Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie

Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie

Das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie beschäftigt sich mit Fragen zur Entstehung des Menschen. Die Wissenschaftler des Instituts untersuchen dabei ganz unterschiedliche Aspekte der Menschwerdung. Sie analysieren Gene, Kulturen und kognitive Fähigkeiten von heute lebenden Menschen und vergleichen sie mit denen von Menschenaffen und bereits ausgestorbener Menschen. Am Institut arbeiten Forscher aus verschiedenen Disziplinen eng zusammen: Genetiker sind dem Erbgut ausgestorbener Arten wie dem Neandertaler auf der Spur. Verhaltensforscher und Ökologen wiederum erforschen das Verhalten von Menschenaffen und anderen Säugetieren.

Kontakt

Deutscher Platz 6
04103 Leipzig
Telefon: +49 341 3550-0
Fax: +49 341 3550-119

Promotionsmöglichkeiten

Dieses Institut hat eine International Max Planck Research School (IMPRS):
IMPRS: The Leipzig School of Human Origins

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit zur individuellen Promotion bei den Direktoren und Forschungsgruppenleitern.

Schimpansen passen ihre Kommunikation an den Wissensstand ihrer Artgenossen an
Forscher zeigen, dass die Produktion von Lautäußerungen bei Schimpansen durch sozial-kognitive Prozesse beeinflusst werden mehr
Schimpansen und Mangaben stören die Beziehungen von Artgenossen
Die Tiere beobachten Mitglieder ihrer Gruppe bei der sozialen Fellpflege und mischen sich ein, wenn die Aktion ihren eigenen Status oder ihre sozialen Beziehungen gefährden könnte mehr
Freundlichkeit ist wichtiger als Gruppenzugehörigkeit
Menschen suchen Freunde, die einer anderen ethnischen oder religiösen Gruppe als der eigenen angehören, nach deren individuellen Eigenschaften aus mehr
Forscher entschlüsseln neues Neandertaler-Genom
Mit dem Erbgut eines Neandertalers aus Europa lassen sich noch mehr Neandertaler-Spuren im Genom heute lebender Menschen entdecken mehr
Neandertaler-DNA beeinflusst, wie leicht wir bräunen
Neandertaler-Erbgut beeinflusst Eigenschaften wie Hautton und Haarfarbe heute lebender Menschen mehr
Säugetiere: Neue Methode zum Sammeln von Geruchsproben
Wissenschaftler können die Duftsignale von Säugetieren nicht invasiv einfangen und untersuchen mehr
Menschenaffen wissen, wenn sie etwas nicht wissen
Schimpansen und Orang-Utans suchen nach Informationen, um Wissenslücken zu schließen mehr
Affenschädel belegt Ursprung von Menschenaffen und Menschen in Afrika
13 Millionen Jahre altes Fossil „Alesi“ aus Kenia wirft Licht auf die Herkunft der Menschenaffen mehr
Milzbrand: Eine unterschätzte Gefahr für Wildtiere in den Tropen
Forscher beleuchten die Epidemiologie eines rätselhaften Krankheitserregers mehr
<em>FOXI3</em>-Gen beeinflusst die Höckerbildung der Backenzähne
Die Zähne von Nackthunden geben Forschern Hinweise über die Entwicklung und Evolution von Säugetierzähnen mehr
Schimpansen belohnen Gefälligkeiten
Die Menschenaffen teilen Futter nur mit dem, der ihnen zuvor geholfen hat mehr
Forscher entschlüsseln, wie Zellen miteinander zusammenarbeiten, um sich in menschliches Lebergewebe zu entwickeln mehr
Der <em>Homo sapiens</em> ist älter als gedacht
Forscher entdecken in Marokko die bislang ältesten Fossilien unserer Art mehr
Aug in Aug mit dem Neandertaler

Aug in Aug mit dem Neandertaler

Meldung 7. Juni 2017
Wissenschaftler rekonstruieren das Verhältnis zwischen modernem Menschen und Neandertaler mehr
Elefanten brauchen neuen Stammbaum
Ausgestorbener Europäischer Waldelefant war naher Verwandter der heute in Afrika lebenden Waldelefanten mehr
Verbesserte Analysemethoden erleichtern Artenschutz
Forscher entwickeln Analysemethoden weiter, mit denen sie aus der Ferne die Größe von Wildtierpopulationen schätzen können mehr
Unterschiedliche Sozialstrukturen bei Schimpansen und Bonobos
Während Schimpansen sich lieber mit Artgenossen des jeweils eigenen Geschlechts umgeben, sind männliche und weibliche Bonobos meist mit Weibchen im Bunde mehr
Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt
Forscher können mit neuer Methode alte DNA aus Höhlensedimenten identifizieren, auch wenn dort keine Skelettüberreste vorhanden sind mehr
Genuss von Wildtierfleisch sinkt während Ebola-Epidemie
Haushaltseinkommen und das Wissen um Gesundheitsrisiken wirkten sich auf den Buschfleischkonsum in Westafrika aus mehr
Die Förderung des ERC deckt verschiedene Karrierestufen ab und ermöglicht beispielsweise auch Projekte, bei denen sich mehrere Spezialisten zusammentun, um völlig neuen Fragen nachzugehen. Ob Internetsicherheit, die Erforschung des Wüstenklimas wie des Sozialverhaltens von Schimpansen oder neue Ansätze beim Proteindesign - hier geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Einblick. mehr
Oxytocin stärkt den Zusammenhalt in Schimpansengruppen
Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Schimpansengruppen stärkt das Hormon Oxytocin den Gruppenzusammenhalt mehr
Schimpansen angeln mit Stöcken nach Algen
Max-Planck-Forscher beobachten wie Schimpansen während der Trockenzeit in Bakoun, Guinea, regelmäßig mit langen Stöcken nach Algen fischen mehr
Zusammen mit Freunden sind Schimpansen weniger gestresst
Frei lebende Schimpansen haben weniger Stress, wenn Familienmitglieder und Freunde sie unterstützen mehr
Menschenaffen erkennen bei anderen falsche Erwartungen
Bonobos, Schimpansen und Orang-Utans verstehen, dass andere von etwas Falschem überzeugt sein können mehr
MaxPlanck@TUM auf Kurs
Premiere für „MaxPlanck@TUM“: Sieben herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wurden nun als Max-Planck-Forschungsgruppenleiter und gleichzeitig als Tenure-Track-Professoren der TUM berufen. mehr
Gehörknöchelchen von Neandertalern besitzen ähnliche Funktion
Forscher haben die bisher größte Anzahl von Neandertaler-Gehörknöchelchen entdeckt und sie mit denen von modernen Menschen verglichen mehr
Paläoproteomik hilft bei der Unterscheidung zwischen modernem Mensch und Neandertaler
Forscher entschlüsseln uralte Proteine von Neandertalern aus dem Châtelperronien mehr
Flexible Kontrolle über erlernte Lautäußerungen bei Orang-Utans
Orang-Utan Rocky könnte den Schlüssel dazu liefern, wie sich die menschliche Sprache seit der Zeit der Vorfahren der Menschenaffen entwickelt hat mehr
<em>Homo erectus</em> ging wie wir
1,5 Millionen Jahre alte Fußabdrücke geben Einblicke in das Leben von Frühmenschen mehr
Weibliche Bonobos senden Männchen gemischte Signale
Sexualschwellungen weiblicher Bonobos sind unzuverlässige Anzeiger ihrer Fruchtbarkeit mehr
Neandertaler waren von Geburt an stämmig
Unsere nächsten Verwandten wurden schon mit breiteren Körpern und kräftigeren Knochen geboren mehr
Rhesusaffen-Mütter entwickeln zu Söhnen eine schwächere Bindung als zu Töchtern
Ihren Söhnen gegenüber verhalten sich die Weibchen in deren erstem Lebensjahr aggressiver mehr
Das genetische Geschichtsbuch der Steinzeit
Forscherteam belegt eine bewegte Geschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit mehr
Auch Kinder tratschen
Fünfjährige beeinflussen den Ruf anderer mit Klatsch und Tratsch mehr
Frühmenschen bei Raubtieren auf dem Speiseplan
Zahnspuren auf einem 500.000 Jahre alten Oberschenkelknochen aus Marokko deuten darauf hin, dass große Raubtiere einst Menschen jagten oder deren Aas verspeisten mehr
Herrschen mit pragmatischer Literatur
Wie Kirchenleute einfache Regelwerke nutzten, um neues Recht im spanischen Amerika zu etablieren mehr
Umweltanpassungen in den Genen der Europäer stammen größtenteils eher von Jägern aus der Steinzeit als von Bauern mehr
Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien
Analyse des Erbguts von Hominiden aus der Fundstätte Sima de los Huesos in Spanien belegt Verwandtschaft mit Neandertalern mehr
Mehr Sumatra-Orang-Utans als bisher angenommen
Doch die fortschreitende Abholzung könnte ihre Zahl künftig wesentlich verringern mehr
Warum werfen Schimpansen Steine gegen Bäume?
Neu entdecktes Verhalten freilebender Schimpansen erinnert an von Menschen geschaffene Steinhaufen mehr
Vermischung von Orang-Utan-Unterarten beunruhigt Forscher
Auswilderung verschiedener Unterarten führte zur Hybridisierung einer vom Aussterben bedrohten Wildtierpopulation mehr
Forschern zufolge ist die Evolution menschlicher Zähne viel einfacher als bisher angenommen mehr
Früher Genfluss vom modernen Menschen zum Neandertaler
Wissenschaftler finden den ersten genetischen Beleg für menschliche DNA in einem Neandertaler mehr
Obstmangel im Regenwald
Für Schimpansen ist es schwierig, sich mit energiereichen Nahrungsmitteln wie tropischen Früchten zu versorgen mehr
Freundschaften zwischen Schimpansen basieren auf Vertrauen
Vertrauen und Freundschaft gehören nicht nur beim Menschen eng zusammen mehr
Vermischung verschiedener Menschenformen spielte wichtige Rolle für das Immunsystem des Menschen mehr
Essensreste im Zahnstein

