Institut

Max-Planck-Institut für Psycholinguistik

Max­Planck­Forschung

Jahrgang 2018

MaxPlanckForschung Heft 3/2018

Zwischen Promotion und Baby
An den Max-Planck-Instituten arbeiten Wissenschaftler aus 100 Ländern. Hier schreiben sie über persönliche Erlebnisse und Eindrücke. Julia Misersky, Doktorandin am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen, ist vor Kurzem in Mutterschaftsurlaub gegangen. Hier stellt sie ihr Forschungsthema vor, erklärt, wie sie Promotion und Kind unter einen Hut bringen will und wie sie sich dafür einsetzt, die Bedingungen junger Eltern zu verbessern.
Jahrgang 2016

MaxPlanckForschung Heft 2/2016

Das schafft unser Gehirn mit links
Unser Körper, unser Verhalten, aber auch unser Gehirn sind alles andere als symmetrisch. Und das scheint wichtig zu sein, damit Denken, Sprechen und Motorik reibungslos funktionieren.

MaxPlanckForschung Heft 1/2016

Erst reden, dann denken
In normalen Unterhaltungen beginnen wir oft zu sprechen, bevor wir genau festgelegt haben, was wir sagen wollen. Antje Meyer und ihr Team am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen gehen der Frage nach, wie wir Aussagen planen und welche Hindernisse es dabei geben kann. Dafür schicken die Forscher Probanden aufs Laufband, sie bauen virtuelle Umgebungen und fahren nach Indien, um dort zu untersuchen, was Analphabeten bei der Sprachverarbeitung anders machen
Jahrgang 2014

MaxPlanckForschung Heft 4/2014

Für immer sprachlos?
Weltweit werden derzeit etwa 7000 Sprachen gesprochen. Nicht wenige davon sind akut bedroht: Sie werden nur noch von einem kleinen Personenkreis gesprochen und nicht mehr an nachfolgende Generationen weitergegeben. Wissenschaftler gehen deshalb davon aus, dass am Ende des 21. Jahrhunderts noch höchstens ein Drittel – vielleicht aber auch nur noch ein Zehntel – der heute gesprochenen Sprachen existieren werden. Der Wert, den Menschen ihrer eigenen Sprache beimessen, hängt stark von sozialen und wirtschaftlichen Gegebenheiten ab. Besonders bedroht sind Sprachen von Bevölkerungsgruppen, die eine nur geringe soziale Reputation besitzen. Doch was noch schlimmer ist: Mit jeder sterbenden Sprache gehen auch kulturelle und intellektuelle Eigenheiten verloren. Um gefährdete Sprachen und Dialekte zumindest zu dokumentieren und für die Nachwelt – und auch für künftige Forscher – zu erhalten, wurde im Jahr 2000 das DOBES Programm ins Leben gerufen. Im Rahmen des Projekts forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psycholinguistik in vielen Gebieten auf der ganzen Welt. Im Norden Namibias etwa gilt ihr Interesse der Khoisan-Sprache ǂAkhoe Haiǀǀom, die viele Klick-Laute beinhaltet. Diese werden in der Standardorthografie durch die Zeichen !, ǀ, ǀǀ und ǂ dargestellt. Zur Vorbereitung eines Workshops über Minderheitensprachen im südlichen Afrika führt eine lokale Mitarbeiterin des Projekts, die Lehrerin Mariane Kheimses, ein Interview mit Abakup ǀǀ Gamǀǀgaeb über seine Ansichten und Einstellungen zu seiner Muttersprache. Die Mitglieder der Gemeinschaft konnten sich nämlich nicht vorstellen, bei der Tagung nur einen einzigen Repräsentanten für alle sprechen zu lassen. Daher wurde beim Workshop statt eines Vortrags eine Reihe von Videointerviews gezeigt. So waren alle möglichen Meinungen vertreten.
Jahrgang 2009
Jahrgang 2008

MAXPLANCKFORSCHUNG HEFT 2 /2008

Unfassbar schön
Ob sich, was auf verschiedensten Gebieten als schön empfunden wird, in allgemeingültige Formeln fassen lässt, diskutieren Experten vieler Disziplinen.

MPF 1 /2008

Magie im Ausverkauf
Seit 25 Jahren besucht ein Psycholinguist immer wieder die Trobriand-Inseln und erlebt dort dramatische Veränderungen von Sprache und Kultur der Einheimischen.
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