Veranstaltungsarchiv

Gastgeber: Max-Planck-Gesellschaft
Zur 17. Langen Nacht der Wissenschaften präsentiert die Berliner Geschäftsstelle der Max-Planck-Gesellschaft einen Ausschnitt aus der Arbeit ihrer mehr als 80 Institute. Zu sehen ist die Ausstellung "Bilder aus der Wissenschaft" und Filme im Science Cinema. Beim Vortrag für die ganze Familie folgt Jugendsachbuchautor Helmut Hornung den Aliens: Die Suche nach Leben im All ist eines der brennendsten Themen der Astroforschung. Führungen durch die Ausstellung und in der Galerie der Nobelpreisträger erörtern Hintergründe zu zentralen Projekten der Max-Planck-Forschung und zeigen die Menschen dahinter. Kommen Sie mit uns ins Gespräch! [mehr]
Fritz W. Scharpf gehört zu den führenden Politikwissenschaftlern weltweit und hat die Diskussion über Arbeitsmarktpolitik, Europapolitik und die Reform des deutschen Föderalismus nicht nur in Deutschland im Laufe seiner Karriere nachhaltig geprägt. Er wurde 1986 Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung. 2003 emeritiert, beschäftigt er sich aktuell mit der Frage, wie die Eurokrise gelöst werden kann und welche Politik die EU in Zukunft benötigt. [mehr]
Die globale Bildgeschichte des Meeres vom Mittelalter bis in die Gegenwart ist ein wichtiger Forschungsschwerpunkt am Kunsthistorischen Institut in Florenz – Max-Planck-Institut. In einem Dialog zwischen Kunstgeschichte und Geschichtswissenschaft wird sich das Podiumsgespräch unter anderem dem Darstellen und Vermessen des Meeres in Seekarten widmen. Von besonderem Interesse ist dabei stets die Grenze zwischen Land und Meer: Küsten und Strände, Hafenstädte und Häfen. [mehr]
Plastikmüll ist ein massives Umweltproblem, unter dem vor allem das Ökosystem der Ozeane leidet. Dennoch gibt es bislang wenig gesichertes Wissen über das tatsächliche Ausmaß der Verschmutzung. Ebenso wenig verstanden ist die komplexe Wechselwirkung von Verbraucherverhalten, Markt, Produktion und Recycling in Sachen Plastik. Das Forum diskutiert diese Themen und stellt neue Forschungsansätze zur Lösung des Problems vor. [mehr]
No-go-Areas gibt es in Deutschland zwar noch nicht, doch die zunehmende Gewaltbereitschaft im öffentlichen Raum gibt Anlass zu Sorge. Neue Studien über Polizei und Jugendliche in Deutschland und Frankreich geben Impulse für die aktuelle Debatte. [mehr]
Straftaten im Namen des Staates betreffen auch die Weltgemeinschaft. Der Völkermord an den Armeniern und die Verbrechen des Militärs im Jugoslawienkrieg haben gezeigt, welche Herausforderungen das internationale Strafrecht bewältigen muss. Kann es beitragen, Frieden und Sicherheit nachhaltig wieder herzustellen? [mehr]
Von den Küstenmeeren bis in die Tiefsee, von der Atmosphäre bis tief ins Sediment, von der Vergangenheit bis in die Zukunft ziehen Forscher verschiedener Institute und Disziplinen im Exzellenzcluster in Bremen an einem Strang, um die gewichtige Rolle des Ozeans im System Erde besser zu verstehen. [mehr]

Das Sonnenfeuer auf die Erde holen. Wo steht die Fusionsforschung?

