Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht

Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht

Am Institut forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu Grundfragen und aktuellen Problemen des Völkerrechts, des Unionsrechts und des öffentlichen Rechts verschiedener Staaten, zusammen mit zahlreichen Gastforschern aus der ganzen Welt. Seine Forschung durchdringt Rechtsprobleme dogmatisch oder theoretisch, systematisiert und vergleicht und leistet einen Beitrag zur Fortentwicklung des Rechts und zur Lösung aktueller Probleme. Das Institut berät nationale, europäische und internationale Institutionen. Die Institutsbibliothek ist auf ihren Gebieten nicht nur die größte juristische Spezialbibliothek in Europa, sondern auch eine der größten der Welt.

Kontakt

Im Neuenheimer Feld 535
69120 Heidelberg
Telefon: +49 6221 482-1
Fax: +49 6221 482-288

Promotionsmöglichkeiten

Dieses Institut hat keine International Max Planck Research School (IMPRS).

Es gibt jedoch die Möglichkeit zur individuellen Promotion bei den Direktoren und Forschungsgruppenleitern.

Leseproben aus dem Jahrbuch

Leseproben aus dem Jahrbuch

Forschungsmeldung 22. Juni 2017
Unser Jahrbuch 2017 bündelt Berichte über Forschungsarbeiten der Max-Planck-Institute und vermittelt anschaulich die Vielfalt an Themen und Projekten. Wir haben sieben Beiträge ausgewählt. mehr
"Unmittelbare Not lindern"
Welche Herausforderungen das Welternährungsprogramm meistern muss mehr
Tendenz zur Abschottung

Tendenz zur Abschottung

Forschungsmeldung 18. November 2016
Nicht nur in den USA werden internationale Abkommen zunehmend in Frage gestellt mehr
Leseproben aus dem Jahrbuch

Leseproben aus dem Jahrbuch

Forschungsmeldung 17. Juni 2015
Das Jahrbuch 2015 bündelt Berichte über Forschungsarbeiten der Max-Planck-Institute und vermittelt anschaulich die Vielfalt an Themen und Projekten. Wir haben fünf Beiträge ausgewählt. Wer sich für die detaillierten Forschungsberichte interessiert, kann diese direkt im Jahrbuch nachlesen. mehr
Vordenker für das öffentliche Recht

Vordenker für das öffentliche Recht

Forschungsmeldung 12. März 2014
Armin von Bogdandy, Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, erhält den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2014 mehr

Die Weltmeere

Forschungsmeldung 18. Oktober 2010
RESSOURCEN NACHHALTIG NUTZEN mehr
Max-Planck-Institut für Völkerrecht macht Ergebnisse der Fachtagung Terrorism as a Challenge for National and International Law im Internet verfügbar mehr

Brüssel ist in vielen Politikbereichen richtungsweisend. Doch in der europäischen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik geben die Mitgliedsstaaten den Ton an – und nicht die EU. Bei internationalen Friedensgesprächen oder Krisentreffen, wie etwa jüngst im Fall der Ukraine, sind nationale Außenminister und nicht die EU-Außenbeauftragte federführend. Angesichts der Herausforderungen für Frieden und Sicherheit in Europa ist dieses Muster, so meint unsere Autorin, jedoch überholt: Es wäre für die Mitgliedsstaaten an der Zeit, gemeinsam zu handeln.

Wann ist es legitim, dass Gesetze auf ethische Regeln Bezug nehmen? Dieser Frage geht eine unabhängige Forschungsgruppe um Silja Vöneky am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg nach. Die Doktorandin Mira Chang untersucht, wann grenzüberschreitende Arzneimitteltests rechtswidrig sein können.
Pharmakonzerne testen immer mehr Medikamente in armen Ländern und bewegen sich auf problembeladenem Terrain. Sind solche grenzüberschreitenden Versuche rechtswidrig? Wann ist es legitim, dass Gesetze auf ethische Regeln Bezug nehmen?
Die Aussichten stehen auf Erwärmung, das globale Klima ändert sich. Wissenschaftler arbeiten daran, den Kohlenstoff-Kreislauf positiv zu beeinflussen. Doch lassen sich solche Verfahren – so sie überhaupt funktionieren – mit internationalen Normen vereinbaren? Das untersuchen Forscher wie David Reichwein vom Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg.
Bürgerkriege, Hunger, korrupte Regierungen: Afrika kommt nicht zur Ruhe. Dennoch tun sich positive Perspektiven auf.
Die Klimaerwärmung schreitet voran. Daher arbeiten Forscher daran, in den Kohlenstoff-Kreislauf einzugreifen. Wie aber lassen sich solche Großexperimente – so sie überhaupt funktionieren – mit internationalen Rechtsnormen vereinbaren?
Afghanistan ist ein geschundenes Land und bedarf internationaler Hilfe. Die Möglichkeiten dazu sind vielfältig.
Projektstelle
Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg 15. November 2017
EDV-Auszubildende/r-2018
Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg 10. November 2017
Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik
Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg 10. November 2017