Essensreste im Zahnstein

Meldung 19. Oktober 2015
Zahnstein von Schimpansen gibt Aufschluss über Ernährung und Verhalten der Tiere mehr
Die älteste Enthauptung Amerikas

Die älteste Enthauptung Amerikas

Meldung 23. September 2015
Wissenschaftler belegen die Enthauptung eines Menschen vor 9.000 Jahren in Lapa do Santo in Brasilien mehr
Bonobos zeigen, wo es lang geht

Bonobos zeigen, wo es lang geht

Meldung 11. September 2015
Um anderen Weibchen ihre Absichten zu verdeutlichen, nutzen Bonobo-Weibchen Zeigegesten und Pantomime mehr
<em>Homo naledi</em> – ein neuer Verwandter des modernen Menschen
Wissenschaftler haben in einer Höhle in Südafrika die fossilen Überreste einer bisher unbekannten Menschenart entdeckt mehr
Weibliche Orang-Utans bevorzugen Männchen mit Backenwülsten
Dominante Orang-Utan Männchen mit Backenwülsten zeugen die meisten Nachkommen –aber nur in Zeiten einer stabilen Rangordnung mehr
Schimpansen arrangieren sich mit dem Verlust von Wäldern
Genanalysen von Kotproben weisen auf unerwartet viele Schimpansen in fragmentiertem Waldgebiet hin mehr
Kiwi-Genom entschlüsselt

Kiwi-Genom entschlüsselt

Meldung 23. Juli 2015
Neuseeländisches Nationalsymbol gewährt Einblick in die Evolution nachtaktiver Vögel mehr
Altweltaffe hatte ein winziges, aber komplexes Gehirn
Victoriapithecus hatte ein im Verhältnis zur Körpergröße kleines Gehirn mit einem etwa dreimal so großen „Riechlappen“ wie vergleichbar große heute lebende Affenarten mehr
Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt
DNA-Analysen eines 40.000 Jahre alten Kieferknochens aus Rumänien zeigen, dass sich moderne Menschen mit Neandertalern vermischt haben, als sie nach Europa einwanderten mehr
Dreijährige helfen Opfern von Ungerechtigkeit
Vor die Wahl gestellt, helfen sie lieber dem Opfer dabei, den Schaden zu beseitigen als den Übeltäter zu bestrafen. mehr
Klimaveränderungen: Bootsbauer in der Wüste
Der Lake Mungo hat Australier vor 24.000 Jahren möglicherweise dazu inspiriert, inmitten der Wüste das Boot erneut zu erfinden mehr
Der moderne Mensch wanderte über den Nahen Osten nach Europa ein
Moderne Menschen hielten sich vor mindestens 45.900 Jahren im Nahen Osten auf und besiedelten von dort aus Europa mehr
Berggorilla-Weibchen wissen, wie sie Inzucht vermeiden
Genetische Studien belegen, dass dominante Männchen keine Nachkommen mit ihren eigenen Töchtern zeugen mehr
Neues zum Untergang der Neandertaler

Neues zum Untergang der Neandertaler

Meldung 23. April 2015
Frühe Angehörige des Homo sapiens könnten maßgeblich zum Untergang der Neandertaler beigetragen haben mehr
Mitmachen erwünscht: neues Citizen-Science-Projekt
Freiwillige sichten Videomaterial aus Kamerafallen und bestimmen afrikanische Wildtiere mehr
Ältester Nachweis von Pilzen als Nahrungsmittel
Untersuchungen von altem Zahnstein ergaben, dass Menschen bereits in der Altsteinzeit Pflanzen und Pilze konsumierten mehr
Ausgestorbene Säugetiere: Toxodon und Macrauchenia gehören zu den Huftieren
Die in Südamerika einheimischen Huftiere sind nicht mit Elefanten, sondern mit Pferden, Nashörnern und Tapiren verwandt mehr
In den Wald hinein lauschen: Akustische Überwachung zum Schutz frei lebender Affen
Forscher haben eine neue Monitoring-Methode entwickelt, die die Geräusche von Schimpansen und zwei weiteren Affenarten automatisch aus der Geräuschkulisse des Regenwalds herausfiltert mehr
Digitale Wiedergeburt des „geschickten Menschen“
Rekonstruktion des berühmten Homo habilis wirft ein neues Licht auf die menschliche Evolution mehr
Australopithecus africanus: Kräftige Hände zum Zupacken
Frühe menschliche Vorfahren wie der Australopithecus africanus nutzten ihre Hände bereits wie moderne Menschen mehr
Tonsprachen brauchen es feucht
Sprachen mit vielfältigen Tonhöhen entwickelten sich vor allem in Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit mehr
Schimpansen sind umsichtige Nussknacker
Bei der Werkzeugauswahl zum Nüsseknacken berücksichtigen Schimpansen bis zu fünf verschiedene Faktoren mehr
Bloß kein Außenseiter sein!

Bloß kein Außenseiter sein!