Max Planck Forum Lecture München
Kernfusion ist die Energiequelle der Sterne. Dabei verschmelzen Wasserstoffkerne zu Helium und setzen Energie frei. Könnte man diesen Prozess auf der Erde nutzbar machen, würde eine nachhaltige Energiequelle mit günstigen Umwelteigenschaften verfügbar sein. Im Vortrag von Professor Zohm werden der derzeitige Stand der Forschung erläutert und die Perspektiven zum Einsatz von Fusionsenergie als Komponente unserer zukünftigen Energieversorgung diskutiert. [mehr]
Trotz seiner enormen genetischen Vielfalt, spielt das Meer für die moderne Biotechnologie kaum eine Rolle. „Blaue“ oder marine Biotechnologie ist ein neues Feld, das Forscher aus Wissenschaft und Industrie gerade erst erschließen. Die Veranstaltung gibt einen Überblick über diese neue Forschung und diskutiert, wie die Ozeane für biologische Anwendungen genutzt werden können. [mehr]

Wie funktionieren Gespräche?

Max Planck Forum Lecture München
In ihrem Vortrag und dem Nachgespräch mit Moderatorin Prisca Straub berichtet Antje Meyer, wie Linguisten und Psychologen gemeinsam erforschen, wie Gespräche strukturiert sind, und warum gerade der ungezwungene Sprecherwechsel in alltäglichen Gesprächen komplexe Vorhersage- und Planungsprozesse voraussetzt. [mehr]
Angesichts von rund 1 Million Flüchtlingen, die im letzten Jahr in Deutschland registriert wurden, stellt sich die Frage, wie es gelingt, so viele Menschen langfristig zu integrieren. Wie geht es weiter mit der deutschen Willkommenskultur und was sind langfristige Perspektiven für das Zusammenleben ohne dass es zu größeren Konflikten kommt? [mehr]
Nach neuesten Erhebungen leben mittlerweile rund 40.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Deutschland, die meisten von ihnen in grenznahen Städten. Ein neues Gesetz, das am 1.11.2015 in Kraft trat, soll die Situation in besonders betroffenen Städten wie München entspannen, da nun alle Jugendämter in Deutschland die Kinder und Jugendlichen aufnehmen sollen. Doch wird die Verteilung funktionieren? Wie viele minderjährige Flüchtlinge können tatsächlich in anderen Kommunen versorgt werden? Sind alle Jugendämter auf diese Aufgabe vorbereitet? Und was bedeutet das neue Gesetz für das Wohl der Kinder und Jugendlichen? Das Max-Planck-Forum beleuchtet diese Fragen aus rechtlicher und praktischer Perspektive. [mehr]

Neues vom Menschen!

Max-Planck-Forum Berlin
DNA-Analysen eröffnen Historikern und Archäologen bislang ungeahnte Möglichkeiten, Erkenntnisse zu gewinnen. Das neue Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte hat in diesem Jahr seine Arbeit aufgenommen und widmet sich als erste Einrichtung ganz dieser Forschung. Gründungsdirektor Johannes Krause stellt seine jüngsten Arbeiten vor und erörtert, was zukünftig geplant ist. [mehr]
Aktuell bereitet LISA Pathfinder eine Messstation im All vor. Ziel ist es, die von Albert Einstein vorhergesagten Gravitationswellen messbar nachzuweisen. Wenn dies gelingt, würde das unser Bild vom Universum verändern und die Möglichkeiten der astronomischen Forschung entscheidend erweitern. [mehr]
Am 25. November 1915 legte Albert Einstein der Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin den letzten von vier Wochenberichten vor. Der Physiker präsentierte darin eine neue Theorie der Schwerkraft, die er selbst als „von unvergleichlicher Schönheit“ empfand. Unter dem Namen Allgemeine Relativitätstheorie schrieb sie Geschichte.Das Jahrhundertwerk erlebte zunächst einen grandiosen Hype, Albert Einstein wurde zur Ikone. Doch das Interesse – auch der Fachleute – ließ schnell nach. Von Mitte der 1920er-Jahre an erfuhr die Allgemeine Relativitätstheoriewenig Beachtung. Erst nach Einsteins Tod 1955 kam sie zu neuen Ehren. Nun wurde sie wichtig für die Beschreibung weit entfernter Himmelskörper. Heute ist die Allgemeine Relativitätstheorie aus der modernen Astrophysik nicht mehr wegzudenken: Ob schwarze Löcher, Quasare oder Gravitationslinsen - überall spielt sie eine wichtige Rolle. Und wenn Forscher nach Gravitationswellen fahnden, dann spüren sie einer von Einsteins Voraussagen nach. [mehr]

