Kognitionsforschung

Große kulturvergleichende Studie zeigt gemeinsame Muster der Blickverarbeitung – trotz Unterschieden in Genauigkeit und Entwicklungsstand

Das Verständnis davon, wie Kinder Sprache lernen, ist der Schlüssel zum Studium der menschlichen Kommunikation. Wir stellen einen konstruktivistischen Ansatz zur Erklärung des Spracherwerbs vor. Nach ihm konstruieren Kinder ihr Sprachverständnis im Laufe der Zeit, indem sie es dynamisch auf der Grundlage ihrer Erfahrungen mit der Welt auf strukturierte, kognitiv aktive Weise aufbauen. Wir skizzieren vier Kernkomponenten dieses Ansatzes, die zeigen, wie Sprache sich im Laufe der Zeit entwickelt und warum sich der Spracherwerb je nach kulturellem und sprachlichem Kontext unterscheidet.

Eine neue Studie zeigt, dass unsere Vorstellungskraft unsere Beziehungen zu anderen Menschen beeinflusst

Unser Gehirn braucht nur einen Bruchteil aller Identitätsmerkmale, um ein Gesichtzu erkennen

Sich auf eine Stimme zu konzentrieren erfordert sowohl Zuhören als auch Ignorieren

Das Herz könnte einen starken Einfluss auf Denken und Fühlen ausüben 

Babys merken sich vor allem, was für andere wichtig ist

Kann künstliche Intelligenz Krankheiten erkennen? Simon Hofmann forscht am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften zur KI-Unterstützung bei bildgebenden Verfahren.

Während sich Menschen auf die Bedeutung von Objekten konzentrieren, fokussiert sich Künstliche Intelligenz auf visuelle Eigenschaften

Der Gehirnteil spielt eine entscheidende Rolle bei der Ausbildung eines geistigen Einfühlungsvermögens in der frühen Kindheit

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Eine neue Studie zeigt, dass unsere Vorstellungskraft unsere Beziehungen zu anderen Menschen beeinflusst

Unser Gehirn braucht nur einen Bruchteil aller Identitätsmerkmale, um ein Gesichtzu erkennen

Das Herz könnte einen starken Einfluss auf Denken und Fühlen ausüben 

Während sich Menschen auf die Bedeutung von Objekten konzentrieren, fokussiert sich Künstliche Intelligenz auf visuelle Eigenschaften

Der Gehirnteil spielt eine entscheidende Rolle bei der Ausbildung eines geistigen Einfühlungsvermögens in der frühen Kindheit

Eine neue Studie des Ernst Strüngmann Instituts zeigt, dass Gesichtsausdrücke artenübergreifend Rückschlüsse auf kognitive Zustände ermöglichen und sogar vorhersagen können

Eine neue Studie zeigt, welche Effekte Naturfilme auf die Verarbeitung von Schmerzsignalen im Gehirn haben

Schimpansen können durch soziales Lernen neue Fähigkeiten erwerben

Menschenaffen necken sich gegenseitig

Ob wir uns spontan in jemand anderen hineinversetzten, ist eine Frage des Aufwands

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In einer fremden Stadt fühlt man sich im Gewirr unbekannter Gebäude und Straßen schnell verloren. Aber schon nach kurzer Zeit findet man den Weg auch ohne Stadtplan oder Navi. Christian Doeller erforscht mit seinem Team, wie wir das schaffen

Forschungshighlights 2022

14. Dezember 2022

Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben 2022 viele hochkarätige Veröffentlichungen publiziert. Wir haben eine Auswahl getroffen und stellen Ihnen zwölf Highlights vor. Ein Rückblick auf ein abwechslungsreiches Forschungsjahr

Die Stressreaktion des menschlichen Körpers ist eine Art Notfallprotokoll aus der Steinzeit. Zu unserer heutigen Lebensweise passt sie nur bedingt. Was bei Stress im Körper passiert, wer besonders anfällig ist und wann ein besonders schlechter Zeitpunkt für großen Stress ist – daran forschen Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 

Verschiedene Musikstile erfordern unterschiedlich ausgeprägte Hirnstrukturen

Ein überaktives Netzwerk im rechten Stirnhirn hemmt flüssiges Sprechen

Bereits im Alter von sechs Monaten entwickeln Kinder ein Gefühl für Statistik

Schon wenige Monate alte Babys können Objekte als "Spinnen" oder "Schlangen" identifizieren und darauf reagieren

Tania Singer, Direktorin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, über mentale Mitgefühlsübungen, den inneren Richter und Perspektiven für ein friedliches Miteinander

Auch Erwachsene können soziale Fähigkeiten wie Empathie und Perspektivenübernahme auf andere trainieren

Hochauflösende Bildgebung ermöglicht neue Einsichten in die Entwicklung des menschlichen Gehirns

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Witze und Humor gehören zum Leben. Aber können nur wir Menschen humorvoll sein? Die Antwort darauf gibt es in diesem Video und in dieser  Pressemitteilung

Was geschieht eigentlich im Gehirn, wenn der Mensch ... zum Beispiel: Kaffee kocht? Diese scheinbar einfache Handlung setzt komplizierte Prozesse im Gehirn voraus. Die Hirnforschung hat sich zum Ziel gesetzt, solche Vorgänge aufzuklären.

Kann künstliche Intelligenz Krankheiten erkennen? Simon Hofmann forscht am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften zur KI-Unterstützung bei bildgebenden Verfahren.

In einer immer komplexer werdenden Welt ist Orientierung wichtig. Wie behalten wir den Überblick? Unser Podcast beleuchtet die Forschung von drei Max-Planck-Instituten zu diesem Thema

Gelbe Dienstage, rote Akkorde oder ein A, das nach Basilikum schmeckt: Menschen mit Synästhesie verknüpfen verschiedene Sinneswahrnehmungen miteinander. Und das tritt häufiger auf als gedacht, weiß Amanda Tilot vom Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen

Binge-Eating ist Schätzungen zufolge in Deutschland die am meisten verbreitete Essstörung. Gleichzeitig ist noch sehr wenig über die erst seit 2013 als eigenständige Krankheit anerkannte Störung bekannt. Betroffene leiden unter regelmäßigen Essattacken. Bezeichnend für die Krankheit ist dabei ein Verlust an Kontrolle. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften haben jetzt nach den psychologischen Hintergründen der Ess-Attacken geforscht. Das Ergebnis weist darauf hin, dass Binge-Eating-Patienten allgemein Probleme mit ihrem Entscheidungsverhalten haben – auch unabhängig vom Essen.

Bei einem Schlaganfall sterben Neuronen im Gehirn ab. Das Gehirn kann sich zwar nicht selbst reparieren, aber das Netzwerk der Nerven kann sich neu strukturieren und Schlaganfall-Patienten können ihre Sprache zum Teil wiedererlangen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften erforschen, wie man diese Umstrukturierung unterstützen kann.

Videospiele faszinieren Kinder, Jugendliche und Erwachsene weltweit. Und mittlerweile interessiert sich auch die Wissenschaft für virtuelle Welten. Eine Studie der Max-Planck-Gesellschaft hat nun gezeigt: Videospieler haben eine bessere räumliche Wahrnehmung.

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