Meldung 31. Oktober 2014
Kleinkinder imitieren Gleichaltrige, um dazuzugehören, während Menschenaffen eher bei ihren eigenen Vorlieben bleiben mehr
Frühaufsteher erhalten die besten Früchte
Frei lebende Schimpansen im Taï-Nationalpark an der Elfenbeinküste planen Zeit, Ort und Art ihres Frühstücks voraus mehr
Forscher entdecken Anteile von Neandertaler-DNA im Erbgut eines 45.000 Jahre alten modernen Menschen aus Sibirien mehr
Gesellschaftliche Ereignisse und Umwelteinflüsse können die Wortschatzentwicklung einer Sprache aber trotzdem beschleunigen mehr
Frühe Besiedlung Zentraleuropas durch moderne Menschen
Moderne Menschen besiedelten Österreich vor etwa 43.000 Jahren während einer kalten steppenähnlichen Klimaperiode mehr
Tödliche Gewalt trifft meist Schimpansen-Männchen
Auseinandersetzungen mit Todesfolge unter Schimpansen und Bonobos sind Anpassungen an die Umwelt und nicht Folge menschlicher Einflüsse mehr
Bonobo-Weibchen pubertieren früher

Bonobo-Weibchen pubertieren früher

Meldung 28. Juli 2014
Pubertät setzt bei weiblichen Bonobos früher ein als bei weiblichen Schimpansen mehr
Dem Alter auf den Nerv gef&uuml;hlt

Dem Alter auf den Nerv gefühlt

Meldung 12. Mai 2014
Philipp Khaitovich vom CAS-MPG Partner Institute for Computational Biology in Shanghai vergleicht die Gehirnentwicklung von Menschen und Affen um herauszufinden, warum die verschiedenen Arten unterschiedlich lange leben. mehr
Hunde folgen der Stimme des Menschen zum Futter
Hunde und Welpen können die Sprechrichtung des Menschen als Hinweis verwenden und so verstecktes Futter aufspüren mehr

Verwandtschaft im Sprachen-Dschungel

Meldung 16. April 2014
Max-Planck-Forscher entschlüsseln Beziehungen zwischen seltenen Sprachen im kolumbianischen Amazonasgebiet mehr
Lebensweise bestimmt Darmflora

Lebensweise bestimmt Darmflora

Meldung 15. April 2014
Ein internationales Forscherteam analysiert erstmals Darmbakterien heute lebender Jäger und Sammler mehr
Eine der letzten Hochburgen des Westlichen Schimpansen
In Liberia lebt die zweitgrößte Schimpansenpopulation Westafrikas mehr
Europäer besitzen dreimal mehr Neandertaler-Varianten in ihren am Fettabbau beteiligten Genen als Asiaten und Afrikaner mehr
Vermischte Gene

Vermischte Gene

Meldung 13. Februar 2014
Interaktive Weltkarte zur genetischen Geschichte des Menschen enthüllt genetische Auswirkungen historischer Ereignisse mehr
Neue Schimpansenpopulation entdeckt

Neue Schimpansenpopulation entdeckt

Meldung 5. Februar 2014
Im Norden der Demokratischen Republik Kongo leben mehrere Tausend Schimpansen in einem unzugänglichen Waldgebiet mehr
Freund oder Feind

Freund oder Feind

Meldung 5. Februar 2014
Schimpansen kennen die Kooperationspartner anderer Gruppenmitglieder und nutzen dieses Wissen in Konfliktsituationen mehr
Freundschaft geht durch den Magen

Freundschaft geht durch den Magen

Meldung 15. Januar 2014
Schimpansen, die ihre Nahrung mit anderen teilen, haben mehr Oxytocin-Hormon im Urin mehr
Auf den Spuren menschlicher Evolution

Auf den Spuren menschlicher Evolution

Meldung 19. Dezember 2013
Neandertaler, Denisova-Mensch, moderner Mensch: Wer stammt eigentlich von wem ab? Was Forscher bisher herausgefunden haben. Eine Chronologie der wichtigsten Forschungsergebnisse mehr

Neandertaler-Genomprojekt am Ziel

Meldung 18. Dezember 2013
Forscher veröffentlichen eine vollständige Liste der Sequenzänderungen im Erbgut, die uns menschlich machen mehr
Bonobos bleiben länger jung

Bonobos bleiben länger jung

Meldung 12. Dezember 2013
Im Gegensatz zu Menschen und Schimpansen sinken die Schilddrüsenhormone bei Bonobos erst im späten Erwachsenenalter ab mehr
Älteste menschliche DNA entziffert

Älteste menschliche DNA entziffert

Meldung 4. Dezember 2013
Max-Planck-Forscher entziffern das mitochondriale Erbgut eines 400.000 Jahre alten Homininen aus Spanien mehr
Grammatik als Fenster in die Vergangenheit
Neuer Weltatlas zu Mischsprachen aus der Kolonialzeit lässt deutliche sprachliche Spuren afrikanischer und pazifischer Sprachen erkennen mehr
Langzeitgedächtnis hilft Schimpansen bei der Futtersuche
Auf der Suche nach ertragreichen Obstbäumen im Regenwald erinnern sich Schimpansen an Vergangenes mehr
Teilen bringt Vorteil
„Meins!“ Eltern kann dieser Ausruf ihrer Sprösslinge zur Verzweiflung treiben. Michael Tomasello vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig ist nichtsdestotrotz davon überzeugt, dass Kinder von Geburt an kooperativ und hilfsbereit sind. mehr
Neandertaler schufen die ersten Spezialwerkzeuge Europas aus Knochen
Uraltes Erbe: Heutige Schleifwerkzeuge zur Lederbearbeitung wurden in ähnlicher Form schon von den Neandertalern gefertigt mehr
Evolutionärer Kompromiss für einen langen Zahnerhalt
Im Laufe des Lebens ändern sich die biomechanischen Anforderungen an die Zähne mehr
Schön und erfolgreich

Schön und erfolgreich

Meldung 15. Juli 2013
Attraktive Bonobo-Weibchen gewinnen häufiger Konflikte mit Männchen mehr

Die Macht des Nachahmens

Meldung 27. Juni 2013
Imitation fördert schon bei Kleinkindern soziales Verhalten mehr
Ein Vulkanausbruch und seine Auswirkungen auf die menschliche Evolution
Leipziger Forscher haben neue Daten zur Verteilung der Vulkanasche veröffentlicht, die als „Kampanischer Ignimbrit“ weite Teile Osteuropas bedeckte mehr
Malaria-Schutz bei Schimpansen

Malaria-Schutz bei Schimpansen

Meldung 29. Mai 2013
Auch frei lebende Schimpansen verfügen im fortgeschrittenen Alter über einen besseren Immunschutz gegenüber Malaria-Erregern mehr
Materialverlust schützt Zähne gegen Ermüdungsbruch
Computersimulationen zeigen: Die Reduktion der natürlichen Zahnabnutzung könnte die Hauptursache für weit verbreitete Zahnhalsdefekte sein mehr
Botaniker im Regenwald

Botaniker im Regenwald

Meldung 10. April 2013
Schimpansen und andere Tiere nutzen zum Wiederauffinden von Früchten im Regenwald ihr räumliches Gedächtnis. Wie sie diese aber überhaupt erst ausfindig machen, war bisher ungeklärt. mehr
Bei Schimpansen sind Jagd und Fleischkonsum Männersache
Max-Planck-Forscher bestätigen Freilandbeobachtungen zum Jagdverhalten und Fleischkonsum erwachsener männlicher Schimpansen mittels Isotopenanalyse mehr
Oxytocin fördert soziale Beziehungen