Stadtspaziergänge in Berlin-Dahlem

Albert Einstein in Dahlem
Sonderführung zum 100. Jahrestag der Allgemeinen Relativitätstheorie, die Albert Einstein 1915 in Berlin vorstellte. Insofern die Witterung es erlaubt nehmen wir bis Ende dieses Jahres Gruppenbuchungen für diesen Rundgang an. [mehr]

Lange Nacht der Wissenschaften Berlin

Veranstaltungen Berlin
Zur diesjährigen Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin präsentiert die Max-Planck-Gesellschaft in ihrer gerade wieder eröffneten Tagungsstätte Spots auf die Forschung ausgewählter Institute. Einen Schwerpunkt setzt das Thema Licht. [mehr]

Mikroskopie in die 4. Dimension - oder wie kommen wir Elektronen auf die Schliche

Max Planck Forum Lecture München
Wie ist unsere Materie aufgebaut? Wie verändert sie sich und wie können wir Einfluss darauf nehmen? Um ein Verständnis für die Abläufe der Natur zu entwickeln, sind technische Verfahren notwendig, die mit Hilfe des Werkzeuges Licht einen Einblick in die Welt kleinster Strukturen ermöglichen. Mit der Mikroskopie ist es gelungen, genau das zu realisieren – Zellstrukturen werden vergrößert und für das menschliche Auge sichtbar gemacht. Das Supermikroskop erreicht sogar Bilder auf Virenebene. Doch fehlte bisher die Möglichkeit, schnellste Bewegungen im Mikrokosmos der Elementarteilchen zu verfolgen. Dabei ist genau das enorm wichtig, um z.B. den Ursprung Krebs auslösender Zellveränderungen nachvollziehbar zu machen oder die Elektronik weiter zu beschleunigen. Prof. Ferenc Krausz und seinem Team ist es erstmals gelungen, die wichtigsten Teilchen im Mikrokosmos, die Elektronen, während ihrer Bewegung sichtbar zu machen sowie ihre Bewegungsabläufe zu dirigieren. Ihre kontrollierten Lichtwellen und Attosekunden-Lichtblitze liefern den seit langem ersehnten Einblick in die schnellsten Bewegungen unserer Materie. Licht ist damit nicht nur die Grundlage des Lebens, sondern auch der Forschung, um es zu ergründen. [mehr]

