Max-Planck-Institut für Softwaresysteme, Standort Kaiserslautern

Max-Planck-Institut für Softwaresysteme, Standort Kaiserslautern

Computer-Systeme durchdringen unser tägliches Leben. Neben klassischer Datenverarbeitung oder Internetanwendungen befinden sich ausgeklügelte Softwaresysteme in fast allen technischen Geräten, vom Handy bis zur Verkehrsampel. Sie unterstützen beispielsweise den Betrieb von Banken, Kliniken, Hochschulen und Behörden. Das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme an den Standorten Kaiserslautern und Saarbrücken betreibt Grundlagenforschung, die sich unter anderem dem Sprachdesign, der Analyse, der Modellierung, Einführung und Auswertung von Softwaresystemen widmet. Spezielle Interessensgebiete umfassen die System-Programmierung, den Vergleich von dezentralen und Netzwerksystemen, von eingebetteten und autonomen Systemen ebenso wie Aspekte der formalen Modellierung, Analyse, Sicherheit und Stabilität von modernster Softwaretechnik.

Kontakt

Paul-Ehrlich-Straße 26
67663 Kaiserslautern
Telefon: +49 631 9303-0
Fax: +49 631 9303-6019

Promotionsmöglichkeiten

Dieses Institut hat eine International Max Planck Research School (IMPRS):
IMPRS for Computer Science

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit zur individuellen Promotion bei den Direktoren und Forschungsgruppenleitern.

Abteilung Large Scale Internet Systems mehr
Abteilung Rigorous Software Engineering mehr
Dialog der Maschinen
Rupak Majumdar, Direktor am Max-Planck-Institut für Softwaresysteme in Kaiserslautern, entwickelt mathematische Methoden, um die Zuverlässigkeit der vernetzten Systeme zu garantieren. mehr
Mit Sicherheit pünktlich

Mit Sicherheit pünktlich

Forschungsmeldung 25. April 2014
Wenn die Elektronik im Auto oder in Flugzeugen nicht absolut pünktlich Befehle verarbeitet, dann kann das lebensgefährlich werden. Die Echtzeitsysteme, die dabei gefragt sind, untersuchen Björn Brandenburg und sein Team am Max-Planck-Institut für Softwaresysteme in Kaiserslautern und Saarbrücken. mehr
Der Datenschutzmantel

