Institut

Max-Planck-Institut für Neurobiologie

Max­Planck­Forschung

Jahrgang 2014

MaxPlanckForschung Heft 3/2014

Fremdgesteuert
Großes Bewegungstalent besitzt eine wenige Tage alte Zebrafischlarve noch nicht – kurze, heftige Schwanzschläge, viel mehr ist in diesem Alter nicht drin. Herwig Baier vom Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried bei München reicht das aber schon. Ein einfaches und vor allem durchsichtiges Gehirn ist für ihn viel wichtiger, schließlich will er einzelne Nervenzellen mit Licht an- und ausschalten und so herausfinden, wie das Gehirn Bewegungen und Verhalten steuert.
Jahrgang 2013

MaxPlanckForschung Heft 1/2013

Das Gedächtnis hinterlässt Spuren
Am Anfang gab es nur einen kleinen Trampelpfad zwischen dem Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried und dem Stadtrand von München. Inzwischen ist an der Münchner Peripherie ein riesiger Biocampus entstanden, und aus dem Pfad wurde ein breiter Weg. Tobias Bonhoeffer zufolge funktionieren Lernen und Gedächtnis ganz ähnlich: Intensiv benutzte Wege werden ausgebaut, unwichtige Strecken oder Sackgassen stillgelegt.
Jahrgang 2008

MPF 2 /2008

Wachstumskur für Nervenzellen
Unterbrochene Verbindungen zwischen Nervenzellen im Rückenmark wieder herzustellen, zählt zu den großen Herausforderungen der Neurobiologie.
Jahrgang 2006

Heft 2006

Was Fliegen im Kopf haben
Ein tausendstel Gramm Nervenzellen gepackt in einen Kubikmillimeter Volumen – so präsentiert sich, von außen betrachtet, das Hirn einer Fliege. Doch dieses Organ hat’s in sich: In Bruchteilen von Sekunden setzt es optische Informationen in Steuerbefehle um und befähigt Fliegen damit zu akrobatischen Luftmanövern. Alexander Borst, Direktor am Martinsrieder Max-Planck-Institut für Neurobiologie, beschäftigt sich mit der Schaltlogik und den Bauteilen dieses ungemein leistungsfähigen Bordcomputers.
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