Max Planck Digital Library (MPDL)

Max Planck Digital Library (MPDL)

Die Max Planck Digital Library (MPDL) in München ist eine zentrale Einrichtung der Max-Planck-Gesellschaft und unterstützt die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Max-Planck-Institute mit einem breiten Portfolio an Services in den Feldern  Informationsversorgung, Publikationsdienstleistungen und Forschungsdatenmanagement.

Im Zeitalter von digitaler Information, Big Data, Internet und netzbasierter Kollaboration leistet die MPDL einen wesentlichen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der Max‐Planck Gesellschaft im internationalen Wissenschaftsbetrieb.

Die MDPL und ihre Vorläuferorganisationen gehören seit über 10 Jahren zu den größten Beziehern von wissenschaftlicher Information in Europa. Sie organisiert den Zugang zu verschiedensten wissenschaftlichen Zeitschriften, eBooks, Fachdatenbanken und umfangreichen Open Access Publikationsdienstleistungen. Gemeinsam mit den Bibliotheken an den Max-Planck-Instituten stellt sie eine exzellente Versorgung mit wissenschaftlichen Informationen und Publikationsmöglichkeiten sicher.

Die MPDL versteht sich als eine der vier zentralen IT-Service-Einrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft (MPDL, MPCDF, IKT und GWDG), mit denen sie in partnerschaftlicher Zusammenarbeit das Gesamtportfolio der zentralen IT-Service-Leistungen für die Max-Planck-Gesellschaft erbringt. Die MPDL bildet zugleich gemeinsam mit den Institutsbibliotheken das Bibliothekswesen der Max-Planck-Gesellschaft, wobei sie nach dem Subsidiaritätsprinzip Aufgaben nur dann bearbeitet, wenn dadurch ein echter Mehrwert erzielt wird.

Kontakt

Amalienstr. 33
80799 München
Telefon: +49 89 38602-0
Fax: +49 89 38602-199
Ein Jahr nach dem Start erhält die global angelegte Initiative OA2020 als Teil der Berliner Erklärung starken Rückhalt. Weitere internationale Wissenschaftseinrichtungen haben sich dem Ziel angeschlossen, die große Mehrheit der heute per Subskription erscheinenden Fachzeitschriften auf das Publizieren per Open Access (OA) umzustellen. Zu Beginn der 13. Berlin-Konferenz erhielt OA2020 weitere Unterstützung aus den USA. mehr
Eine wachsende Zahl von Forschungsorganisationen ist bestrebt, im Rahmen einer internationalen Initiative die Mehrheit der heute per Subskription erscheinenden wissenschaftlichen Fachzeitschriften auf das Publizieren per Open Access (OA) umzustellen. mehr
Es ermöglicht Open-Access-Publizieren in über 1600 Springer-Zeitschriften mehr
Die Forschungsorganisation sichert damit den Zugang zu 110.000 Büchern aus nahezu 170 Jahren Verlagsgeschichte. Mitarbeiter in 82 deutschen Max-Planck-Instituten können die retrodigitalisierten Bücher über die Plattform SpringerLink direkt online nutzen. mehr
Die Online-Zeitschriftenreihe Living Reviews gilt in den Fachcommunities als erste Informationsinstanz mehr

Wissen für alle

Meldung 8. November 2011
Die Max-Planck-Gesellschaft arbeitet seit zehn Jahren intensiv mit dem Copernicus Verlag zusammen und kooperiert auch mit anderen Anbietern von Open-Access-Zeitschriften mehr
Frank Sander wird seine Tätigkeit bereits zum 15. November 2010 aufnehmen mehr
Momentan sind keine Angebote vorhanden.

Elektronische Laborbücher in der Max-Planck-Gesellschaft

2017 Franke, Michael; Weraach, Jalal; Haarländer, Markus
Informatik

Rechnergestützte Dokumentationssysteme halten immer stärker Einzug in wissenschaftliche Labore. Sie versprechen effizientes, kooperatives und leichtes Arbeiten, standardisierte Eingabe und Ablage sowie die Anbindung an andere elektronische Anwendungen. Die MPDL untersuchte die aktuelle Situation in der MPG, prüfte, welche Anforderungen deren Forschende an ein solches System haben und welche Hürden bei der Einführung auftauchen können. Im Jahr 2016 wurde schließlich eine Laborbuchsoftware von der MPDL lizenziert, die lokal an den Instituten oder als zentrale MPG-Plattform genutzt werden kann.

mehr
Seit mehr als zehn Jahren wird unter dem Stichwort „Open Access“ gefordert, dass wissenschaftliche Literatur frei im Internet verfügbar sein soll. Obwohl der Anteil der frei verfügbaren Fachartikel ständig wächst, fehlte es bislang an einer gemeinsamen Strategie zur standardmäßigen Umstellung. 2015 hat die Max Planck Digital Library eine vielbeachtete Studie vorgelegt, welche die Finanzierbarkeit eines Modellwechsels der bestehenden wissenschaftlichen Zeitschriften belegt. Es wurde eine internationale Initiative angestoßen, um den Umstieg auf Open Access in den nächsten Jahren herbeizuführen. mehr