Globales Tierrecht

2017 Peters, A.; Stucki, S.
Rechtswissenschaften

„Globales Tierrecht“ ist ein neues Rechts- und Forschungsgebiet. Die Tierrechtswissenschaft reagiert auf das sich wandelnde Verhältnis von Mensch und Tier, analysiert und kritisiert tierbezogenes Recht mit klassischen rechtswissenschaftlichen und interdisziplinären Methoden und setzt Impulse für zukünftige Entwicklungen. Tierrecht beschäftigt sich mit grenzüberschreitenden Problemlagen, darum sind globale Lösungsansätze gefordert. Die Forschungsagenda zielt auf die Schaffung konzeptioneller Grundlagen und auf die praktische Erschließung und Entwicklung des globalen Tierrechts ab.

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Ius Constitutionale Commune en América Latina (ICCAL)

2016 Bogdandy, Armin von; Morales Antoniazzi, Mariela; Ebert, Franz
Rechtswissenschaften

Ius Constitutionale Commune en América Latina bezeichnet einen regionalen Ansatz transformatorischer Verfassungsstaatlichkeit. Ein Projekt am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht untersucht den Wandel politischer und sozialer Realitäten durch eine Stärkung von Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Probleme wie die Exklusion breiter Bevölkerungskreise und die oft schwache rechtliche Normativität. Das Projekt rekonstruiert die Kernelemente des Ansatzes und beschreibt ihre spezifisch lateinamerikanische Gestalt.

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Die Krimkrise und die Reterritorialisierung internationaler Konflikte

2015 Peters, Anne; Marxsen, Christian
Rechtswissenschaften
Die Inkorporation der Krim in die Russische Föderation hat in dreierlei Hinsicht völkerrechtlichen Forschungsbedarf ausgelöst. Zunächst müssen die Ereignisse völkerrechtlich eingeordnet werden. Dann gibt die Spaltung der akademischen Welt entlang der geopolitischen Lager Anlass, die Struktur völkerrechtswissenschaftlicher Argumentation zu problematisieren. Schließlich muss die Bedeutung der Krise für die Entwicklung der Makrostruktur des Völkerrechts untersucht werden. Die Krimkrise könnte das Ende der Festigung und Ausdifferenzierung der Völkerrechtsordnung seit den Neunzigerjahren bedeuten. mehr

Die Auswahl der europäischen Richterschaft

2014 von Bogdandy, Armin; Krenn, Christoph
Rechtswissenschaften
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte und der Gerichtshof der Europäischen Union sind wirkmächtige Akteure europäischen Regierens. Ihre Entscheidungen betreffen die Freiheit des Einzelnen, das demokratische Leben und seine Institutionen. Das legt es nahe, nach der demokratischen Legitimation dieser Gerichte zu fragen und die Auswahl ihrer Richterschaft im Lichte des Demokratieprinzips zu untersuchen. Das Forschungsprojekt rekonstruiert die Auswahlverfahren der europäischen Richterschaft in diesem Sinne und erschließt Verbesserungspotenziale aus ihrer vergleichenden Betrachtung. mehr

Richterliche Unabhängigkeit

2013 Grote, Rainer
Rechtswissenschaften
Das Forschungsprojekt „Richterliche Unabhängigkeit“ beschäftigte sich mit aktuellen Fragen der richterlichen Unabhängigkeit aus verfassungstheoretischer, rechtsvergleichender und völkerrechtlicher Sicht. Das Projekt hat die theoretischen Grundlagen und Parameter richterlicher Unabhängigkeit im Kontext der Globalisierung und Internationalisierung erarbeitet. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse wurden im Bereich des Wissenstransfers konkret umgesetzt und erfuhren damit auch praktische Anwendung. mehr

Das Recht von Post-Konflikt-Gesellschaften

2012 Grote, Rainer
Rechtswissenschaften
Ein Forschungsprojekt am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht untersucht den Beitrag des Verfassungsrechts zur Herstellung stabiler Verhältnisse in Post-Konflikt-Staaten. Was können Verfassungen zur Integration leisten? Eignen sich rechtsvergleichend erarbeitete, verfassungsrechtliche Lösungsansätze, um Konflikte zu lösen? Erkenntnisse Die Erkenntnisse fließen in die vom Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht durchgeführten Beratungs- und Kooperationsprojekte unter anderem in Afghanistan, Irak, Sudan und Somalia ein. mehr
In fast jedem Politikbereich sind internationale Institutionen zu wichtigen Akteuren erstarkt. Obwohl sie selten über eigene Zwangsmittel verfügen, lassen sich viele ihrer Maßnahmen als Ausübung öffentlicher Gewalt begreifen. Das öffentliche Recht muss Standards für diese neuen Formen öffentlicher Gewalt entwickeln, um sicherzustellen, dass sie fundamentalen Anforderungen von Demokratie und Rechtstaatlichkeit genügen. Darum geht es in einem Projekt des Heidelberger Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht. mehr

