MaxPlanckForschung Heft 3/2015

Zur Sache

Deutschlands zweite Wende?
Seit Wochen schwillt der Flüchtlingsstrom immer weiter an. Über die sogenannte Westbalkan-Route haben sich Tausende, unter anderem aus den Kriegsgebieten im Nahen Osten, zu Fuß auf den Weg nach Europa gemacht. Die Flüchtlingszuwanderung wird Deutschland maßgeblich verĂ€ndern. Die Frage ist nur: in welcher Weise?

Biologie & Medizin

Giftspritze im Nanoformat
3D im Kino ist spektakulĂ€r. Auch für Stefan Raunser vom Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund sind dreidimensionale Bilder ein besonderes Sehvergnügen: Mit seinen Elektronenmikroskopen kann er die Position einzelner Atome sehr genau bestimmen und die rĂ€umliche Struktur von Proteinen untersuchen. Dabei stĂ¶ĂŸt er mitunter auf bizarre Konstruktionen.

Physik & Astronomie

Die ArchĂ€ologie der Milchstraße
Im Universum gibt es viele Milliarden Galaxien. Darunter ist nur eine, die wir Stern für Stern rĂ€umlich erforschen können: unsere Milchstraße. Sie lĂ€sst sich als „Modell organismus“ für die Entstehung und Entwicklung von Galaxien verstehen und ist damit ein zentrales Forschungsthema der Kosmologie, dem sich das Team um Hans-Walter Rix, Direktor am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg, widmet. Die Forscher haben jüngst Hinweise darauf gefunden, dass viele der bisherigen Vorstellungen überdacht werden müssen.

Material & Technik

Der SuÌˆĂŸmacher
Grundlagenforscher, Unternehmensgründer, Entwicklungshelfer und Familienmensch – Peter Seeberger, Direktor am Max-Planck-Institut für Kolloid- und GrenzflĂ€chenforschung in Potsdam-Golm, bringt in einem Leben unter, wozu andere Menschen drei brĂ€uchten. Eines seiner Ziele: Er versucht Krankheiten, die vor allem Menschen in EntwicklungslĂ€ndern heimsuchen, mit Zuckern zu verhindern.

Umwelt & Klima

Tiefenbohrung in die Erdgeschichte
Das Leben auf der Erde dümpelte Jahrmilliarden im Stadium primitiver Einzeller vor sich hin. Erst als die Zellen einen Zellkern bildeten, nahm es Fahrt auf und diversifizierte sich zu großer Vielfalt. Wie, wann und wo es dazu kam, erforschen Christian Hallmann und seine Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena.
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