Der Datenschutzmantel

Forschungsmeldung 23. April 2014
Vermittler im Datenkonflikt: Paul Francis und seine Mitarbeiter entwickeln Konzepte, um Unternehmen aussagekräftige statistische Informationen zu liefern und dabei persönliche Daten vor Missbrauch zu schützen. mehr
Damit es im Straßenverkehr sicherer zugeht oder Strom aus regenerativen Quellen optimal genutzt werden kann, sind cyberphysikalische Systeme gefragt. Sie verbinden Fahrzeuge mit Sensoren, die den Verkehr beobachten, und schicken etwa bei Gefahr Bremsbefehle an Autos. Oder sie verteilen den Strom aus vielen Kraftwerken möglichst effizient an die Verbraucher. Rupak Majumdar, Direktor am Max-Planck-Institut für Softwaresysteme in Kaiserslautern, entwickelt mathematische Methoden, um die Zuverlässigkeit der vernetzten Systeme zu garantieren.
Daten sind der Rohstoff der Informationsgesellschaft. Oft genug aber geraten Unternehmen, die nicht auf umfassende Datenanalysen verzichten wollen, in Konflikt mit dem Datenschutz. Paul Francis, Direktor am Max-Planck-Institut für Softwaresysteme in Kaiserslautern, sucht einen Ausgleich zwischen den gegenläufigen Interessen. Sein Unternehmen Aircloak spielt dabei eine wichtige Rolle.
Wenn ein Computer eine Webseite extrem langsam aufbaut, ist das vielleicht ärgerlich, aber nicht mehr. Wenn jedoch die Elektronik im Auto oder in Flugzeugen nicht absolut pünktlich Befehle verarbeitet, dann kann das lebensgefährlich werden. Unter welchen Bedingungen die dort gefragten Echtzeitsysteme zuverlässig funktionieren, untersuchen Björn Brandenburg und sein Team am Max-Planck-Institut für Softwaresysteme in Kaiserslautern und Saarbrücken.
Daten sind der Rohstoff der Informationsgesellschaft. Oft genug aber geraten Unternehmen, die nicht auf umfassende Datenanalysen verzichten wollen, in Konflikt mit dem Datenschutz. Paul Francis, Direktor am Max-Planck-Institut für Softwaresysteme in Kaiserslautern, sucht einen Ausgleich zwischen den gegenläufigen Interessen. Sein Unternehmen Aircloak spielt dabei eine wichtige Rolle.
Wenn ein Computer eine Webseite extrem langsam aufbaut, ist das vielleicht ärgerlich, aber nicht mehr. Wenn jedoch die Elektronik im Auto oder in Flugzeugen nicht absolut pünktlich Befehle verarbeitet, dann kann das lebensgefährlich werden. Unter welchen Bedingungen die dort gefragten Echtzeitsysteme zuverlässig funktionieren, untersuchen Björn Brandenburg und sein Team am Max-Planck-Institut für Softwaresysteme in Kaiserslautern und Saarbrücken.
Damit es im Straßenverkehr sicherer zugeht oder Strom aus regenerativen Quellen optimal genutzt werden kann, sind cyberphysikalische Systeme gefragt. Sie verbinden Fahrzeuge mit Sensoren, die den Verkehr beobachten, und schicken etwa bei Gefahr Bremsbefehle an Autos. Oder sie verteilen den Strom aus vielen Kraftwerken möglichst effizient an die Verbraucher. Rupak Majumdar, Direktor am Max-Planck-Institut für Softwaresysteme in Kaiserslautern, entwickelt mathematische Methoden, um die Zuverlässigkeit der vernetzten Systeme zu garantieren.
Momentan sind keine Angebote vorhanden.

Das Internet ist eine Fundgrube von Informationen und Wissen für ein breites Spektrum an Themen. Es gibt eine wachsende Anzahl von Internetseiten, wie etwa Fragen-Antworten-Seiten, Online-Communities oder Mikroblogs, auf denen Wissen von Vielen durch Crowdsourcing beigesteuert wird und die Wissensbeiträge von diesem Massenpublikum betreut werden. Solche Internetseiten enthalten eine Anzahl ungeprüfter Meldungen fragwürdiger Herkunft. Der Bedarf an computerbasierten Methoden wächst, mit denen sich die Schaffung, der Konsum und die Verbreitung von vertrauenswürdigem Wissen verbessern lassen.

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Social Computing-Systeme sind eine sich entwickelnde Kategorie von Human-Computer-Systemen. Dazu zählen beispielsweise soziale Netzwerkseiten wie Facebook und Google Plus, Blogging- und Microblogging-Dienste wie Twitter oder LiveJournal, anonyme Social Media-Seiten wie Whisper und 4chan, Content Sharing-Plattformen wie YouTube und Instagram, Social Bookmarking-Websites wie Reddit oder Pinterest, Crowdsourcing-gestützte Meinungsseiten wie Yelp und eBay-Verkäuferratings und Social Peer Production-Plattformen wie Wikipedia und Amazons Mechanical. mehr
Computer stecken heutzutage in allen modernen Technologien: Sie beobachten, sie steuern, sie entscheiden. Wenn alles gut geht, halten sie Autos in der Spur und unbemannte Luftfahrzeuge in der Luft. Doch was passiert, wenn etwas schief geht? Wenn die allgegenwärtigen Rechner, sogenannte cyber-physische Systeme, fehlerhaft sind? Um sicherzustellen, dass zukünftige Technologien auch im Computerzeitalter beherrschbar bleiben, entwickeln Forscher am Max-Planck-Institut für Softwaresysteme Grundlagen für nachweisbar fehlerfreie cyber-physische Systeme. mehr

