Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht

Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht

Am Institut forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu Grundfragen und aktuellen Problemen des Völkerrechts, des Unionsrechts und des öffentlichen Rechts verschiedener Staaten, zusammen mit zahlreichen Gastforschern aus der ganzen Welt. Seine Forschung durchdringt Rechtsprobleme dogmatisch oder theoretisch, systematisiert und vergleicht und leistet einen Beitrag zur Fortentwicklung des Rechts und zur Lösung aktueller Probleme. Das Institut berät nationale, europäische und internationale Institutionen. Die Institutsbibliothek ist auf ihren Gebieten nicht nur die größte juristische Spezialbibliothek in Europa, sondern auch eine der größten der Welt.

Kontakt

Im Neuenheimer Feld 535
69120 Heidelberg
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Promotionsmöglichkeiten

Dieses Institut hat keine International Max Planck Research School (IMPRS).

Es gibt jedoch die Möglichkeit zur individuellen Promotion bei den Direktoren bzw. Direktorinnen und in den Forschungsgruppen.

Die aktuelle Weltklimakonferenz geht mit einem starken Commitment zur Wissenschaft zu Ende. Ein Beitrag von Philipp Sauter vom Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg

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Auf der Weltklimakonferenz tagen die Staats- und Regierungschefs zu Fragen des Klimaschutzes, hier der UN-Generalsekretär Antonio Guterres, der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi und andere auf dem COP27-Klimagipfel in Sharm el-Sheikh, Ägypten, im Jahr 2022.

Fakten und Hintergründe zur Weltklimakonferenz

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Weltklimakonferenz: Vom 30. November bis 12. Dezember 2023 verhandeln die Vertragsstaaten in Dubai über Maßnahmen zum Klimaschutz.

Entschädigungsfonds, CO2-Bilanz und Global Stocktake: Worum es bei der diesjährigen Weltklimakonferenz in Dubai geht, beobachten die Rechtswissenschaftler Moritz Vinken und Philipp Sauter

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Das Atoll Funafuti mit Vaiaku, dem Hauptort des pazifischen Inselstaats Tuvalu

Die Malediven, Kiribati, Tuvalu oder Teile der Salomonen:  Der Jurist Tom Sparks vom Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht sucht Lösungen für untergehende Inselstaaten

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Armin von Bogdandy am Rednerpult

Armin von Bogdandy über Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Europa und Parallelen zu Lateinamerika

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Die Malediven, Kiribati, Tuvalu oder Teile der Salomonen: Wenn der Meeresspiegel weiterhin ansteigt, werden mehrere Inselstaaten binnen weniger Jahrzehnte im Meer verschwinden. Die Einwohner werden heimatlos – bisher ohne Chance auf Asyl oder Ersatzterritorium. Der Jurist Tom Sparks vom Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht sucht Lösungen für untergehende Staaten.

Für die Bekämpfung des Klimawandels müssen wir nicht nur die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas stoppen. Auch in anderen Bereichen braucht es einen Wandel, etwa in der Ernährung: So schadet Fleischessen dem Klima ebenfalls. Und doch scheuen sich die meisten Politikerinnen und Politiker, hier einzugreifen. Die Juristin Saskia Stucki erklärt, warum Essensfragen ein Tabuthema sind und wie die Politik wirkungsvoll handeln könnte.

Europa erlebt gerade die größte Fluchtbewegung seit dem Zweiten Weltkrieg. Doch anders als 2015, als zahlreiche Menschen aus Syrien und Afghanistan in Europa Schutz suchten, gibt es derzeit keine Forderungen, die Geflüchteten an der Grenze zurückzuweisen. Inwieweit unterscheidet sich die Situation heute von der damaligen? Und was können wir für die Zukunft daraus lernen? Diesen Fragen geht unsere Autorin Dana Schmalz nach.

Bisher schränken die meisten Industrieländer ihren CO2-Ausstoß nur halbherzig ein. Dabei zeigen sich die Auswirkungen der Erderwärmung immer deutlicher. Doch der Druck auf die Politik nimmt zu. Weltweit ziehen Klimaschützer vor Gericht, um die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen einzuklagen. Am Max Planck Institute Luxembourg for International, European and Regulatory Procedural Law und am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht befassen sich Forschende mit der Frage, was Rechtsprechung und Gesetze gegen den Klimawandel ausrichten können.