Oxytocin fördert soziale Beziehungen

Meldung 23. Januar 2013
Oxytocin spielt Schlüsselrolle bei der Pflege kooperativer Beziehungen zu befreundeten Artgenossen mehr
Ein Verwandter aus der Tianyuan-Höhle

Ein Verwandter aus der Tianyuan-Höhle

Meldung 21. Januar 2013
DNA-Analyse enthüllt Verwandtschaft zwischen heute lebenden Asiaten und amerikanischen Ureinwohnern mit frühen modernen Menschen aus Peking mehr
Vermischung im Süden Afrikas

Vermischung im Süden Afrikas

Meldung 17. Januar 2013
Uralte Khoisan-Abstammungslinien überdauerten in heute lebenden Bantu-Gruppen mehr
Genfluss von Indien nach Australien vor 4.000 Jahren
Lange vor der europäischen Besiedlung wanderten Menschen vom indischen Subkontinent in Australien ein und vermischten sich mit den Aborigines mehr
Partikel aus kristallinem Quarz schleifen Zähne ab
Studie stellt Aussagekraft von Zahnverschleiß zu Ernährungsgewohnheiten ausgestorbener Arten in Frage mehr
Spitzenforschung im Jahr 2012

Spitzenforschung im Jahr 2012

Meldung 21. Dezember 2012
Max-Planck-Wissenschaftler haben dieses Jahr wieder mehrere wissenschaftliche Durchbrüche erzielt mehr
Der moderne Mensch inspirierte den Neandertaler kulturell
Neue außerordentlich präzise 14C-Daten deuten auf einen kulturellen Austausch zwischen modernen Menschen und Neandertalern vor etwa 40.000 Jahren hin. mehr
Khoisan-Völker entwickelten sich teilweise getrennt
Genetische Untersuchungen decken die biologische Geschichte der im südlichen und östlichen Afrika lebenden Jäger und Sammler auf mehr
Immer weniger Platz für Afrikas Menschenaffen
Eine erste den gesamten afrikanischen Kontinent übergreifende Studie belegt, dass die Lebensräume dieser Tiere in den letzten Jahren dramatisch geschrumpft sind. mehr
„Die Evolution des Menschen ist bunt geworden“
Interview mit Matthias Meyer vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie zu den neuen Analysen des Denisova-Genoms mehr
Uraltes Genom enthüllt seine Geheimnisse
Max-Planck-Wissenschaftler beschreiben das Erbgut des Denisova-Menschen und beleuchten dessen Beziehungen zu modernen Menschen mehr

Evolution des Menschen

Meldung 8. August 2012
Fossilienfunde aus Kenia bringen neue Erkenntnisse zur Entwicklung der Gattung Homo mehr
Speiseplan des <em>Australopithecus sediba</em> enthielt auch Pflanzen
Forscher finden erstmals Pflanzenreste in dem zwei Millionen Jahre alten Zahnbelag unserer frühen menschlichen Vorfahren. mehr
Forscher entschlüsseln das Bonobo-Genom
Etwa drei Prozent des menschlichen Genoms sind näher mit dem Bonobo- oder dem Schimpansen-Genom verwandt als die Genome von Schimpanse und Bonobo miteinander mehr
Werkzeuggebrauch bei Schimpansen: Eine Frage der Kultur
Benachbarte Schimpansengruppen benutzen trotz ähnlicher ökologischer Bedingungen in ihrem Lebensraum verschiedene Hämmer zum Nüsseknacken mehr
Die Disney-Produktion Film “Chimpanzee” zeigt faszinierende Bilder aus dem Leben unserer nächsten Verwandten, der Schimpansen
Die Disney-Produktion Film “Chimpanzee” zeigt faszinierende Bilder aus dem Leben unserer nächsten Verwandten, der Schimpansen mehr
Lernen nach dem Mehrheitsprinzip

Lernen nach dem Mehrheitsprinzip

Meldung 12. April 2012
Menschen und Schimpansen folgen bei der Weitergabe von Kultur der Mehrheit mehr
Gesamtes Genom einer ausgestorbenen Menschenform  aus einem Fossil entschlüsselt
Forscher am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben das komplette Genom eines Denisova-Menschen entziffert. mehr
Ungewöhnliches Erfolgsrezept bei Bonobos
Dominante Affenmänner investieren in freundschaftliche Paarbeziehungen mehr
Auf den Spuren menschlicher Evolution

Auf den Spuren menschlicher Evolution

Meldung 11. Januar 2012
Am 11. Januar 2012 unterzeichneten Max-Planck-Präsident Peter Gruss und Weizmann-Präsident Daniel Zajfman den Gründungsvertrag für das neue Max Planck Weizmann Center for integrative Archaeology and Anthropology in Rehovot. mehr
Menschenaffen wägen Risiken ihrer Entscheidungen ab
Max-Planck-Forscher zeigen, dass Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans bei der Wahl zwischen zwei Alternativen durchdacht vorgehen mehr
Schimpansen wissen um die Informationen anderer
Frei lebende Schimpansen warnen unwissende Gruppenmitglieder häufiger vor einer Gefahr als solche, die bereits alarmiert sind mehr
Im Vergleich zum Neandertaler verfügt der moderne Mensch über einen besseren Geruchssinn<span style="background-color: transparent; color: #444444;"></span>
Unterschiede an Schläfen- und Riechlappen deuten darüber hinaus auf eine kombinierte Verwendung der Gehirnfunktionen hin, die in Verbindung mit Kognition und Geruchssinn stehen. mehr
Die Strafverfolgung von Wilderern schützt Menschenaffen effektiv
Eine Langzeitstudie beziffert erstmalig den relativen Einfluss von Artenschutz in 16 afrikanischen Ländern. mehr
Forscher datieren Sprachfamilien der Welt
Internationales Konsortium entwickelt automatische Methode um zu bestimmen, wann prähistorische Sprachen gesprochen wurden mehr
Geboren, um zu kooperieren

Geboren, um zu kooperieren

Meldung 29. November 2011
Der Klaus J. Jacobs Forschungspreis wird 2011 an Michael Tomasello vom Leipziger Max‐Planck‐Institut für evolutionäre Anthropologie verliehen. mehr
Gruppenzwang schon im Vorschulalter

Gruppenzwang schon im Vorschulalter

Meldung 25. Oktober 2011
Bereits Vierjährige richten ihre öffentliche Meinung an der Mehrheit aus. mehr
Kinder bevorzugen Kooperation

Kinder bevorzugen Kooperation

Meldung 13. Oktober 2011
Menschen lösen Aufgaben lieber gemeinsam, Schimpansen dagegen nicht mehr
Viele Wege führen nach Asien

Viele Wege führen nach Asien

Meldung 22. September 2011
Moderne Menschen könnten Asien anders als bislang angenommen in mehr als einer Migrationswelle besiedelt haben mehr
Geschickter als <em>Homo habilis</em>?

Geschickter als Homo habilis?

