Zentrale Gleichstellungsbeauftragte

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Dr. Ulla Weber
Telefon:+49 89 2108-1421

Weitere Informationen:

Dr. Christian Erlacher
Referat Wiss. Nachwuchs, Familie und Beruf, Chancengleichheit
Telefon:+49 89 2108-1322

Tipps & Tricks

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Gute Organisation ist alles

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Personalentwicklung

Chancengleichheit im Fokus

Begabung, Kreativität und Leidenschaft - darauf setzt die Max-Planck-Gesellschaft. Sie fördert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Religion, Behinderung, Alter, kultureller Herkunft und sexueller Identität, denn in ihrer Vielfalt liegt die Basis für die Spitzenforschung, die an den mehr als 80 Max-Planck-Instituten geleistet wird.

Talente zu fordern und zu fördern: Das ist strategisches Ziel aller Aktivitäten der Max-Planck-Gesellschaft zur beruflichen Profilierung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Max-Planck-Gesellschaft

  • setzt dabei auf gleiche Chancen für alle und wirkt darauf hin, gleichstellungsorientierte Vorgaben umzusetzen und attraktive Rahmenbedingungen zu bieten
  • fokussiert kontinuierlich auf Karriereförderung und hat dabei Wissenschaftlerinnen besonders im Blick; sie sind auf Leitungsebene immer noch stark unterrepräsentiert und haben unklarere Zukunftsperspektiven als ihre männlichen Kollegen
  • strebt eine strukturierte Betreuung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an, um sie bei der Umsetzung ihrer individuellen Karrierewünsche zu unterstützen
  • baut Brücken, um die Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Berufstätigkeit zu erleichtern und mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen
  • hat sich eine Selbstverpflichtung gegeben: In einem Zeitraum von fünf Jahren (aktuell bis 2017) will sie den Frauenanteil in Führungspositionen auf drei verschiedenen Entgeltebenen jeweils um fünf Prozentpunkte steigern.

Wie wir Brücken bauen

Langfristig schließt sich die Max-Planck-Gesellschaft dem übergeordneten Ziel an, dass  Qualifizierungswege in der Wissenschaft ohne geschlechterspezifische Hemmnisse zu beschreiten sein sollten. Denn spezielle Förderinstrumente oder Qualifikationselemente für Wissenschaftlerinnen bergen die grundsätzliche Gefahr, bestehende Strukturen unverändert zu belassen. Diese jedoch so zu verändern, dass Raum für Vielfalt entsteht – das ist der Max-Planck-Gesellschaft Ansporn und Anspruch zugleich.

Dies dokumentiert auch die von Vizepräsidentin Angela Friederici geleitete Kommission „Chancen“. Gemeinsam mit den wissenschaftlichen Sektionen strebt man an, eine erweiterte Chancengleichheitsstrategie dauerhaft zu implementieren und einem Kulturwandel den Weg zu ebnen. Dieser hat, wie die intern in Auftrag gegebene Analyse der europäischen und internationalen Wissenschaftslandschaft durch Prof. Nina Dethloff (Universität Bonn, 2015) gezeigt hat, dann Aussicht auf Erfolg, wenn er von allen Funktions- und Hierarchieebenen inklusive den Institutsleitungen mitgetragen und forciert wird.

Das bietet die Max-Planck-Gesellschaft im Detail

  • Plätze für Kinderbetreuung in Kooperation mit Kindertagesstätten; Vertrag mit Familienservice-Unternehmen zur Vermittlung von Betreuung (auch zur Altenpflege); finanzielle Zuschüsse zur Kinderbetreuung bei Kongressen; Mit-Kind-Zimmer
  • Kinderzuschüsse für Inhaber und Inhaberinnen von Stipendien
  • Teilnahme an Fortbildungen aus dem zentalen Veranstaltungsangebot
  • Dual-Career-Service: Hilfen für und Betreuung von Wissenschaftler-Doppelkarrierepaaren bei der Berufung auf Direktoriumspositonen
  • Möglichkeiten der Teilzeit- und Telearbeit
  • Zentrale Gleichstellungsbeauftragte und Gleichstellungsbeauftrage vor Ort in den Instituten
  • Leitfaden zum konstruktiven Umgang zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
  • Teilnahme von Max-Planck-Instituten am Girls´ Day, Ferienprogramme für Mädchen, Schülerlabore, Experimene für Vorschulkinder

Speziell für Wissenschaftlerinnen

  • Pool an Leitungstellen im zentralen Forschungsgruppenprogramm
  • W3-Programm zur Förderung von hervorragenden Wissenschaftlerinnen in Leitungspositionen
  • Minerva-FemmeNet: ein Mentoring-Netzwerk vor allem für Doktorandinnen, aber auch für  Diplomandinnen, Postdoktorandinnen und Habilitandinnen
  • Elisabeth-Schiemann-Kolleg: ein Netzwerk für Wissenschaftlerinnen nach der Postdoc-Phase, eingebettet in die Chemisch-Physikalisch-Technische Sektion
  • Verlängerungsmöglichkeit befristeter Arbeitsverträge bei Schwangerschaft und Geburt für Wissenschaftlerinnen
  • Karriereförderung: Die MPG bietet ausgewählten Wissenschaftlerinnen (Postdocs) die Teilnahme am Seminarprogramm "Sign up! Careerbuilding" an
  • Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung: unterstützt begabte, junge Doktorandinnen aus dem naturwissenschaftlich-medizinischem Bereich mit Kindern
  • Die MPG nutzt das AcademiaNet: Die Datenbank hält Porträts exzellenter Wissenschaftlerinnen aller Fachdisziplinen vor und macht so Frauen sichtbar; sie kann von Forschungsinstitutionen und -gremien, Journalisten und Konferenzorganisatoren und zur Netzwerkbildung der Frauen untereinander genutzt werden.
  • Das Pilotprojekt Minerva Fast Track der Chemisch-Physikalisch-Technischen Sektion gibt hervorragenden Wissenschaftlerinnen nach der Doktorarbeit die Chance einer langfristigen Karriereplanung. Unmittelbar im Anschluss an die Dissertation oder nach dem ersten Postdoc erfolgt eine Förderung für maximal drei Jahre mit dem Ziel, sich im Anschluss für eine themenoffene Max-Planck-Forschungsgruppe zu bewerben.
  • Wir sind Partner des von der Bundesregierung angestoßenen „Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen“ im Verbund mit Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.
 
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