Der Kampf gegen Covid-19 scheint vor allem auf nationaler Ebene stattzufinden, während die Weltgesundheitsorganisation WHO in der Öffentlichkeit wenig sichtbar ist und sogar immer wieder in der Kritik steht. Doch die Rolle der WHO wird häufig unterschätzt, meinen Lauren Tonti und Pedro Villarreal. Sie beleuchten aus rechtswissenschaftlicher Sicht, wie die Organisation in der Pandemie agiert und wo Reformbedarf besteht.

Studentische Hilfskraft (m/w/d) - ICCAL

Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg 8. Februar 2024

Studentische Hilfskräfte (m/w/d) (Rechtswissenschaft)

Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg 30. Januar 2024

Sachbearbeiter*in (m/w/d) im Bereich Einkauf und Finanzen

Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg 22. Januar 2024

CAFM Sachbearbeiter*in (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit

Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg 22. Januar 2024

Tiere im Kriegsvölkerrecht 

2022 Peters, Anne; de Hemptinne, Jérôme; Kolb, Robert 

Rechtswissenschaften Sozialwissenschaften

Wild-, Nutz- und andere Tiere sind vernachlässigte Opfer bewaffneter Konflikte. Das Projekt untersucht erstmals den mangelnden rechtlichen Schutz von Tieren im Krieg. Es analysiert, welche Rechtskonzepte, Prinzipien und Argumente des humanitären Völkerrechts angewendet und angepasst werden können, um den Schutz von Tieren zu verbessern. Es macht Vorschläge zur Umsetzung und Durchsetzung dieser Rechtsnormen durch nationale und internationale Institutionen. 

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Bevölkerungszahlen haben Menschen seit jeher beschäftigt. Doch die Zahl der Weltbevölkerung ist für Wissenschaft und Öffentlichkeit erst seit etwa 120 Jahren ein Thema. Mit Bevölkerungsentwicklungen waren auch immer normative Fragen verbunden. In meiner Forschung untersuche ich, wie Debatten um Bevölkerungszahlen modernes Recht mitprägten und wie besonders zwischen 1945 und 1980 das Thema des globalen und regional verschiedenen Bevölkerungswachstums Entwicklungen im internationalen Recht beeinflusste.

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Sorgfaltspflichten und internationale Rechtsordnung: Die strukturverändernde Bedeutung eines vielschichtigen Rechtsbegriffs

2020 Krieger, Heike; Peters, Anne; Kreuzer, Leonhard

Rechtswissenschaften Sozialwissenschaften

Völkerrechtliche Due Diligence-Pflichten zwingen die Staaten, Verfahren und Institutionen des Risikomanagements auszubauen und helfen, Staaten zur Verantwortung zu ziehen. Gleichzeitig birgt die Konzentration auf bloße Due Diligence die Gefahr der Aufweichung substanzieller Rechtspflichten und damit der Schwächung der internationalen Ordnung. Unser Buch analysiert die Due Diligence-Pflichten in relevanten Teilgebieten des Völkerrechts. Der Aufstieg von Due Diligence ist Teil des aktuellen Trends der Stärkung von Verfahrensvorschriften (im Gegensatz zu inhaltlichen Vorgaben) im Völkerrecht.

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Transformativer Konstitutionalismus in Lateinamerika und internationales Wirtschaftsrecht: vom Konflikt zum Dialog

2019 von Bogdandy, Armin; Morales Antoniazzi, Mariela; Ebert, Franz Christian

Rechtswissenschaften Sozialwissenschaften

Normen des internationalen Wirtschaftsrechts können die Umsetzung eines transformativen Konstitutionalismus zur Überwindung sozialer Probleme in Lateinamerika erheblich erschweren. Ein Projekt am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht analysiert die Problemlage und skizziert Lösungen.

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Der Rechtsrahmen der OSZE – eine interdisziplinäre Untersuchung

2018 Moser, Carolyn; Peters, Anne; Steinbrück Platise, Mateja

Rechtswissenschaften

Im Zuge der Ukrainekrise 2014 hat sich die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa wieder zu einem wichtigen sicherheitspolitischen Akteur in Europa entwickelt. Mit dem Wiedererstarken der OZSE lebten aber auch altbekannte Probleme wieder auf, die mit der ungeklärten Rechtsnatur und dem lückenhaften Rechtsrahmen der Organisation zusammenhängen. Diese Probleme sind Gegenstand der ersten umfangreichen interdisziplinären Analyse der rechtlichen und politischen Aspekte des unklaren Rechtsstatus der OSZE.

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