Meldung 8. September 2011
Die vielseitige Hand des Australopithecus sediba ist ein besserer Kandidat für die Hand des ersten Werkzeug herstellenden Menschen mehr
Domestikation reduziert genetische Vielfalt des väterlichen Chromosoms
Moderne Hauspferde besitzen variables Mitochondrienerbgut und konserviertes Y-Chromosom mehr
Kinderleicht: Gerechtes Teilen nach gemeinsamer Anstrengung
Schon Dreijährige geben einem anderen Kind Spielzeug ab, wenn beide es sich zusammen verdient haben mehr
Zähne verraten viel über den Lebensradius früher Vorfahren
Vor etwa drei Millionen Jahren verließen Frauen häufiger als ihre männlichen Artgenossen ihre Geburtsgruppe und schlossen sich einer neuen sozialen Gruppe an. mehr
Der soziale Rang bestimmt, was Bonobos fressen
Sozialer Status beeinflusst den Zugang zu hochwertiger Nahrung bei Bonobos mehr
Die Rolle des Klimas bei der Evolution des Westlichen Gorillas
Westliche Flachlandgorillas und Cross-River-Gorillas gehen erst seit dem Pleistozän infolge von Klimaveränderungen getrennte evolutionäre Wege. mehr
Weder Neandertaler noch moderner Mensch

Weder Neandertaler noch moderner Mensch

Meldung 22. Dezember 2010
Das Genom eines ausgestorbenen Urmenschen stammt von einer neuen Homininenform mehr
Lange Kindheit ist von Vorteil

Lange Kindheit ist von Vorteil

Meldung 15. November 2010
Homo sapiens-Kinder entwickeln sich langsamer als früher Neandertaler-Kinder mehr
Unterschiedliche Gehirnentwicklung bei Neandertalern und modernen Menschen
Die Speziesunterschiede haben vermutlich zu kognitiven Unterschieden beitragen mehr

Vergleichende Genomik

Meldung 18. Oktober 2010
<em>Homo sapiens</em> im Spiegel des Neandertalers

Homo sapiens im Spiegel des Neandertalers

Meldung 10. September 2010
Zehn Jahre nach dem menschlichen Erbgut haben Forscher auch das Genom des Neandertalers entschlüsselt. Das Ergebnis: Moderner Mensch und der Neandertaler haben sich vermischt. In unserem Erbgut finden sich also Neandertaler-Gene. mehr
Erfolgreiche Muttersöhnchen

Erfolgreiche Muttersöhnchen

Meldung 1. September 2010
Hoher sozialer Rang und Unterstützung der Mütter sind entscheidend für den Paarungserfolg von Bonobo-Männchen mehr
Lucys Artgenossen nutzten Werkzeuge und aßen Fleisch
Eine Million Jahre früher als gedacht nutzten unsere menschlichen Vorfahren Steinwerkzeuge, um Fleisch zu verzehren mehr
Der Neandertaler in uns

Der Neandertaler in uns

Meldung 6. Mai 2010
Die Analyse des Neandertaler-Genoms ergibt: Menschen und Neandertaler haben sich doch vermischt mehr
Neue Menschenform entdeckt

Neue Menschenform entdeckt

Meldung 24. März 2010
Max-Planck-Forscher haben das mitochondriale Genom eines bisher unbekannten Homininen entschlüsselt mehr
Auch Schimpansen adoptieren Jungtiere

Auch Schimpansen adoptieren Jungtiere

Meldung 27. Januar 2010
In Freiheit sind Schimpansen unter Artgenossen deutlich hilfsbereiter als im Zoo mehr
Mehr als ein Sprung nach links

Mehr als ein Sprung nach links

Meldung 14. Dezember 2009
Eine Gedächtnisstudie zu Tanzbewegungen entdeckt grundsätzliche interkulturelle Unterschiede mehr
Hunde können Gedanken lesen

Hunde können Gedanken lesen

Meldung 7. Dezember 2009
Hunde erkennen Menschen als Individuen mit eigenen Wahrnehmungen, Gefühlen und Gedanken und können sich vorstellen, was in ihnen vorgeht. mehr
Frühe Fischliebhaber

Frühe Fischliebhaber

Meldung 7. Juli 2009
Bereits vor 40 000 Jahren aßen Menschen regelmäßig Fisch - obwohl sie keine Fangwerkzeuge hatten mehr
Was uns Mäuse über die Evolution von Sprache verraten
Auch wenn sie nicht sprechen können - ein Mausmodell verrät Neues über mögliche Funktionen von FOXP2 mehr
Schwere Geburt auch beim Neandertaler

Schwere Geburt auch beim Neandertaler

Meldung 21. April 2009
Die 3D-Rekonstruktion des Geburtskanals einer Neandertalerfrau erklärt die Evolution des menschlichen Geburtsvorgangs mehr
Geschenke fördern die Beziehung

Geschenke fördern die Beziehung

Meldung 8. April 2009
Männliche Schimpansen, die regelmäßig ihre Beute mit Weibchen teilen, paaren sich häufiger als "geizige" Artgenossen mehr
Eine erste Version des Neandertaler-Genoms
Max-Planck-Forschern ist es gelungen, drei Milliarden Basen der Neandertaler-DNA zu sequenzieren mehr
Zuhause schmeckt es am besten

Zuhause schmeckt es am besten

Meldung 26. November 2008
Gorillaweibchen bleiben am liebsten dort, wo sie eine vertraute Vegetation vorfinden mehr
Abholzung gefährdet Schimpansen

Abholzung gefährdet Schimpansen

Meldung 14. Oktober 2008
Die Schimpansenpopulation an der Elfenbeinküste ist in den vergangenen 17 Jahren katastrophal zurückgegangen mehr
Soziales Umfeld wirkt stimulierend

Soziales Umfeld wirkt stimulierend

Meldung 26. September 2008
Die kognitiven Fähigkeiten unserer nächsten Verwandten entwickelten sich in einem komplexen sozialen Umfeld weiter mehr
Mitochondriale Neandertaler-DNA komplett entschlüsselt
Neandertaler und moderne Menschen haben sich nicht fortgepflanzt und vor etwa 660.000 Jahren auseinander entwickelt mehr
Zuviel Kontakt

Zuviel Kontakt

Meldung 19. Juni 2008
Das Spielen der Jungtiere verursacht bei Schimpansen ein zyklisches Auftreten von Atemwegserkrankung mehr
Schimpansenweibchen benutzen Kopulationsrufe strategisch
Beobachtungen von frei lebenden Schimpansen lassen Aspekte des Sexualverhaltens in anderem Licht erscheinen mehr
Mobile Neandertaler

Mobile Neandertaler

Meldung 12. Februar 2008
40 000 Jahre alter Zahn liefert Forschern den ersten Beweis für die Mobilität der Neandertaler mehr
Schimpansen-Tod durch Menschen-Virus

Schimpansen-Tod durch Menschen-Virus

Meldung 24. Januar 2008
Touristen gefährden Gorillas und Schimpansen durch die Übertragung von Krankheitserregern mehr
Neandertaler auf den Zahn gefühlt

Neandertaler auf den Zahn gefühlt

Meldung 3. Dezember 2007
Zahnwachstumsprozesse bei einem Neandertaler-Kind deuten auf schnellere Reifeprozesse hin mehr
Rote Haare, Sommersprossen ...

Rote Haare, Sommersprossen ...

Meldung 25. Oktober 2007
Genetische Studien zeigen, dass einige Neandertaler möglicherweise rote bzw. helle Haare und eine hellere Haut hatten mehr
Kein Fair Play bei Schimpansen

Kein Fair Play bei Schimpansen

Meldung 5. Oktober 2007
Im Gegensatz zum Menschen sind Schimpansen nicht bereit, faire Angebote zu unterbreiten und unfaire abzulehnen mehr
Rolle des Klimas beim Aussterben der Neandertaler: Vermutlich eher unbedeutend
Eine neue Studie zeigt, dass die Neandertaler vermutlich nicht durch eine Klimakatastrophe ausstarben mehr
Gorillas als stark gefährdete Art eingestuft
Neu veröffentlichte Liste des IUNC beruft sich u.a. auf Experten des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie mehr
Knobelkünstler und Kopiergenies

Knobelkünstler und Kopiergenies

Meldung 7. September 2007
Max-Planck-Forscher erklären umfassend, was wir besser machen als Affen - und wo Menschenaffen uns überlegen sind mehr
Selbstlose Primaten

Selbstlose Primaten

Meldung 26. Juni 2007
Max-Planck-Forscher liefern erstmals den experimentellen Beweis, dass Schimpansen ihren Artgenossen tatsächlich selbstlos helfen mehr
Wie lange ist ein Kind ein Kind?

