Stefan Hell - Der Querdenker

Podcast 8. Oktober 2014
© Max-Planck-Gesellschaft

Details die enger als 200 Nanometer beieinander liegen, können mit optischen Mikroskopen nicht mehr unterschieden werden – das entspricht in etwa dem Zweihunderdstel einer Haaresbreite. Grund dafür ist die Wellennatur des Lichts, dessen halbe Wellenlänge in etwa diesen 200 Nanometern entspricht. Doch die vom Physiker Stefan Hell entwickelte STED-Mikroskopie durchbricht als erste optische Mikroskopietechnik diese magische Grenze und ermöglicht Forschern faszinierende Einblicke in die Nanowelt. Für diese Errungenschaft zeichnete ihn das Nobelpreis-Kommittee in Stockholm 2014 mit dem Nobelpreis für Chemie aus.

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