Förderer ermöglichen Freiräume

Ob Krebstherapie oder neue Materialien, ob Forschung zu islamischem Recht, demographischem Wandel oder Frühwarnsysteme für globale Klimaveränderungen: privat geförderte Grundlagenforschung liefert elementare Erkenntnisse und macht die Nobelpreisträger von morgen erst möglich.

Die hier vorgestellten Projekte sind ein Ausschnitt der wissenschaftlichen Vielfalt unserer Institute. Sie zeigen, wie in Freiräumen neue Forschungsansätze entstehen können und wie großzügige Spenden uns dabei unterstützen, zur Lösung einer Vielzahl gesellschaftlich relevanter Fragen und Probleme beizutragen. Lassen Sie sich anregen, begeistern und entdecken Sie ein Thema, das Ihnen am Herzen liegt und das auch Sie gerne fördern möchten.

Für ein Pilotprojekt stellt die Max-Planck-Förderstiftung eine halbe Million Euro bereit, um wissenschaftlich arbeitende Väter und Mütter bei den Betreuungskosten für ihre Jüngsten zu entlasten. [mehr]
In Jena identifiziert man Schlüsselprozesse in den globalen biogeochemischen Stoffkreisläufen und untersucht diese Prozesse, um die Änderungen in Ökosystemen zu verstehen und frühzeitig zu erkennen. [mehr]
Forschende kommen den Geheimnissen der Sonne mit einem fliegenden Observatorium auf die Spur - mit einem 130 Meter großen Heliumballon, ermöglicht auch durch private Unterstützung. [mehr]
Mit ihrer privat geförderten Max-Planck-Forschungsgruppe leistet Nadjma Yassari in Hamburg Aufklärungsarbeit zum islamischen Familienrecht und zeigt, wie vielschichtig und wandelbar das Recht in den islamischen Ländern ist. [mehr]
James Vaupel ist einer Naturkonstante auf der Spur. Ihn interessiert: Stellt die Geschwindigkeit des Alterns eine konstante, unveränderliche Größe des menschlichen Lebens dar? [mehr]
Ein autonomer Status am Institut, die Möglichkeit, mit einem Team eigenständig zu forschen – diese Chance bietet sich Susann Fiedler. Sie leitet eine nach der Stifterin benannte Forschungsgruppe, die die Karriere der jungen Psychologin nun erheblich beschleunigt. [mehr]
Durch die Entwicklung modernster Untersuchungsmethoden konnten Svante Pääbo nachweisen, dass Reste der archaischen Neandertaler-DNA noch heute im modernen Menschen zu finden sind. [mehr]
Brachydaktylie, Cutis laxa, Kraniosynostose, Marfa-Syndrom - kaum jemand hat je von diesen seltenen Krankheiten gehört. Stefan Mundlos geht mit seinem Team den Ursachen seltener Erkrankungen auf den Grund: Er hat sich auf die Genomanalyse seltener Knochenerkrankungen spezialisiert. [mehr]
Als Vorreiterin einer zukunftsweisenden Entwicklung bewies sich die Max-Planck-Förderstiftung (MPF) bei der Gewinnung besonders talentiertem Nachwuchs - und rief die Bachelor-Stipendien ins Leben. [mehr]
Preis der Deutschen Krebshilfe, King-Feisal-Preis, Bundesverdienstkreuz... - so lautet eine kleine Auswahl der Ehrungen, die Axel Ullrich vom Max-Planck-Institut für Biochemie für seine erfolgreiche Forschung erhalten hat, mit der er erfolgreich Strategien gegen Krebs verfolgt. [mehr]
Die Haut ist unser größtes Organ: Sie ist einerseits eine Barriere und lässt uns nicht austrocknen, oder schützt uns vor dem Eindringen von Krankheitserregern. Gleichzeitig ist sie einer ständigen mechanischen Beanspruchung ausgesetzt. Der Haut nehmen sich diese drei privat geförderten Forschungsgruppen an. [mehr]
Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie hat bereits viele Hinweise geliefert, dass die personalisierte Medizin bei der Behandlung der Depression keine Utopie mehr ist. Mit Methoden der Biochemie, der Genetik und bildgebender Verfahren rückt der Mediziner und Chemiker Florian Holsboer psychischen Erkrankungen zu Leibe, wider die Stigmatisierung dieser Krankheit. [mehr]
Der Ernst Haage-Preis ist eine besondere Art der Förderung, fokussiert auf den wissenschaftlichen Nachwuchs. Er zeichnet junge Wissenschaftler und Auszubildende für herausragende Leistungen aus. Mit dem Preis werden exzellente grundlegende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der chemischen Energiekonversion gewürdigt. [mehr]
Mit Förderung des Zentrums für Informationsmanagement läutete die Heinz Nixdorf Stiftung den Wandel des wissenschaftlichen Publikationsmodells bei der Max-Planck-Gesellschaft ein. Heute sind die Forschungsergebnisse mittels Open Access im Internet offen und kostenfrei zugänglich. [mehr]
Wir gehen nicht gerne mit dieser Ungewissheit um und suchen nach Sicherheiten die es nicht gibt. Das wiederum beeinflusst die Wahrnehmung und somit täglich getroffenen Entscheidungen - was oft zu groben Fehleinschätzungen führt. Die Frage nach unseren Entscheidungskompetenzen treibt Gerd Gigerenzer am geförderten Harding Center for Risk Literacy an. [mehr]
Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt" , definierte Wittgenstein. Für Wissenschaftler ist es ein täglicher Ansporn, diese Grenzen zu verschieben. Ethnologen, die Tradition und Kultur, Erfahrung und Gefühle fremder Völker aufspüren, können dies nur durch eigenes Mit-Erleben vor Ort erreichen. Das Erlernen der seltenen Sprachen ist dafür unabdingbar. [mehr]
Grippeviren sind nicht nur für die Infektionsbiologie interessant. Auch Informatiker leisten hier einen entscheidenden Beitrag: Sie entwickelten am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken die Software für eine Datenbank, die als Frühwarnsystem dient. [mehr]