Institut

Max-Planck-Institut für Chemie

Max­Planck­Forschung

Jahrgang 2018

MaxPlanckForschung Heft 2/2018

Das Schicksalsjahr einer Physikerin
Für Lise Meitner ist 1938 so etwas wie der Scheitelpunkt in ihrem Leben: Sie flieht vor den Nazis nach Schweden und versucht dort, in der Wissenschaft Fuß zu fassen. Und sie findet die Lösung für ein Problem, das Otto Hahn ihr in einem Brief mitteilt. So wird die ehemalige Forscherin am Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie zur Mitentdeckerin der Kernspaltung.
Jahrgang 2016

MaxPlanckForschung Heft 3/2016

Heiße Luft im Orient

Der Nahe Osten und Nordafrika werden derzeit von bewaffneten Konflikten und politischen Krisen erschüttert. Doch selbst wenn diese gelöst würden, dürften viele Menschen dort bald gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen. Jos Lelieveld, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz, und seine Mitarbeiter prognostizieren der Region einen drastischen Klimawandel und eine zunehmende Verschmutzung der Luft etwa durch Feinstaub.

Jahrgang 2013

MaxPlanckForschung Heft 2/2013

Den schmutzigen Fünf auf der Spur
In manchen Regionen der Welt wird die Luftverschmutzung in den kommenden Jahrzehnten stark zunehmen. Wo, das prognostizieren Jos Lelieveld und seine Mitarbeiter am Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie. In ihren Studien der Atmosphärenchemie decken sie zudem unerwartete Wirkungen mancher Substanzen auf.

MaxPlanckForschung Heft 1/2013

Treibhausgas aus dem Gemüsebeet
Methan entsteht nach gängiger Lehrmeinung entweder chemisch, bei großer Hitze oder hohem Druck, oder als Produkt mikrobieller Aktivität. Doch es gibt auch andere Wege. Nachwuchsforscher um Frank Keppler vom Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz sind auf unerwartete Methanquellen gestoßen: Pflanzen, Pilze, Böden – und sogar Meteoriten.
Jahrgang 2012

MaxPlanck Forschung 3/2012: Gesellschaft

Metamorphose der Elemente
Das Innere von Planeten, Sternenhüllen und zahlreiche andere ungemütliche Plätze im All haben eines gemeinsam: Materie steht dort unter extremem Druck von einigen Millionen Erdatmosphären. Mikhail Eremets und seine Kollegen erzeugen solche kosmischen Drücke in ihrem Labor am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz, und zwar in überraschend einfachen Experimenten. Sie erforschen, welche eigenartigen Wandlungen Gase, aber auch Metalle unter diesen Bedingungen durchmachen.
Jahrgang 2010

MPF 4 /2010

Atemlos in der Großstadt
Megacitys locken mit der Aussicht auf Arbeit und ein Leben in städtischer Infrastruktur. Doch sie belasten ihre Bewohner auch mit hoher Luftverschmutzung. Bhola Ram Gurjar analysiert mit einer indischen Partnergruppe des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz die Schadstoffbelastungen und wie stark diese die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigen.

Heft 1 /2010

Wolken - Keime des Klimas
Staub ist die Würze in der Wetterküche. Welche Wirkung Aerosole, winzige Schwebeteilchen in der Atmosphäre, auf Wolken und Niederschlag ausüben, erforschen Meinrat Andreae und Stephan Borrmann am Max-Planck-Institut für Chemie.

Heft 1 /2010

Meteoriten - Das Geheimnis der kosmischen Krümel
Der Himmel fällt uns zwar nicht auf den Kopf, dafür regnet es hin und wieder kosmische Brocken. Und die bereichern die Forschung.
Jahrgang 2009

MPF 2 /2009

Spurensuche in schwerer See
An Bord eines Forschungsschiffs untersuchten Forscher die Gasemissionen von Phytoplankton.
Jahrgang 2007

MPF 4 /2007

Die Waschküche der Welt
Der Amazonas treibt den globalen Luftkreislauf an, reinigt die Atmosphäre und speichert in großem Stil Wasser. Das sind nur drei Gründe, warum die Max-Planck-Gesellschaft in Manaus, mitten im Amazonasgebiet, eine Außenstelle betreibt.

MPF 3 /2007

Luftproben in vollen Zügen
Einmal jährlich fahren Luftchemiker per Bahn von Moskau nach Wladiwostok und sammeln Daten über die bodennahen Pegel klimarelevanter Spurengase.
Jahrgang 2006

Heft 2006

Die neue Offenheit des Wissens
Immer mehr Wissenschaftler präsentieren ihre Publikationen im Internet – kostenfrei und zugänglich für alle. Sie realisieren die Idee des Open Access, die das wissenschaftliche Publikationssystem umkrempeln könnte. Ulrich Pöschl, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie, gehört zu den Gründern eines Magazins, das sich dem Prinzip des Open Access verschrieben hat.
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