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Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt und unterstützt den „March for Science“ als "wichtiges und deutliches Zeichen für die Freiheit der Wissenschaft."

Allianz der Wissenschaftsorganisationen unterstützt „March for Science“

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt und unterstützt den „March for Science“ als "wichtiges und deutliches Zeichen für die Freiheit der Wissenschaft."

Offener Brief des Präsidenten

5. April 2017

Das Anfang April geänderte ungarische Hochschulgesetz bedroht die Central European University. Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, mahnt in einem offenen Brief an Ministerpräsident Orbán an, das Gesetz zu überprüfen.

Internationales

Max-Planck-Präsident spricht beim Münchner "March for Science"

10. April 2017

Die weltweite Initiative „March for Science“ feiert die Wissenschaft und betont ihre Schlüsselrolle für Gesellschaft und Politik. Die Demonstration in München erhält nun mit Martin Stratmann einen prominenten Fürsprecher: Dem Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft ist es ein großes Anliegen, sich in den Zug einzureihen und bei der Abschlusskundgebung vor dem Siegestor eine kleine Ansprache zu halten.
Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft. Bild vergrößern
Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft.

Der „March for Science“, initiiert in den USA, findet am 22. April an vielen Orten der Welt und auch in etlichen deutschen Städten statt. In München, wo die Max-Planck-Gesellschaft ihren zentralen Sitz hat, wird an der Demonstration neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Forschungsorganisation auch deren Präsident Martin Stratmann teilnehmen.

Mit Blick auf die Veranstaltung erklärt Stratmann: „Wir leben in einer Zeit, in der Dinge, die bisher eigentlich selbstverständlich waren, infrage gestellt werden. Die Freiheit der Wissenschaft kommt international immer stärker unter Druck – und das auch in Europa. Und obwohl Wissenschaft im 21. Jahrhundert angesichts drängender globaler Herausforderungen wie den Klimawandel, dem Erhalt der Artenvielfalt oder der Bekämpfung von Infektionskrankheiten so wichtig ist wie nie zuvor, spüren wir, dass faktenbasiertes Wissen mehr und mehr infrage gestellt wird. Das ist nicht hinnehmbar im Namen der Wissenschaft, aber auch nicht im Namen der zivilen Gesellschaften. Wir haben eine Verantwortung. Der March for Science ist die Gelegenheit, dies sichtbar zu machen.“

Treffpunkt für den “March for Science” in München am 22. April ist ab 10.30 Uhr auf dem Karlsplatz (Stachus). Nach der Begrüßung führt der Zug ab 11.15 Uhr über den Odeonsplatz zur Abschlusskundgebung am Siegestor, bei der mehrere Redner erwartet werden. Die Organisatoren rufen unter dem Motto „Für freie Wissenschaft und faktenbasierte Politik“ Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Bürgerinnen und Bürger dazu auf, auf die Straße zu gehen und gemeinsam für die Werte und das Fortleben fundierter und freier Wissenschaft einzustehen. „Mit dem March for Science wollen wir die Aufmerksamkeit auf die Wissenschaft und auf deren Errungenschaften richten“, sagt Randolph Caldwell, der den Münchener „March for Science“ organisiert. „Alle, denen die deutliche Unterscheidung von gesichertem Wissen und persönlicher Meinung nicht gleichgültig ist, sind eingeladen, sich an dieser weltweiten Demonstration für den Wert von Forschung und Wissenschaft zu beteiligen.“

 
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