Wie lange ist ein Kind ein Kind?

Meldung 12. März 2007
Untersuchungen eines fossilen Homo sapiens zeigen, dass die für den modernen Menschen typische lange Kindheit schon vor mehr als 160.000 Jahren auftrat mehr
Die Schimpansen-Steinzeit

Die Schimpansen-Steinzeit

Meldung 13. Februar 2007
Westafrikanische Schimpansen knacken Nüsse mit Steinwerkzeugen bereits seit Tausenden von Jahren mehr
Hofmeyr-Schädel unterstützt &quot;Out of Africa&quot;-Theorie
Schädeldatierung liefert den ersten fossilen Hinweis, dass der moderne Mensch zuerst in Afrika entstanden ist mehr
Ebola-Ausbruch tötet 5.000 Gorillas

Ebola-Ausbruch tötet 5.000 Gorillas

Meldung 6. Dezember 2006
Dringender Bedarf für eine Impfkampagne mehr
Die erste Million ist sequenziert

Die erste Million ist sequenziert

Meldung 16. November 2006
Leipziger Max-Planck-Forscher entschlüsseln eine Million Basenpaare des Neandertalergenoms mehr
Es ist ein Mädchen! Das &quot;älteste&quot; Baby stellt sich vor
Fund eines dreijährigen Australopithecus afarensis Kindes ermöglicht erstmals, Fragen zur frühen Evolution des Menschen zu beantworten mehr
Wie dachten eigentlich unsere Vorfahren?

Wie dachten eigentlich unsere Vorfahren?

Meldung 5. September 2006
Max-Planck-Forschern gelingt mittels psychologischer Forschung die Rekonstruktion urzeitlicher Kognition mehr
Das Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie und die 454 Life Sciences Corporation, Branford, Connecticut, USA wollen innerhalb der nächsten zwei Jahre einen ersten Entwurf des Neandertalergenoms vorlegen mehr
Gendefekt macht Mammuts blond

Gendefekt macht Mammuts blond

Meldung 3. Juli 2006
Leipziger Wissenschaftler entwickeln eine neue Methode, um Gene ausgestorbener Lebewesen zu analysieren mehr
Sind Schimpansen kooperativ?

Sind Schimpansen kooperativ?

Meldung 2. März 2006
Leipziger Max-Planck-Forscher zeigen: Schimpansen können erkennen, wenn sie Hilfe brauchen und suchen sich dann den besten Helfer mehr
Altruistisches Verhalten bei Kleinkindern und Schimpansen
Leipziger Anthropologen finden bei neuen Experimenten erste Belege für altruistisches Verhalten bei Kleinkindern und auch bei Schimpansen mehr
Unser böses Ich

Unser böses Ich

Meldung 18. Januar 2006
Menschen haben den stark ausgeprägten Wunsch einander zu helfen, aber teilen wir Missgunst und Boshaftigkeit auch mit unseren nächsten Verwandten? mehr
Ebola bedroht Menschenaffen in Afrika

Ebola bedroht Menschenaffen in Afrika

Meldung 25. Oktober 2005
Leipziger Max-Planck-Forscher haben herausgefunden, dass der Ebola-Zaire-Virus sich wie eine Welle durch ganz Zentralafrika ausbreitet mehr
Der kleine Unterschied zwischen Menschen und Schimpansen
Leipziger Max-Planck-Forscher haben die Genaktivität bei Mensch und Schimpanse im Detail verglichen mehr
&quot;Weltatlas der Sprachstrukturen&quot; erschienen
Leipziger Max-Planck-Forscher präsentieren einzigartige Dokumentation der weltweiten Sprachenvielfalt / Ausmaß an Grammatikentlehnung zwischen Sprachen überraschend mehr
Uraltes Protein aus Knochen

Uraltes Protein aus Knochen

Meldung 9. März 2005
Max-Planck-Wissenschaftler entschlüsseln die Bausteinkette des bisher ältesten fossilen Proteins aus den Knochen eines Neandertalers mehr
Natürliche Auslese beim Sprechen

Natürliche Auslese beim Sprechen

Meldung 18. Februar 2005
Entstehung der Sprachen ist nicht Resultat einer Universalgrammatik, sondern paralleler Selbstorganisation mehr

Louis-Jeantet-Preis für Medizin 2005

Meldung 11. Januar 2005
Preisträger sind Prof. Alan Hall, Medical Research Council, London, und Prof. Svante Pääbo, Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig mehr
Das Hirnwachstum nach der Geburt macht den Unterschied beim Denkvermögen
Kurze Wachstums- und Reifephase des Gehirns beim Homo erectus ermöglichte nur begrenzte kognitive Fähigkeiten, belegt ein deutsch-französisches Anthropologen-Team mehr
Hunde hören aufs Wort

Hunde hören aufs Wort

Meldung 10. Juni 2004
Hunde sind wie Kleinkinder in der Lage, die Bedeutung unbekannter Wörter zu erraten und zu erlernen, belegt eine Studie des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie mehr
Genetische Tests in Südindien belegen, dass sich die antike Landwirtschaft offenbar über die Migration von Bauern verbreitet hat mehr
Die Neandertaler haben den Großteil ihrer Gene für sich behalten
Genetische Analysen fossiler Proben zeigen, dass sich Neandertaler und moderne Menschen offenbar nicht miteinander vermischt haben mehr
Reise zu unseren Vorfahren

Reise zu unseren Vorfahren

Meldung 23. Januar 2004
Paläoanthropologie und -archäologie als weiterer Schwerpunkt am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig etabliert mehr
Zurück zu unseren Wurzeln

Zurück zu unseren Wurzeln

Meldung 16. September 2003
Professor Svante Pääbo wird als Begründer der Paläogenetik mit dem Ernst-Schering-Preis 2003 ausgezeichnet / Pressegespräch am 16. September in Leipzig mehr
Küss die Hand, Madame

