Die Zahl der Bafög-Empfänger ist so niedrig wie seit 25 Jahren nicht mehr. Dabei haben viele junge Menschen Anspruch auf die Förderung. Was Studierende von einem Antrag abhält, untersucht Ökonom Sebastian Riedmiller. Eine Erkenntnis: Schon gezielte Information könnte für mehr Bildungsgerechtigkeit sorgen.
In der Natur unterwegs zu sein verschafft Mercy Akinyi nicht nur Entspannung, es gehört auch zu ihrem Beruf. Die Forscherin untersucht mit ihrer Gruppe in Kenia, die von der Max-Planck-Gesellschaft unterstützt wird, wie Umweltbedingungen und kulturelle Gegebenheiten die Ausbreitung von Krankheitserregern beeinflussen und was sich dagegen tun lässt.
Wenn eines Tages eine Raumsonde auf dem Saturnmond Enceladus oder einer anderen fernen Welt landet: Würde die Menschheit Leben erkennen, wenn es dort welches gäbe? Die Bausteine des Lebens, Aminosäuren und Nukleobasen, schwirren zumindest reichlich durchs All. Doch welche Zutaten und Umweltbedingungen braucht es genau, damit Leben entsteht? Forschende der Max-Planck-Gesellschaft hoffen, die Antwort bei einem Blick zurück zu finden: Wie wurde einst auf der Erde aus toter Chemie lebendige Biologie?
Vanessa Rau und Dekel Peretz haben gemeinsam mit Forschenden im internationalen Projekt „Encounters“ muslimisch-jüdische Begegnungen in sechs europäischen Städten untersucht. Womit sie bei Beginn des Projekts nicht rechnen konnten: mit dem 7. Oktober 2023 und seinen Folgen.
Neue Regeln sollen die Kreislaufwirtschaft in der EU voranbringen, den Rohstoffverbrauch und den Müll in einem besonders ressourcenträchtigen Bereich reduzieren – in der Modeindustrie. Antonia Sommerfeld vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg beschäftigt sich damit, welche rechtlichen Rahmenbedingungen eine Kreislaufwirtschaft ermöglichen.
Blockchains bilden das Rückgrat von Kryptowährungen wie Bitcoin, in ihnen lassen sich aber Geschäfte aller Art abwickeln. Sie kommen dabei nicht nur ohne Institutionen wie Banken oder Notariate aus, sondern sollen auch per se sicher vor Diebstahl und Betrug sein. Doch Anwendungen, die auf Blockchains basieren, sind keineswegs unangreifbar. Clara Scheidewind und ihr Team am Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre in Bochum identifiziert Sicherheitslücken, die es bei solchen Anwendungen gibt.
Max-Planck-Forschende kooperieren mit Partnern in mehr als 120 Ländern. Hier schreiben sie über ihre persönlichen Erfahrungen und Eindrücke. Jinyi Shangguan, ehemals Wissenschaftler am Garchinger Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, hat die Leitung einer Max-Planck-Partnergruppe am Kavli-Institut der Universität Peking übernommen. Gemeinsam mit seinem Team erforscht er supermassereiche schwarze Löcher – rätselhafte Objekte aus der Frühzeit unseres Universums.