Wendelstein 7-X erzeugt erstes Wasserstoff-Plasma

Festakt am 3. Februar 2016

Am 3. Februar 2016 beginnt, mit Erzeugung des ersten Wasserstoff-Plasmas, der wissenschaftliche Experimentierbetrieb an Wendelstein 7-X. Im Rahmen eines Festakts mit zahlreichen Gästen aus Wissenschaft und Politik schaltet Bundeskanzlerin Angela Merkel das Plasma ein. Zur Vorbereitung arbeitet Wendelstein 7-X, die weltweit größte und modernste Fusionsanlage vom Typ Stellarator, bereits seit Anfang Dezember 2015 mit einem Helium-Plasma. Ziel der Fusionsforschung ist es, ähnlich wie die Sonne, aus der Verschmelzung von Atomkernen Energie zu gewinnen.

Einer komplizierten Choreografie folgt das Montage-Ballett der Fusionsanlage Wendelstein 7-X: Im Zeitraffer schnurren die von 2005 bis 2014 gelaufenen Aufbauarbeiten auf drei Minuten zusammen. Die Forschungsanlage Wendelstein 7-X im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald entstand aus fünf Teilstücken mit komplexem Innenleben. Diese Module wurden vormontiert und dann in der Experimentierhalle zu einem Ring zusammengefügt: 70 supraleitende Spulen, aufgefädelt auf ein stählernes Plasmagefäß, sind von einer ringförmigen Hülle umschlossen. In ihrem luftleer gepumpten Innenraum werden die Magnetspulen später mit flüssigem Helium auf Supraleitungstemperatur bis nahe an den absoluten Nullpunkt abgekühlt. So verbrauchen sie kaum noch Energie. Wendelstein 7-X soll zeigen, dass Fusionsanlagen vom Typ Stellarator kraftwerkstauglich sind. Ziel ist es, die Energieproduktion der Sonne nachzuahmen und ein Kraftwerk zu entwickeln, das aus der Verschmelzung von Atomkernen Strom erzeugt. 

Im Zeitraffer: Zusammenbau von Wendelstein 7-X

Einer komplizierten Choreografie folgt das Montage-Ballett der Fusionsanlage Wendelstein 7-X: Im Zeitraffer schnurren die von 2005 bis 2014 gelaufenen Aufbauarbeiten auf drei Minuten zusammen. Die Forschungsanlage Wendelstein 7-X im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald entstand aus fünf Teilstücken mit komplexem Innenleben. Diese Module wurden vormontiert und dann in der Experimentierhalle zu einem Ring zusammengefügt: 70 supraleitende Spulen, aufgefädelt auf ein stählernes Plasmagefäß, sind von einer ringförmigen Hülle umschlossen. In ihrem luftleer gepumpten Innenraum werden die Magnetspulen später mit flüssigem Helium auf Supraleitungstemperatur bis nahe an den absoluten Nullpunkt abgekühlt. So verbrauchen sie kaum noch Energie. Wendelstein 7-X soll zeigen, dass Fusionsanlagen vom Typ Stellarator kraftwerkstauglich sind. Ziel ist es, die Energieproduktion der Sonne nachzuahmen und ein Kraftwerk zu entwickeln, das aus der Verschmelzung von Atomkernen Strom erzeugt. 
https://www.youtube.com/watch?v=MJpSrqitSMQ

Das geplante Programm

14.45
 

Begrüßung
Prof. Sibylle Günter, Wissenschaftliche Direktorin des IPP

 

Film
Eine Sternenmaschine entsteht.
Montage des Stellarators Wendelstein 7-X

15.00

 

Grußwort
Erwin Sellering
Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern

15.05

 

Ansprache
Dr. Angela Merkel (angefragt)
Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland

15.25
 

Bild-Impressionen
aus dem Kontrollraum

15.35
 

Countdown
Einschalten des ersten Wasserstoff-Plasmas

15.50     

Ende der Veranstaltung

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