Wissen öffnen

2015 Boosen, Martin; Franke, Michael; Geschuhn, Kai Karin; Vengadasalam, Sandra
Informatik
Die Digitale Transformation ermöglicht in der Wissenschaft die Etablierung transparenter Arbeitsweisen und Kooperationsformen – Open Science. Die Experten der MPDL erkunden diese Möglichkeiten und unterstützen die Max-Planck-Wissenschaftler im Umgang damit. Sie vertreten die Interessen der MPG in diversen Allianzen. In unterschiedlichen Veranstaltungen bringen sie weitere Spezialisten zusammen, um Informationen auszutauschen und neue Netzwerke zu knüpfen. Innovative Dienstleistungen und Technologien werden eingerichtet, um die Institute bei der Umsetzung neuer Anforderungen zu unterstützen. mehr

Wie Forschungsdaten ins Netz einziehen

2014 Kleinfercher, Friederike
Informatik
In der Wissenschaftswelt wächst das Bewusstsein, dass nicht nur die Publikation als Hauptergebnis eines wissenschaftlichen Prozesses zu archivieren ist, sondern auch der Zugriff auf die dazugehörigen Forschungsdaten ermöglicht werden sollte. Mit der Open Source Web-Anwendung imeji bietet die Max Planck Digital Library eine Software und einen Service für das nachhaltige Publizieren von Forschungsdaten. In einem Satz bedeutet dies: imeji ermöglicht die Zitierfähigkeit von Forschungsobjekten durch das Beschreiben, Anreichern, Teilen, Bereitstellen und Verlinken von Daten. mehr
Bibliotheken möchten den Wissenschaftlern komfortablen Zugriff auf unterschiedliche digitale Informationsressourcen bieten – nicht nur auf den Bibliothekskatalog. Discovery Systeme unterstützen dieses Ziel, indem sie die Integration verschiedenster Datenquellen in einem gemeinsamen Index ermöglichen. Die Max Planck Digital Library hat in Zusammenarbeit mit fünf Institutsbibliotheken ein Pilotprojekt zur Einführung eines Discovery Systems durchgeführt, um den Wissenschaftlern den Sucheinstieg in die Informationsressourcen der Bibliotheken erheblich zu erleichtern. mehr

Entwicklung von E-Books in der Max-Planck-Gesellschaft

2012 Planck, Tina
Informatik Kulturwissenschaften
E-Books erfahren eine zunehmende Bedeutung bei den Wissenschaftlern der Max-Planck-Gesellschaft. Die Max Planck Digital Library befriedigt diese gestiegene Nachfrage einerseits durch zentrale E-Book-Erwerbungen, andererseits unterstützt sie durch die Schaffung gezielter Rahmenvereinbarungen mit Anbietern den Erwerb von E-Books auf Ebene der Max-Planck-Institutsbibliotheken. Diese Strategie ist das Ergebnis einer in der MPG speziell zum Thema E-Books gegründeten Arbeitsgruppe. Die erworbenen E-Books werden den Wissenschaftlern über einen zentralen MPG-E-Book-Katalog zur Verfügung gestellt. mehr

10 Jahre Grundversorgung: Spitzenversorgung für die Spitzenforschung

2011 Ralf Schimmer, Margit Palzenberger
Informatik Kulturwissenschaften
Auf die Herausforderungen des Internets hat die Max-Planck-Gesellschaft mit der Einführung der „Grundversorgung“ Ende der 1990er-Jahre schnell und umsichtig reagiert. Durch dieses Programm einer zentralen elektronischen Informationsversorgung werden Fachzeitschriften und andere Informationsquellen in digitaler Form für alle Institute der Max-Planck-Gesellschaft zur Verfügung gestellt. Organisiert durch die Max Planck Digital Library konnte in 10 Jahren kontinuierlicher Entwicklung eine digitale Bibliothek aufgebaut werden, die in Deutschland und weit darüber hinaus Maßstäbe setzt. mehr

PubMan – ein Repository für die MPG

2010 Tschida, Ulla
Informatik Kulturwissenschaften
PubMan (http://pubman.mpdl.mpg.de) ist eine Anwendung, die es Mitarbeitern von Forschungsorganisationen ermöglicht, Publikationsdaten nachhaltig zu speichern, zu verwalten und anzureichern sowie für andere Webdienste zur Verfügung zu stellen. Die Anwendung basiert auf der eSciDoc Infrastruktur, einem Gemeinschaftsprojekt der MPG und des FIZ Karlsruhe. Die Abteilung Forschung & Entwicklung in der MPDL entwickelt die Anwendung und betreut die Nutzer der Max-Planck-Institute. Die Anwendung wird seit Mai 2009 in der MPG eingeführt und das aktuelle Repository eDoc (http://edoc.mpg.de) sukzessive ablösen. mehr
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