Zellbiologie

HIV: Erbgut-Schmuggel in den Zellkern

Das Capsid des Virus fungiert als molekularer Transporter mehr

Illustration einer Zelle mit ihren verschiedenen Bestandteilen. Die Protein-Protein-Interaktionen, also das soziale Netzwerk der Proteine, sind durch die roten, orangenen und grünen Linien dargestellt. Die Eckpunkte der Verbindungen symbolisieren jeweils ein untersuchtes Protein in der Zelle.

Forschungsteam kartiert die gesamte Protein-Architektur einer Zelle mehr

Das Epigenom von Hepatozyten verändert sich mit zunehmendem Alter. Die Abbildung zeigt eine grafische Darstellung epigenetischer Messdaten. Je weiter zwei Punkte voneinander entfernt sind, desto unterschiedlicher ist das Epigenom der Zellen.

Leberzellen altern unterschiedlich, je nachdem, wo sie sich im Organ befinden mehr

Proteinvorrat für den Anfang eines neuen Lebens

Zytoplasmatisches Gitter in der Eizelle versorgt den frühen Embryo mit Proteinen mehr

Epigenetischer Regulator steuert Stoffwechsel in Mitochondrien

Das Enzym MOF reguliert nicht nur die Gene im Zellkern, sondern modifiziert auch Stoffwechselproteine in den Mitochondrien mehr

"Radar" erkennt aktive Protein-Zerstörer

Neue Methode hilft dabei, aktive Cullin-RING-Ligasen genauer zu untersuchen mehr

Molekulare Struktur des mTOR-Komplexes

Körpereigenes Stoffwechselprodukt hemmt direkt die Aktivität von mTORC1 mehr

Fadenwurm aus der Eiszeit

Neu entdeckte Fadenwurmart aus dem Pleistozän besitzt ähnlichen molekularen Baukasten zum Überleben wie der Fadenwurm Caenorhabditis elegans mehr

Deubiquitinasen sind Enzyme, die wichtige Signaltransduktionswege und Proteinabbau im menschlichen Organismus regulieren. Mutationen und Dysregulation führen zu einem unkontrollierten Zellwachstum. Pathogene aus Bakterien und Viren sind in der Lage, die Abwehr durch das menschliche Immunsystem zu umgehen, indem sie die Deubquitinasen des Wirts imitieren und ausschalten. Computersimulationen sind in der Lage, mechanistische Details dieser Prozesse aufzuklären und Einsicht in die strukturelle Dynamik der Aktivierung und der Funktion der Deubiquitinasen in Pathogenen und im Menschen zu geben.
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HIV: Erbgut-Schmuggel in den Zellkern

Das Capsid des Virus fungiert als molekularer Transporter mehr

Illustration einer Zelle mit ihren verschiedenen Bestandteilen. Die Protein-Protein-Interaktionen, also das soziale Netzwerk der Proteine, sind durch die roten, orangenen und grünen Linien dargestellt. Die Eckpunkte der Verbindungen symbolisieren jeweils ein untersuchtes Protein in der Zelle.

Forschungsteam kartiert die gesamte Protein-Architektur einer Zelle mehr

Das Epigenom von Hepatozyten verändert sich mit zunehmendem Alter. Die Abbildung zeigt eine grafische Darstellung epigenetischer Messdaten. Je weiter zwei Punkte voneinander entfernt sind, desto unterschiedlicher ist das Epigenom der Zellen.

Leberzellen altern unterschiedlich, je nachdem, wo sie sich im Organ befinden mehr

Proteinvorrat für den Anfang eines neuen Lebens

Zytoplasmatisches Gitter in der Eizelle versorgt den frühen Embryo mit Proteinen mehr

Fadenwurm aus der Eiszeit

Neu entdeckte Fadenwurmart aus dem Pleistozän besitzt ähnlichen molekularen Baukasten zum Überleben wie der Fadenwurm Caenorhabditis elegans mehr

Von der Natur inspirierte Substanzen schalten Krebsgen aus

Forschende eliminieren RNA von Krebsgenen mit Natur-inspirierten Substanzen mehr

Blick ins Herz der zellulären Müllabfuhr

Forschende machen sichtbar, wie eine Nanomaschine für das Aufräumen in der Zelle sorgt mehr

FLUCS System

Mit FLUCS lässt sich die Entwicklung von Embryonen steuern mehr

Zappelnde Proteine schützen das Erbgut

Dynamisches Netzwerk in den Poren der Zellkernhülle blockt gefährliche Eindringlinge ab mehr

Brenda Schulman erhält Louis-Jeantet-Preis

Max-Planck-Forscherin wird für ihre Beiträge zum Verständnis der Funktion des Proteins Ubiquitin ausgezeichnet mehr

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Bauwerke aus DNA

Das Leben auf der Erde ist aus unbelebten Komponenten entstanden. Können wir diesen Prozess im Labor nachstellen, und welche Werkzeuge benötigen wir dafür? Mit DNA-Origami, einer Faltkunst im Größenmaßstab weniger Millionstel Millimeter, lassen sich einzelne Bestandteile einer Zelle nachbauen mehr

