Vier Personen in einer modernen Bibliothek sitzen auf einem gelben Sofa, umgeben von Büchern und Notizen, während eine Person vorbeigeht.

Wissenspartner für die Zukunft

Wie die Bibliotheken und Informationsdienstleistenden der Max-Planck-Gesellschaft exzellente Forschung unterstützen

Von der Idee bis zur internationalen Publikation: Ein Ökosystem der Expertise

Der Weg von einer wissenschaftlichen Idee zu einer international anerkannten Veröffentlichung ist komplex und anspruchsvoll. Exzellente Forschung benötigt exzellente Unterstützung – und genau diese bieten die Informationsdienstleistenden der Max-Planck-Gesellschaft. Als Informationsspezialistinnen und -spezialisten sind sie in den Bibliotheken der Institute und verwandten Bereichen tätig.

Die Informationsdienstleistenden begleiten den Forschungsprozess von der ersten Idee bis zur internationalen Publikation. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Max Planck Digital Library (MPDL) bilden sie den Bibliotheksbereich der Max-Planck-Gesellschaft. Sie kennen die Bedürfnisse der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an den einzelnen Instituten.

Strategischer Vorsprung durch spezialisierte Expertise

Die Informationsdienstleistenden bieten ein maßgeschneidertes Angebot, das die Forschung optimal unterstützt. Indem sie Forschende von administrativen und organisatorischen Aufgaben befreien, schaffen sie Freiräume für das Wesentliche: das Denken, das Entdecken und die Spitzenforschung, die unsere Gesellschaft voranbringt.

In vielen Instituten dienen die Bibliotheken als physische Orte der Begegnung, des Austauschs und der Kreativität. Hier finden die Max-Planck-Wissenschaftleriinnen und Wissenschaftler inspirierende Räume für konzentrierte Stillarbeit oder Coworking-Flächen für einen kollaborativen Austausch im Team. Die Informationsdienstleistenden bieten jedoch auch vielfältige Services für eine digitale und ortsunabhängige Wissenschaft.

Arbeitsfelder: Von der Informationskompetenz bis zur KI-Beratung

  • Informations- und Publikationskompetenz: Die Informationsdienstleistenden stellen sicher, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Zugang zu allen analogen und digitalen Informationen haben, die sie für ihre Forschung benötigen. Als kompetente Lotsinnen in der gegenwärtigen Informationsflut bieten sie zielgruppenspezifische Schulungen zum wissenschaftlichen Arbeiten an, die den Forschenden beispielsweise zeigen, wie sie seriöse Publikationsorte von Predatory Journals unterscheiden können.
  • Schulungen und Wissenstransfer: Darüber hinaus schaffen die Informationsdienstleistenden durch die Organisation von weiteren Schulungen, Veranstaltungen und Workshops mit internen und externen Expertinnen Plattformen für den wissenschaftlichen Austausch und die Weiterbildung. Dazu gehört auch die Organisation fach- und institutsspezifischer Schulungen zur Künstliche Intelligenz und deren Potenziale und Herausforderungen im Forschungsprozess.
  • Datenmanagement: Die Einhaltung wissenschaftlicher Standards und Best Practices ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Spitzenforschung. In ihren Verhaltensregeln für gute wissenschaftliche Praxis empfiehlt die Max-Planck-Gesellschaft für das Forschungsdatenmanagement die Umsetzung der FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, and Reusable). Hier können die Informationsdienstleistenden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Management und dem Publizieren ihrer Daten beraten sowie Unterstützung bei der Erstellung aussagekräftiger Metadaten bieten.
  • Open Access und Publikationsstrategien: Ein weiterer zentraler Punkt der Best-Practice-Regeln ist die unmittelbare Publikation der Forschungsergebnisse im Open Access. Die Informationsdienstleistenden verfügen über umfassende Kenntnisse der Open-Access-Finanzierung und relevanter Lizenzen. Sie können die Publikationsfonds des Instituts verwalten und bereits publizierte Artikel nachträglich offen zugänglich machen. Die dauerhafte Auffindbarkeit und hohe Sichtbarkeit der Forschungsergebnisse sichern die Informationsdienstleistenden durch deren systematische Dokumentation in der MPG-Publikationsdatenbank (PuRe).
  • Sichtbarkeit und Reputationsaufbau: Die Sichtbarkeit der MPG-Forschung und der Forschenden fördern die Informationsdienstleistenden zudem durch weitere Maßnahmen und schaffen auf diese Weise nachhaltigen Reputationsgewinn. So sensibilisieren sie etwa für die Nutzung von eindeutigen Forscher-IDs, wie ORCID, die die korrekte Zuschreibung wissenschaftlicher Leistungen sicherstellen, und unterstützen bei der Profilpflege. Außerdem unterstützen sie bei der Pflege von Publikationsprofilen, die unter anderem für Analysen des wissenschaftlichen Outputs genutzt werden und so auch zu einem wichtigen Bestandteil der Fachbeiratsberichte werden können.

Informationsdienstleistende als Partner der MPG-Spitzenforschung

Die Informationsdienstleistenden sind unverzichtbare Partner für die Spitzenforschung in der Max-Planck-Gesellschaft. Ihre Expertise reicht weit über das klassische Buch hinaus: Die Informationsdienstleistenden vermitteln Kompetenzen für die Navigation durch die immer größer werdenden Informationsmengen, unterstützen im Publikationsprozess, fördern die Sichtbarkeit der Forschungsergebnisse und informieren über die regelkonforme Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der Forschung. Die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftler*innen und Informationsexpert*innen bildet daher auch in Zukunft eine wichtige Grundlage für die Spitzenforschung in der Max-Planck-Gesellschaft.

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