Küss die Hand, Madame

Meldung 14. April 2003
Anthropologen-Team beobachtet, wie Kapuziner-Affen ihre Beziehungen zu Artgenossen testen mehr
Mehrere Tausend Jahre müssen Neandertaler und moderner Mensch gleichzeitig in Europa gelebt haben. Wie sich Begegnungen zwischen ihnen abspielten und wie sich beide gegenseitig beeinflussten, ist eine spannende Frage. Antworten darauf suchen Jean-Jacques Hublin und sein Team am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. Dabei haben sie Hinweise gefunden, was die Neandertaler vom Homo sapiens gelernt haben – und was nicht.
Was macht den Menschen zum Menschen? Wie und wann wurden wir, was wir heute sind? Wie haben unsere Vorfahren gelebt? Diese Fragen bewegen viele Menschen. Die Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie gehen sie systematisch und mit unterschiedlichen Methoden an. Eine davon ist die Extraktion von DNA aus menschlichen Fossilien. Mit einem neuen Verfahren können Svante Pääbo und sein Team aus nur wenigen Gramm Knochenpulver uraltes Erbmaterial isolieren und sequenzieren – und so die Genome verschiedener Urmenschen miteinander und mit dem heute lebender Menschen vergleichen. Die erste Herausforderung besteht jedoch darin, verwertbare Überreste von Urmenschen zu finden: Normalerweise vermodern Knochen in weniger als hundert Jahren; nur unter ganz besonderen Umständen können sie die Jahrtausende überdauern. Wichtige Fundstätten für menschliche Fossilien sind daher Höhlen, zum Beispiel die Tianyuan-Höhle in der Nähe von Peking, in die wir hier blicken. Im Jahr 2001 von Arbeitern zufällig entdeckt, wurde die Höhle von einem Team der Chinesischen Akademie der Wissenschaften archäologisch untersucht. Dabei haben die Forscher menschliche Fossilien gefunden, die mit einem Alter von etwa 40 000 Jahren zu den ältesten Überresten des anatomisch modernen Menschen außerhalb Afrikas zählen. Die Genanalyse ergab, dass der frühe moderne Mensch aus der Tianyuan-Höhle und die Vorfahren vieler heute lebender Asiaten und amerikanischer Ureinwohner eine gemeinsame Herkunft haben. Andererseits hatte sich seine Abstammungslinie bereits von jener der Vorfahren heute lebender Europäer getrennt. Doch nicht nur die DNA verrät Interessantes: Die chemische Analyse des Knochenkollagens eines Unterkiefers deckt auf, dass die Tianyuan-Menschen regelmäßig Süßwasserfisch gegessen haben. Mit anderen Worten: Fisch stand auf dem Speiseplan – lang vor der Zeit, für die archäologische Funde von Fischfangwerkzeugen dies belegen.
„Meins!“ Eltern kann dieser Ausruf ihrer Sprösslinge zur Verzweiflung treiben. Michael Tomasello vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig ist nichtsdestotrotz davon überzeugt, dass Kinder von Geburt an kooperativ und hilfsbereit sind. Im Gegensatz zu unseren nächsten Verwandten, den Menschenaffen, denen die Fähigkeit zur Zusammenarbeit weitgehend fehlt.
Menschen und Neandertaler hatten Sex! Für Anthropologen ist dieser Befund aber längst nicht so spektakulär wie für die Medien. Vielmehr interessieren sie sich für das Genom unseres engsten Verwandten.
„Ich sehe was, was du nicht siehst“ – für Kognitionsforscher ist dieser Zeitvertreib alles andere als ein Kinderspiel. Denn er setzt voraus, dass sich derjenige, der an der Reihe ist, vorstellen kann, was die anderen sehen können und was nicht. Aber gilt das auch für Tiere wie Affen oder gar Hunde? Am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig erforschen Wissenschaftler die sozialen Erkenntnismöglichkeiten verschiedener Tierarten.
Gorillaforschung verlangt Mut und Ausdauer. Um die Lebensweise der Menschenaffen zu untersuchen, folgen Primatologen ihnen durch den Regenwald Ugandas – in respektvollem Abstand.
Kommt der Knochen nicht zum Forscher, geht der Forscher zum Knochen. Mit einem mobilen Tomografen rekonstruieren Paläoanthropologen fossile Schädel, um die Entwicklung des Menschen zu erforschen.
Ausbildung als Tierpfleger/-in (Forschung und Klinik)
Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig 5. Oktober 2017
Ausbildung als Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement
Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig 5. Oktober 2017
Ausbildung Fachangestellte/-r für Medien- und Informationsdienste
Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig 5. Oktober 2017

Soziale Determinanten menschlicher Kommunikation

2017 Bohn, Manuel; Stöber, Gregor
Kognitionsforschung Verhaltensbiologie

Wie kein anderes Medium kann gesprochene Sprache Bedeutung transportieren. Doch wie wichtig sind nichtsprachliche Anteile der Interaktion? Neuere Studien belegen, (1) wie Bedeutung in sozialen Interaktionen schon bei vorsprachlich kommunizierenden Kleinkindern von zwölf Monaten durch gemeinsame Erfahrung gebildet wird, (2) wie verschiedene soziale Kontexte die Bedeutung von Gesten im zweiten Lebensjahr modifizieren können und (3) wie junge Kinder Bedeutung in kooperativen Kontexten neu etablieren können, in denen sprachliche Kommunikation nicht möglich ist.

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Genetische Anpassung an den Selengehalt von Nahrung in der jüngsten Menschheitsgeschichte

2016 White, Louise; Castellano, Sergi
Entwicklungsbiologie Evolutionsbiologie Genetik
Der Mikronährstoff Selen ist ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Nahrung. Als die Menschen vor etwa 60.000 Jahren aus Afrika auswanderten, siedelten sie sich in Regionen mit sehr unterschiedlichen Selenniveaus an. Forscher der Abteilung für Evolutionäre Genetik am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie haben Belege dafür gefunden, dass menschliche Populationen, die in Räumen mit unzureichenden Mengen an Selen in der Nahrung leben, Anzeichen von Anpassung in Genen aufweisen, die Selen benötigen oder regulieren. mehr

Die Evolution des menschlichen Gehirns

2015 Gunz, Philipp
Evolutionsbiologie
Die Evolution der menschlichen Linie ist untrennbar mit der Evolution des Gehirns verknüpft. In einem Projekt am Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie vergleichen Forscher die Schädelknochen moderner Menschen mit denen ihrer engsten lebenden und fossilen Verwandten. Ziel ist, Erkenntnisse über die evolutionären Veränderungen der Gehirnentwicklung zu gewinnen. mehr

Ein Weltatlas der Kontaktsprachen

2014 Michaelis, Susanne; Haspelmath, Martin
Sprachwissenschaften

Eine neue umfassende Datensammlung zu grammatischen Strukturen von 76 Kontaktsprachen gibt Aufschlüsse über die Ursprünge dieser meist in der Kolonialzeit entstandenen Sprachen und über allgemeine Gesetzmäßigkeiten bei der Entstehung von gemischten Sprachen. Die ursprünglichen Sprachen der einheimischen Bevölkerungen in den Kolonialgebieten sind noch in deutlichen grammatischen Spuren zu erkennen.

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Konkurrenz, Kooperation und Hormone bei Schimpansen und Bonobos

2013 Deschner, Tobias
Entwicklungsbiologie Evolutionsbiologie Genetik Kognitionsforschung Verhaltensbiologie Ökologie
Die Erforschung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden im Verhalten und in der Physiologie von Menschen und Menschenaffen verhilft zu einem immer besseren Verständnis der menschlichen Evolution. Forscher der Abteilung Primatologie am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig untersuchen anhand von Verhaltensbeobachtungen und der Messung physiologischer Parameter im Urin frei lebender Menschenaffen, wie sich Konkurrenz und Kooperation auf die Exkretion verschiedener Hormone auswirken. mehr

Kooperation bei Kleinkindern

2012 Tomasello, Michael; Hamann, Katharina
Evolutionsbiologie Kognitionsforschung Verhaltensbiologie
Eine der bemerkenswertesten menschlichen Fähigkeiten ist es, gemeinsam an Problemen oder Aufgaben zu arbeiten, die allein nicht zu bewältigen wären. Studien zur frühen Entstehung dieser kooperativen Fähigkeiten bei Kleinkindern zeigen, dass diese bereits über ein arttypisches Können und Wollen der geteilten Intentionalität verfügen. Sie umfasst die Fähigkeit, Ziele und Aufmerksamkeit gemeinsam mit anderen zu entwickeln und die gemeinschaftliche Motivation, anderen zu helfen und mit ihnen zu teilen. mehr

