Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion

Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion

Sonne und Wind liefern mehr als genug saubere Energie, um den Bedarf der Menschheit zu decken – leider aber nicht immer wo und wann sie benötigt wird und oft auch nicht in verwertbarer Form. Wege zu finden, diese Energie in chemischen Verbindungen zu speichern, daran arbeiten die Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion. Sie erforschen, wie sich Energie effizient in speicherbare und in nutzbare Formen umwandeln lässt und suchen dabei vor allem nach geeigneten Katalysatoren für die dazu notwendigen chemischen Reaktionen. Zu diesem Zweck nehmen die Forscher sich unter anderem Pflanzen zum Vorbild, die mit der Energie des Lichts direkt Zucker aufbauen. Sie wollen aber auch Techniken wie etwa die Elektrolyse von Wasser verbessern, mit denen sich überschüssige elektrische Energie speichern lässt.

Kontakt

Stiftstr. 34 - 36
45470 Mülheim an der Ruhr
Telefon: +49 208 306-4
Fax: +49 208 306-3951

Promotionsmöglichkeiten

Dieses Institut hat eine International Max Planck Research School (IMPRS):
IMPRS on Reactive Structure Analysis for Chemical Reactions

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit zur individuellen Promotion bei den Direktoren und Forschungsgruppenleitern.

Zur Transformation der globalen Energiesysteme
Jürgen Renn, Robert Schlögl, Christoph Rosol und Benjamin Steininger stellen eine Forschungsinitiative der Max-Planck-Gesellschaft zu sozio-technischen Aspekten der Energiewende vor mehr
Zurück in die Zukunft der Energie
Eine Forschungsinitiative zielt auf den gesellschaftlichen Wandel, der mit der Energiewende verbunden ist mehr
<p>„Wir wollen Hüttengas in Kraftstoffe, Kunststoffe oder Dünger umwandeln“</p>

Max-Planck-Direktor Robert Schlögl zum Start des Projektes Carbon2Chem

mehr
Brennstoffzelle: Schutz für sensible Katalysatoren
Ein Hydrogel schirmt ein empfindliches Enzym, das Platin in Wasserstoff-Brennstoffzellen ersetzen könnte, gegen Sauerstoff ab mehr
Forschen für die Energiewende

Forschen für die Energiewende

20. September 2014
Max-Planck Institut für chemische Energiekonversion lädt ein mehr
Es wurden keine Beiträge in der MaxPlanckForschung gefunden.
Momentan sind keine Angebote vorhanden.

Die Umwandlung von Stickstoff in biologisch nutzbaren Ammoniak ist ein Prozess, der für das Leben auf der Erde existenziell ist. In der Natur sorgen Nitrogenase-Enzyme dafür, diese Umwandlung bei moderaten Reaktionsbedingungen zu katalysieren. Einige Varianten des Nitrogenase-Enzyms ermöglichen auch die Reduktion von Kohlenmonoxid. Das Verständnis, wie diese komplexen chemischen Prozesse in der Natur ablaufen, ist maßgeblich für die wissensbasierte Entwicklung von Katalysatoren.

mehr

Die Energiewende führt zu immer größeren Anteilen an Strom aus erneuerbaren Energiequellen („grünem Strom“) im System. Trotzdem sinkt die Emission von CO2 noch nicht wie erwartet. Die weitgehende Vernachlässigung des Mobilitätssektors gehört mit zu den Ursachen. Dieser Sektor erlebt einen der größten Umbrüche seiner Geschichte durch die Diskussion über Antriebsstränge. Dabei spielt die Chemie als ein möglicher entscheidender Problemlöser eine weitgehend passive Rolle, obgleich sie von den Ergebnissen dieser Diskussion massiv betroffen sein wird.

mehr

Wasserstoff aus Sonnenenergie: Stand der Forschung und Zukunftsperspektiven

2016 van Gastel, Maurice; Lubitz, Wolfgang; Neese, Frank
Chemie

Wie produziert die Natur Wasserstoff? Sind die natürlichen Systeme für die Wasserstofferzeugung in einer zukünftigen Wasserstoffwirtschaft geeignet? Welche Anforderungen sollen Katalysatoren für die Wasserstofferzeugung auf industrieller Ebene haben? Wie funktionieren die bis jetzt bekannten Katalysatoren auf molekularer Ebene? Sind die katalytischen Mechanismen ausreichend gut verstanden, und wie können die Katalysatoren verbessert werden? Das MPI für Chemische Energiekonversion widmet sich diesen Grundfragen der chemischen Energieumwandlung und Energiespeicherung. 

mehr
Zukünftig kann es wirtschaftlicher und umweltfreundlicher sein, Wasserstoff als Energieträger zu nutzen. Viele Mikroorganismen sind dieser Technik weit voraus. Sie nutzen das Enzym Hydrogenase für den Wasserstoffzyklus, das häufig vorkommende Metalle wie Eisen und Nickel enthält und den Einsatz von Edelmetallen wie Platin vermeidet. Durch die Erkenntnis, wie diese Enzyme arbeiten, erhalten Wissenschaftler Hinweise für die Synthese halbkünstlicher Hydrogenasen und können zur besseren Leistungsfähigkeit dieser Enzyme beim Einsatz in der anspruchsvollen Umgebung der Brennstoffzelle beitragen. mehr
Die Versorgung mit Energie ist derzeit ein weltweites Thema. Die traditionellen Strukturen verändern sich rasant, da es tiefe Umbrüche in der Rohstoffversorgung gibt, weil die Folgen des Klimawandels zum Handeln auffordern und weil politische und wirtschaftliche Erwägungen zur energetischen Selbstversorgung führen sollen. Eine Ursache der starken öffentlichen und politischen Wahrnehmung dieser Prozesse ist die überragende Bedeutung der Energieversorgung für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Stabilität eines Landes. mehr
Zur Redakteursansicht