Berlin wird juristischer Sitz der MPG

1992

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Foto: Das Brandenburger Tor, Thomas Wolf.

Seit 1992 entwickelte sich der Großraum Berlin zu einem neuen Schwerpunkt der Max-Planck-Gesellschaft. Als Folge der Wiedervereinigung verlegte die Max-Planck-Gesellschaft 1992 ihren juristischen Sitz von Göttingen nach Berlin. Die Generalverwaltung blieb in München. 1992 nahm die „Förderungsgesellschaft Wissenschaftlicher Neuvorhaben mbH“ ihre Arbeit auf und errichtete sieben geisteswissenschaftliche Zentren, in denen Wissenschaftler aus den Instituten der Akademie der Wissenschaften der DDR einen Arbeitsplatz finden sollen. Themen waren „Europäische Aufklärung", „Literaturforschung“, „Moderner Orient“, „Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas“, „Allgemeine Sprachwissenschaften“, „Wissenschaftsgeschichte und -theorie“ sowie „Zeithistorische Studien“. Auch die neuen Max-Planck-Institute für Kolloid- und Grenzflächenforschung und für Mikrostrukturphysik in Teltow bzw. Halle begannen am 1.1.1992 zu arbeiten.

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