Das Buch des Lebens lesen und verstehen

20 Jahre nach der Entschlüsselung des humanen Genoms: Wo steht die Forschung heute? mehr

ATP-Synthase: Mehr Saft aus roten Trauben

Forscher können Energieerzeugung in Zellen mit UV-Licht an- und ausschalten mehr

Weniger Versuchstiere dank sekundärer Nano-Antikörper

Max-Planck-Forscher entwickeln Alternative zu den meistgenutzten Antikörpern und ihrer ethisch umstrittenen Produktion in Versuchstieren mehr

Neues Werkzeug für gezielten Proteinabbau

Wissenschaftler entwickeln eine neue Methode, mit der sich jedes beliebige Protein aus jeder Art von Zelle direkt und schnell entfernen lässt mehr

Erstmals Proteom des menschlichen Herzens entschlüsselt

Wissenschaftler identifizieren fast 11.000 unterschiedliche Herzproteine mehr

Max-Planck-Forscher entwickeln eine Technik, mit der sie neue Proteine in unterschiedlichen Zelltypen des Mäusegehirns identifizieren können mehr

Zellulärer Stromausfall

Wissenschaftler entdecken Abbauweg für Proteine, der fehlerhafte Proteine zur Qualitätskontrolle in die Mitochondrien leitet mehr

Eine stabile Hülle für künstliche Zellen

Wissenschaftler entwickeln zellähnliche Lipidvesikel, die sie mit natürlichen Zellproteinen ausstatten können mehr

Verschiedene Gewebe reagieren unterschiedlich auf Behandlungen, die die Gesundheit im Alter verbessern mehr

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Die Grundlagen der Proteinfaltung

Chaperone sind Faltungshelfer in der Zelle. Sie sorgen dafür, dass Proteine eine korrekte Form einnehmen und nicht verklumpen, wie es beispielsweise bei neurogenerativen Krankheiten wie Alzheimer der Fall ist. mehr

Film: Chaperone - Faltungshelfer in der Zelle

Ohne korrekte Form geht nichts: Für die meisten Proteine gibt es viele Millionen Möglichkeiten, wie diese aus langen Aminosäureketten zusammengesetzten Moleküle gefaltet werden können – aber nur eine davon ist die richtige. In der Forschungsabteilung „Zelluläre Biochemie“ am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried wird untersucht, wie das Origami in der Zelle funktioniert und was passiert, wenn dabei etwas schief geht. Dabei interessieren Franz-Ulrich Hartl und sein Team sowohl die zugrunde liegenden Mechanismen als auch die Struktur der beteiligten Moleküle. mehr

Eine Bibliothek für Proteine

Etwa 12.000 Proteine stellt eine menschliche Körperzelle her, alle zusammen über 120.000 verschiedene Proteine. Matthias Mann vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried hat es sich zum Ziel gesetzt, das Proteininventar des Menschen zu erstellen. Kein einfaches Unterfangen, denn Proteine sind im Gegensatz zu Genen extrem variabel. Außerdem beeinflussen viele verschiedene Faktoren, welche Proteine eine Zelle produziert. Mit Massenspektrometrie, Nanochromatografie und spezieller Computer-Software kann er die Proteine trotzdem genau erfassen. mehr

Schnüffeln für die Wissenschaft

Eva-Kathrin Sinner vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz arbeitet an künstlichen Nasen, Sensoren nach dem Vorbild der Natur. mehr

Film: Chemische Schere gegen HIV

Ein neues Enzym entfernt das Erbgut des Aids-Erregers aus den infizierten Zellen. mehr

Ursprung des Lebens

Dieser Podcast entführt Sie zu den Ursprüngen des Lebens, die weitgehend im Dunklen liegen. So vermuten manche Wissenschaftler, dass die Bausteine für Organismen buchstäblich vom Himmel gefallen sind. Welche Rolle die RNA-Moleküle bei der Entstehung des Lebens gespielt haben, steht bei anderen Forschern ebenso im Fokus wie das Problem der ersten Zellen. mehr

Erwin Neher und Bert Sakmann, Nobelpreis für Medizin 1991

Kennengelernt haben sie sich im Labor von Hans Dieter Lux am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München: Erwin Neher, geboren 1944 in Landsberg am Lech, und der zwei Jahre ältere, aus Stuttgart stammende Bert Sakmann. Neher studierte nach dem Abitur ab 1963 Physik an der TU München, "um Biophysiker zu werden", und ab 1966 an der University of Wisconsin. Seine Promotion schloss er 1970 bei Hans Dieter Lux ab. Sakmann hatte bis 1967 Medizin an den Universitäten in Tübingen, Freiburg, Berlin, Paris und München studiert und wurde nach dem Staatsexamen an der Ludwig-Maximilians-Universität München 1968 zunächst Medizinalassistent an der Universität und Wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. 1971 ging er an das University College London zu Bernard Katz und schloss dort 1974 seine medizinische Dissertation auf dem Gebiet der Elektrophysiologie ab. Ab 1976 arbeiteten Neher und Sakmann zusammen in Göttingen am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, wo sie die sogenannte Patch-Clamp-Technik entwickelten, eine Methode zum direkten Nachweis von Ionenkanälen in Zellmembranen und zur Erforschung der Signalübertragung innerhalb der Zelle und zwischen den Zellen. Für ihre bahnbrechenden Entdeckungen zur Funktion von einzelnen Ionenkanälen in Zellen erhielten Neher und Sakmann 1991 den Nobelpreis für Medizin. mehr

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