Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG)

Die GWDG ist eine gemeinsame Einrichtung der Georg-August-Universität Göttingen und der Max-Planck-Gesellschaft. Sie erfüllt die Funktion des Hochschulrechenzentrums für die Göttinger Universität und eines Rechen- und IT-Kompetenzzentrums für die Max-Planck-Gesellschaft und erbringt eine Vielzahl von Dienstleistungen für die wissenschaftliche Datenverarbeitung.

Zu den Aufgaben gehören insbesondere der Betrieb von Hochleistungsrechnern (Parallelrechner), die Bereitstellung von Spezialsystemen und die Betreuung des Übertragungsnetzes GÖNET, das die Göttinger Institute verbindet. Über die GWDG ist das GÖNET mit dem nationalen Wissenschaftsnetz X-WiN und dem Internet verbunden.

Als IT-Kompetenzzentrum berät und unterstützt die GWDG die von ihr betreuten Institute bei allen Fragen der wissenschaftlichen Datenverarbeitung.

Kontakt

Am Faßberg 11
37077 Göttingen
Telefon: +49 551 201-1510
Fax: +49 551 201-2150

Promotionsmöglichkeiten

Dieses Institut hat keine International Max Planck Research School (IMPRS).

Bei der GWDG gibt es keine Promotionsmöglichkeit.

Numerisch intensive Simulationen auf einer integrierten Recheninfrastruktur

2018 Brücher, Martina(1); Ehlers, Tim(1); End, Vanessa(1); Köhler, Christian(1); Korte, Fabian(2)(1): Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen(2): Universität Göttingen, Institut für Informatik
Informatik
Cloud-Dienste, High-Performance-Computing-(HPC-)Cluster, Rechner mit speziellen Beschleunigerkarten? Die Auswahl der optimalen Anwendung und Rechenressource ist ein Erfolgskriterium für wissenschaftliche Simulationen. In Anbetracht der heterogenen Infrastruktur moderner Rechenzentren ist dies oftmals nicht einfach. Das Erlernen der technischen Details ist zeitaufwendig. Ziel des im Jahr 2016 angelaufenen Kooperationsprojekts der GWDG und des Simulationswissenschaftlichen Zentrums Clausthal-Göttingen ist, Auswahl und Bereitstellung der Ressource zu automatisieren. mehr

Seit 2014 betreibt die GWDG für die Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft eine Kollaborations- und Publikationsplattform auf Basis von Microsoft SharePoint. Im Jahr 2016 fand eine Umstellung auf die neue Version „SharePoint 2016“ statt. Bei der Konzeption der neuen Umgebung wurde besonders auf eine gute Skalierbarkeit sowie auf hohe Ausfallsicherheit Wert gelegt.

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Die rasante technische Entwicklung in der Molekularbiologie hat die Bioinformatik zur Schlüsseltechnologie werden lassen. Die für die statistische Auswertung, den Transport und die Sicherung der Messergebnisse notwendigen Rechenleistungen, Bandbreiten und Speichervolumina stellen besondere Anforderungen an die IT-Infrastruktur der datenverarbeitenden Rechenzentren. Die gleichzeitig voranschreitende Globalisierung der Forschung erfordert darüber hinaus robuste und langfristig verfügbare Speicherkonzepte, um die erforderliche Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

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Im Sommer 2014 erfolgte der Startschuss für den Produktivbetrieb des neuen Kundenportals der GWDG. Es bietet allen Kunden nicht nur Informationen über Dienste, sondern auch die Möglichkeit, diese selbst jederzeit zu beantragen und zu verwalten. Zusätzlich enthält das Kundenportal fortgeschrittene Selfservice- und Sicherheitsfunktionen für Benutzerkonten. Zukünftig soll es zur zentralen Anlaufstelle für alle Dienste der GWDG ausgebaut werden. Zusammen mit einem neuen, klar strukturierten Webauftritt wird das Kundenportal einen strategischen Baustein für eine moderne User Experience darstellen. mehr

Datenmanagement bei der GWDG

2014 Schwardmann, Ulrich
Informatik
In allen Wissenschaftsdisziplinen werden immer mehr Daten gespeichert und in zunehmendem Maße Relationen zwischen ihnen und anderen Ressourcen erzeugt, die für die Wissenschaft essentiell sind, wie etwa Referenzen auf Daten in wissenschaftlichen Publikationen. Es wird immer deutlicher, dass jede wissenschaftliche Einrichtung eine Langzeitstrategie für ihre wissenschaftlichen Ressourcen entwickeln muss, um deren Zugänglichkeit langfristig zu sichern. Dabei spielen beispielsweise die Überprüfbarkeit wissenschaftlicher Resultate oder die Aufbewahrung nicht wiederholbarer Observationen eine Rolle. mehr
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