Max-Planck-Institut für Informatik

Max-Planck-Institut für Informatik

Computer sowie die auf ihnen laufenden Programme und die aus ihnen gebildeten Netzwerke – allen voran das weltumspannende Internet – sind wohl die komplexesten Strukturen, die je von Menschenhand geschaffen wurden. Das macht Computersysteme zu einem sowohl machtvollen als auch mysteriösen Werkzeug. Die Welt ist heute digital. Vor zehn Jahren bestanden Daten noch überwiegend aus Text, heute sind sie erweitert um Audio, Bilder und Video. Die Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Informatik beschäftigen sich mit der Frage, wie sich Computersysteme in den Griff kriegen lassen und wie wir in der modernen Datenflut den Überblick behalten können. Sie wollen prinzipiell verstehen, wie Algorithmen und Programme funktionieren, wie sich komplexe Prozesse möglicherweise vereinfachen lassen, und wie wir die Fülle an verfügbaren Daten benutzen können, um vom Computer automatisch Antworten auf unsere vielfältigen Fragestellungen zu erhalten.

Kontakt

Campus E1 4
66123 Saarbrücken
Telefon: +49 681 9325-0
Fax: +49 681 9325-5719

Promotionsmöglichkeiten

Dieses Institut hat eine International Max Planck Research School (IMPRS):

IMPRS on Trustworthy Computing

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit zur individuellen Promotion bei den Direktoren bzw. Direktorinnen und in den Forschungsgruppen.

Abteilung Computer Vision and Multimodal Computing

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Abteilung Visuelle Datenverarbeitung und künstliche Intelligenz

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Abteilung Datenbanken und Informationssysteme

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Abteilung Forschungsgruppe Computational Biology

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Abteilung Algorithmen und Komplexität

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Christian Theobalt (hellgrünes Hemd und Jeans) steht auf der Galerie in einem oberen der nach innen offenen Stockwerke des Max-Planck-Instituts für Informatik und hat die rechte Hand auf das Geländer gelegt.

Max-Planck-Institut für Informatik und Google starten eine strategische Forschungspartnerschaft

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Ein Stockwerk hohe Steinskulpur der Minerva im Profil links neben dem Glasportal eines Bürogebäudes.

Die Kooperation stärkt die anwendungsbezogene Forschung an Künstlicher Intelligenz in Deutschland

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Ein neues Verfahren ermöglicht es Suchmaschinen, Aussagen über nicht-zutreffende Eigenschaften eines Objekts zu treffen

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Die Augen sind unser Fenster zur Welt, verraten aber auch viel über uns. Das nutzen Andreas Bulling und seine Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken und an der Universität Stuttgart aus, wenn sie Computern beibringen, unsere Blicke zu deuten. Letztlich wollen sie so auch Roboter oder Avatare in puncto Kommunikation auf Augenhöhe mit uns bringen

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Eine neue Software passt den Gesichtsausdruck von Personen in Videos an eine über den Film gelegte Tonspur an

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Logische Verfahren helfen dabei, komplexe mathematische Probleme auf dem Computer zu knacken. Damit macht die Logik die Rechner klüger und schneller. Sie kann sogar die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine auf ein ganz neues Niveau heben. Christoph Weidenbach vom Max-Planck-Institut für Informatik entwickelt seit dreißig Jahren solche vielversprechenden logischen Verfahren, die er auch am eigenen Rennwagen testet.

Die Augen sind unser Fenster zur Welt, verraten aber auch viel über uns. Das nutzen Andreas Bulling und seine Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken und an der Universität Stuttgart aus, wenn sie Computern beibringen, unsere Blicke zu deuten. Letztlich wollen sie so auch Roboter oder Avatare in puncto Kommunikation auf Augenhöhe mit uns bringen.

Wir benutzen es heute so selbstverständlich wie den Kühlschrank. Doch damit das Internet auch trotz der ständigen Neuerungen funktioniert, entwickeln Forscherinnen und Forscher es mit viel Arbeit unablässig weiter. Anja Feldmann, Direktorin am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken, ist eine von ihnen. Manche Probleme knackt sie aber nur, wenn sie ihre Aufmerksamkeit erst einmal ganz ihrem Hobby gewidmet hat.