Robuste Systeme durch Replikation

2014 Clement, Allen
Informatik
Computersysteme sind das Bindeglied vieler Bereiche des modernen Lebens: von den Smartphones für den Zugriff auf Websites über die von diesen Websites gehosteten Dienste bis zu den Computersystemen, mit denen wichtige Infrastrukturen verwaltet werden. Diese Systeme setzen sich aus tausenden von Computern zusammen, auf die wir uns tagtäglich verlassen. Die Zuverlässigkeit der von ihnen bereitgestellten Dienste sicherzustellen, ist eine fundamentale Herausforderung für die Forschung im Bereich der Verteilten Systeme. Hier ist ein wirksames Werkzeug das der Replikation. mehr
JavaScript ist eine Programmiersprache, die alle wichtigen Webbrowser interpretieren können. Aufgrund seiner großen Verbreitung, funktional vielfältigen Schnittstellen und relativ schwachen Schutzmechanismen wird JavaScript häufig für Angriffe ausgenutzt, bei denen die Vertraulichkeit und Unversehrtheit sensibler Daten im Browser verletzt wird – Passwörter, Kreditkartennummern, Cookies usw. Dieser Bericht stellt die aktuelle Arbeit zum Schutz von JavaScript mittels Informationsflussanalyse vor, einer Methode, mit der die Daten auf ihrem Weg durch das ausführende Programm verfolgt werden. mehr

Cyber-Physical Systems sind Computersysteme, die mit der realen Welt interagieren, etwa fahrerlose Autos, Roboter, medizinische Geräte usw. Sie enthalten Soft- und Hardwarekomponenten, die über Sensoren physische Daten erfassen, verarbeiten und verteilen sowie das physische System über Aktoren beeinflussen. Sie ermöglichen nützliche Anwendungen, ihre Komplexität und die Sicherheitsanforderungen bringen aber auch neue Herausforderungen mit sich. Dieser Beitrag beschreibt einige zentrale Probleme, die sich ergeben, wenn hochsichere Cyber-Physical Systems kosteneffizient entwickelt werden sollen.

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Realistische Compiler

2012 Dreyer, Derek; Vafeiadis, Viktor
Informatik
Der Bereich der Softwareverifizierung repräsentiert eine rigorose Methodik, mit der formal spezifiziert wird, was Programme leisten sollen, und formal nachgewiesen wird, dass Programme ihre Spezifikationen einhalten. Das CompCert-Projekt hat die Durchführbarkeit einer besonders wichtigen Anwendung dieses methodischen Ansatzes nachgewiesen, nämlich die Verifizierung realistischer optimierender Compiler. Es sind jedoch noch zahlreiche Probleme zu überwinden, bis verifizierte Compiler zur Verfügung stehen, die eine modulare Softwareentwicklung sowie Multicore-Architekturen unterstützen. mehr
Die demografische Zielgruppenausrichtung der Internetwerbung führt zu Verletzungen der Privatsphäre. Unser Forschungsteam hat z. B. herausgefunden, dass Werbekunden auf Facebook erfahren können, dass Nutzer homosexuell sind, und zwar selbst dann, wenn diese Angabe von den Nutzern als vertraulich gekennzeichnet wurde. Unserer Auffassung nach ist die demografische Zielgruppenausrichtung für das Internet entbehrlich. Stattdessen können Werbekunden ihre Werbung direkt auf die Nutzerinteressen ausrichten, um so Verletzungen der Privatsphäre zu vermeiden. mehr

Wirtschaftliche Online-Werbung unter Berücksichtigung des Datenschutzes

2010 Francis, Paul; Ohlmann, Michael
Informatik
Heutzutage hat Online-Werbung einen wesentlichen Einfluss auf das Internet. Die gängigen Werbesysteme ignorieren jedoch gänzlich Datenschutzbestimmungen. Das MPI für Softwaresysteme arbeitet am System Privad, einem verteilten System für Online-Werbung, das den Datenschutz berücksichtigen und gleichzeitig wirtschaftliche Effizienz ermöglichen soll. Privad wurde bereits prototypisch realisiert und in einer kleinen Gruppe getestet. In der nächsten Stufe soll Privad einer größeren Gruppe zugänglich gemacht werden, um detailliertere Untersuchungen durchführen zu können. mehr
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