Was wir von Spucke lernen können: Diversität im Mikrobiom des menschlichen Speichels

2011 Stoneking, Mark
Evolutionsbiologie Genetik Mikrobiologie
Der menschliche Körper besteht zu mehr als 90 Prozent aus Bakterienzellen. Die Untersuchung der genetischen Variation in Bakterien hat Erkenntnisse über die menschliche Populationsgeschichte, die aus Studien zur genetischen Diversität gewonnen wurden, bestätigt und darüber hinausgehende Erkenntnisse erbracht. Forscher am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie beschreiben die Variation im Mikrobiom des menschlichen Speichels, bestimmen die Faktoren, die das Speichel-Mikrobiom eines Individuums beeinflussen, und identifizieren spezielle Bakterienspezies im menschlichen Speichel. mehr
Zähne sind dank ihrer mineralisierten Zusammensetzung die am häufigsten erhaltenen Elemente im Fossilbericht der menschlichen Evolution. Sie geben Aufschluss über die Entwicklung und Ernährung des Menschen und seiner fossilen Vorfahren sowie der Beziehung zu seiner Umwelt. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie nutzen diese biologische Informationsquelle, um herauszufinden, inwiefern sich der Mensch von anderen Primaten unterscheidet und wann und wie unsere fossilen Vorfahren die Schwelle zur anatomischen und kulturellen Modernität überschritten haben. mehr

Wörter mit Migrationshintergrund

2009 Haspelmath, Martin
Kulturwissenschaften Sprachwissenschaften
Wenn Sprachen aufeinandertreffen, kommt es zu Wortentlehnungen („Fremdwörter“). Lehnwörter faszinieren, weil sie über historische Zusammenhänge informieren. Bei der Ermittlung entfernter genealogischer Sprachverwandtschaft ist es aber oft unklar, ob ähnlich klingende Wörter gemeinsamen Ursprungs sind oder auf Kontakteinfluss zurückzuführen sind. In einem Projekt des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie werden Lehnwörter aus 38 Sprachen systematisch erfasst und damit erstmalig allgemeine Trends der Wortentlehnung aufgezeigt. mehr

Neue Erkenntnisse zum Werkzeuggebrauch wildlebender Schimpansen

2008 Sanz, Crickette
Kognitionsforschung Verhaltensbiologie
Von allen Lebewesen mit Ausnahme des Menschen setzen Schimpansen Werkzeuge am vielfältigsten und umfassendsten ein. Mit neuen Untersuchungsmethoden erforschen Primatologen am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie im Kongobecken den Werkzeuggebrauch von Schimpansen. Dabei entdecken sie bei diesen Menschenaffen komplexe technische Fertigkeiten, die bisherige Erkenntnisse zu den kognitiven Fähigkeiten und zur materiellen Kultur der Schimpansen übersteigen. mehr

Wissen Schimpansen, was andere sehen – oder nur wohin sie schauen?

2007 Tomasello, Michael; Call, Josep
Kognitionsforschung Verhaltensbiologie
Kürzlich durchgeführte Studien legen die Vermutung nahe, dass Affen wissen, was andere Individuen sehen und was sie nicht sehen. Um diese Ergebnisse zu deuten, könnte man individuell erlernte Verhaltensregeln annehmen, bei denen das Verstehen des Sehvorganges keine Rolle spielt. Allerdings greifen diese Ansätze sehr kurz und basieren nur auf Einzelstudien. Die Hypothese, dass Affen unter bestimmten Umständen tatsächlich wissen, was andere Individuen sehen und nicht sehen, ist wesentlich plausibler. mehr

Die Evolution der mRNS-Expression bei Mensch und Schimpanse

2006 Lachmann, Michael
Evolutionsbiologie Genetik
Am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie wurde die Evolution der mRNS-Expression in mehreren unterschiedlichen Geweben des Menschen und Schimpansen untersucht. Diese Daten deuten darauf hin, dass die meisten der tausenden von Veränderungen in der Genexpression nicht wegen ihrer vorteilhaften Auswirkungen selektiert wurden. Selektion gegen nachteilige Effekte ist jedoch stark ausgeprägt. Es scheint so zu sein, dass verschiedene Gewebe sich in unterschiedlichem Maße von der Selektion beeinflussen lassen. So ist die Leber am wenigstens eingeschränkt und lässt mehr Veränderungen zu, während das Gehirn die wenigsten zulässt. Es gibt auch Hinweise darauf, dass sich in der Genexpression im Gehirn in der Evolution des Menschen mehr Veränderungen vollzogen haben als in der Evolution des Schimpansen. mehr

Proteomik und die Evolution des Menschen

2005 Nielsen-Marsh, Christina
Evolutionsbiologie
Die neu ausgestatteten Labore des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie werden künftig entscheidend dazu beitragen, Schlüsselfragen der Paläoanthropologie zu beantworten. Der Gruppe für archäologische Forschung in der Abteilung Humanevolution ist es in einem ersten Schritt mit Hilfe der MALDI-TOF/TOF Massenspektrometrie gelungen, das Knochenprotein Osteocalcin aus den Überresten zweier 75.000 Jahre alter Neandertaler aus Shanidar (Irak), die keine DNA mehr enthielten, zu entnehmen und zu entschlüsseln. Dieses bis dato älteste sequenzierte Protein verhilft den Forschern nun im Vergleich mit dem Osteocalcin verwandter lebender Arten (Schimpanse, Orang-Utan, Gorilla und moderner Mensch) zu neuen Erkenntnissen hinsichtlich der stammesgeschichtlichen Entwicklung und dem äußeren Erscheinungsbild der Vorfahren des Menschen. Die Daten sprechen für das hohe Potenzial der Proteine, als Informationsquelle für genetische Daten zu dienen, wenn dem fossilen Fund keine DNA entnommen werden kann. Sie eröffnen der Wissenschaft die aufregende Möglichkeit, mehr Informationen über noch ältere Hominiden zu gewinnen. mehr

Unterschiede und Gemeinsamkeiten menschlicher Sprache: Die Feldforschungsstation in Jakarta

2004 Gil, David
Evolutionsbiologie Kulturwissenschaften Sprachwissenschaften
Nur Menschen sind zur Sprache fähig. Sie haben jedoch nicht nur eine Sprache, sondern fünf- oder sechstausend verschiedene. Darüber hinaus unterscheiden sich diese verschiedenen Sprachen voneinander und bilden mit ihren mannigfaltigen Lautmustern, Wörtern, Sätzen und Bedeutungen ein schillerndes Kaleidoskop linguistischer Diversität. Die menschlichen Sprachen teilen aber auch grundlegende strukturelle Merkmale, die alle zusammen genommen das erschaffen, was Menschen so besonders macht und sie von allen anderen Lebewesen unterscheidet. Diese Merkmale sind ein Spiegelbild sprachlicher Universalität. Die Abteilung für Linguistik des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie erforscht die Unterschiede und Gemeinsamkeiten menschlicher Sprache. Die Forscher interessiert, wie verschieden Sprachen voneinander sein können. Wenn sie an die Grenzen des zwischensprachlichen Vergleichs stoßen, suchen sie nach solchen Eigenschaften, die allen menschlichen Sprachen gemein sind. Mit der Entdeckung grundlegender Muster linguistischer Diversität und Universalität trägt die Abteilung zum dem größeren Ziel des Instituts bei, die Natur und Ursprünge des Menschen besser zu verstehen. mehr
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