Ausübung öffentlicher Gewalt durch internationale Institutionen

2010 Armin von Bogdandy
Rechtswissenschaften
Das Projekt „The Exercise of International Public Authority“ erforscht das Recht internationaler Institutionen und ihre Rolle im Prozess der Gemeinwohlverwirklichung. Formen internationaler Governance überlagern immer mehr die staatliche Verwaltung und beeinflussen damit auch die Möglichkeit individueller und kollektiver Selbstbestimmung. Das Forschungsprojekt soll einen kohärenten Rahmen für die rechtliche Einordnung dieser Phänomene auf der Grundlage eines normativen Konzepts der öffentlichen Gewalt entwickeln. mehr

Max Planck Enzyklopädie für Völkerrecht

2009 Kuhn, Maike
Rechtswissenschaften
Im Jahr 2004 hat Rüdiger Wolfrum, Direktor des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, die Initiative ins Leben gerufen, eine Max Planck Encyclopedia of Public International Law (MPEPIL; Max-Planck-Enzyklopädie für Völkerrecht) zu erstellen. Es ist die Neuauflage der Encyclopedia of Public International Law (Enzyklopädie für Völkerrecht), die zwischen 1991 und 2001 unter der Leitung von Rudolf Bernhardt veröffentlicht wurde. Die MPEPIL deckt alle zentralen und essenziellen Themen des Völkerrechts ab. mehr
Das Max-Planck-Institut für Völkerrecht untersucht zusammen mit dem Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Staatsphilosophie der Universität München und dem Lehrstuhl für Verfassungsrecht der Universidad Autónoma Madrid die Grundlagen und Grundzüge des Verfassungs- und Verwaltungsrechts im europäischen Rechtsraum. Dabei zeigen sich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den nationalen Rechtsordnungen sowie erste Ansätze eines gemeineuropäischen öffentlichen Rechts. mehr

Das Recht auf ein faires Verfahren: Ausbildung von Richtern und Staatsanwälten in Afghanistan

2007 Hestermeyer, Holger; Moschtaghi, Ramin; Röder, Tilmann
Rechtswissenschaften
Das Heidelberger Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht führt mit dem französischen Institut International de Paris La Défense (IIPLD), dem afghanischen Obersten Gerichtshof und Justizministerium Workshops für Richter, Anwälte und Staatsanwälte in Kabul durch. Mit Materialien, die am Institut entwickelt wurden, sollen die afghanischen Juristen in ihrer Landessprache Dari über das Recht auf ein faires Verfahren in der afghanischen Verfassung und im afghanischen Strafrecht geschult werden. mehr

Max-Planck-Kommentare zum Welthandelsrecht

2006 Kaiser, Karen
Rechtswissenschaften
Eine Kommentarreihe des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht mit dem Titel „Max Planck Commentaries on World Trade Law“ erklärt das gesamte Welthandelsrecht zum ersten Mal umfassend in sieben Bänden. Die Reihe umfasst einen Einführungsband und sechs weitere Bände, die Problemfelder und Schwerpunktbereiche des Welthandelsrechts vertiefen: die institutionellen Grundlagen und das Streitbeilegungsverfahren der WTO, die umstrittenen Bestimmungen zu technischen Standards und der Schutz von Gesundheit und Umwelt, Anti-Dumping, Subventionen und Schutzmaßnahmen, die Bestimmungen des GATT 1994 einschießlich der zahlreichen Nebenabkommen sowie die Bestimmungen des GATS und die im TRIPs-Übereinkommen geregelten Rechte des geistigen Eigentums. mehr

Restructuring Iraq: possible models based upon experience gained under the authority of the League of Nations and the United Nations

2005 Wolfrum, Rüdiger; Bogdandy, Armin von
Rechtswissenschaften Sozialwissenschaften
Vor dem Hintergrund des letzten Irakkriegs sowie der daraus resultierenden innerstaatlichen Lage im Irak und des internationales Engagements dort konzipierte das Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht ein Forschungsprojekt zur Frage, wie und unter welchen Bedingungen die internationale Staatengemeinschaft in so genannten post-conflict societies restrukturierend tätig werden kann. Wie weit kann, soll und darf ein internationales Engagement gehen? Wo liegen seine Grenzen? Das Institut ist in mehreren Staaten an Projekten im Rahmen des Wiederaufbaus beteiligt und verfügt daher über eine entsprechende Expertise. mehr

Europäische Identität und die europäische Verfassung

2004 Bogdandy, Armin von
Rechtswissenschaften Sozialwissenschaften
Der Beitrag untersucht die Frage, ob, in welchem Umfang und in welcher Weise die geplante europäische Verfassung zu einer europäischen Identität beitragen kann. mehr