Er war einer der ersten Informatikstudenten Deutschlands. Heute blickt Kurt Mehlhorn, Direktor am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken, schon auf zahlreiche geknackte Probleme zurück – Lösungen, die auch für Navigationssysteme und Suchmaschinen relevant sind. Mindestens ebenso wichtig sind ihm aber die vielen Wissenschaftlerkarrieren, die in seiner Gruppe begannen. Und er hat immer noch Ideen für neue Forschungsprojekte.

Normalerweise formulieren Forscher eine Hypothese, ehe sie mit einem Experiment beginnen und Daten sammeln. Pauli Miettinen vom Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken stellt diesen wissenschaftlichen Grundsatz mit einem neuen Verfahren zur Datenanalyse auf den Kopf – dem Redescription Mining. Die Software kann vorhandene Datensätze analysieren und daraus nachträglich Hypothesen und unerwartete Korrelationen extrahieren, die Wissenschaftlern wiederum wichtige Anhaltspunkte für neue Fragestellungen liefern – zum Beispiel, wenn es darum geht, die politische Stimmung in der Bevölkerung einzufangen.

Momentan sind keine Angebote vorhanden.

Netzwerke auf Basis optischer Switches sind die aktuell mögliche Spitzentechnologie zum Aufbau einer Netzinfrastruktur für das Cloud Computing. Sie bergen sowohl großes Potenzial als auch Herausforderungen bei der Realisierung. Am MPI für Informatik entwickeln wir Verfahren für den praktischen Einsatz dieser Netzwerke, um den ständig steigenden Anforderungen der Nutzer von Cloud-Anwendungen in der Zukunft gerecht zu werden. 

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Lernen und Vergessen

2020 Weidenbach, Christoph

Informatik

Lernen durch die Berechnung neuer Einsichten ist eine Schlüsseltechnologie zum Lösen von schwierigen Problemen auf dem Computer. Die systematische Erzeugung von neuen Einsichten verlangt aus Platz- und Berechnungszeitgründen auch das Vergessen von Einsichten.

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Suchmaschinen von übermorgen

2019 Weikum, Gerhard

Informatik

Die nächste Generation von Suchmaschinen sollte quantitative Maße von Entitäten verstehen. Zum Beispiel sollte man alle Unternehmer mit einem Vermögen zwischen 1 und 10 Milliarden Euro finden können, und man sollte punktgenaue Antworten über Elektroautos erhalten, deren CO2-Bilanz unter 5kg/100km liegt. Wir entwickeln Algorithmen und Lernverfahren, die dies ermöglichen. Unser Qsearch-Prototyp unterstützt die Suche nach finanziellen, technischen und physikalischen Quantitäten. Das Langzeitziel ist, dass Analysten Internet-Inhalte auf Knopfdruck für anspruchsvolle Studien nutzen können.

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Der Wilde Westen im Internet: BGP-Communities

2018 Feldmann, Anja

Informatik

Internet-Routingprotokolle wie das Border Gateway Protocol (BGP) steuern die Wege, die Daten durch das Internet nehmen. Die entsprechenden Informationen werden weltweit verteilt. "Huckepack" damit reisen die BGP-Communities, Datenschnipsel, die mit den Routinginformationen verteilt werden, ihre Verteilung regeln und lokale, temporäre oder andere spezielle Aktionen auslösen können. Allerdings lassen sie sich auch leicht missbrauchen. Und welche Wirkung sie haben – wenn überhaupt – ist nicht verbindlich spezifiziert: Wildwest beim Routing – jeder kann machen, was er will.

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Im Gegensatz zu Buridans Esel verhungern Pferde nicht, wenn man sie zwischen zwei exakt gleiche Heuballen stellt. Aber was passiert, wenn das Pferd nicht sieht, ob rechts und/oder links Heuballen sind, und wir auch nicht? Oder wenn wir nicht sehen, auf welche Seite das Pferd geht? Können wir nun zuverlässig entscheiden, ob das Pferd verhungert? Interessanterweise werden die Antworten auf diese Fragen relevant, wenn in digitalen Schaltkreisen Metastabilität auftritt. Dieser Artikel erklärt diese Begriffe, den Zusammenhang und warum es von Bedeutung ist, zu wissen, ob das Pferd verhungert.

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