Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG)

Die GWDG ist eine gemeinsame Einrichtung der Georg-August-Universität Göttingen und der Max-Planck-Gesellschaft. Sie erfüllt die Funktion des Hochschulrechenzentrums für die Göttinger Universität und eines Rechen- und IT-Kompetenzzentrums für die Max-Planck-Gesellschaft und erbringt eine Vielzahl von Dienstleistungen für die wissenschaftliche Datenverarbeitung.

Zu den Aufgaben gehören insbesondere der Betrieb von Hochleistungsrechnern (Parallelrechner), die Bereitstellung von Spezialsystemen und die Betreuung des Übertragungsnetzes GÖNET, das die Göttinger Institute verbindet. Über die GWDG ist das GÖNET mit dem nationalen Wissenschaftsnetz X-WiN und dem Internet verbunden.

Als IT-Kompetenzzentrum berät und unterstützt die GWDG die von ihr betreuten Institute bei allen Fragen der wissenschaftlichen Datenverarbeitung.

Kontakt

Am Faßberg 11
37077 Göttingen
Telefon: +49 551 201-1510
Fax: +49 551 201-2150

Das EU-geförderte Projekt „Open Forecast“ entwickelt eine generische Plattform für die Verarbeitung von offenen, frei verfügbaren Daten mittels automatisiert ablaufender Datenanalyse-Pipelines und unter Verwendung von Höchstleistungsrechnern. Dabei werden zwei Anwendungsfälle, basierend auf dieser Plattform, realisiert: Smart Cities und Smart Farming. Im ersten Fall werden mittels eines komplexen meteorologischen 3D-Modells Vorhersagen der Feinstaubbelastung für den Großraum Stuttgart berechnet. Im zweiten Fall werden Vorhersagen für die Landwirtschaft, basierend auf Satellitendaten, erzeugt.

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Das Forschungsprogramm GMPG hat sich der Untersuchung der Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft verschrieben. Ein integraler Bestandteil des Programms ist die massenhafte Digitalisierung von Akten sowie die langfristige Sicherung und Bereitstellung der resultierenden Forschungsdaten. Das Projekt „Archival Cultural Heritage Online“ wurde ins Leben gerufen, um die notwendige Infrastruktur zur Zusammenführung von Digitalisierungsworkflow, Langzeitarchivierung und virtueller Arbeitsumgebung zu realisieren. Dieser Beitrag beschreibt das zugrunde liegende Konzept sowie den implementierten Service.

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Numerisch intensive Simulationen auf einer integrierten Recheninfrastruktur

2017 Brücher, Martina(1); Ehlers, Tim(1); End, Vanessa(1); Köhler, Christian(1); Korte, Fabian(2)(1): Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen(2): Universität Göttingen, Institut für Informatik

Informatik

Cloud-Dienste, High-Performance-Computing-(HPC-)Cluster, Rechner mit speziellen Beschleunigerkarten? Die Auswahl der optimalen Anwendung und Rechenressource ist ein Erfolgskriterium für wissenschaftliche Simulationen. In Anbetracht der heterogenen Infrastruktur moderner Rechenzentren ist dies oftmals nicht einfach. Das Erlernen der technischen Details ist zeitaufwendig. Ziel des im Jahr 2016 angelaufenen Kooperationsprojekts der GWDG und des Simulationswissenschaftlichen Zentrums Clausthal-Göttingen ist, Auswahl und Bereitstellung der Ressource zu automatisieren.

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Seit 2014 betreibt die GWDG für die Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft eine Kollaborations- und Publikationsplattform auf Basis von Microsoft SharePoint. Im Jahr 2016 fand eine Umstellung auf die neue Version „SharePoint 2016“ statt. Bei der Konzeption der neuen Umgebung wurde besonders auf eine gute Skalierbarkeit sowie auf hohe Ausfallsicherheit Wert gelegt.

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Die rasante technische Entwicklung in der Molekularbiologie hat die Bioinformatik zur Schlüsseltechnologie werden lassen. Die für die statistische Auswertung, den Transport und die Sicherung der Messergebnisse notwendigen Rechenleistungen, Bandbreiten und Speichervolumina stellen besondere Anforderungen an die IT-Infrastruktur der datenverarbeitenden Rechenzentren. Die gleichzeitig voranschreitende Globalisierung der Forschung erfordert darüber hinaus robuste und langfristig verfügbare Speicherkonzepte, um die erforderliche Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

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