TKUL, um die Infektion in Wirtszellen aufrechtzuerhalten. TKUL vereint zwei Enzyme in einem Molekül. Diese strukturelle Besonderheit könnte für neue Therapien genutzt werden. mehr

Funktion und Rolle von Schlüsselfaktoren beim Abbau von Aktinfilamenten von Max-Planck-Forschenden neu definiert
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Dirk Görlich und Steven McKnight erhalten den Lasker-Preis 2025 für die Entschlüsselung von Funktionsprinzipien zellulärer Logistik und Organisation mehr

Eine Studie zeigt, wie sich gutartige Ovarialtumore zu invasiven Karzinomen entwickeln mehr

Der Biophysiker wird für seine wegweisende Entwicklung und Anwendung der Kryo-Elektronentomographie geehrt mehr

Forschende haben mithilfe Deep Visual Proteomics herausgefunden, warum einige Patienten mit der Erbkrankheit gesund bleiben mehr

Maria Sokolova, Leiterin der Lise-Meitner-Forschungsgruppe Bakteriophagen am Max-Planck-Institut für Biochemie, erhält den diesjährigen Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2025 mehr

Forschende gewinnen neue Erkenntnisse darüber, wie die Matrixschicht von HIV-1 reift mehr

Forschende beobachten erstmals, wie HIV durch die Kernporen zum Erbgut menschlicher Immunzellen vordringen mehr

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Forscher an Max-Planck-Instituten ergründen die Struktur von Sars-CoV-2 und bieten damit wichtige Grundlagen für die Entwicklung wirksamer Medikamente mehr

Forschungshighlights 2020

21. Dezember 2020

Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben 2020 viele hochkarätige Veröffentlichungen publiziert. Wir haben eine Auswahl getroffen und stellen Ihnen 13 Highlights vor. Ein Rückblick mehr

Forscher entschlüsseln Aufbau einer molekularen Maschine, mit der Bakterien fremde DNA aufnehmen und so gegen Antibiotika resistent werden können mehr

Wissenschaftler entschlüsseln Architektur und Funktionsweise des molekularen Lichtschalters und eröffnen dadurch neue Anwendungsmöglichkeiten mehr

Nanopartikel aus dem Sekret von Stummelfüßern bilden unter der Wirkung von Scherkräften Polymerfäden, die in Wasser recycelt werden können. mehr

Erste Einblicke in Strukturänderungen beim „Anschalten“ fluoreszierender Proteine mehr

Die Natur hält eine Fülle unbekannter Substanzen bereit, die für den Menschen nützlich sein könnten. Herbert Waldmann testet am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund Naturstoffe auf ihre biologische Wirksamkeit und versucht, ihre Wirkung mit einfacher aufgebauten Molekülen zu imitieren. mehr

Obwohl das Gebiss des Geigenrochens nur darauf ausgelegt ist, Schalentiere zu zermalmen, frisst er auch Stachelrochen mehr

Der menschliche Körper besteht aus Zigtausenden Proteinen. Diese kommen in unterschiedlichen Varianten vor, zudem kann sich ihre Konzentration im Organismus mit der Zeit ändern. mehr

Die Byssusfäden der Miesmuschel entstehen in einer Kombination von selbstorganisierter und biologisch regulierter Bioproduktion mehr

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