Saisonales Singen der Vögel. Entwicklungsbiologische und evolutive Anpassungen

Max Planck Forum Lecture München
Bei vielen unserer heimischen Vogelarten singen nur die Männchen und auch nur in der Brutzeit. Damit im Zusammenhang steht die Abhängigkeit des Fortpflanzungsgesangs von Geschlechtshormonen. Geschlechtshormone, insbesondere das Testosteron, verändern die Genexpression in bestimmten Gehirnbereichen, die das Singen der Vögel kontrollieren. Es wird diskutiert, welche genomischen Anpassungen und neuronalen Mechanismen beim Singen eine Rolle spielen. Vortrag und Nachgespräch mit Yvonne Maier, Bayern2 [mehr]
Die Suche nach der besten Technik, Kommunikation zu schützen, ist so alt wie ihre Geschichte. Heute setzen Kryptografen auf Algorithmen und Zufallszahlen. Doch die mathematischen Verfahren bergen Risiken, denn immer bessere Rechner können sie knacken. Dass das künftig anders werden kann, versprechen Quantenphysiker und entwickeln auf Basis der Photonikforschung neue Verschlüsselungsverfahren. [mehr]
Ein Auto, das fliegt? Wie kann es verkehrstauglich werden? Hinter dem, was wie eine Utopie zwischen Science und Fiction klingt, verbergen sich ernsthafte Fragen zum Verkehr von morgen, die sich Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik in Tübingen gestellt haben. Zusammen mit anderen Forschungspartnern simulierten sie einen Mini-Helikopter, der für jedermann wie ein Auto leicht zu steuern ist – das aber in der Luft. Dabei entwickelten sie ganz neue Technologien für das Problem von Mensch-Maschine-Schnittstellen und Automatisierungsprozessen. [mehr]
Das Max-Planck-Institut für Astrophysik betreibt Forschung zu Kosmologie und Galaxienentwicklung, zur Physik Schwarzer Löcher, zu Sternentwicklung und Sternexplosionen. Der Schwerpunkt liegt dabei im Bereich der Modellbildung, teilweise mithilfe von Simulationen auf Supercomputern. Das Institut ist auch an Beobachtungsprojekten beteiligt bzw. nutzt die dort gewonnenen Daten, um die theoretischen Modelle zu verfeinern und die physikalischen Vorgänge hinter den Beobachtungen zu verstehen. In der digitalen Planetarium-Show „Das All im Wandel - Wandel im All“ werden die Besucher auf eine Reise mitgenommen, die vom Himmel über Garching bis zu den Anfängen des Universums führt, und außerdem über einige der Forschungsbereiche am Institut informiert. [mehr]

Neues Forschungsprogramm zur Synthetischen Biologie

Eröffnung MaxSynBio
Synthetische Zellen als Produktionsstätten für medizinische Wirkstoffe, Biotreibstoffe und Ausgangsmaterialien für die chemische Industrie einzuspannen, ist ein Ziel der Forscher, die sich der Synthetischen Biologie widmen. Auch diese Perspektive haben die Max-Planck-Gesellschaft und das Bundesforschungsministerium motiviert, das Forschungsnetzwerk MaxSynBio zu knüpfen. Am 16. April 2015 präsentieren Bundesforschungsministerin Johanna Wanka, Max-Planck-Präsident Martin Stratmann und Wissenschaftler des Netzwerks das Forschungsprogramm bei einem Festakt im Harnack-Haus der Max-Planck-Gesellschaft. [mehr]

Viren - Supermacht des Lebens

Veranstaltungen Berlin
Buchvorstellung mit Karin Mölling - Welche Viren machen krank? Masern und Grippe sind trotz Impfung ein aktuelles Problem. Doch nicht alle Viren machen krank, sondern können sogar helfen, zu heilen. Selbst im menschlichen Erbgut haben Viren während der Evolution ihren Platz erobert, denn ihre Erfolgsgeschichte begann vor mehr als 3,8 Milliarden Jahren und ist eng verknüpft mit der Entstehung des Lebens. In ihrer jüngsten Publikation berichtet die Virus- und Krebsforscherin Karin Mölling Erstaunliches über Viren und ihre gerade bekannt werdende Bedeutung für Umwelt und Medizin. Was sind 'gute' was 'schlechte' Viren und wie sollten wir mit ihnen umgehen? [mehr]
2 Grad Celsius? Was ist beim Klimaschutz noch erreichbar? Buchvorstellung und Diskussion in Berlin Mit dem Kyoto-Protokoll trat 2005 eines der wichtigsten Abkommen zum Klimaschutz in Kraft. Sein Ziel, die Reduzierung von Kohlendioxid als Hauptursache für die steigende Erderwärmung, ist aber nach wie vor eine Herausforderung für die internationale Politik. In den Industrieländern wachsen die CO2-Emissionen weiter. Ungeklärt ist, was Entwicklungs- und Schwellenländern abverlangt werden kann. [mehr]
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