Jahrbuch 2015

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Die Evolution der menschlichen Linie ist untrennbar mit der Evolution des Gehirns verknüpft. In einem Projekt am Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie vergleichen Forscher die Schädelknochen moderner Menschen mit denen ihrer engsten lebenden und fossilen Verwandten. Ziel ist, Erkenntnisse über die evolutionären Veränderungen der Gehirnentwicklung zu gewinnen. mehr
Das Jahr 2014 brachte neben einer Eröffnungsbilanz des Status quo verschiedene Neuerungen mit sich. Neben personellen Veränderungen, darunter eine neue Archivleitung, ist insbesondere die Digitalisierung von MPG-Filmen hervorzuheben. Erstmalig kann dieses Material interessierten Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Großes Augenmerk fiel auf eine verbesserte Sichtbarkeit des Archivs und eine bessere Nutzbarkeit der Archivbestände. Wie jedes Jahr erhielt das Archiv viele wissenschaftliche und sachliche Anfragen aus dem In- und Ausland sowie aus Max-Planck-Instituten und der Generalverwaltung. mehr

Herschel findet die jüngsten Protosterne

Max-Planck-Institut für Astronomie Stutz, Amelia M. ; Robitaille, Thomas; Henning, Thomas; Krause, Oliver
Mit dem Weltraumteleskop Herschel und dem Submillimeter-Teleskop APEX gelang die Entdeckung und Untersuchung der jüngsten bislang bekannten Protosterne: stellarer Embryos, die tief in dichte Staub-Kokons eingebettet sind. mehr

Genaue Ortsbestimmung für die produktivsten Galaxien im Universum

Max-Planck-Institut für Astronomie Hodge, Jacqueline A.; Walter, Fabian; Decarli, Roberto; Rix, Hans-Walter; Schinnerer, Eva
Mithilfe des Teleskopverbunds ALMA gelang es, die Positionen von mehr als 100 der produktivsten sternenbildenden Galaxien im Universum mit unerreichter Genauigkeit zu bestimmen. So ließ sich ein die ungeheure Stern-Produktivität dieser Galaxien betreffendes Rätsel lösen; die Ergebnisse zeigen allerdings auch Probleme mit der Positionsgenauigkeit früherer Studien auf. mehr
Im Zentrum von explodierenden Sternen, sog. Supernovae, entstehen extrem heiße und dichte Neutronensterne. Erste dreidimensionale Computersimulationen zeigen eine unerwartete, lang anhaltende Dipolasymmetrie der Neutrinoabstrahlung dieser kompakten Sternleichen. Sollte dieses erstaunliche Ergebnis der theoretischen Modelle physikalisch real sein, hätte eine solche Emissionsdifferenz in gegenüberliegenden Halbkugeln weitreichende Konsequenzen für die Entstehung schwerer Elemente in Sternexplosionen und würde den Neutronenstern durch einen Rückstoß beschleunigen. mehr
Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Astrophysik schlagen eine Abstandsmessung vor. Dafür nutzen sie ein Gravitationslinsensystem mit einer zeitveränderlichen Quelle (z. B. einem Quasar), um den Winkeldurchmesser-Abstand von der Linse zu messen. mehr
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